Leise Innovation aus der Wissenschaft: Team der HSU/UniBw H erreicht Platz 2 beim internationalen Drone Hackathon in der Nokia Arena

HSU

26. Februar 2026

Tampere/Hamburg. Zwischen Messearena, internationalem Wettbewerb und hochpräziser Akustikforschung stellte ein Studierendenteam der Helmut-Schmidt-Universität /Universität der Bundeswehr Hamburg sein Drohnenkonzept unter Beweis und überzeugte mit einem besonders leisen Design. Insgesamt nahmen 20 internationale Teams am Wettbewerb teil. Neun Teams wurden ausgezeichnet und das Team der HSU/UniBw H erreichte den 2. Platz.

Eindrücke vom internationalen Drone Hackathon in der Nokia Arena in Tampere. © Video: Business Tampere und Tapio Yliaho

Das Team bestand aus Studierenden, die sich im Rahmen ihrer Bachelor- und Masterarbeiten intensiv mit der akustischen Signatur von Drohnen beschäftigen. Begleitet wurden sie von Prof. Dr. phil. nat. habil. Bernd Klauer sowie einer Schülerpraktikantin. Im Fokus des Wettbewerbs stand die Challenge Low-Signature-Drone-Design mit dem Ziel, Drohnen zu entwickeln, die insbesondere durch eine geringe Geräuschentwicklung überzeugen.

Der Ansatz des HSU/UniBw H-Teams basierte auf eigener Forschung zur Akustik von Propellern. Statt Design oder Entwicklungsprozess zu bewerten, zählte im Wettbewerb ausschließlich das messbare Ergebnis im direkten Vergleich mit internationalen Teams.

„Unser Fokus lag auf der Akustik. Wir wussten aus unserer Forschung, dass unser Konzept funktioniert. Wie gut es sich jedoch im internationalen Umfeld behauptet, zeigte sich erst hier“, erklärt Prof. Dr. Bernd Klauer.

Der Hackathon bot nicht nur eine Plattform für den technischen Vergleich, sondern auch wertvolle Einblicke jenseits klassischer wissenschaftlicher Formate. Unter realen Wettbewerbsbedingungen wurde Forschung unmittelbar bewertet, diskutiert und sichtbar gemacht. Ein Erfahrungsraum, der insbesondere für den wissenschaftlichen Nachwuchs von großem Wert ist.

Neben der Platzierung nahm das Team zahlreiche Impulse für Lehre und Forschung an der HSU/UniBw H mit: von der Rolle interdisziplinärer Zusammenarbeit über die Bewertung von Forschungsergebnissen im Wettbewerb bis hin zur Bedeutung praxisnaher Formate für Hochschulen.

Ein großer Dank gilt Business Tampere, die den Hackathon organisiert und das Team während des Wettbewerbs begleitet haben.

Mit dem zweiten Platz unterstreicht die Helmut-Schmidt-Universität erneut ihre Stärke in der ingenieurwissenschaftlichen Forschung und zeigt, wie akademische Arbeit auch auf internationaler Bühne überzeugen kann.