Besuch der Synagoge ‚Hohe Weide‘

HSU

28. Februar 2020

Studierende der Bildungs- und Erziehungswissenschaft und der Politikwissenschaft an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg besuchten die Synagoge ‚Hohe Weide‘ der jüdischen Gemeinde in Hamburg. Der Besuch war Teil einer lebenskundlichen Reihe des evangelischen Militärdekans ThDr. Michael Rohde. Diese widmet sich den drei großen monotheistischen Weltreligionen und zielt auf die Förderung interkultureller Kompetenzen ab.

Eingedenk der zahlreichen Anschläge und Übergriffe gegen Jüdinnen und Juden in Deutschland wollten die Studierenden mit diesem Besuch ein Zeichen setzen. Es war auch dem Präsidenten der Universität, Prof. Dr. Klaus Beckmann, ein besonderes Anliegen, seine Solidarität zu bekunden und die Gruppe zu begleiten.

Der Präsident brachte ein spezielles Gastgeschenk mit: Ein per 3D-Druck im OpenLab der HSU gefertigtes Modell einer Tora-Rolle. Das Seminar selbst war zweigeteilt: Zunächst hatte der evangelische Militärdekan ThDr. Michael Rohde die Studierenden an die theologischen Kernelemente des Judentums herangeführt, bevor alle gemeinsam die Synagoge besuchten. Den Besuch leitete der Landesrabbiner der jüdischen Gemeinde Hamburgs, Shlomo Bistritzky. Die Studierenden bekamen die Gelegenheit, sich über jüdisches Leben in Hamburg zu informieren und sich zu interreligiösen Fragen auszutauschen.

Die Soldatinnen und Soldaten und der Präsident der HSU bedanken sich ganz herzlich für die Einladung!

HSU-Präsident Prof. Dr. Klaus Beckmann überreichte dem Landesrabbiner der Freien und Hansestadt Hamburg Shlomo Bistritzky ein per 3D-Druck im OpenLab der HSU gefertigtes Modell einer Tora-Rolle.
HSU-Präsident Prof. Dr. Klaus Beckmann überreicht Hamburgs Landesrabbiner Shlomo Bistritzky ein per 3D-Druck im OpenLab der HSU gefertigtes Modell einer Tora-Rolle.