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Testzentrum geschlossen

HSU

1. Juli 2022

Das Corona-Schnelltestzentrum im Gebäude H1 auf dem Campus der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg ist seit dem 30.06.2022 dauerhaft geschlossen.

Bitte weichen Sie auf andere Testzentren aus.

Soldatinnen und Soldaten mit Symptomen einer Covid-19-Erkrankung wenden sich an das Sanitätsversorgungszentrum.

Universitätspräsident Prof. Dr. Klaus Beckmann zum Ende des Vorlesungsbetriebes

HSU

24. Juni 2022

In seiner heutigen Videobotschaft spricht Universitätspräsident Prof. Dr. Klaus Beckmann über den Open Campus, die Leutnantsbeförderung, die Schließung des Testzentrums und die bevorstehende Prüfungsphase.

Die Videobotschaft vom 24.06.2022 im Volltext

Liebe Universitätsmitglieder,
liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

vor Beginn der Sommerpause möchte ich mich bei Ihnen bedanken.

Ich danke allen, die in irgend einer Weise zum Gelingen des Open Campus mit Tag der offenen Tür, Beförderungsappell  und zentraler Masterfeier mitgewirkt haben.

Obwohl viele unter Ihnen, den Mitarbeitenden, aber vor allem auch den Studierenden, noch keinen solchen Open Campus aus der Vergangenheit kennen, war diese Veranstaltung ein großer Erfolg. Mehr als 2.500 Besucherinnen und Besucher waren gekommen, rund 500 haben den Livestream des Beförderungsappells bei YouTube verfolgt, und das Video davon hat mittlerweile 3.400 Aufrufe.

Viele der 200 geladenen Ehrengäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Militär und nicht zuletzt die Bundesministerin der Verteidigung haben mich wissen lassen, wie sehr es ihnen gefallen hat und wie wohl sie sich am 18. Juni auf unserem Campus gefühlt haben.

Das ist vor allem das Verdienst von Ihnen allen, die in die Organisation und Durchführung in irgendeiner Form involviert waren.

Bravo Zulu – gut gemacht!

Ich konnte mich bei vielen aus dem Kernteam bereits vor den Gästen im Casino bedanken, aber zwei Personen waren noch gebunden, daher hole ich das jetzt nach und bedanke mich bei Frau Oberleutnant zur See Tamina Maxara und bei Herrn Stabsfeldwebel Sven Micke persönlich.

Allen, die mit Wirkung zum 1. Juli befördert wurden, gratuliere ich zu ihrer Ernennung und wünsche Ihnen viel Erfolg und Fortune im neuen Dienstgrad.

Noch ein paar Bemerkungen zur aktuellen Covid-Lage an der Universität: 32 Universitätsmitglieder sind derzeit akut an COVID-19 erkrankt. Das sind etwa halb so viele wie Anfang Mai, aber doch doppelt so viele wie noch vor zwei Wochen.

Allen, die betroffen sind oder waren, wünsche ich schnelle und vollständige Genesung.

Zum 30. Juni läuft die Verordnung aus, die dafür sorgt, dass alle Bürgerinnen und Bürger sich in Testzentren gratis testen lassen können. Das betrifft auch unser Testzentrum. Das Testzentrum wird mit Ablauf dieser Frist geschlossen. Die Verantwortung für den Infektionsschutz wird mit dieser politischen Entscheidung ein Stück mehr in die Hände jeder und jedes Einzelnen gelegt.

Während der ersten Juliwoche — also der Prüfungsphase — gibt das Lagezentrum Schnelltests zum Selbsttesten aus. Wie wir nach der Sommerpause unsere Kampagne [email protected]HSU fortsetzen, wird derzeit geprüft.

Soldatinnen und Soldaten, die während der bevorstehenden Prüfungsphase Symptome entwickeln oder einen positiven Schnelltest haben, wenden sich bitte an das Sanitätsversorgungszentrum, um im Infektionsfall ein Attest für die Freistellung von einer Prüfung zu erhalten. Zivile Studierende wenden sich an Ihren Hausarzt.

Ein positiver Schnelltest allein, zumal wenn es ein Selbsttest ist, befreit prüfungsrechtlich nicht von der Teilnahme an einer Prüfung. Hierzu ist ein ärztliches Attest erforderlich, das Ihnen eine erhebliche Einschränkung Ihrer Leistungsfähigkeit bescheinigt.

Kommilitoninnen und Kommilitonen, die einen positiven Schnelltest erzeugt oder Symptome haben, dürfen zum Schutz ihrer Kommilitoninnen und Kommilitonen nicht an Präsenzprüfungen teilnehmen. Bitte lassen Sie sich in diesem Fall die Infektion ärztlich attestieren.

