Betonkanuregatta 2026: HSU-Studierende beweisen Ingenieurskunst und Teamgeist

HSU

8. Juli 2026

Hamburg/Brandenburg a. d. Havel. 22 Studierende des Bauingenieurwesens der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg haben vom 18. bis 20. Juni 2026 an der 20. Betonkanuregatta in Brandenburg an der Havel teilgenommen.

Studierende des Bauingenieurwesens der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg mit ihrem Betonkanu „Timmy“ bei der 20. Betonkanuregatta in Brandenburg an der Havel.

Bei dem traditionsreichen Wettbewerb treten Studierende mit selbst geplanten, berechneten und gebauten Kanus aus Beton gegeneinander an. Rund 1.000 Teilnehmende von Hochschulen aus acht europäischen Ländern kamen in diesem Jahr zusammen, um sich in Regatten zu messen und fachlich auszutauschen.

Für die HSU/UniBw H entstand das Betonkanu „Timmy“ in der Versuchshalle für Massivbau und Stahlbau. Unter der Leitung von Daniela Axer-Müller arbeiteten Studierende aller vier Studienjahrgänge an Planung, Konstruktion und Bau des Kanus. Unterstützt wurde das Projekt von der Professur für Stahlbau und Stahlwasserbau, der Professur für Massivbau sowie der Professur für Konstruktionswerkstoffe und Bauwerkserhaltung.

Mit „Timmy“ waren jeweils ein Damen-, Herren- und Mixed-Team gemeldet. Auf dem Beetzsee mussten die Teams eine Strecke mit Gerade, Wende und Slalom absolvieren.

Erfolg auf dem Beetzsee

Besonders erfolgreich verlief die Regatta für das Herren-Team. Mit einer Zeit von 2:21,12 Minuten setzte es sich deutlich gegen die Mannschaften der Universität der Bundeswehr München und der HafenCity Universität Hamburg durch. Auch die Damenmannschaft erreichte mit ihrer Leistung eine Platzierung im Mittelfeld des Teilnehmerfeldes.

Betonboot „Timmy“ wird für den Start vorbereitet.
Mit vollem Einsatz auf dem Wasser: Das Betonkanu „Timmy“ der HSU/UniBw H im Wettkampf auf dem Beetzsee.

Nach dem Vorlauf des Damen-Teams wurde das Kanu jedoch schwer beschädigt, brach auseinander und sank. Das Mixed-Team konnte deshalb nicht mehr starten.

Trotz des unglücklichen Endes war die Teilnahme für die Studierenden ein besonderes Erlebnis. Die Betonkanuregatta verbindet ingenieurwissenschaftliches Know-how, Teamarbeit und sportlichen Ehrgeiz – und bietet die Möglichkeit, im Studium erworbene Kenntnisse praktisch anzuwenden. So konnten die Teilnehmenden insbesondere Erfahrungen in den Bereichen Projektmanagement, Statik und Werkstoffkunde sammeln und ihr Wissen unter realen Bedingungen erproben. Auch künftig soll das Projekt Studierenden diese besondere Lernerfahrung ermöglichen. Die nächste Betonkanuregatta ist planmäßig für 2028 vorgesehen. Interessierte können sich ab Oktober 2027 bei Prof. Dr.Ing. Max Gündel, Professur für Stahlbau und Stahlwasserbau, melden.