Prof. Dr. Martina Heßler

Prof. Dr. Martina Heßler

 

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Fakultät für Geistes- und
Sozialwissenschaften
Neuere Sozial-, Wirtschafts- und Technikgeschichte
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22008 Hamburg

 

 

Seit Januar 2010
Professur für Neuere Sozial-, Wirtschafts- und Technikgeschichte, Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr, Hamburg
Mai 2006 – Dezember 2009
Professur für Kultur- und Technikgeschichte an der Hochschule für Gestaltung, Offenbach
Januar 2003  – April 2006
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neuere Geschichte der RWTH Aachen
April – September 2005
Werkvertrag des BMBF im Kontext des Forschungsprojekts »Visualisierungen in der Wissenskommunikation« im Rahmen der BMBF-Förderinitiative »Wissen für Entscheidungsprozesse«.
April 2001 –Dezember 2002
Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschergruppe »Wechselbeziehungen zwischen Wissenschaft und Technik. Formen der Wahrnehmung und Wirkung im 20. Jahrhundert« am Zentrum für Wissenschafts- und Technikgeschichte München. Forschungsprojekt zu: »Wissenschafts- und Technikstädte im 20. Jahrhundert«
September 2000 –März 2001
Postdoktorandenstipendium am Graduiertenkolleg »Sozialgeschichte von Gruppen, Schichten, Klassen und Eliten« an der Fakultät für Geschichtswissenschaft der Universität Bielefeld
Januar – August 2000
Forschungsstipendium am Institut für Europäische Geschichte in Mainz
Januar 1997 – Dezember 1999
Kollegiatin des Graduiertenkollegs »Technisierung und Gesellschaft« am Fachbereich Gesellschafts- und Geisteswissenschaften der TU Darmstadt; Promotionsprojekt zur Sozial- und Kulturgeschichte der Haushaltstechnisierung in Deutschland
Habilitation: Januar 2006
Habilitationsschrift: »Das Städtische als Metapher. Zum Verhältnis von Stadt und Wissenschaft im 20. Jahrhundert«
Promotion: August 2000
Dissertation: »›Mrs. Modern Woman‹. Zur Sozial- und Kulturgeschichte der Haushaltstechnisierung in Deutschland

Monographien
Kulturgeschichte der Technik. Frankfurt /New York 2012.
Gemeinsam mit Miriam Levin u.a.: Urban Modernity. Cultural Innovation in the Second Industrial Revolution. Cambridge Mass./MIT-Press, 2010.
Datenbilder . Zur digitalen Bildpraxis in den Naturwissenschaften, Bielefeld 2009; gemeinsam mit Ralf Adelmann, Jan Frercks und Jochen Hennig
»Die kreative Stadt« Zur Neuerfindung eines Topos. Bielefeld 2007.
»Mrs. Modern Woman«. Zur Sozial- und Kulturgeschichte der Haushaltstechnisierung. Frankfurt/New York 2001.
Herausgeberschaften
Themenhefte – Zeitschriften

Herausforderungen der Automatisierung. Themenheft der Zeitschrift für Technikgeschichte Heft 2 (2015)
Information moderne Stadtgeschichte: Industriestädte — neue Perspektiven. Heft 1 (2012) (gemeinsam mit Clemens Zimmermann).
Technik und Design: Das Ende der „alien universes“. Annäherungen von Technik- und Designgeschichte. Themenheft derr Zeitschrift Technikgeschichte Heft 3 (2009)
Sammelbände

Martina Heßler/Christian Kehrt (Hrsg.), Die Hamburger Sturmflut von 1962. Risikobewusstsein und Katastrophenschutz aus zeit-, technik- und umweltgeschichtlicher Perspektive, Reihe Umwelt und Gesellschaft, Bd. 11, Göttingen 2014.
Martina Heßler/Günter Riederer (Hrsg.), Autostädte im 20. Jahrhundert. Wachstums- und Schrumpfungsperspektiven in globaler Perspektive, Beiträge zur Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung, Bd. 16, Stuttgart 2014.
Martina Heßler/Dieter Mersch (Hrsg.), Logik des Bildlichen. Zur Kritik der ikonischen Vernunft, Bielefeld 2009.
Martina Heßler/Clemens Zimmermann (Hrsg.), Creative Urban Milieus. Historical Perspective on Culture, Economy, and the City. Franfurt am Main/Chicago 2008.
Martina Heßler, Konstruierte Sichtbarkeiten. Wissenschafts- und Technikbilder seit der Frühen Neuzeit. München 2006.
Explorationsstudie (BMBF-Förderinitiative)

