Neuberufen: Marcus M. Payk

HSU

13. Dezember 2018

In loser Folge stellen wir an dieser Stelle Persönlichkeiten vor, die Schlüsselpositionen an der Universität neu besetzt haben. Die Reihe steht dabei nicht immer im Zusammenhang mit der chronologischen Reihenfolge der Berufungen.


Univ.-Prof. Dr. Marcus M. Payk ist seit September 2018 Professor für Neuere Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der westeuropäischen Geschichte an der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften.

Ein Mann in einem braunen Tweed-Sakko mit athrazitfarbenem Pullover und weißem Hemd unter Bäumen, der eine randlose Brille trägt.
Univ.-Prof. Dr. Marcus M. Payk, Professor für Neuere Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der westeuropäischen Geschichte

Marcus Payk hat von 1993 bis 1999 Geschichts-, Rechts- und Sozialwissenschaften an den Universitäten Bochum und Münster studiert und bis 2008 zunächst am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam gearbeitet.

Nach einem Jahr an der Universität Stuttgart wechselte er anschließend an die Humboldt-Universität zu Berlin, wo er seit 2011 zugleich als Dilthey-Fellow der Volkswagen-Stiftung tätig war.

Im Jahr 2017 wurde ihm die Venia Legendi für Neuere und Neueste Geschichte verliehen. In dieser Zeit nahm er zudem verschiedene akademische Tätigkeiten im Ausland wahr.

So war er 2010 und 2014 Karl-Ferdinand-Werner Fellow am Deutschen Historischen Institut in Paris, im Jahr 2012/13 Member am Institute for Advanced Study in Princeton, New Jersey und ein Jahr später Gastdozent am Dipartimento di Scienze Politiche e Sociali an der Universität Bologna.

Im September 2018 hat Marcus Payk den Ruf auf die Professur für Neuere Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der westeuropäischen Geschichte angenommen.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der deutschen, europäischen und transatlantischen Geschichte des 19./20. Jahrhunderts; zuletzt hat er eine Studie zur Bedeutung des Völkerrechts für den Friedensschluss nach dem Ersten Weltkrieg vorgelegt.