Bitte seien Sie sich Ihrer individuellen Verantwortung bewusst. Die Aufhebung der Maskenpflicht in Ergänzung der Weisung Nr. 11 bedeutet nicht, dass Sie keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen dürfen. Machen Sie gern davon Gebrauch, wenn Sie das Gefühl haben, sich und andere schützen zu müssen. Ich tue das übrigens auch.

Allen Studierenden wünsche ich für die bevorstehenden Prüfungen viel Erfolg. Und allen einen schönen Sommer.

Und bitte bleiben Sie gesund.

Vielen Dank.

Die Do-it-yourself-Fregatte

HSU

20. Juni 2022

Ein wichtiges Bauteil an Bord geht kaputt! Was tun? Zurück zum Hafen fahren, um Ersatz zu beschaffen, ist im Ernstfall undenkbar. Darum wird im 3D-Druck-Verfahren direkt an Bord das notwendige Ersatzteil produziert. Auf einem mehrtägigen Törn auf der Nordsee testet die Fregatte SACHSEN erstmalig scharf im Einsatz auf See ihren neuen 3D-Drucker. Dabei wird unter anderem untersucht, wie sich marinespezifische Umwelteinflüsse (zum Beispiel Seegang, Vibrationen des Antriebsstrangs, salzhaltige Luft) auf die sogenannte additive Fertigung auswirken. An dem Projekt arbeitet ein Team aus Bordpersonal der Fregatte und Angehörigen der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg.

Kapitänleutnant Sascha Hartig, M. Sc., Wissenschaftlicher Mitarbeiteroffizier am Laboratorium Fertigungstechnik, erläutert im Video auf dem YouTube-Kanal der Bundeswehr die Hintergründe.

Bundesministerin Christine Lambrecht zum Open Campus an der Helmut-Schmidt-Universität

HSU

21. Juni 2022

Die Bundesministerin der Verteidigung, Christine Lambrecht, ernannte am 18. Juni 2022 beim großen Beförderungsappell der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg rund 400 studierende Offizieranwärterinnen und -anwärter zu Offizieren. Die Universität präsentierte sich an diesem Tag mit einem „Open Campus“ der Öffentlichkeit. Die Familien der Studierenden und viele Besucherinnen und Besucher waren hierfür zur Universität gekommen.

Eine Frau in einem taubenblauen Kostüm überreicht einem Soldaten eine Urkunde
Endlich Leutnant! Bundesministerin Christine Lambrecht überreicht die ersten 16 Urkunden persönlich.

Erstmals wieder vor großem Publikum

Mit einem großen Programm öffnete die Universität am Samstag, dem 18. Juni 2022, ihre Türen: Beim Open Campus präsentierte sich die Universität mit Ausstellungen, Laborführungen, Vorträgen und Experimenten der Öffentlichkeit. Anlass der Veranstaltung war der große Appell zur Leutnantsbeförderung. Der Beförderungsappell ist das größte militärische Zeremoniell, das jährlich in der Freien und Hansestadt Hamburg stattfindet. Rund 400 Offizieranwärterinnen und -anwärter wurde in Anwesenheit von mehr als 200 Ehrengästen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Streitkräften sowie mehreren tausend Besucherinnen und Besuchern an diesem Tag von Bundeministerin Christine Lambrecht zu Leutnanten – und damit zu Offizierinnen und Offizieren – ernannt. Daneben fand an diesem Tag erstmalig die zentrale Übergabe der Masterzeugnisse für die Alumni des Studierendenjahrgangs 2017 der Universität statt.

Besonderer Moment: Die Leutnantsbeförderung

„Die Gesellschaft vertraut darauf, dass Sie – die Menschen in Uniform – unser Land, unsere Freiheit und Sicherheit, in letzter Konsequenz auch mit Waffengewalt schützen. Dieses Vertrauen, diese Erwartung bringt große Verantwortung mit sich. Und als Offizierin oder Offizier werden Sie es sein, die sie in besonderer Weise zu tragen haben. Denn Sie, in welcher Funktion auch immer, sorgen für die einsatzbereite Bundeswehr, die wir so dringend brauchen,“ sagte Bundesministerin Christine Lambrecht beim Beförderungsappell.

In Ihrer Rede verurteilte die Ministerin den russischen Angriffskrieg scharf. Er führe uns schmerzhaft eine lange verdrängte Tatsache vor Augen: Wer in Freiheit und Demokratie leben wolle, brauche militärische Stärke, um diese Freiheit zu verteidigen. Den studierenden Offizieren und Offizieranwärtern versprach die Ministerin, dass sie Teil Abschluss des Studiums Teil einer anderen Bundeswehr sein werden, als sie sie bislang kennengelernt hätten und hob damit auf das jüngst beschlossene Sondervermögen ab.