Visualisierungen in der Wissenskommunikation . 71. S. (ohne Abb.), Aachen 2004 (gemeinsam mit Jochen Hennig und Dieter Mersch) im Rahmen der BMBF-Förderinitiative »Wissen für Entscheidungsprozesse«.
Aufsätze
Der Erfolg der ,,Dummheit“. Deep Blues Sieg über den Schachweltmeister Garri Kasparov und der Streit über seine Bedeutung für die Künstliche Intelligenz-Forschung, in: NTM Zeitschrift für Geschichte der Wissenschaften, Technik und Medizin. Volume 25 (2017) Nr. 1, S. 1-33.
Mensch und Maschine: Eine Einführung von Martina Heßler, in: Westfälische Wirtschaftsgeschichte. Quellen zur Wirtschaft, Gesellschaft und Technik vom 18. bis 20. Jahrhundert, Münster 2017, S. 272-279.
Abfall als Denkobjekt. Eine Re-Lektüre von Michael Thompsons »Mülltheorie« (1979), in: Zeithistorische Forschung/Studies in Contemporary History 13 (2016), S. 543-549.
Der Mensch als Leib. Menschenbilder in einer technischen Kultur, in: Jörg Sternagel/Fabian Goppelsröder (Hrsg.), Techniken des Leibs, Weilserswist 2016, S. 217-236.
Das Öffnen der black box. Perspektiven der Genderforschung auf Technikgeschichte, in: Daniela Döring / Hannah Fitsch (Hrsg.), Gender; Technik; Museum. Strategien für eine geschlechtergerechte Museumspraxis, Berlin 2016, S. 19-38.
Angst vor Technik und das Kontingentwerden »des Menschen«, in: Markus Bernhardt, Stefan Brakensiek und Benjamin Scheller (Hrsg.), Ermöglichen und Verhindern. Vom Umgang mit Kontingenz, Frankfurt am Main 2016, S. 209-234.
Zur Persistenz der Argumente im Automatisierungsprozess, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, 66. Jahrgang, 18-19/2016, 02.05.2016, S. 17-24.
Martina Heßler, Gilbert Simondon und die Existenzweise technischer Objekte – eine technikhistorische Lesart, in: Technikgeschichte, 83 (2016), Heft 1, S. 3-32.
Martina Heßler, Recht unzureichend konstruiert. Ideengeschichtliches zum fehlerhaften Menschen, in: Wespennest, Themenheft Mensch und Maschine, 2015. Link
Einleitung. Herausforderungen der Automatisierung: Forschungsperspektiven, in: Zeitschrift für Technikgeschichte, Bd. 82 (2015) 2, S. 99-108
Die Ersetzung des Menschen? Die Debatte um das Mensch-Maschinen-Verhältnis im Autotmatisierungsdiskurs, in: Zeitschrift für Technikgeschichte, Bd. 82 (2015) 2, S. 109-136.
Die Halle 54 bei Volkswagen und die Grenzen der Automatisierung. Überlegungen zum Mensch-Maschine-Verhältnis in der industriellen Produktion der 1980er-Jahre, in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History, Online-Ausgabe, 11 (2014), H. 1. Link
Martina Heßler/Kai Blüthgen, Schuld, Bewährung und Katastrophengedächtnis. Der Zeitungsdiskurs um die Hamburger Sturmfluten 1962 und 1976, in: Martina Heßler/Christian Kehrt (Hrsg.), Die Hamburger Sturmflut von 1962. Risikobewusstsein und Katastrophenschutz aus zeit-, technik- und umweltgeschichtlicher Perspektive, Reihe Umwelt und Gesellschaft, Bd. 11, Göttingen 2014, S. 151-169.
Martina Heßler/Christian Kehrt, Einleitung: Die Hamburger Sturmflut. Betrachtungen aus zeit-, technik- und umwelthistorischer Perspektive, in: dies. (Hrsg.), Die Hamburger Sturmflut von 1962. Risikobewusstsein und Katastrophenschutz aus zeit-, technik- und umweltgeschichtlicher Perspektive, Reihe Umwelt und Gesellschaft, Bd. 11, Göttingen 2014, S. 9-34.
Automobilstädte und ihre Geschichte(n) – Perspektiven und Leitfragen der Forschung, in: Martina Heßler/Günter Riederer (Hrsg.), Autostädte im 20. Jahrhundert. Wachstums- und Schrumpfungsperspektiven in globaler Perspektive, Beiträge zur Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung, Bd. 16, Stuttgart 2014, S. 19-29.
