Forschung

Die Professur für Weiterbildung und lebenslanges Lernen verfolgt verschiedene Forschungsvorhaben, die nachfolgend aufgeführt sind

Forschungsprojekte

IFF-Forschungsprojekt: Subjektives Lernzeiterleben und kollektive Zeitpraktiken der Erwachsenenbildung: Zur empirischen Rekonstruktion spezifischer Zeitmodalitäten in Lern- und Bildungsprozessen

Gefördert durch die interne Forschungsförderung der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr
Projektteam: Prof. Dr. Sabine Schmidt-Lauff, Hannah Hassinger, Dr. Jörg Schwarz
Laufzeit: 07/2018-06/2019

https://www.hsu-hh.de/wb/iff-forschungsprojekt  

 

Verbundprojekt International and Comparative Studies for Students and Practitioners in Adult Education and Lifelong Learning (INTALL)

Das Nachfolgeprojekt zum abgeschlossenen COMPALL-Projekt setzt die erfolgreiche Arbeit fort und entwickelt neue Inhalte zu den bereits bestehenden Programmteilen. Ebenfalls eine ERASMUS+ Strategic Partnership, vereint es alte und neue Partneruniversitäten und Institutionen der Erwachsenenbildung aus Belgien, Deutschland, Irland, Italien, Portugal, Slovenien und Ungarn. Die Webseite gibt einen Überblick über das Projekt und die entwickelten Intellectual Outputs.

INTALL – International and Comparative Studies in Adult and Lifelong Learning

 

 

 

Promotionsprojekt „Führungskräfte und ihr innerbetrieblicher (Irr-)Weg. Innerbetriebliche Transitionen von Führungskräften“ von Jessica Kleinschmidt

Im Zuge der Dissertation gilt es mittels qualitativer Forschungsmethodik gegenstandsadäquates Wissen in Bezug auf innerbetriebliche Transitionen von Führungskräften zu generieren. In diesem Kontext wird insbesondere die Relevanz erwachsenenpädagogischer Unterstützungsmaßnahmen zur Begleitung von innerbetrieblichen Transitionen innerhalb des persönlichen Werdegangs von Führungskräften fokussiert.  Eine Besonderheit der Forschung stellt die Reflexion der Thematik im zeitdiagnostischen Kontext der Moderne dar.

 

Promotionsprojekt „Die Öffnung der Hochschulen für nicht-traditionelle Zielgruppen. Zwischen politischem Willen, modernistischen Konstellationen und ökonomischen Druck“ von Jan Schiller

Die Dissertation generiert den Begriff einer instrumentellen temporalen Agenda, der stark an kritische Theoriebildung und Erwachsenenbildung anschließt und auf Dokumente europäischer und bundesdeutscher Bildungspolitik rekurriert. In der anschließenden, auf Erhebungsdaten von nicht-traditionell Studierenden in wissenschaftlicher Weiterbildung basierenden Triangulation wird der Begriff empirisch rückgekoppelt. Auf diese Weise wird ein Abgleich zwischen bildungspolitischen Zielsetzungen und Realität der Weiterbildungsteilnehmenden in zeitbezogenen Fragestellungen vorgenommen.

 

Promotionsprojekt „Entscheidungsverhalten und Bildungspotenziale Erwachsener in modernen Gesellschaften“ von Fanny Hösel

Ziel der Arbeit ist die empirische Rekonstruktion individueller, lernhaltiger Entscheidungsmuster mit biographischer Gestaltungsrelevanz vor dem Hintergrund moderner Herausforderungen wie Optionenvielfalt, Unsicherheit oder dem Verlust traditioneller Orientierungsrahmen. Die Ergebnisse der theoriegenerierenden Analyse autobiographischer Romane verweisen auf anschlussfähige Bildungspotenziale und unterschiedliche Ausprägungen von Biographizität, die im Rahmen individueller Gestaltungsentscheidungen sichtbar gemacht werden können.

 

Promotionsprojekt von Hannah Hassinger (in Vorbereitung)

 

Promotionsprojekt von Monika Staab (Julius-Maximilians-Universität Würzburg)

 

Promotionsprojekt Statik und Dynamik im informellen Lernen von Birgit Elend (abgeschlossen)

Link zur Publikation

Promotionsprojekt „Der Einfluss von Komplexitätsreduktion im Lernprozess – zur Kompetenzentwicklung und Ergebnisqualität professionell Pflegender“ von Heiko Tierling (abgeschlossen)

In der Dissertation wird mittels quantitativer Forschungsmethode untersucht, welchen Einfluss die Reduktion der Pflegedokumentation in der Alten-und Krankenpflege auf das Lernverhalten und auf die Lernmotivation professionell Pflegender hat. Zudem werden die praktischen Auswirkungen einer temporär verkürzten Dokumentation (Weglassen der Pflegeplanung) auf die Qualität der Pflege und Einschätzung der Pflegenden beschrieben.