Eine blonde Frau in einem taubenblauen Kostüm steht hinter einem Rednerpult, das in eine Bundedienstflagge eingepackt ist.
Die Gesellschaft vertraut darauf, dass Sie – die Menschen in Uniform – unser Land, unsere Freiheit und Sicherheit, in letzter Konsequenz auch mit Waffengewalt schützen,“ sagte die Ministerin in Richtung der Studierenden.

Im Anschluss ernannte sie stellvertretend für alle zu Befördernden 16 studierende Offizieranwärterinnen und -anwärter zu Leutnanten oder Leutnanten zur See, darunter auch vier französische Kadetten, die ihre Offizierausbildung einschließlich des Studiums in der Bundeswehr absolvieren.

Universitätspräsident Prof. Dr. Klaus Beckmann hob in seiner Rede zur Begrüßung den Stellenwert des Studiums im Offiziersberuf hervor: „Die aktuellen Krisen zeigen, dass der Offizier heute mehr denn je hybrider Fähigkeiten bedarf. Dabei liefert ihm oder ihr das wissenschaftliche Studium mit Regelabschluss Master Methodenkompetenzen und Selbstlernfähigkeiten zur Bewältigung heutiger und künftiger Herausforderungen. Akademische Bildung trägt zudem zur Selbstreflexion und bei und stärkt die Innere Führung. Der militärisch ausgebildete Offizier schließlich kann Führungsverantwortung in der immer komplexeren Welt übernehmen – für sich selbst und die ihm beziehungsweise ihr unterstellen Soldaten beziehungsweise Soldatinnen. Genau hierin liegt der Wert unseres hybriden Ausbildungsganges mit einer echten Universität.“

Ein Mann hinter einem Rednerpult, das in eine Bundesdienstflagge eingewickelt ist.
„Die aktuellen Krisen zeigen, dass der Offizier heute mehr denn je hybrider Fähigkeiten bedarf,“ sagte Universitätspräsident Prof. Dr. Klaus Beckmann in seiner Begrüßungsrede zum Beförderungsappell.

Gespräche und Projekte

Bei ihrem Besuch nahm sich die Bundesministerin viel Zeit, um zunächst mit dem Studentischen Konvent zu sprechen. Der Konvent ist das Organ der verfassten Studierendenschaft an der Universität der Bundeswehr. Die Mitglieder des Konvents vertreten die Interessen der Studierenden in den Gremien der Universität.

Anschließend ließ sich die Ministerin von Universitätspräsident Prof. Klaus Beckmann über den Campus führen und verschaffte sich Eindrücke von herausragenden Forschungsprojekten der Universität. Das Abfangsystem FALKE, mit dem zukünftig der Luftverkehr vor dem Eindringen von zivilen Drohnen in Flughafenbereiche geschützt werden soll und die Dekontamination von Rettungstransportwagen nach dem Transport von Covid-Patienten erweckten das Interesse der Ministerin. Auch für das High Performance Computing an der Helmut-Schmidt-Universität interessierte sich Ministerin Lambrecht besonders.

Stehen blieb die Ministerin auch an den Postern, mit denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die vom Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr (dtec.bw) geförderten Projekte vorstellten.

Ein Offizier in Heeresuniform und eine Frau in einem taubenblauen Kostüm stehen vor einer Posterwand
Am Messestand des Zentrums für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr – dtec.bw informierte sich Bundesministerin Lambrecht, hier mit Oberst i. G. Prof. Dr. Manuel Schulz (links), über den dtec.bw-Anteil der HSU/UniBw H und besonders über das Dachprojekt „Kompetenzen für die digitale Arbeitswelt (KoDiA)“ und diskutierte mit den Forschenden über aktuelle Herausforderungen, die die Digitalisierung besonders an die Bildung in Schule und Beruf stellt.

Das dtec.bw ist ein von den Universitäten der Bundeswehr in Hamburg und München gemeinsam betriebenes wissenschaftliches Zentrum und Bestandteil des Konjunkturprogramms der Bundesregierung zur Überwindung der COVID-19-Krise. Die Mittel, mit denen das dtec.bw vom Bundesministerium der Verteidigung ausgestattet wurde, werden zur Finanzierung von Forschungsprojekten und Projekten zum Wissens- und Technologietransfer, insbesondere zu Förderungen von Gründungen eingesetzt. Rund 250 Millionen Euro fließen über die Helmut-Schmidt-Universität in Kooperationsforschungsprojekte.

Presseterminhinweis: Bundesministerin Christine Lambrecht befördert studierende Offizieranwärterinnen und -anwärter zu Offizieren

HSU

14. Juni 2022

Die Bundesministerin der Verteidigung, Christine Lambrecht, ernennt am Samstag, dem 18. Juni 2022, bei einem großen militärischen Appell auf dem Campus der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg rund 400 studierende Offizieranwärterinnen und -anwärter zu Offizieren. Die Universität präsentiert sich an diesem Tag mit „Open Campus“ der Öffentlichkeit.