Martina Heßler / Günter Riederer (Hrsg.), Von Autos und ihren Städten – ein Aufriss, in: dies. (Hrsg.), Autostädte im 20. Jahrhundert. Wachstums- und Schrumpfungsperspektiven in globaler Perspektive, Beiträge zur Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung, Bd. 16, Stuttgart 2014, S. 7-17.
„Oh the humanity“. Herbert Morrisons Radioreportage vom Absturz der „Hindenburg“ in Lakehurst, in: Gerhard Paul / Ralph Schock (Hrsg.), Sound des Jahrhunderts. Geräusche, Töne, Stimmen – 1889 bis heute. Bonn 2013.
Crisis in Automotive Cities: The ambivalent role of the car industry, in: „Autostadt“ Wolfsburg and Motor Town Detroit, in: Clemens Zimmermann (Hrsg), Industrial Cities. History and Future, Frankfurt/New York 2013, S. 165-187.
Wegwerfen. Zum Wandel des Umgangs mit Dingen, in: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Band 16, Heft 2 (2013), S. 253-266.
Die technisierte Lebenswelt. Perspektiven für die Technikgeschichte, in: Zeitschrift Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, 64, 2013, H. 5/6, S. 270-283.
Zischen, Klippen und Steine. Konstruktion und Wirklichkeit, in: Jan-Henrik Möller, Jörg Sternagel, Leonore Hipper (Hrsg.), Paradoxalität des Medialen, Paderborn 2013, S. 277-286.
Visuelles Denken und ästhetisches Handeln. Überlegungen zur Logik der Bilder, in: Liebsch, Dimitri/Mößner, N. (Hrsg.): Visualisierung und Erkenntnis. Bildverstehen und Bildverwenden in Natur- und Geisteswissenschaften. Köln 2012, S. 81-95.
Ansätze und Methoden der Technikgeschichtsschreibung. Zusatztexte im Internet zu: Martina Heßler, Kulturgeschichte der Technik, Frankfurt/New York 2012, Link.
Einleitung, in: Industriestädte – neue Perspektiven. Herausgabe des Themenheftes der Zeitschrift Information moderne Stadtgeschichte Heft 1, (2012), S. 6-14 (gemeinsam mit Clemens Zimmermann).
Perspektiven historischer Industriestadtforschung. Neubetrachtungen eines etablierten Forschungsfeldes, in Archiv für Sozialgeschichte, Bd. 51, 2011, S. 661-694 (gemeinsam mit Clemens Zimmermann).
Geschichte von Autostädten in globaler Perspektive: Plädoyer für eine global orientierte Zeitgeschichtsschreibung, in: Informationen zur modernen Stadtgeschichte, Heft 1, (2011), S. 91-100.
Damned always to Alter, but never to Be: Berlin’s Culture of change around 1900, in: Miriam Levin u.a.: Urban Modernity, Cambridge 2010, S. 167-204.
Vom Fetisch des Neuen und zur Erinnerung an das Alte, in: Sushi, Bd. 12, 2010, S. 10-17.
Maschinen für die moderne Frau: Werbung für elektrische Haushaltsgeräte in den 1920er und 1930er Jahren, in: Horstmann Theo/Regina Weber (Hrsg.), »Hier wirkt Elektrizität«. Essen 2010, S. 76-88.
Einleitung zum Themenheft: Das Ende der „alien universes“.  Annäherungen von Technik- und Designgeschichte. In: Technikgeschichte. 3 (2009), S. 179-190.
Ver“dinglichte“ Technikkritik. Zum Recyclingdesign der 1970er Jahre, in: Themenheft der Zeitschrift für Technikgeschichte: Das Ende der „alien universes“.  Annäherungen von Technik- und Designgeschichte. 3 (2009). S. 255-276.
Einleitung: Datenbilder und Bildpraxen, in: Datenbilder . Zur digitalen Bildpraxis in den Naturwissenschaften, Bielefeld (Juni) 2009; gemeinsam mit Ralf Adelmann, Jan Frercks und Jochen Hennig, S. 10-21.
