3D-Druck in Tunis

Dr.-Ing. Tobias Redlich vom Laboratorium Fertigungstechnik hat am 10. und 11. Februar 2018 bei der „Makers Republic 2nd Edition“ in Tunis die Projekte und Forschungsergebnisse der Arab-German Young Academy of Science and Humanities (AGYA) vorgestellt. Eingeladen hatte die École Nationale d’Ingenieurs de Tunis (ENIT) in deren FabLab, einer offenen fabrikationstechnischen Werkstatt, vergleichbar dem OpenLab der HSU.

In seinem Vortrag „Value Creation, Open Production and Open Innovation in the FabLab Community“ präsentierte Redlich vor Studierenden der ENIT die wesentlichen Säulen von OpenLabs, die Forschungsergebnisse des Projekts „Twinning for Innovation“ und den Abschluss des Projekts „Make a Difference“. Die Teilnehmenden zeigten sich interessiert und diskutierten im Anschluss über die Vor- und Nachteile von Open Source Hardware, über Business Modelle und über die Zusammenarbeit zwischen FabLabs. Besonders beeindruckt waren sie dabei von dem Gedanken, das Open-Source-Prinzip auch auf Hardware zu übertragen.

Am zweiten Veranstaltungstag organisierte die Arbeitsgruppe „Wertschöpfungssystematik“ des Laboratoriums Fertigungstechnik der HSU in gemeinsam mit Dr. Helmi Ben Rejeb (ENIT) einen 3D-Druck-Workshop: Drei Teams mit Studierenden aus ingenieurwissenschaftlichen Fachbereichen sollten jeweils einen quelloffenen 3D-Drucker aufbauen. Es entwickelte sich ein fairer Wettbewerb unter den Teams, an dessen Ende das erste Team tatsächlich einen funktionsfähigen 3D-Drucker präsentieren konnte.