Aktuelles

Freitag, 4. – Sonntag, 6. Mai 2018

Thema: Technikemotionen

Ort: Helmut-Schmidt-Universität

Technikemotionen.
Jahrestagung der Gesellschaft für Technikgeschichte 2018
Freitag, 4. Mai – Sonntag, 6. Mai 2018

Ort: Helmut-Schmidt-Universität Hamburg, Thomas-Ellwein-Saal

Das Programm zum Download als PDF: Programm_GTG_Tagung_final

 

Freitag 4. Mai
Vormittag: Exkursionen

 

14:00-14:30 Begrüßung und Eröffnung

 

Prof. Dr. Klaus Beckmann, Präsident der Helmut-Schmidt-Universität

Prof. Dr. Karin Büchter, Dekanin der Fakultät Geistes- und Sozialwissenschaften

Matthias Heymann, Vorsitzender der Gesellschaft für Technikgeschichte

Martina Heßler: Emotionsgeschichte und Technikgeschichte: Einführung in das Thema.

 

14:30-16:00 Emotionalisierung von Diskursen

Chair: Nina Lorkwoski, Berlin

Christian Götter, München, Ein Herz fürs Atom. Emotionalisierte Debatten über das Kernkraftwerk Stade

Kevin Liggieri, Berlin, Unbehagen an der Technik.

Christopher Neumaier, Potsdam, Rechnen mit Emotionen: Kontroversen um die Gesundheitsrisiken von Dieselabgasen in Deutschland und den USA seit den 1980er Jahren

 

16:00-16:30 Uhr Kaffeepause

16:30-18:00 „With love from me to you.“ Liebesbotschaften und Übertragungstechniken im historischen Wandel

Julia Zons, Stuttgart, Kabelroman(zen)

Daniela Zetti, Zürich, Sprechbriefökonomien

Angela Gencarelli, Lüneburg, E-Mail-Romanzen

 

18:00- 18:45 Fear of Technology

Interdisziplinäres Diskussionspanel: The co-creation and entanglement of technology and fear
Thesen von Karena Kalmbach, Andreas Spahn, Ginevra Sanvitale

 

19:15 Abendveranstaltung mit Empfang (Ort: Offiziersheimgesellschaft)

Filmausschnitte: The Mechanical Bride.

Diskussion mit Jörg Sternagel (Zürich): Sexpuppen, Sexroboter. Die Beziehung zum (technischen) Anderen

Empfang mit Buffet

Die Abendveranstaltung wird finanziell unterstützt von der Schimankstiftung.

 

Samstag, 5.Mai

09:00-11:00 Technik als Erlebnis

Stefan Poser, Hamburg, Technikbasiertes Spiel mit Emotionen

Peter Payer, Wien, Aufwärtsgleiten mit Genuss Eine Stadt lernt Aufzugfahren. Das Fallbeispiel Wien

Stefan Krebs, Luxemburg, Technik, Medien, Emotionen: Diskurse über „Chancen und Gefahren der Kunstkopf-Technik“

Alexander Gall, München, Technik, kollektive Faszination und offene Fragen

 

11:00-11:30 Kaffeepause

 

11:30-12:30 Emotion und Praktiken

Christiane Berth, Bern, Zwischen Hoffnung, Stolz und Wut. Emotionen Im Zuge der gesellschaftlichen Aneignung des Telefons in Mexiko, 1930-1970

Michael Geuenich, Münster, „… gibt es auch mal ein Küsschen auf das Lenkrad.“ Technikanthropomorphisierung als Legitimationsstrategie in Alltagserzählungen

12:30-14:00 Mittagspause und Treffen der Arbeitskreise

 

14:00-16:00 Technikhistorisches Nachwuchsforum

Agnes Bauer (Berlin), Eignungsprüfungen und Intelligenztests. Eine Geschichte von social engineering?

Alwin Cubasch (Berlin), Space-Food: Gastrotechnik in technisierten Umwelten der späten Hochmoderne

Egor Lykov (Wien), Wirtschaftliche Beziehungen zwischen österreichischen und russischen Eisenbahnunternehmen 1890 – 1914

Irene Pallua (Innsbruck), Wie das Erdöl in die Schweizer Heizungen kam – Das 1950er Syndrom revisited

 

16:00-16:30 Uhr Kaffeepause

 

16:30-18:15 Mitgliederversammlung

 

18:30 Abfahrt Hafenrundfahrt (Beginn 19.30 )

 

Sonntag, 6. Mai

9:00- 10:30 „Faszination vs. Vernunft? Technische Großexponate im Museum“

Daniel Brandau, Braunschweig/ Peenemünde, „Wendeerfahrung“ und Technikfaszination: Die Kontroverse um technische Erinnerungsobjekte in Peenemünde, 1984-1995