Bilderwissen. Bild- und wissenschaftstheoretische Überlegungen, in: Datenbilder . Zur digitalen Bildpraxis in den Naturwissenschaften, Bielefeld  2009; gemeinsam mit Ralf Adelmann, Jan Frercks und Jochen Hennig, S. 133-161.
Die „weiße Dame“. Eine Frauenfigur der Werbung im Wandel der Zeit, in: Gerhard Paul (Hrsg.), Das Jahrhundert der Bilder. 1900 bis 1949, Göttingen 2009, 1. Band, S.284-291.
Die Gestalt der technischen Moderne. Forschungen im Schnittfeld von Design- und Technikgeschichte, in: NTM. Zeitschrift für Geschichte der Wissenschaft, Technik und Medizin, Volume 16, Number 2 / Juni 2008, S. 245 -258.
Visuelle Wissenskommunikation in Astronomie und Nanotechnologie, in: Renate Mayntz /Friedhelm Neidhardt / Peter Weingart / Ulrich Wengenroth (Hrsg.), Wissensproduktion und Wissenstransfer. Wissen im Spannungsfeld von Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit:, Bielefeld 2008, S. 41-74 (gemeinsam mit Ralf Adelmann und Jochen Hennig).
Vom Elfenbeinturm zur kreativen Stadt: Das Beispiel der Wissenschaftsstadt Garching bei München, in: Zeitschrift für Kulturwissenschaft, 1/2008, Kreativität eine Rückrufaktion.
„Der Mond ist ein Ami.“ Bilder der Mondlandung und die Inszenierung der Wissenschaft, in: Gerhard Paul (Hrsg.), Das Jahrhundert der Bilder, 1949 bis heute, Göttingen 2008,  Band 2, S. 394-401.
Doppelhelix. Die Karriere eines Wissenschaftsbildes, in: Gerhard Paul (Hrsg.), Das Jahrhundert der Bilder, 1949 bis heute, Göttingen 2008, 2. Band, S. 72-79.
Science and the Postwar-City. The influence of European traditions and American models. in: Mikael Hård / Thomas Misa (eds.), Urban Machinery: Inside Modern European Cities. Cambridge / London, MIT-Press 2008, S. 211-232.
The Frankfurt Kitchen as a model for modern life and the „traditional“ practices of users, in: Ruth Oldenziel / Karin Zachmann (eds.), Cold War Kitchen – Americanisation, Technological and European Users, Cambridge 2009, S. 163-184.
Period Eye(s) in der Geschichte der Moderne, in: Ute Schneider / Lutz Raphael (Hrsg.), Dimensionen der Moderne, Frankfurt am Main 2008, S. S. 291-310.
„Wissenschaftsstädte“. Zur Bedeutung des Topos der „kreativen Stadt“ für die Wissensproduktion, in: Berichte zur Wissenschaftsgeschichte, Heft 2 /2007, S. 145-160.
Architectural Structuralism and a New Mode of Knowledge Production, in: Reinhard Heil u.a. (Hrsg.), Tensions. Technological and Aesthetic (Trans)Formations of Society. Bielefeld 2007, S. 185-198.
Die „Mona Lisa der modernen Wissenschaften“. Zur Doppelhelixstruktur als einer kulturellen Ikone, in: Alexander Gall (Hrsg.), Konstruieren, Kommunizieren, Präsentieren. Bilder von Wissenschaft und Technik; wird erscheinen: Göttingen 2007, S. 291-315.
Der Imperativ der Sichtbarmachung. Zu einer Bildgeschichte der Unsichtbarkeit. In: Bildwelten des Wissens. 4 (2006),2, Bilder ohne Betrachter, S 69-79.
Von der doppelten Unsichtbarkeit digitaler Bilder, in: Zeitenblicke 5 (2006), Nr. 3. Themenheft, Digitale Medien und Wissenschaftskulturen. Link.
Die Vertreibung ins Paradies. Von der technisierten „Wohnmaschine“ zur „Primitivsied­lung“, in: Alena Janatková/Hannah Kozinska-Witt (Hrsg.): Wohnen in der Großstadt 1900-1939. Stuttgart 2006, S. 297-314.
Die Konstruktion visueller Selbstverständlichkeiten. Überlegungen zu einer Visual History der Wissenschaft und Technik, in: Gerhard Paul (Hrsg.), Visual History. Ein Studienbuch. Göttingen  2006, S. 76-95.
