Kooperation in Forschung und Lehre: Helmut‑Schmidt‑Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg und Dr. Franjo Tuđman Defense and Security University (DaSU) vereinbaren Zusammenarbeit

HSU

30. April 2026

Dubrovnik/Hamburg. Im Rahmen des internationalen Round Tables „Stability and Security – 3SI“ haben die Helmut‑Schmidt‑Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg und die Dr. Franjo Tuđman Defense and Security University (DaSU) eine Absichtserklärung unterzeichnet. Mit der Vereinbarung schaffen beide Universitäten eine verbindliche Grundlage für ihre künftige Zusammenarbeit in Forschung, Lehre und Weiterbildung.

Zwei Teilnehmende in Anzugkleidung geben sich in einem Konferenzraum die Hand; weitere Teilnehmende sitzen im Hintergrund an einem Tisch mit Unterlagen und Namensschildern.
Prof. Ivica Lučić, PhD, Rektor der Dr. Franjo Tuđman Defense and Security University und Prof. Dr. Klaus Beckmann,
Präsident der HSU/UniBw H, besiegeln die Zusammenarbeit mit einem Handschlag.

Der Round Table fand im Kontext des Three Seas Initiative Summit statt und widmete sich Fragen von Sicherheit, Stabilität und gesellschaftlicher Resilienz im Raum der Three Seas Initiative – insbesondere vor dem Hintergrund sich wandelnder geopolitischer Rahmenbedingungen und der Neugestaltung internationaler Sicherheitsarchitekturen.

Zusammenarbeit mit institutionellem Rahmen

Mit der Unterzeichnung der Absichtserklärung verständigen sich die HSU/UniBw H und die DaSU darauf, ihre akademische Zusammenarbeit systematisch auszubauen. Ziel ist es, internationale Kooperation nicht projektweise, sondern strukturiert und langfristig zu gestalten. Die Absichtserklärung definiert hierfür gemeinsame Leitlinien und schafft einen verlässlichen Rahmen für künftige Aktivitäten.

Prof. Dr. Klaus Beckmann, Präsident der HSU/UniBw H: „Wir erleben ein sicherheitspolitisches Umfeld, das sich schneller verändert und enger international verknüpft ist als noch vor wenigen Jahren. Gerade deshalb ist es wichtig, wissenschaftliche Kooperationen nicht nur punktuell zu pflegen, sondern verlässlich zu institutionalisieren. Die Partnerschaft mit der Dr. Franjo Tuđman Defense and Security University schafft dafür einen Rahmen, in dem wir Forschung, Lehre und Weiterbildung gemeinsam weiterentwickeln können.“

Gemeinsame Schwerpunkte in Forschung, Lehre und Weiterbildung

Die Kooperation umfasst ein breites Spektrum akademischer Aktivitäten. Geplant sind unter anderem gemeinsame Forschungsinitiativen und wissenschaftliche Publikationen, der Austausch von Studierenden sowie wissenschaftlichem Personal und die Weiterentwicklung von Studienangeboten. Auch Fragen der Anerkennung von Studienleistungen sollen perspektivisch eine Rolle spielen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Weiterbildung und dem lebenslangen Lernen. In sicherheitsrelevanten Tätigkeitsfeldern gewinnen kontinuierliche Qualifizierung und die Auseinandersetzung mit internationalen Entwicklungen zunehmend an Bedeutung. Die Partnerschaft eröffnet hierfür neue Möglichkeiten gemeinsamer Programme und Formate.

Die konkrete Umsetzung einzelner Projekte erfolgt jeweils einzelfallbezogen und in Abstimmung mit den institutionellen Schwerpunkten und Kapazitäten beider Universitäten. Dabei bleiben die Autonomie der Partner sowie die Einhaltung hoher ethischer Standards gewahrt.

Mit der unterzeichneten Vereinbarung baut die HSU/UniBw H ihre internationale Zusammenarbeit im Bereich der Sicherheits‑ und Verteidigungsforschung weiter aus und schafft eine Grundlage für künftige gemeinsame Vorhaben mit der kroatischen Partneruniversität.