Preise für die Jahrgangsbesten vergeben

Während der Immatrikulationsfeier am 5. Oktober 2017 wurden die Jahrgangsbesten des letzten Studierendenjahrganges ausgezeichnet.

Die jeweils besten Abschlussarbeiten in den acht Fachrichtungen des Abschlussjahrgangs 2017 erhielten den Böttcher-Preis. Der Hamburger Kaufmann und Ehrensenator der Universität, Johann Max Böttcher, hatte den Preis zu Lebzeiten gestiftet. Die Auszeichnung ist an eine Bildungsreise ins Ausland gebunden und wird von der gemeinnützigen Böttcher-Stiftung zur Verfügung gestellt. Sie hat das Ziel, besonders engagierte Nachwuchstalente zu fördern.

Die Böttcher-Preisträger 2017

Oberleutnant Jan Baum, M. Sc, schloss sein Studium zum Wirtschaftsingenieur als Jahrgangsbester mit einer Arbeit zur „Topologieoptimierung einer hüftendoprothetischen Pfanne“ ab.

Oberleutnant Kevin Bernhard Bölscher, M. Sc., überzeugte im Fachbereich Maschinenbau mit der „Konzeptionierung eines Softwaretools zur Operationsplanung für AUV-gestützte Minenjagd“.

Oberleutnant Marcus Euler, M. A, untersuchte im Fach Geschichtswissenschaft die „Universitäten des Verbrechens – Das Gulag-System und die Entstehung der Diebe im Gesetz“.

Oberleutnant Karen Haak, M.A., beschäftigte sich in ihrer Masterarbeit im Fach Politikwissenschaft mit dem „Wertewandel der deutschen Gesellschaft im Spiegel der militärischen Nachwuchswerbung. Eine militärische Analyse im Zeitraum von 2011 bis 2016“.

Oberleutnant Bennet Hakers, M. Sc. Arbeit über „Das Foresight-Potential von Online-Communities am Beispiel der erneuerbaren Energien“ wurde als Jahrgangsbeste im Fachbereich Betriebswirtschaftslehre ausgezeichnet.

Oberleutnant Christian Johannes Lux, M. Sc., analysierte für seine Abschlussarbeit im Fachbereich Psychologie „Lügen und Täuschen: Lügen durch Imitation erkennen: Die Bedeutung von Vorbereitung und Imitationsfähigkeit.“

Oberleutnant Yannick Otto, M. Sc., erreichte eine Bestnote im Fachbereich Elektrotechnik mit seiner Untersuchung zur „Solitonenübertragung im ramanverstärkten Faserring.“

Oberleutnant Sabrina Schucht wurde mit Ihrer Masterarbeit im Fach Bildungs- und Erziehungswissenschaften „Narrative von Jugend in der deutschen Literatur zum Ersten Weltkrieg – der Jugend-Mythos in Erich Maria Remarques „Im Westen nichts Neues“ und Walter Flex „Der Wanderer zwischen beiden Welten“ im Vergleich“.

DWT-Studienpreis

In Abwesenheit erhielt Leutnant Leonie Johannsmann, M. Sc., den Studienpreis der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik e. V. Mit ihrer anwendungsorientierten Masterarbeit zu „Optimized Spare Parts Inventory Management for Military Deployment“ konnte sie die Juroren überzeugen. In ihrer in Zusammenarbeit mit dem Logistikzentrum der Bundeswehr erstellten Arbeit zeigte die Wirtschaftsingenieurin deutliche Verbesserungsmöglichkeiten in Lagerhaltung und Beschaffung auf, um ein möglichst langes, autarkes Durchhalten der Truppe zu gewährleisten.

Wolfram-Funk-Preis

Über den mit 2.000 Euro dotierte Wolfram-Funk-Preis zur Förderung der Promotion in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen der HSU freute sich Oberleutnant Alaettin Dogan, M. Sc, der seit dem 1. Oktober am Institut für Automatisierungstechnik zum Thema „Überwachung und Beeinflussung von Produktionsprozessen in Echtzeit“ promoviert. Der Preis wurde bereits zum fünften Mal durch den Stifter, Prof. Dr.-Ing. Wolfram Funk, verliehen. Funk zählt zu den Gründungsvätern der Helmut-Schmidt-Universität und war dort bis 2003 Inhaber der Professur für Maschinenelemente und Getriebetechnik.