(Publikation in Vorbereitung)

Promotionsprojekt „Die Ausbildung von Beratenden. Eine curriculare Analyse der akademischen Ausbildung von Beratenden in berufs- und organisationsbezogenen Kontexten im deutschsprachigen Raum“ von André Niggemeier (abgeschlossen)

Die professionelle Beratung im Kontext von Bildung, Beruf und Beschäftigung wird zunehmend wichtiger. Folglich hat sich diese sogenannte arbeitsweltbezogene Beratung in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. Doch warum scheitern arbeitsweltbezogene Beratungsprozesse dann immer noch so häufig? Sind die Problemlagen zu komplex oder liegt es letztlich gar daran, dass es den Beraterinnen und Beratern an dem entsprechenden Können mangelt? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, wird in der Untersuchung die akademische Ausbildung von Beraterinnen und Beratern im deutschsprachigen Raum auf einen kritischen Prüfstand gestellt. In diesem Rahmen werden die 13 populärsten Beratungsdisziplinen in Deutschland, Österreich und der Schweiz und die ihnen zugrundeliegenden Curricula auf Grundlage eines mehrstufigen Analyseprozesses untersucht. Insgesamt werden 89 Studiengänge in den Beratungsdisziplinen Organisationsentwicklung, Personalentwicklung, Human Ressource Management, Unternehmensberatung, Personalberatung, Changemanagement, Coaching, Mediation, Mentoring, Supervision, Prozessberatung, Projektberatung und Unternehmensberatung analysiert. Die kritische Auseinandersetzung mit den Ergebnissen dient dazu, fachlich-inhaltliche Lücken und didaktische Brüche zu erkennen sowie die Studiengänge weiterzuentwickeln, die für die Ausbildung der angehenden Beratenden relevant sind.

Link zur Publikation

 

Promotionsprojekt „Treffen der Generationen. Eine Reflexion erwachsenendidaktischen Handelns anhand theoretischer und empirischer Untersuchungen intergenerationaler Lern- und Planungskulturen in Sachsen und Nordrhein-Westfalen“ von Maria Worf (abgeschlossen)

Angesichts der pluralen und heterogenen Angebotslandschaft intergenerationalen Lernens fragt diese Dissertation, über welche pädagogischen Handlungen, Interaktionen und Steuerungseinflüsse sich intergenerationale Lernkulturen konstituieren, vor dem Hintergrund welcher gesellschaftlicher Tendenzen bestimmte Handlungen und Steuerungseinflüsse relevant werden und welche Ausdrucksformen von intergenerationaler Erwachsenenbildung dabei entstehen. Die Relevanz der Studie liegt damit insbesondere in einem bildungswissenschaftlichen Beitrag zu einer Generationentheorie für die Erwachsenenbildung, einer theoretischen Konturierung des Intergenerationalitätkonzepts, unter Bezug auf eine erwachsenenpädagogische Generationentheorie, einem Beitrag zur Programm- und Planungsforschung sowie in dem empirischen perspektivverschränkenden Beitrag zur Professionalisierungsforschung innerhalb beigeordneter Bildungsangebote.

 

 

Verbundprojekt Comparative Studies in Adult and Lifelong Learning – COMPALL (abgeschlossen)

Das COMPALL Projekt verbindet als ERASMUS+ Strategic Partnership Universtitäten aus Dänemark, Deutschland, Italien, Portugal und Ungarn, die gemeinsam ein Modul im Themenfeld International vergleichende Erwachsenenbildungsforschung entwickeln. Das gemeinsame Modul besteht aus einer online-unterstützten Vorbereitungsphase, einer zweiwöchigen Intensivphase auf dem Campus Würzburg der Julius-Maximilians-Universität und einer Publikationsmöglichkeit für Doktorandinnen und Doktoranden. Darüber hinaus entwickelt COMPALL ein online-Netzwerk für Graduierte und Forschende der Erwachsenen- und Weiterbildung.

COMPALL-Verbundprojekt Comparative Studies in Adult and Lifelong Learning. 

 

HSU

Letzte Änderung: 5. Juni 2019