Der Beförderungsappell ist das größte militärische Zeremoniell, das jährlich in der Hansestadt stattfindet. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zur Teilnahme eingeladen.

Ablauf

Bis 14:00 Uhr: Eintreffen der Medienvertreterinnen und -vertreter auf dem Campus
Ort: Gebäude M1, Foyer
Anschl.: Einweisung in Ablauf und die Bedingungen vor Ort
14:45 Uhr bis 15:30 Uhr: Begleiteter Rundgang der Ministerin über den Open Campus
Bis 15:45 Uhr: Einnehmen der Presseplätze auf der Tribüne zum Beförderungsappell
Ort: Sportplatz
16:00 Uhr: Beginn des Beförderungsappells, Abschreiten der Front durch Bundesministerin Christine Lambrecht und Universitätspräsident Prof. Dr. Klaus Beckmann (Fotomöglichkeit)
16:15 Uhr bis 16:30 Uhr: Ansprache der Ministerin zur Beförderung (Fotomöglichkeit)
16:30 Uhr: Verleihung des Ehrenkreuzes der Bundeswehr an Leutnant Jessica Hartwig (Fotomöglichkeit)
16:40 Uhr: Beförderung einer Auswahl der Studierenden (Fotomöglichkeit)
17:00 Uhr: Ende des Appells

Akkreditierung

Anmeldung mit dem beigefügten Formblatt bis Donnerstag, 16.06.2022,
15:00 Uhr, bei
Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg
Pressestelle
Fax: 040 6541–2834
E-Mail: [email protected]

Direktübertragung

Wir übertragen den Beförderungsappell mit Bundesministerin Christine Lambrecht am 18.06. ab 16:00 Uhr auf dem YouTube-Channel der Universität unter der Adresse https://www.youtube.com/c/HSUHamburg/live

Ansprechpartner

Pressestelle, Dietmar Strey, Tel. 040 6541–2774, E-Mail [email protected]

Schwimmhalle nimmt Probebetrieb auf

HSU

14. Juni 2022

Nach zweijähriger Bauzeit eröffnete Universitätspräsident Prof. Dr. Klaus Beckmann am 8. Juni 2022 gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Bundesbauabteilung als zuständiger Bauverwaltung, des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Nutzung der Bundeswehr, Kompetenzzentrum Baumanagement Kiel, als Bauherr und des Bundeswehrdienstleistungszentrums Hamburg als Betreiber die Schwimmhalle Douaumont-Bereich für den Probebetrieb.

Vier Menschen stehen hinter einem roten Band, zwei davon halten eine große Schere.
Von links nach rechts: Timm Balzerowitz (Bundesbauabteilung Hamburg), Carolin Perner (Leiterin des Sportzentrums der HSU), Astrid Schubert (Bundesbauabteilung) und Universitätspräsident Prof. Dr. Klaus Beckmann eröffneten am 8. Juni 2022 die neue Schwimmhalle für den Probebetrieb.

Die bisherige Schwimmhalle wurde seit Februar 2020 grundsaniert, was allerdings nahezu einem Neubau der Halle gleichkam. Lediglich Schwimmbecken und Sprungturm sowie die Betonstruktur des Gebäudes blieben erhalten.

Bevor die Universitätsmitglieder als Hauptnutzer ins klare Wasser des neuen Edelstahl-Bassins springen können, müssen zunächst die Wasseraufbereitungstechnik erprobt und die Wasserchemie eingestellt werden. Sobald dies gesichert ist, wird das Bundeswehrdienstleistungszentrum Hamburg, das die Halle betreibt, das Becken für das dienstliche und außerdienstliche Schwimmen freigeben.

Die Halle kann dann von allen Universitätsmitgliedern sowie anderen Bundeswehr-Einrichtungen in Hamburg, der Hamburger Feuerwehr und den Polizeien genutzt werden. Die Planungen der Hallenzeiten für die Arbeitsgemeinschaften des Hochschulsports im Sportzentrum der HSU laufen bereits. Für private Vereine steht die Halle einstweilen nicht zur Verfügung.

Update

Der Schwimmbetrieb startet ab Mittwoch, dem 15.06.2022.
Während des Probebetriebes ist die Schwimmhalle nur universitätsintern freigegeben (kein AG-Sport, keine externen Schwimmerinnen/Schwimmer).

Die Schwimmhalle ist geöffnet:
Mo bis Do, 07:30 bis 15:00 Uhr
Fr 07:30 bis 12:00 Uhr

Das Schwimmbecken ist bis spätestens 15 Minuten vor Betriebsende zu verlassen.

