Jugend forscht: 5. Preis für Mauritz Fethke

Junger Mann im blauen Hemd vor roter Wand, der eine scheinbar schwere, schwarze Kiste mit ausgestreckten Armen heben kann, weil er auf dem Rücken eine metallische Box trägt, die ihm irgendwie dabei hilft. (Foto: Jugend forscht)
Mauritz Fethke (Foto: Merck, Stiftung Jugend forscht e. V.)

Mauritz Fethke (17), Schüler am Athanaeum Stade, erreichte in der Kategorie „Arbeitswelt“ den 5. Platz im Jugend forscht Bundeswettbewerb Jugend forscht. Sein Projekt „In Arbeitskleidung integrierbares Rückenunterstützungssystem“ entstand im Rahmen des „TeenLabs“ der Arbeitsgruppe smartASSIST von Dr.-Ing. Robert Weidner am Laboratorium Fertigungstechnik. Der Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 500,- Euro verbunden, gestiftet vom Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil.

Hilfe beim Heben

In Pflege, Produktion oder Handwerk können Exoskelette helfen, schwere Lasten zu bewegen oder Tätigkeiten in unergonomischen Positionen zu verrichten. Mauritz Fethke hat solche Stützstrukturen für den Körper analysiert. Sein Ziel war es, diese bei geringeren Herstellungskosten so zu gestalten, dass sie einfacher zu benutzen und in die Arbeitskleidung integrierbar sind. Er entwickelte ein System, das wie ein Rucksack mit Schulter- und Beckengurt getragen wird. Dazwischen verläuft parallel zur Wirbelsäule ein sogenanntes Überdruckelement: Ein innerer Schlauch gleitet dabei in einen äußeren. Wird innen durch Aufblasen Druck aufgebaut, fixiert die Reibung zwischen den Schläuchen eine einstellbare Länge. So leistet das System ab einem bestimmten Beugewinkel Unterstützung.