(Aus)Bildungskongress der Bundeswehr wird erster virtueller Kongress des Zentrums für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr (dtec.bw)

HSU

2. Dezember 2021

Am Mittwoch, den 1.12.2021, tagte das Programmkomitee des (Aus)Bildungskongresses der Bundeswehr zur neuen inhaltlichen und virtuellen Gestaltung des wissenschaftlichen Tagungsprogramms des Kongresses und bestätigte die Durchführung als virtuelle Veranstaltung mit skalierbaren Präsenzanteilen.

Die Corona-Pandemie erforderte ein Umdenken für die Planung und Ausgestaltung des (Aus)Bildungskongresses der Bundeswehr seit 2020. Mit der aktuellen Beschlusslage des Programmkomitees des Kongresses wird er nun 2022 mit dem Thema „Digitale (Aus)Bildung: Wird Intelligenz tatsächlich ‚künstlich‘?“ vorwiegend virtuell stattfinden. Die Gastgeberin, die Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU / UniBw H), und das Programmkomitee des Kongresses, das in Gestaltung des wissenschaftlichen Tagungsprogramms berät, nutzen diese Chance, um den Kongress neu und innovativ zu gestalten.

Durch die Corona-Pandemie haben die Digitalisierung und das Lernen, Lehren und Arbeiten im virtuellen Raum spürbar an Bedeutung gewonnen. In einer virtuellen Sitzung kam das Programmkomitee am Mittwoch, den 1.12.2021, zusammen, um diese Veränderung inhaltlich und programmatisch in der Gestaltung des Kongresses 2022 aufzugreifen. Sie beschlossen eine virtuelle Durchführung des (Aus)Bildungskongresses der Bundeswehr mit skalierbaren Präsenzanteilen im Rahmen der dann geltenden Hygiene- und Sicherheitsvorgaben. Die zentralen Herausforderungen und Maßnahmen einer virtuellen und dennoch lebhaften, anregenden Gestaltung standen dabei im Vordergrund.

Neue Einbettung des Kongresses in das Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr (dtec.bw)

Als Antwort auf die steigende Bedeutung der Digitalisierung für unseren Lebensalltag verabschiedete die Bundesregierung im Eckpunktepapier „Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken“ vom Juni 2020 die Maßnahme 49: den Aufbau eines von beiden Universitäten der Bundeswehr getragenen Zentrums für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr (dtec.bw). Das dtec.bw-Projekt „Kompetenzen für die digitale Arbeitswelt (KoDiA) – Ertüchtigung zur Digitalisierung“ nimmt sich dieses Auftrags aus sozialwissenschaftlicher Perspektive an und erforscht als Beitrag zu einer Öffentlichen Wissenschaft, wie der gemeinsame Diskurs zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit im virtuellen Raum gefördert werden kann. Der (teil)virtuelle (Aus)Bildungskongress der Bundeswehr dient hier als geeignetes Forschungsfeld.

Präsident der veranstaltendenUniversität HSU / UniBw H Prof. Dr. Klaus Beckmann.

„Der (Aus)Bildungskongress der Bundeswehr ist eine zentrale Plattform für Vertreter und Vertreterinnen der Forschung und Praxis aus dem gesamten Bildungsbereich. Wir sind stolz auf seine Vorreiterrolle zu digitalen Fragestellungen und haben heute wichtige Beiträge zusammengeführt, die sich auch im neuen Kongressprogramm wiederspiegeln“, erläutert der Präsident der veranstaltenden Universität HSU / UniBw H Prof. Dr. Klaus Beckmann.

Mitglied des Programmkomitees Generalstabsarzt und Chef des Stabes Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr Dr. Norbert Weller.

Auch die Mitglieder des Programmkomitees begrüßen den Innovationsprozess, so Generalstabsarzt und Chef des Stabes Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr Dr. Norbert Weller: „Wir freuen uns, dass die Universitäten der Bundeswehr die Herausforderungen, vor allem aber die Möglichkeiten der Digitalisierung erkannt und sich dieser mit dtec.bw angenommen haben. Die Virtualisierung des Kongresses bildet ein weiteres Exempel dafür.“

Mitglied des Programmkomitees Prof.‘in Dr. Juliana Schlicht, Institut für Berufs- und Wirtschaftspädagogik der Pädagogischen Hochschule Freiburg

Aus der Perspektive der Wissenschaft kommentiert Prof.‘in Dr. Juliana Schlicht: „Die besondere Möglichkeit der virtuellen Gestaltung des Kongresses liegt darin, zeit- und ortsunabhängig einem breiteren Publikum den Zugang zum Diskurs zu Themen der Berufs- und Weiterbildung zu ermöglichen.“

Zunächst will das Forscherteam der HSU / UniBw H die Community der Ausbilder und Ausbilderinnen der Bundeswehr als besondere Zielgruppe für den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft erschließen. Weitere Zielgruppen werden im Rahmen des Forschungsprozesses auch außerhalb der Bundeswehr ergänzt.

Ergänzende Informationen finden Sie unter https://www.hsu-hh.de/ztb/ausbildungskongress2022.   

Ansprechpartner für Fragen zum (Aus)Bildungskongress der Bundeswehr
Miriam Bartsch, Leiterin des Kongressteams, Tel. 040 6541-3279, bartschm@hsu-hh.de

Ansprechpartner für die Medien
Pressestelle, Dietmar Strey, Tel. 040 6541-2774, E-Mail: pressestelle@hsu-hh.de