Der Badebetrieb darf in dieser Zeit nur im Dabeisein der Schwimmmeisterinnen und Schwimmeister stattfinden.

In der Phase des Probebetriebes kann es jederzeit zu Einschränkungen kommen oder die Halle nochmals kurzfristig gesperrt
werden. Das Ende des Probebetriebes wird das Bundeswehrdienstleistungszentrum Hamburg ankündigen.

Posterpräsentation und Gespräch: Der Wandel im Hafen

HSU

10. Juni 2022

Im Frühjahrstrimester 2022 haben Studierende der Helmut-Schmidt-Universität interdisziplinär an einem Projekt in Kooperation mit dem Deutschen Hafenmuseum, Standort Schuppen 50a gearbeitet. Das Deutsche Hafenmuseum wird am Beispiel des Hamburger Hafens die Relevanz deutscher Häfen in Geschichte und Gegenwart vermitteln, die komplexen Verbindungen zu anderen Hafenorten, zum Hinterland und der Stadt erzählen. Als wichtigstes Exponat wird das Segelschiff „Peking“ hierfür Anknüpfungspunkte liefern zum Salpeterhandel zwischen Chile und Deutschland. Die Eröffnung des Museums ist im Jahr 2030 geplant.

Im Mittelpunkt des Seminars stand die Überlegung, wie im Museum globale Austauschprozesse von Waren, Wissen, Menschen, Flora und Fauna inszeniert werden können. Als Herangehensweise wurde die Idee des Netzwerkes gewählt, bei der die Faktoren Information/Kommunikation, Macht, Technik und Kapital als Rahmen gesetzt werden, zwischen denen Akteure, Einzelpersonen, Institutionen und andere soziale Entitäten wirken.

Entscheidend sind hier weniger geografische oder zeitliche Einordnungen, sondern die Beziehungen und Verbindungen zwischen den Knotenpunkten eines Netzes. Beispielhaft wurde das für sechs Themen untersucht:

  • Schmuggel im Hafen
  • Der Hafen als Begegnungsstätte
  • Veränderung der Hafenarbeit durch die Containerisierung am Beispiel des Volkswagenkonzerns
  • Die neue Seidenstraße
  • Invasive Tierarten
  • Veränderung der Hafenarbeit durch die Containerisierung

Die Studierenden werden ihre Netzwerke in Form einer Posterpräsentation am Samstag, dem 11. Juni 2022, von 11 bis 14 Uhr aus- und zur Diskussion stellen.

Gern laden wir Sie ein, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen.

Die Inhalt der Veranstaltung sind aus einer Zusammenarbeit der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr von Studierenden im Rahmen der Lehrveranstaltung „Der Hafen im Wandel – von der Stückgutabfertigung zum Containerumschlag“ von Univ.-Prof. Dr.Ing. Alice Kirchheim (Technologie von Logistiksystemen) mit der Projektleiterin für das Deutsche Hafenmuseum Ursula Richenberger entstanden.

Doktorandenetzwerk-Treffen „Digitale Brücke“

HSU

9. Juni 2022

Forschung zum Thema „Digitale Brücke“

Im Mittelpunkt des Doktorandennetzwerks stehen Brücken als ein wichtiger Teil unserer kritischen Infrastruktur: Das Projekt »RISK.twin« an der Universität der Bundeswehr München erforscht das Zusammenspiel eines realen Brückenobjekts mit seinem simulations- und datenbasierten Zwilling. Das Projekt »SHM – Structural Health Monitoring« an der Helmut-Schmidt-Universität treibt die Digitalisierung und Überwachung von Bestandsbauwerken mittels Monitorings weiter voran. Ergänzend dazu steht im Projekt »MISDRO« dort die Inspektion mit Drohnen zur Zustandserfassung von Stahlbrücken im Fokus der Forschung. 

Eine Gruppe von menschen steht vor der Glasfassade des Mensagebäudes der Helmut-Schmidt-Universität
Teilnehmende des 2. Netzwerktreffens Digitale Brücke

Ausbau des übergreifenden Doktorandennetzwerks

Das zweite Treffen fand am 5. und 6. Mai 2022 auf dem Campus der Helmut-Schmidt-Universität mit insgesamt 25 Teilnehmenden statt. Neben Expertenvorträgen zu Themen der Brückenüberwachung und Modelupdating gab es auch mehrere Vorträge der teilnehmenden Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen aus Bereichen der Ingenieurwissenschaften, Informatik, Mathematik und Statistik. Unter anderem wurde das gemeinsame Projekt der „Versuchsbrücke der UniBw M“ vorgestellt, bei dem ein Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der beiden Universitäten der Bundeswehr und der Technischen Universität München (TUM) gemeinsam ein mobiles Monitoringsystem an einer Versuchsbrücke auf dem Campus der Universität der Bundeswehr München angebracht, verschiedene Schadensfälle simuliert und Referenzmessungen durchgeführt haben.