Constanze Seifert-Hartz, Braunschweig/ Peenemünde, „Vom Staunen über Entsetzen“: Geschichtserlebnis und Besucheremotionen in Peenemünde

Christian Ebhardt, Bremerhaven, Zwischen Verlusterzählung und Technikeuphorie: Potentiale und Herausforderungen für eine Ausstellung zur Geschichte der Arbeit des Schiffbaus am Deutschen Schiffahrtsmuseum Bremerhaven

 

10:30-11:00 Kaffeepause

 

11:00-12.00 Emotionen und Künstliche Intelligenz

Frank Dittmann, München, Emotionen – ein konstituierendes Element in der Robotik

Martin Hennig und Kilian Hauptmann, Passau, Künstliche Emotionen? Kontinuitäten und Wandlungsprozesse von Roboter- und KI-Diskursen im Science-Fiction-Film

 

12.00- 12:30 Imbiss

 

12.30-13.30 Emotionen in der technisierten Arbeitswelt

Erika Gericke, Magdeburg, Deutsche und englische Kfz-Mechatroniker und ihre emotionale Umgangspraktiken mit dem Automobil

Moritz Müller, Bochum, Von Job-Killern, Roboterkollegen und feuchten Augen. Die Durchsetzung der Mikroelektronik in der Industrieproduktion und die IG Metall als emotional community

 

13:30-14:00 Schlusskommentar Martina Heßler & Abschlussdiskussion

 

Die Gesellschaft für Technikgeschichte (GTG) veranstaltet zum fünften Mal das Technikhistorische Nachwuchsforum für Promovierende und Habilitierende.

Das Forum spricht gezielt Promovierende und Habilitierende der Technikgeschichte an. Es bietet eine Diskussionsplattform für theoretische, methodische und inhaltliche Fragen, die auch dazu dient, die Teilnehmenden miteinander zu vernetzen. Die Referentinnen und Referenten erhalten im Rahmen der Jahrestagung der GTG die Möglichkeit, ihre Forschungsthemen und Ergebnisse in einer entspannten Atmosphäre und vor einem fachkundigen Publikum zu präsentieren und zu diskutieren.

Das Technikhistorische Forum orientiert sich nicht an dem Tagungsthema „Technikemotionen“, sondern gestaltet das Programm basierend auf den Forschungsthemen der Teilnehmenden.

Wenn Sie Fragen zum Nachwuchsforum haben, wenden Sie sich bitte an:

Elena Kunadt: kunadt@uni-wuppertal.de

Nicolai Ingenerf: Nikolai.Ingenerf@bergbaumuseum.de

Folgende Vorträge
werden am Samstag, 5.  Mai 2018 um 14.00 – 16.00 Uhr im Thomas-Ellwein-Saal der Helmut-Schmidt-Universität gehalten (vgl. auch das Programm der GTG-Tagung):

Agnes Bauer (Berlin), Eignungsprüfungen und Intelligenztests. Eine Geschichte von social engineering?

Alwin Cubasch (Berlin), Space-Food: Gastrotechnik in technisierten Umwelten der späten Hochmoderne

Egor Lykov (Wien), Wirtschaftliche Beziehungen zwischen österreichischen und russischen Eisenbahnunternehmen 1890 – 1914

Irene Pallua (Innsbruck), Wie das Erdöl in die Schweizer Heizungen kam – Das 1950er Syndrom revisited

Anmeldung GTG_Formular

Freitag, 4. Mai 10.00 Uhr (außer Logistik)

 

1) Open Lab der Helmut-Schmidt-Universität

Dreistündiger Workshop: Selbst produzieren am 3-D-Drucker (12 Plätze), Kosten 15,-€

Das OpenLab ist eine offene Werkstatt für digitale Fabrikation. Neben der Technik, wie 3D-Drucker, CNC-Fräse und Lasercutter, werden Workshops und Vorträge zum Thema „Digital Fabrication“ angeboten. Nach einer allgemeinen Sicherheitseinführung für das Lab sowie einem Maschineneinführungskurs für die jeweilige, zu nutzende Maschine darf frei gearbeitet werden. Die Teilnehmer/innen können selbst fertigen.

