Manuel Schulz hielt Antrittsvorlesung

HSU

22. Februar 2019

Prof. Dr. habil. Manuel Schulz (59) hielt gestern vor rund 100 Zuhörerinnen und Zuhörern, die aus allen beruflichen Stationen seiner 41-jährigen Dienstzeit der Einladung nach Hamburg gefolgt waren, seine Antrittsvorlesung als Professor. Unter den Teilnehmern waren neben Universitätsmitgliedern auch hochkarätige Gäste aus Politik und Bundeswehr. Auf Initiative der Fakultät für Maschinenbau war Schulz im August 2018 durch die Bundesministerin der Verteidigung nach § 17 des Hamburgischen Hochschulgesetzes zum Professor ernannt worden. Oberst i. G. Schulz ist erst der zweite aktive Offizier außerhalb des Sanitätsdienstes der Bundeswehr, der den Professorenstatus erhalten hat.

EIn Mann im dunklen Dreiteiler in einem Hörsaal..
Prof. Dr. Manuel Schulz

Schulz blickt auf mehr als 25 Jahre Erfahrung in der wissenschaftlichen Lehre an der Helmut-Schmidt-Universität zurück. Zwischenzeitlich hat er immer wieder verschiedene Ausbildungs- und Führungstätigkeiten in Praxis, im Ministerium und im Einsatz wahrgenommen. Er verfügt seit 2008 über die Venia Legendi (Akademische Lehrbefugnis) für Berufsbildung und Weiterbildung. Er ist seit 2009 Leiter des Zentrums für technologiegestützte Bildung (ZtB) der Universität.

In seiner Antrittsvorlesung analysierte Professor Dr. Schulz die Lehr- und Lernprozesse beim Erwerb von Handlungskompetenz und stellte wissenschaftlich-fachliche Unterstützungsmöglichkeiten für Lehren und Lernen dar. Titel des Vortrags war Kompetenzerwerb für Stakeholder- und Wissensmanagement in komplexen Projekten in den Ingenieurwissenschaften.

Der Fakultät kündigte er seine Mitwirkung bei der Vertiefung der Studieninhalte durch Mikro-Planspiele, die Erarbeitung von Hintergründen mit Studierenden, beispielsweise im Rahmen der Interdisziplinären Studienanteile, und Weiterbildungsangebote für Mentor*innen, Tutor*innen und den akademischen Mittelbau an.

Der Dekan der Fakultät, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Thomas Klassen, betonte in seiner Laudatio, dass Manuel Schulz seit langem eine umfangreiche wissenschaftliche Beratungs- und Moderationstätigkeit für die Fakultät für Maschinenbau entfaltet hat, sowohl bei der Konzeptentwicklung des OpenLabs als auch der Integration der Fähigkeiten der Fakultät im Forschungsfeld 3D-Druck in die Konzeption des Kompetenzclusters Sicherheitsforschung und Logistik.