Interessierte Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen, die sich mit Brückenbauwerken und Fragestellungen zu deren Digitalisierung beschäftigen, sind herzlich willkommen und können sich bei Prof. Dr.Ing. Sylvia Keßler, Professur für Konstruktionswerkstoffe und Bauwerkserhaltung, melden.

Über das dtec.bw

Das dtec.bw ist ein von den Universitäten der Bundeswehr in Hamburg und München getragenes wissenschaftliches Zentrum und Bestandteil des Konjunkturprogramms der Bundesregierung zur Überwindung der COVID-19-Krise. Es unterliegt der akademischen Selbstverwaltung.Die Mittel, mit dem das dtec.bw vom Geschäftsbereich BMVg ausgestattet wurde, werden an beiden Universitäten der Bundeswehr zur Finanzierung von Forschungsprojekten eingesetzt.

Zu den Zielen des dtec.bw zählt der interdisziplinäre Wissens- und Technologietransfer in der Scientific Community, wobei der Förderung und dem gemeinsamen Austausch des wissenschaftlichen Nachwuchses ein besonderer Stellenwert zukommt. Dieser wird durch das Doktorandennetzwerk dtec.bw-projektübergreifend unterstützt und gefördert.

Universitätspräsident Prof. Dr. Klaus Beckmann zum 10. Deutschen Diversitäts-Tag

HSU

31. Mai 2022

In seiner heutigen Videobotschaft spricht Universitätspräsident Prof. Dr. Klaus Beckmann über die Bedeutung der Vielfalt für die Universität.

Die Videobotschaft vom 31.05.2022 im Volltext

Sehr geehrte Universitätsbürgerinnen und Universitätsbürger,
liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

wie üblich wende ich mich an Sie mir einer Videobotschaft des Präsidenten. Diese ist aber eine besondere: nämlich die erste ohne das Thema Corona. Stattdessen möchte ich zu Ihnen kurz über Diversität sprechen. Und dann über diverse Veranstaltungen und Vorhaben.

Zunächst zur Diversität. Heute findet der zehnte Diversitäts-Tag der Bundeswehr statt. Dazu werden im gesamten Geschäftsbereich besondere Events und Ereignisse organisiert, Vorträge gehalten und eben auch Videobotschaften gesendet.

Nun mögen Sie fragen: Wir kümmern uns darum während der Ukraine-Krise? Während in Europa ein Angriffskrieg tobt? Hat die Bundeswehr nichts Besseres zu tun? Auch verschiedene Medien bekrittelten in der vergangenen Woche, eben als ich diese Zeilen schrieb. Aber mit dieser wohlfeilen Frage springt man zu kurz.

Meine Damen und Herren, genau hier und jetzt kann gelebte Diversität helfen. Denn Offenheit, Austausch, Toleranz, die Interaktion mit anderen Weltbildern bilden ein Gegenprogramm zu Totalitarismus, Meinungsblasen und autoritärer Aggression. Daher ist es gerade angesichts der Kriegführung in der Ukraine sinnvoll und dringlich, für mehr Diversität einzutreten, auch in der Bundeswehr. Zudem erschließt Diversität einen Quell der Stärke: So wurde 2016 im Harvard Business Review argumentiert, dass heterogen zusammengesetzte Teams im Geschäftsleben unter sonst gleichen Umständen höhere Produktivität erreichen.

Schlicht gesagt sind wir seit gut einem Jahrzehnt in einen Krieg der Ordnungen verwickelt, in eine Auseinandersetzung zwischen dem westlichen Entwurf offener Gesellschaften mit freien Individuen einerseits und autoritären bis totalitären Modellen mit einer grundsätzlichen Unterordnung des Einzelnen andererseits. Diversität stellt dabei einen wichtigen Teil des westlichen “Ordnungspakets” dar, dem sich Soldat:innen wie Beamt:innen verpflichtet haben. Und schon deshalb, liebe WELT, macht es Sinn, auf das zehnte Jubiläum des Tages der Diversität hinzuweisen.

Das gilt allgemein. Wir aber, liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen, bilden gemeinsam eine Universität, und für diese spielt Diversität traditionell eine noch gewichtigere Rolle. Einschlägige Schlagworte wie Offenheit und Austausch, Wissenschaftstransfer, Diskussionskultur und Internationalisierung hört man entsprechend oft. Sie kommen an der Universität reichlich vor und finden sich beispielsweise in unseren Leitlinien, in unseren hochschulstrategischen Debatten und in unserer Diskussion um die Einführung eines Militärischen Sicherheitsbereichs auf dem Campus.