Wissenschaftsenklaven. Die Inszenierung von Kommunikation und Urbanität im suburbanen Raum, in: Adelheid von Saldern (Hrsg.), Stadt und Kommunikation in bundesrepublikanischen Umbruchszeiten, wird erscheinen Stuttgart (Herbst) 2006, S. 83-101.
Unternehmensareale in der Stadt. Integrierte oder fragmentierte Räume? In: Archiv für Sozialgeschichte 46 (2006). Rahmenthema „Integration und Fragmentierung in europäischen Städten“. S.443-466.
Clio-Online Guide Technikgeschichte (gemeinsam mit Anne Sudrow und Heike Weber) Link .
Hilflose Produzenten und selbstbewußte Hausfrauen. Der Vermittlungsprozess einer neuen Technik für den Haushalt in den 1920er und 1930er Jahren, in: Lotte Kéhry (Hrsg.), Festschrift für Max Kerner zum 65. Geburtstag. Aachen 2006, 351-368.
Annäherungen an Wissenschaftsbilder, in: Martina Heßler (Hrsg.), Konstruierte Sichtbarkeiten. Wissenschafts- und Technikbilder seit der Frühen Neuzeit. München 2006, S. 11-37.
Bilder zwischen Kunst und Wissenschaft. Neue Herausforderungen für die Forschung. in: Geschichte und Gesellschaft. Zeitschrift für Historische Sozialwissenschaft. 31 (2005) 2, S. 266-291.
Die elektrifizierte Stadt. Zum Spannungsfeld von Urbanität und Privatisierung der Lebenswelt. in: Informationen zur modernen Stadtgeschichte. Themenheft Stadtraum und Geschlechterperspektiven. Heft 1/ 2004, S. 66-81.
Visionen des Überflusses. Entwürfe der zukünftigen Massenkonsumgesellschaft im 20. Jahrhundert. in: Hartmut Berghoff / Jakob Vogel (Hg.), Wirtschaftsgeschichte als Kulturgeschichte. Dimensionen eines Perspektivwechsels. Frankfurt  /Main 2004. S. 455-480.
Vernetzte Wissensräume. Zur Bedeutung von Orten in einer vernetzten Welt. in: Technikgeschichte, Bd. 70 (2003), H. 4, S. 235-253.
Modernisierung wider Willen: Wie die Haushaltstechnik in den Alltag kam, in: Lars Bluma / Wolfhard Weber: Technikvermittlung und Technikpopularisierung. Historische und didaktische Perspektiven. Münster 2004, S. 233-252.
Stadt als innovatives Milieu – Ein transdisziplinärer Forschungsansatz. in: Neue Politische Literatur, Band 47 (2002) Heft 2, S. 193-223.
Technopoles and Metropolises: Science, Technology and the City: A Literature Overview.
Frauenarbeit im Krieg. in: Ute Schneider/ Thomas Lange (Hrsg.): Kriegsalltage. Darmstadt und die Technische Hochschule im Ersten Weltkrieg. Darmstadt 2002, S. 217-250.
Educating Men how to Develop Technology: the Role of Professional Housewives in the Diffusion of Electrical Domestic Appliances in the Inter-War-Period in Germany. in: Icon. Journal of the International Committee for the History of Technology. Vol. 7, 2001, S. 95-105.
Elektrische Helfer für Hausfrau, Volk und Vaterland. Technische Konsumgüter im »Dritten Reich«. in: Technikgeschichte, Band 68, (2001), H. 3, 203-229.
Lebensreform und praktische Haushaltsführung. in: Die Lebensreform. Entwürfe zur Neugestaltung von Leben und Kunst in der Moderne. Katalog zur Ausstellung des Instituts Mathildenhöhe Darmstadt, September 2001.
»Do Companies Know What Women Want?« The Introduction of Electrical Domestic Appliances in the Interwar Period«. in: michigan feminist studies, number 13, 1998-1999, Themenheft Technology/Technologies, S. 19-39.
Die Einführung elektrischer Haushaltsgeräte in der Zwischenkriegszeit – Der Angebotspush der Produzenten und die Reaktion der Konsumentinnen. in: Technikge­schichte, Band 65 (1998) H. 4, S. 297-311.
Tagungsbericht HT 2008: Wirtschaftliche Ungleichheit als globales Problem des 20. Jahrhunderts. 30.09.2008-03.10.2008, Dresden.