Website: OpenLap

 

2) Sinnes-Streifzug durch Speicherstadt & Hafencity

Kosten 20 Euro (ab 10 Teilnehmern), 90 Minuten

Ein kurzweiliger, kompakter Sinnes-Spaziergang durch die alte Speicherstadt und die
moderne Hafencity. Von der rohen Kaffeebohne bis zur Schokoladenkostprobe: Auf dem Rundgang fühlen, schmecken und riechen die Teilnehmer Hamburger Geschichte(n) und bekommen einen ganz besonderen Blick auf Vergangenheit & Gegenwart. Mit Amüsantem und Interessantem rund um das historische und moderne Hamburg werden die Sinneseindrücke ergänzt und  das Bild von diesem wohl gegensätzlichsten Stadtteil Hamburgskomplettiert.
Treffpunkt: Auf dem Sande 1, Speicherstadt
Ende: am Fuße der Elbphilharmonie

Mehr: Speicherstadt-Führung

 

3) Hafen-Logistik

Kosten 40 Euro, Beginn 9.00 Uhr!, 3 h

Inmitten von haushohen Krananlagen, endlos langen Containerlagern und riesigen Frachtschiffen erleben Sie den Hamburger Hafen aus einer ganz neuen Perspektive: Die Hafenrundfahrt „Auge in Auge mit den Giganten“ bringt Sie direkt in den Containerhafen Hamburg – ganz exklusiv dorthin, wo andere nur am Zaun stehen.

Anmerkung: Die Tour kann nur bei einer Mindestteilnehmerzahl stattfinden.

Mehr: Hafentour

 

4) Miniaturwunderland

Blick hinter die Kulissen, Kosten 15 € Eintritt + 15 € Führung = 30 € (Teilnehmerzahl begrenzt), 60 Minuten

Die Führung beginnt am Leitstand und nach einer kurzen Begrüßung geht es durch den Servicegang nach Amerika unter die Rocky Mountains. Hier gibt es eine Einführung mit interessanten Details und der Rundgang beginnt. Die nächste Station ist Skandinavien mit dem großen Echtwasserbecken und dem Schattenhafen. Erfahren Sie hier alles zur in Arbeit befindlichen Schiffssteuerung. Weiter geht es nach Hamburg: Dort können Sie, genau wie in den anderen Bereichen, Einblicke in die Verkabelung, die Decoder, Computer etc. erhalten.

Der nächste Halt ist in Knuffingen, die Hauptstadt des Wunderlandes. Hier erfahren Sie Details zur „Intelligenz“ hinter unserer Autos, dem Carsystem, und wir erklären Ihnen in der Ladestation auch deren Funktionsweise. Zum Abschluss kommen Sie in den Flughafenbereich, wo wir hinter der Start- und Landebahn bis in den Raum mit dem Flugzeuglift gehen, der die Verbindung zwischen der Start- und Landebahn und den drei weiter unten liegenden Etagen herstellt. Die Führung endet nach 60 Minuten am Schloss Neuschwanstein.

Während der gesamten Führung erzählt Ihnen der Guide viele Details bezüglich Konzept, Modellbau, Entwicklung und Technik. Es darf gerne fotografiert und gefilmt werden!

Mehr: Miniatur-Wunderland

Am Samstag abend ist eine einstündige Hafenrundfahrt vorgesehen (Kosten pro Person 20,-Euro).

Weitere Informationen zur Hafenrundfahrt finden Sie hier: Hafenrundfahrt

Übernachtungen buchbar über das Anmeldeformular:
1) Motel One / Außenalster

Die Übernachtung im Motel One kann nur gebucht werden, wenn der Betrag mit den Tagungsgebühren überwiesen wird.

Mit Frühstück: 88,50 €    –    Ohne Frühstück: 79,00 €

Das Motel One befindet sich in St. Georg in der Nähe des Hauptbahnhofs an der U-Bahnline 1. Diese fährt in 9 Minuten zur Haltestelle Wandsbek Markt. Von dort fährt ein Bus zur Helmut-Schmidt-Universität (in 10 Minuten).

Mehr: https://www.motel-one.com/de/hotels/hamburg/hotel-hamburg-alster/

 

2) Hotel Tiefenthal / Wandsbek Markt

Buchung muss über die HSU erfolgen, begrenzte Zimmer.
Zahlung vor Ort im Hotel.

Mit Frühstück: 80,00 Euro

– nur mit Frühstück buchbar –

Das Hotel Tiefenthal befindet sich in Wandsbek Markt. Von dort fährt ein Bus zur Helmut-Schmidt-Universität (in 10 Minuten).

Mehr: http://www.tiefenthal-hotel.de/

 

Übernachtungen zum Selbstbuchen:
1. Ibis Hotel Alsterrring

Im IBIS Hotel Alsterring in der Pappelallee 61, 22089  Hamburg stehen unter dem Stichwort „Technikemotionen“ für den Zeitraum der Tagung (04.05.18-06.05.18) dreißig reservierte Einzelzimmer zur Verfügung.

Das Hotel befindet sich fußläufig von der Haltestelle Wandsbeker Chaussee. Dort hält die U-Bahnlinie 1, die in einer Minute zur Haltestelle Wandsbek Markt fährt (in ca. 7 Minuten ist Wandsbek Markt auch zu Fuß zu errreichen).

 

2. Jugendherberge Horner Rennbahn

Die Jugendherberge an der Horner Rennbahn ist mit dem Bus mit der Helmut-Schmidt-Universität verbunden.