Ich sage: Dieses Augenmerk genießt die Diversität zu Recht! Und das aus drei Gründen:

  1. Toleranz, Neugier, Respekt vor der jeweils Anderen und Skepsis bezüglich Behauptungen – besonders der eigenen ! – sind wesentliche Wurzeln guter wissenschaftlicher Praxis. Ich will sie einmal als die Alltagstugenden eine:r Wissenschaftler:in bezeichnen. Und mistake me not: als Wissenschaftler:innen gelten mir auch Soldat:innen, die sich im Studium und danach wissenschaftlich-forschend betätigen.
  2. Um das Zusammenwirken von Wissenschaftler:innen zu ermöglichen und zu fördern, bedarf es über die individuellen Tugenden hinaus eines Ordnungsrahmens, also eines Systems geschriebener und ungeschriebener Regeln. Die finden sich bei uns unter anderem in der Ordnung für gute wissenschaftliche Praxis, welche wir auf der letzten Sitzung des Akademischen Senats beschlossen haben, sie werden aber auch durch informelle Regeln unserer Campus-Kultur bestimmt. Dabei stellt die Ermöglichung von Diversität ein zentrales Element dar.
  3. Auf einer Meta-Ebene führt die Akzeptanz von Toleranz, Offenheit und Diversität gerade nicht in die Beliebigkeit. Ein solches “Anything goes” mögen einige vermuten, wenn man sich der Vielfalt beschreibt. Jedoch meint Diversität nicht Multiversalität, denn die Übernahme der vorgenannten Tugenden und Regeln ist Voraussetzung für die Teilnahme an dem Gemeinschaftsprojekt Universität. Solche Normen und Konventionen gelten in einer Universität bei aller Verschiedenheit universell, und damit ist auf dem Campus auch kein Platz für “Woke” oder für “Cancel culture”.

Ganz schön starker Tobak hier. Lappt zudem ins Philosophische. Dennoch, liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen: nun, wo unser Campus sich langsam wieder bevölkert, sollten wir uns wieder darauf besinnen, was einen Universitätscampus ausmacht. Bei uns als einer Universität der Bundeswehr geht es dabei sowohl um das Akademische als auch um das Militärische. Und vor allem darum, was die beiden miteinander zu tun haben. Dazu starten wir im nächsten Akademischen Jahr einige Projekte.

In dem Zusammenhang möchte ich noch einmal an meine persönliche Ausschreibung eines Preises für die beste Master-Arbeit zum Generalthema “Akademiker und Soldatenberuf” erinnern, die sich an diejenigen Master-Studierenden aller Fakultäten richtet, die sich in diesem Trimester mit einem Thema zu den genannten Fragen beschäftigen wollen. Wenn Sie Interesse haben, wenden Sie sich an eine geeignete Betreuer:in und legen Sie los!

Mit Blick auf den Campus: Schön, dass es wieder “wuselt” und man sich an der Universität austauschen kann. Zu dem Campus gehören neben der allgemeinen Wuselei auch große Veranstaltungen. In der vergangenen Woche haben wir das Symposion zur Frage “Universität und militärische Sicherheit” durchgeführt und unsere Kräfte im Sportfest des Studierendenbereichs gemessen. Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Am 2. Juni folgt unser Solidaritätslauf, am 8. Juni wollen wir die Schwimmhalle im Beisein des Parlamentarischen Staatssekretärs Dr. Hitschler eröffnen, am 18. Juni ist “Open Campus”.

Der “Open Campus” verkörpert die Offenheit und Diversität unserer Helmut-Schmidt-Universität. Wie üblich werden wir uns Gästen öffnen– mit Schwerpunkt bei Ihren Familien, Bekannten und Freunden — wir werden die Labore und Hörsäle zeigen, wir werden in buntem Getrubel unsere Forschung erläutern. Und wir werden das Gros eines Studierendenjahrgangs zum Leutnant bzw. zum Leutnant zur See befördern. Seit Jahren wieder ganz traditionell mit großem Antreten, mit Gästen, mit Empfang und Serenade. Unter Leitung der Frau Bundesministerin der Verteidigung, wenn es bei den jetzigen Planungen bleibt.

Daneben werden wir zum ersten Mal überhaupt Master-Zeugnisse in einer zentralen Veranstaltung verleihen. Unserem Hauptauftrag “Master! – In 47 Monaten! – Für so viele wie möglich!” folgend können wir den Master-Absolventinnen und -absolventen keine Abschlusszeugnisse ausgeben, bevor sie uns in die nächste Verwendung verlassen müssen. Ab heuer soll dies in einer würdevollen akademischen Veranstaltung auf dem Open Campus des Folgejahres nachgeholt werden.

