Herzlich willkommen an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg, Thea Giliomee!

HSU

12. September 2026

Hamburg. Klimawandel und zunehmende Wetterextreme stellen bestehende Infrastruktur weltweit vor neue Herausforderungen. Insbesondere Wasserbauwerke und Entwässerungssysteme müssen künftig größere Wassermengen sicher ableiten können. Eine zentrale Frage dabei lautet: Wie lassen sich bestehende Anlagen an veränderte Bedingungen anpassen, ohne sie vollständig neu errichten zu müssen?

Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich derzeit Thea Giliomee im Rahmen ihres dreimonatigen Forschungsaufenthalts an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg.

Zwei Personen stehen vor einer großmaßstäblichen wasserbaulichen Versuchsanlage in der Wasserbauhalle der HSU/UniBw Hamburg. Im Hintergrund sind Rohrleitungen, Armaturen und technische Komponenten der Forschungsinfrastruktur zu sehen.
Thea Giliomee und Univ.-Prof. Dr.Ing. habil. Mario Oertel in der Wasserbauhalle der HSU/UniBw Hamburg.

Gastwissenschaftlerin aus Südafrika

Thea Giliomee ist Doktorandin im Fachbereich Bauingenieurwesen an der University of Pretoria in Südafrika mit dem Schwerpunkt Water Resources Engineering. Zuvor absolvierte sie dort bereits ihr Bachelor- und Masterstudium im Bauingenieurwesen mit Spezialisierung auf Wasserressourcenmanagement. Darüber hinaus betreut sie als Tutorin Lehrveranstaltungen im Bereich Water Engineering für Studierende des Bauingenieurwesens.

Während ihres Aufenthalts an der HSU/UniBw H forscht sie an der Professur für Wasserbau unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr.Ing. habil. Mario Oertel.

Forschung zu klimaresilienter Infrastruktur

Im Mittelpunkt ihres Forschungsprojekts steht die Verbesserung der hydraulischen Leistungsfähigkeit von Durchlässen (Culverts). Ziel ist es, bestehende Infrastruktur kosteneffizient an die Herausforderungen des Klimawandels anzupassen und so einen Beitrag zu resilienten Verkehrs- und Entwässerungssystemen zu leisten.

Hierfür kombiniert Thea Giliomee großmaßstäbliche physikalische Modellversuche mit Methoden der Computational Fluid Dynamics (CFD). Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, bestehende Wasserbauwerke künftig leistungsfähiger und widerstandsfähiger gegenüber veränderten hydrologischen Bedingungen zu gestalten.

Im Gespräch mit Thea Giliomee

Woran forschen Sie aktuell an der HSU/UniBw H?
Mein Forschungsprojekt untersucht Möglichkeiten, die hydraulische Leistungsfähigkeit von Durchlässen kosteneffizient zu verbessern, um Infrastruktur an die Folgen des Klimawandels anzupassen und ihre Resilienz zu erhöhen.

Was ist der Kern Ihrer Forschung?
Der Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der hydraulischen Leistungsfähigkeit von Durchlässen durch großmaßstäbliche physikalische Modellierung und Computational Fluid Dynamics (CFD).

Was hat Sie zur Wissenschaft gebracht?
Schon während meines Studiums haben mich Fragen rund um Wasserressourcen und die nachhaltige Gestaltung wasserbaulicher Infrastruktur besonders interessiert. Dieses Interesse begleitet mich bis heute in meiner Forschung.

Die HSU/UniBw H wünscht Thea Giliomee einen erfolgreichen Forschungsaufenthalt an unserer Universität und freut sich auf den fachlichen Austausch.