Mehr: Jugendherberge Horner Rennbahn

 

3. Jugendherberge am Hamburger Hafen

Diese Jugendherberge befindet sich am Hamburger Hafen. Von dort fahren Sie mit der U 3 zum Hauptbahnhof und folgen bitte dann der Wegbeschreibung.

Mehr: Jugendherberge Hafen

Das Dinner wird am Samstagabend nach der Hafenrundfahrt in Nissis Kunstkantine stattfinden.

Die Kunstkantine in der Hamburger HafenCity verbindet Kunst mit Kulinarischem und versteht sich als Brücke zwischen Kunst und Öffentlichkeit.

(25 Euro für Menü, plus Getränke, zu zahlen vor Ort)

Mehr: kunstkantine

1. Vom Flughafen mit ÖPNV (www.hvv.de)

 

Am Flughafen zur S-Bahn gehen.

Ticket: Sie brauchen für die Fahrt zur HSU ein Ticket für 3,30 €. Sofern Sie öfter als zwei Mal am Tag fahren, lohnt sich ein Tagesticket für 6, 40 €, Preis ab 9.00 Uhr, sonst teurer

Es fährt nur die S1 /11 in Richtung Wedel.

Die S-Bahn bis Wandsbeker Chaussee nehmen (ca. 15 Minuten)

Dort aussteigen (nur ein Ausgang); in die U-Bahn steigen (oben an der Straße angekommen, links ist das U-Bahn-Schild zu sehen)

In die U1 Richtung Großhansdorf, Farmsen, Ohlstedt etc. einsteigen (NICHT Richtung Innenstadt: Jungfernstieg etc).

Bis Wandsbek Markt, Dauer: 1 Minuten nur eine Station!

Weiter: siehe unten ab Wandsbek Markt.

 

 

2. Vom Hbf mit ÖPNV (www.hvv.de)

 

Sofern Sie kein Hamburg-City-Ticket der Bahn haben, brauchen Sie für die Fahrt zur HSU ein Ticket für 3,30 €. Sofern Sie öfter als zwei Mal am Tag fahren, lohnt sich ein Tagesticket für 6, 40 €, Preis ab 9.00 Uhr, sonst teurer.

Am Hauptbahnhof entgegen der Fahrtrichtung den Treppenaufgang nehmen und links gehen Richtung U 1 /Hbf Süd (nicht Richtung Innenstadt/Mönckebergstr.)

In die U1 Richtung Großhansdorf, Farmsen, Ohlstedt etc. einsteigen (NICHT Richtung Innenstadt: Jungfernstieg etc).

Bis Wandsbek Markt, Dauer: 9 Minuten.

In Wandsbek Markt in Fahrtrichtung die zwei Treppenabsätze hochgehen, bis man oben am Busbahnhof steht. Dort links halten und zum vordersten Abfahrtsplatz gehen.

Dort fahren die Busse 10, 261, 263 etc. Man kann in jeden Bus einsteigen, alle fahren zur Universität der Bundeswehr.

261 braucht aber länger; üblicher Weise kommt unmittelbar danach (2 Minuten später) der 10er Bus. Lieber diesen nehmen.

Haltestelle Universität der Bundeswehr (nach ca. 10 Minuten Fahrtzeit) aussteigen.

Zurückgehen zur großen Kreuzung und links gehen, am Gelände der Universität entlang (Holstenhofweg). Nach ca. 300 m kommt die Hauptpforte. Hier das Gelände betreten (offener Zugang, einfach durchgehen).

Hier noch der Campus-Plan:
Campus-Plan

Von der Hauptpforte blickt man auf ein weißes Gebäude (gerade aus, leicht links), dies ist H 1. Das Hauptgebäude. Dort gehen Sie nicht hin!

Die Tagung findet in der AULA statt.

Wenn Sie zum Haupteingang hineingehen und an der Pforte vorbei gegangen sind, bitte am kleinen Kreisel die Straße links gehen. Die gesamte Straße am Backsteingebäude entlanggehen, bis zum Ende, wo eine Rechtskurve kommt. Die Straße überqueren und rechter Hand sehen Sie ein flaches Backsteingebäude mit weißem Eingang. Das ist die AULA.
Sollten Sie „zu früh“ da sein, befindet sich in H 1 im Erdgeschoss unter dem sog. „roten Platz“ (das Treppenhaus mit rotem Teppich) ein provisorisches Cafe (Freitags leider nur bis 13.00 Uhr) sowie in H 1 auch die Hauptbibliothek sowie die Fakultäts-Bibliothek im 2. Stock (in letzterer kann man in der unteren Etage Zeitung lesen und sitzen; einfach beim sehr netten Personal nachfragen).

HSU

Letzte Änderung: 27. Juli 2018