Und so ganz nebenbei: 2023 wird die Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg ein halbes Jahrhundert alt. Das wird durch ein Jubiläumsjahr gefeiert. Da wir eine Universität sind, handelt es sich bei diesem Jahr jedoch um ein akademisches Jahr, das schon im Oktober 2022 beginnt. Wir sind also bereits fleißig bei der Planung, und ich bedarf Ihrer Hilfe: Wenn Sie Ideen für das Jubiläumsjahr haben, dann schicken Sie diese an [email protected].

Schließlich steht auch wieder die nächste Prüfungsphase an, von Ende Juni bis Anfang Mai, mal grob gesagt. Allen Studierenden zunächst der Hinweis: Wir wissen spätestens seit dem erzwungenen Experiment in der Corona-Zeit, dass das Schieben von Prüfungen nichts bringt. Individuell nicht, und kollektiv schon gar nicht. Den Studierenden, die sich im kommenden Monat wie vorgesehen prüfen lassen, wünsche ich viel Erfolg. Machen Sie uns stolz !

Leistungsstärkstes Dual-Comb-Spektrometer entwickelt

HSU

25. Mai 2022

Forschende der Professur für Lasertechnologie und Spektroskopie sowie vom Max-Planck-Institut für Quantenoptik München und der Ludwig-Maximilians Universität München haben das weltweit leistungsstärkste Dual-Comb-Spektrometer entwickelt, das den Weg für viele Anwendungen in der Atmosphärenforschung und der biomedizinischen Diagnostik, unter anderem auch für die Krebsfrüherkennung, ebnet. Das Verfahren wurde in einem Artikel der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht.

Das Herzstück des Systems besteht aus einer speziellen Art von laseraktivem Medium, einer dünnen Kristallscheibe, und einem Laserresonator, der dieses Medium umgibt. „Der Schlüssel zu unserer Dual-Comb-Laserquelle liegt in ihrer Schlichtheit”, erklärt Teamleiter Univ.-Prof. Dr. Oleg Pronin, Professur für Lasertechnologie und Spektroskopie. „Anstatt zwei voneinander getrennte Laser zu verwenden, die jeweils aktiv stabilisiert und aneinandergekoppelt werden müssen, stammen unsere beiden Laserstrahlen aus demselben Laserresonator, was zu einer hervorragenden gegenseitigen Stabilität führt.” Der Laser mit zwei Ausgängen liefert eine mehr als zehnfach höhere Leistung als alle bisherigen Dual-Comb-Laserquellen. Dies ebnet den Weg für viele Anwendungen in der Atmosphärenforschung und in der biomedizinischen Diagnostik. Anwendungen in der Grundlagenforschung — wie die präzise Vermessung atomarer Spektrallinien in bisher unzugänglichen Wellenlängenbereichen und Kernuhren, den potenziell genauesten Uhren in unserem Universum — kommen dank dieser neuartigen Laserquelle in Reichweite.

Oszillierende Laserstrahlen
Zwei Pulszüge von Lasern mit leicht unterschiedlichen zeitlichen Abständen stammen vom dünnscheibenförmigen Lasermedium in der Mitte des Bildes. Die Arbeit wurde kürzlich in Nature Communications veröffentlicht.

Die Dual-Comb-Laserquelle wandelt extrem schnell oszillierende elektrische Felder des Lichts (1015 Schwingungen pro Sekunde) in den Bereich der Radiofrequenzen (106 Schwingungen pro Sekunde) um, wo das Signal mit moderner Elektronik in Echtzeit erfasst werden kann. Dieses Verfahren wird mit zwei überlagerten Pulszügen von Laserpulsen mit leicht unterschiedlichen zeitlichen Abständen realisiert. Es bietet eine hohe Empfindlichkeit und sub-pikometer Auflösung mit schnellen Erfassungszeiten im Millisekundenbereich. Die erreichten Spitzenleistungen im Megawattbereich ebnen mittels Frequenzkonversion den Weg zur hochauflösenden Spektroskopie im tiefen ultravioletten Frequenzbereich – ein Spektralbereich, der von den heutigen Spektrometern nur mit unzureichender Auflösung abgedeckt wird. Im Vergleich zu komplexen, aktiv stabilisierten Lasersystemen vereinfacht die kompakte Größe des Lasersystems Anwendungen wie beispielsweise Spektroskopie der Atmosphäre und hochpräzise Entfernungsmessungen enorm.

Wissenschaftlicher Ansprechpartner

Univ.-Prof. Dr. Oleg Pronin, Professur für Lasertechnologie und Spektroskopie, E-Mail [email protected]

Originalpublikation

Fritsch, K., Hofer, T., Brons, J. et al. Dual-comb thin-disk oscillator. Nat Commun 13, 2584 (2022). https://doi.org/10.1038/s41467-022-30078-0