Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU/UniBw H) und Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) unterzeichnen Rahmenvereinbarung über langjährige Zusammenarbeit

HSU

5. August 2026

Hamburg/Koblenz. Unterseeboote sind eine Schlüsseltechnologie für die maritime Verteidigungsfähigkeit Deutschlands. Ihre Funktionalität erfordert nicht nur kontinuierliche technologische Innovationen, sondern auch den institutionellen Austausch zwischen wissenschaftlicher Expertise und den Bedarfen der Bundeswehr. Vor diesem Hintergrund haben die Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU/UniBw H) und das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), Programm Unterseeboote, eine Rahmenvereinbarung geschlossen. Diese zielt auf Zukunfts-, Technologie- und Fähigkeitsentwicklung im Bereich der Schlüsseltechnologie Unterseeboote ab.

Zie Männer sitzen im Anzug vor einem Hellmut-Schmidt-Universität Poster. Vor ihnen liegt Papier und sie halten Stifte in der Hand.
Jörg Jährig, Direktor des BAAINBw und Programmleiter Unterseebote (links) und Universitätspräsident Prof. Klaus Beckmann (rechts) unterzeichnen die gemeinsame Rahmenvereinbarung zur Zukunfts-, Technologie- und Fähigkeitsentwicklung im Bereich Unterseeboote.

Geplante Forschungsvorhaben und technologische Schwerpunkte

Die auf sieben Jahre angelegte Rahmenvereinbarung schafft den rechtlichen Rahmen für die auftragsgebundene Weiterentwicklung der Schlüsseltechnologie Unterseeboote durch die HSU/UniBw H.

Im Mittelpunkt der Vereinbarung steht der unmittelbare Austausch zwischen der Deutschen Marine, dem BAAINBw und den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der HSU/UniBw H. Diese sorgen dafür, dass technische und operative Obsoleszenzen unmittelbar bearbeitet werden und zentrale Fähigkeiten damit erhalten bleiben. Die HSU/UniBw H bringt damit hochspezialisierte Technologie- und Unterstützungsleistungen in eine der wesentlichen Schlüsseltechnologien der Marine ein.

Die Rahmenvereinbarung umfasst mehrere Arbeitspakete: Dazu zählen die Entwicklung und Integration von Technologien für Unterseeboote, darunter Energie- und Antriebssysteme, die Integration von Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz, Daten- und Signalverarbeitung, Unterwasserkommunikation, Hydrodynamik, Signaturmanagement sowie Schwerpunkte der Human-Machine-Interaction.

Geplant sind mehrere Einzelvorhaben, die technologische Entwicklungen wissenschaftlich begleiten und gezielt aktuelle Fragestellungen sowie Herausforderungen im Bereich maritimer Unterwassertechnologien und des Unterseebootwesens adressieren.

Langfristiger Rahmen für Forschung und Fähigkeitsentwicklung

Prof. Dr. Klaus Beckmann, Präsident der HSU/UniBw H, betonte die Bedeutung der Vereinbarung:

„Die Universitäten der Bundeswehr haben sich in den vergangenen Jahren zu zentralen wissenschaftlichen Partnern für die Weiterentwicklung der Schlüsseltechnologien in den Streitkräften entwickelt. Unsere Stärke liegt darin, wissenschaftliche Exzellenz mit einem tiefen Verständnis für die Erfordernisse der Bundeswehr zu verbinden. Die neue Rahmenvereinbarung eröffnet dem Programm Unterseeboote des BAAINBw einen schnellen Zugang zu wissenschaftlicher Exzellenz ihrer ressorteignen Universitäten.“

Auch Jörg Jährig, Direktor beim BAAINBw und Programmleiter Unterseebote im BAAINBw, unterstrich die gemeinsame Zielsetzung:

„Wir freuen uns, dass die HSU/UniBw H ihre wissenschaftliche Expertise in die Untersuchung von Zukunftstechnologien für die deutsche Unterseebootsflotte einbringt. Die daraus entstehenden Ergebnisse leisten einen wichtigen Beitrag, um technologische und operative Obsoleszenzen frühzeitig zu erkennen und umgehend zu beheben.“

Mit der neuen Vereinbarung schaffen beide Partner einen langfristigen Rahmen, um wissenschaftliche Erkenntnisse, technologische Entwicklungen und konkrete Anforderungen der Bundeswehr eng miteinander zu verknüpfen und den Wissenstransfer zwischen Forschung und Anwendung weiter auszubauen.


Ansprechpartner für die Medien

Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg:
Pressestelle
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Tel. 040 6541 2267
E-Mail: [email protected]

Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr:
Regierungsdirektor
Thomas Erken
Tel. 0261 4001 2819
E-Mail: [email protected]