Hamburg. Ende Mai 2026 begrüßte die Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU/UniBw H) eine Delegation des Royal Military College Saint-Jean (Kanada). Zu den Gästen zählten Dr. Ian Parenteau, Professor für Politikwissenschaft und Leiter des International Office, sowie Major Vladimir Kessia.
Empfangen wurde die Delegation von Universitätspräsident Prof. Dr. Klaus Beckmann, Oberst Roman Lau, Leiter Studierendenbereich, sowie Prof. Dr. Christina Schaefer, Vizepräsidentin für Internationales. Am Gespräch nahmen außerdem Vertreterinnen des International Office (IO) der HSU/UniBw H, Linda Weiß, Leitung IO, und Marine Masmaud, sowie Prof. Dr. Matthew Stephen, Studiendekan der Politikwissenschaft, teil.

Internationalisierung an der HSU/UniBw H wird konsequent ausgebaut
Das International Office der HSU/UniBw H organisierte und begleitete den kanadischen Besuch, es ist zentrale Anlaufstelle für internationale Kooperationen der Universität. Es koordiniert Partnerschaften mit ausländischen Hochschulen, unterstützt Austauschprogramme und begleitet Studierende sowie Beschäftigte bei internationalen Vorhaben.
Bestehende Partnerschaft mit Kanada wird erweitert
Zwischen der HSU/UniBw H und dem Royal Military College of Canada sowie dem Royal Military College Saint-Jean besteht bereits ein Memorandum of Understanding. Es handelt sich um eine Hochschule mit zwei Standorten in Kingston (Ontario) und Saint-Jean-sur-Richelieu (Québec). Austauschaktivitäten fanden bislang vor allem mit dem Standort in Kingston statt.
Politikwissenschaft und internationale Beziehungen im Fokus
Im Mittelpunkt der Gespräche standen insbesondere die Studienangebote der Politikwissenschaft, vor allem im Bereich Internationale Beziehungen. Prof. Dr. Matthew Stephen stellte die englischsprachigen Lehrangebote der HSU/UniBw H vor und diskutierte mögliche Anknüpfungspunkte mit den kanadischen Gästen.
Darüber hinaus wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der akademischen Ausbildung sowie in der Verbindung von wissenschaftlichem Studium und militärischen Ausbildungsanteilen erörtert. Major Vladimir Kessia interessierte sich insbesondere für diese strukturellen Aspekte.
Perspektiven für Studierendenaustausch und gemeinsame Lehrformate
Beide Seiten bekräftigten ihr Interesse, die Kooperation auszubauen. Im Fokus stehen dabei insbesondere:
- der Austausch von Studierenden,
- Mobilitätsangebote für Lehrende und Mitarbeitende,
- sowie die Entwicklung gemeinsamer Lehr- und Studienformate.
Im nächsten Schritt erfolgt eine detaillierte Abstimmung der Studieninhalte und Lehrangebote. Ziel ist es, auf dieser Grundlage konkrete Austauschprogramme zu entwickeln.
Der Besuch stellt damit einen weiteren Schritt dar, die internationale Vernetzung der HSU/UniBw H auszubauen und die Zusammenarbeit mit nordamerikanischen Partnerhochschulen gezielt zu stärken.