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Pressemitteilungen

20/2016: Preise für die Jahrgangsbesten vergeben

Bei der akademischen Feier zur Immatrikulation der rund 570 Studienanfängerinnen und -anfänger wurden am 6. Oktober 2016 mehrere Bestpreise vergeben. Ausgezeichnet wurden u. a. die besten Absolventen des letzten Abschlussjahrgangs und vielversprechende ingenieurwissenschaftliche Nachwuchstalente. Die Helmut-Schmidt-Universität startete mit einem neuen, englischsprachigen Studiengang ins akademische Jahr.

Dass er bei dieser Feier neben den deutschen Offizieranwärtern auch Studierende aus den baltischen Staaten und aus Albanien, Studierende aus anderen Partnerländer und aus der Wirtschaft, die sich gezielt für den neuen Studiengang General Engineering Science: Defence Systems beworben haben, begrüßen dürfe, wertete der Festredner des Abends, Frank Menning von der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der NATO, als „überaus erfreuliches Signal“. Die Bundeswehr kooperiert im Alltag mit vielfältigen Partnern im In- und Ausland. Ich freue mich, diese Vielfältigkeit aus Vertretern ziviler Organisationen, aus Wirtschaft, Partnerländern und Militär auch in diesem Studienjahrgang zu erleben.“ Das sei vielversprechend, aber auch nur folgerichtig, betonte der Ministerialrat.

DSYS macht HSU international bedeutsamer

Frank Menning hob angesichts einer sich stets wandelnden wie zunehmenden Bedrohungslage die große Bedeutung des neuen Bachelor- und Masterstudiengang General Engineering Science mit Schwerpunkt Defence Systems (DSYS) hervor, der sich vorrangig mit sicherheitsrelevanten Lösungen komplexer, globaler Gefährdungslagen beschäftigt. „Mit diesem Studiengang wird die HSU international noch bedeutsamer.“ Am Ende rief Frank Menning die Studienanfänger zur Leistung auf: „Strengen Sie sich an. Stellen Sie Ihre nächsten Jahre in den sicherheitsrelevanten Codex. Dann sehen wir uns in fünf, sechs Jahren hoffentlich in Brüssel, New York oder London wieder, denn Deutschland ist bei der NATO und in der EU bisher erheblich unterrepräsentiert.“

„DSYS ist das Ergebnis einer Vision, wie wir die Expertise unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der unserer Kooperationspartner im In- und Ausland enger verknüpfen können“, betonte Universitätspräsident Prof. Dr. Wilfried Seidel bei der Begrüßung. Er freute sich über die gute Resonanz, die DSYS erfuhr. Fünf der knapp 30 Studienanfänger stammen aus dem Baltikum und aus Albanien, fünf weitere wurden von Wirtschaftsunternehmen an die HSU entsandt, zwei Drittel sind Offiziersanwärter.

Dank an alle Unterstützer

Prof. Dr. Wilfried Seidel dankte ausdrücklich allen Unterstützern, die DSYS mit auf den Weg gebracht haben, allen voran dem Generalinspekteur der Bundeswehr, General Volker Wieker, General a. D. Wolf-Dieter Langheld, der „ein zentraler Türöffner“ innerhalb der NATO-Staaten gewesen sei, sowie den beiden ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten der HSU, „die ihr ganzes Herzblut und ihr Engagement in die Entwicklung des neuen Studiengangs gesteckt haben“.

Besondere Studienleistungen ausgezeichnet

Die jeweils besten Absolventen des Studienjahrganges 2011 erhielten den Preis der Böttcher-Stiftung. Der Hamburger Kaufmann Johann Max Böttcher, Ehrensenator der Helmut-Schmidt-Universität, hatte den Preis zu Lebzeiten gestiftet. Die Auszeichnung ist an eine Bildungsreise ins Ausland gebunden. Bernhard von Schweinitz vom Vorstand der Böttcher-Stiftung überreichte die Urkunden und sagte Studierenden und Wissenschaftlern die weitere Unterstützung der Stiftung zu.

Die Böttcher-Preisträger 2016

Oberleutnant Cris Cybik, M. Sc., Fachrichtung Elektrotechnik und Informationstechnik. Thema der Masterarbeit: „Untersuchung und Verifikation von neuen ANC-Agorithmen“.

