Beim zweiten KI‑Forum der Helmut‑Schmidt‑Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU/UniBw H) kamen rund 60 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis im Fab City House in der Hamburger HafenCity zusammen. Im Zentrum des Abends standen Large Language Models (LLMs) und aktuelle Trends aus der generativen Künstlichen Intelligenz.
Nach der Begrüßung durch Univ.-Prof. Dr. Monika Daseking und Univ.-Prof. Dr. Christina Schaefer führte Univ.-Prof. Dr. Oliver Niggemann vom Lehrstuhl für Informatik im Maschinenbau in das Thema ein. Er skizzierte zentrale Fragestellungen rund um die Weiterentwicklung und den Einsatz moderner Sprachmodelle und setzte damit den fachlichen Rahmen des Abends.


Keynote zu LLMs in Industrie, Forschung und Anwendung
In seiner Keynote „LLMs in Industrie und Forschung“ präsentierte Dr. Lothar Hotz von HiTEC e. V., und dem Artificial Intelligence Center Hamburg (ARIC) aktuelle Einsatzfelder von LLMs sowie Herausforderungen aus der industriellen Praxis.
Daran anschließend zeigte Dr.–Ing. Matthias Grünewald von Unity Consulting & Innovation, wie Agentic AI in realen Szenarien bereits heute Arbeitsprozesse verändert und neue Formen der KI‑gestützten Kollaboration ermöglicht.


PhD‑Pitches und Poster‑Session
Im wissenschaftlichen Teil des Abends stellten René Heesch, Madeleine Rischer, Manjinder Singh und Jayanth Somashekaraiah ihre aktuellen Forschungsprojekte vor. Die anschließende Poster‑Session bot Raum für vertiefende Gespräche und fachliche Diskussionen.
Austausch zwischen Forschung und Anwendung
Nach dem Vortragsprogramm verlagerte sich der Fokus auf den persönlichen Austausch. Bei Snacks und Getränken wurden Diskussionen fortgesetzt, Kontakte geknüpft und Anknüpfungspunkte zwischen Forschung und Anwendung ausgelotet. Damit bestätigte das KI‑Forum seinen Charakter als offenes Austauschformat.

Einbettung in den KI‑Schwerpunkt der HSU/UniBw H
Das KI‑Forum ist Teil des strategischen KI‑Schwerpunkts der HSU/UniBw H. Die Universität forscht unter anderem im KI‑Institut KI@Bw sowie in weiteren Projekten zu KI‑Methoden für Defence‑Anwendungen, Ingenieurwissenschaften und Materialwissenschaften.
Als regelmäßiges Austauschformat stärkt das KI‑Forum den Dialog zwischen Wissenschaft, Praxis und zivilgesellschaftlichen Akteuren und macht die KI‑Forschung der Universität sichtbar.
Das nächste KI‑Forum ist für Juni geplant.