Neues Lehr- und Forschungsnetzwerk

Vier Bildungshistorikerinnen lehren und forschen im Verbund an Hamburger Universitäten

Mit Beginn des Jahres 2018 hat sich in Hamburg ein neues Lehr- und Forschungsnetzwerk Historische Bildungsforschung konstituiert. Gemeinsam lehren und forschen Prof. Dr. Carola Groppe und Prof. Dr. Esther Berner mit Prof. Dr. Ingrid Lohmann und Prof. Dr. Sylvia Kesper-Biermann (Universität Hamburg) an der internationalen Bildungsgeschichte der Jahrhundertwende 1900.

Den Auftakt macht ein neues kooperatives Lehrformat im Herbstrimester 2018 bzw. Wintersemester 2018/19 zum Thema „Jahrhundertwende 1900. Internationale Perspektiven der Bldungsgeschichte“. Jede der vier Professorinnen bietet ein Seminar zu diesem Themenbereich an, die Studierenden aller vier Seminare, die studierenden Offizieranwärter*innen der HSU und die Studierenden der Universität Hamburg, kommen zu zwei längeren Blockterminen, einmal an der Universität Hamburg und einmal an der Helmut-Schmidt-Universität zusammen und arbeiten gemeinsam an dem Thema weiter. Neben einer vielfältigen und vertieften Diskussion soll damit auch eine universitätsübergreifende studentische Kooperation eröffnet werden.

Die vier Professorinnen werden auch auf der diesjährigen großen internationalen Tagung der „International Standing Conference for the History of Education (ISCHE)“ in Berlin mit einem eigenen Vortragspanel mit vier Vorträgen vertreten sein: „Learning Dominion over Nature – Forms of internal and external ‚Landnahme‘ in the long 19th century“.

Im Sommer 2018 beginnt ein gemeinsames Doktorandenkolloquium aller vier Professuren als Auftakt einer gemeinsamen bildungshistorischen Nachwuchsförderung in Hamburg.

Website des Lehr- und Forschungsnetzwerks Historische Bildungsforschung