Oberleutnant Vanessa Englert, M. A, Fachrichtung Bildungs- und Erziehungswissenschaft. Thema der Masterarbeit: „Professionalisierung von Lehrkräften im Umgang mit einer sprachlich und kulturell heterogenen Schülerschaft – Eine Analyse auf der Ebene von Deutungsmustern“.

Oberleutnant Timo Hohmann, M. A., Fachrichtung Politikwissenschaft. Thema der Masterarbeit: „Do no crime – (Transnationale) organisierte Kriminalität als politische Herausforderung.“

Oberleutnant Daniel Müllenstedt, M. Sc., Fachrichtung Maschinenbau. Thema der Masterarbeit: „Optimierung des Einsatzes von unbemannten Flugsystemen mittels mathematischer Optimierungsmethoden“.

Oberleutnant Nadine Neu, M. Sc., Fachrichtung Betriebswirtschaftslehre. Thema der Masterarbeit: „Ansätze zur Risikoanalyse in der öffentlichen Verwaltung. Exemplarisch dargestellt am Beispiel BMVg“.

Oberleutnant Lisa Radecke, M. A., Fachrichtung Geschichtswissenschaft. Thema der Masterarbeit: „Prostitution in Deutschland zu Beginn des 21. Jahrhunderts als Teil der urbanen Vergnügungskultur“.

Oberleutnant Julia Schulze, M. Sc., Fachrichtung Volkswirtschaftslehre. Thema der Masterarbeit: „Konstruktion von Kapitalstockdaten mit Hilfe der Perpetual Inventory Methode“.

Cris Cybik, Timo Hohmann und Lisa Radecke, waren bereits beim Tag der Bundeswehr in Hamburg am 11. Juni 2016 für ihre herausragenden Arbeiten mit dem Preis des Mexikanischen Verteidigungsministers ausgezeichnet worden.

Studienpreis der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik e.V.

Den Studienpreis 2016 der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik e. V. (DWT) erhielt in diesem Jahr Leutnant Alesian Öztürk, der sich in seiner Bachelorarbeit mit der „Implementierung eines Rolling Horizon Ansatzes zur Anwendung bei der Lokomotiveneinsatzoptimierung“ auseinandersetzte. Mit dem in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn angefertigten Ansatz zur Maximierung der Transportkapazitäten von Lokomotiven habe der Preisträger einen überzeugenden, universellen Lösungsansatz gefunden, der eine „Übertragung auf logistische Aufgaben der Bundeswehr“ erlaube, lobte der Vorsitzende der DWT, General a.D. Rainer Schuwirth, der den Preis übergab.

Wolfram-Funk-Preis

Den Wolfram-Funk-Preis zur Förderung des technikwissenschaftlichen Nachwuchses an einer der beiden ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten der HSU teilen sich in diesem Jahr Oberleutnant Felix Bröcker und Hauptmann Jonas Pierre Hanselka.

Oberleutnant Felix Bröcker, M. Sc., erhält den Preis für seine Masterarbeit zur „Analyse des MOSFET-IGBT-Parallelbetriebs in resonantschaltenden Wechselrichtertopologien“ an der Fakultät für Elektrotechnik.

Hauptmann Jonas Pierre Hanselka, M. Sc., schloss sein Studium an der Fakultät für Maschinenbau mit einer „Sensitivitätsanalyse eines Systems zur Lärmreduktion in Flugzeugen“ ab. Als Wissenschaftlicher Mitarbeiteroffizier vertieft er inzwischen seine Arbeit an der Professur für Mechatronik.

Der mit 2.000 Euro dotierte Wolfram-Funk-Preis für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus einer der beiden technischen Fakultäten der HSU wird zum vierten Mal durch den Stifter, Prof. Dr.-Ing. Wolfram Funk, verliehen. Er dient der wissenschaftlichen Weiterbildung. Professor Funk war bis 2003 Inhaber der Professur für Maschinenelemente und Getriebetechnik an der HSU

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Downloadlink: https://cloud.hsu-hh.de/owncloud/public.php?service=files&t=9be7bba5970d68ebefcee38bb9856c0d
Bereich Pressestelle | 14.10.2016 16:11

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