  • Das Mensch-Maschinen-Verhältnis im 20. Jahrhundert
    Zur Zeit erleben wir mit der Computerisierung und Informatisierung erneut einen massiven Technisierungsschub, der die Lebenswelt, aber auch die Menschen selbst verändert. Seit Beginn der Moderne stellt die Frage nach dem Verhältnis von Mensch und Maschine eine zentrale Frage für die Positionierung und die Selbstbestimmung des Menschen dar. Menschliche Tätigkeiten und Handlungen sind technisch vermittelt; Technik verändert mithin Praktiken, Denken, ja die gesamte Daseinsweise des Menschen. Zudem definier(t)en sich Menschen stets in Auseinandersetzung mit und Konkurrenz zur Maschine. Das Forschungsprojekt untersucht den Wandel des Mensch-Maschine-Verhältnisses im 20. Jahrhundert und nimmt dabei einerseits die Verschiebungen von Entscheidungen und Praktiken zwischen Mensch und Maschine in den Blick. Andererseits werden die zentralen Selbstdeutungs- und Abgrenzungsmuster der Menschen im Verhältnis zur Maschine analysiert. Das Projekt fokussiert auf drei empirische Felder: (industrielle) Arbeit, Denken/Gehirn und Verkehr (v.a. Automobilität). Theoretisch setzt sich das Projekt mit Ansätzen aus der Technik-Anthropologie, der Technikphilosophie und -soziolgie auseinander, die versuchen das Mensch-Maschinen-Verhältnis zu fassen (Stichworte: Kulturkritische Ansätze, Cyborg-Theorien, Hybride, Mensch-Technik-Netze, „offene Systeme“).
  • Autostädte im 20. Jahrhundert. Wachstums- und Schrumpfungsperspektiven.
    Autostädte stellen einen spezifischen Stadttypus des 20. und des 21. Jahrhunderts dar. Das Projekt zielt auf die Untersuchung von Autostädten, also Städten, die Sitz der Automobilindustrie und häufig monoindustriell geprägt sind.  Die Automobilindustrie stellt nach wie vor eine Schlüsselindustrie dar, von der weitere Industriezweige abhängen. Zudem ist das Automobil ein symbolbehaftetes Konsumgut, das – trotz Ressourcen- und Umweltproblematik –für Wohlstand, individuelle Freiheit und Modernität steht. Die Automobilkultur prägte die Städte. Anders als viele westliche Industriestädte, die im 19. Jahrhundert entstanden und heute vor allem Schrumpfungsprozessen ausgesetzt sind, weisen sie eine wechselvolle Geschichte auf, vor allem wenn man sie in globaler Perspektive betrachtet. In China beispielsweise entstehen neue Autostädte, während Detroit zum Inbegriff des „urban decline“ geworden ist. Das Forschungsprojekt nimmt damit einen bislang in der Forschung nicht beachteten Industriestadttyp in den Blick, der sich der stereotypen Erzählung vom Aufstieg und Niedergang westlicher Industriestädte entzieht und liefert somit neue Perspektiven für die Stadtforschung. Dabei wird die enge Verbindung der Automobilindustrie und deren Konjunkturen mit den jeweiligen Städten genauso analysiert wie der städtische Umgang mit Krisen und konjunkturell bedingten Unsicherheiten sowie die Image- und Identitätsbildung von Autostädten.

  • Vorsitzende der Gesellschaft für Technikgeschichte (GTG) (von 2008-2014)
  • Stellvertretende Vorsitzende der Gesellschaft für Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung (2008-2012)
  • Mitglied der Wissenschaftlichen Leitung der Zeitschrift Technikgeschichte
  • Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Zeitschrift NTM
  • Mitglied des Herausgebergremiums der Zeitschrift Information Moderne Stadtgeschichte
  • Mitglied des Nominating Committee der Society for the History of Technology (2010-1014)

 

HSU

Letzte Änderung: 9. November 2017