Hamburg. Mit dem Podcast recht:zeitig startet ein neues Diskussionsformat, das juristische das Fragen stärker in gesellschaftliche Debatten einbringt. Prof. Dr. Dana‑Sophia Valentiner von der Helmut‑Schmidt‑Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU/UniBw H) ist Teil des Initiatorinnenteams.

Rechtliche Perspektiven im öffentlichen Diskurs
Was bedeutet es, gesellschaftliche Konflikte differenziert zu diskutieren – und welche Rolle spielt das Recht dabei? Mit dem Podcast recht:zeitig schafft die Nomos Verlagsgesellschaft ein Format, das juristische Expertise mit gesellschaftlicher Relevanz verbindet. Ziel ist es, aktuelle, kontroverse Themen verständlich aufzubereiten und gleichzeitig Raum für unterschiedliche Perspektiven zu schaffen.
In den Gesprächen treffen rechtswissenschaftliche Analysen auf Stimmen aus Politik, Medien, Wissenschaft und Gesellschaft. Der Podcast versteht sich als Debattenformat, das nicht vereinfachen, sondern einordnen will – insbesondere dort, wo öffentliche Diskussionen zunehmend polarisiert verlaufen.
Sechs renommierte Juristinnen gestalten das Format
Hinter recht:zeitig steht ein Team aus sechs Rechtswissenschaftlerinnen: Prof. Dr. Susanne Beck (Leibniz Universität Hannover), Prof. Dr. Stefanie Bock (Universität Marburg), Prof. Dr. Charlotte Schmitt-Leonardy (Universität Bielefeld), Prof. Dr. Georgia Stefanopoulou (BSP Business & Law School Berlin), Prof. Dr. Liane Wörner (Universität Konstanz) und Prof. Dr. Dana-Sophia Valentiner (Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg).
Das zentrale Prinzip des Podcasts ist ein produktiver, respektvoller Austausch, der unterschiedliche Positionen sichtbar macht und in einen fundierten Austausch überführt.
Prof. Dr. Dana‑Sophia Valentiner, Inhaberin der Professur für Öffentliches Recht an der Helmut‑Schmidt‑Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg, bringt ihre Perspektive in dieses Projekt ein. Ihr Beitrag zielt darauf, rechtliche Fragen stärker in den öffentlichen Diskurs einzubringen und verständlich zu machen.
Sie betont: „Die Debatten unserer Zeit sind auch Debatten über Recht. Wir bringen im Podcast juristische Perspektiven ins Gespräch.“

Themen zwischen Recht, Gesellschaft und Politik
Der Podcast greift zentrale Fragen der Gegenwart auf – darunter Polarisierung, Populismus, Digitalisierung oder globale Machtverschiebungen. Dabei geht es nicht nur um juristische Detailfragen, sondern um die gesellschaftliche Bedeutung des Rechts und seine Rolle im demokratischen Diskurs.
recht:zeitig richtet sich an ein breites Publikum: an juristisch Interessierte ebenso wie an Studierende, Medienschaffende, politische Entscheidungstragende sowie Forschende angrenzender Disziplinen.
Erste Folge zur Meinungsfreiheit
Am 11. Juni 2026 erscheint die erste Folge zum Thema Meinungsfreiheit.
Zu Gast ist der Jurist und Journalist Ronen Steinke, promovierter Jurist und Lehrbeauftragter an der Goethe‑Universität Frankfurt sowie Leitender Redakteur im Politikressort der Süddeutschen Zeitung.
Weitere Informationen zum Podcast
Neue Folgen erscheinen regelmäßig auf allen gängigen Podcast-Plattformen.
Der Podcast wird von der Nomos Verlagsgesellschaft produziert und durch die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS gefördert.