Newsblog aus unserem dtec.bw-Projekt „Digital Leadership and Health“

HSU

19. April 2022

Zur Studie

Im Rahmen des dtec.bw-Projekts „Digital Leadership and Health“ wurden in drei Wellen mit jeweils 2 Monaten Abstand (April – September 2021) bundesweit ca. 3600 Beschäftigte, darunter ca. 1300 Führungskräfte unterschiedlichster Branchen* nach ihren Erfahrungen im Homeoffice befragt. Einbezogen wurden Teilnehmende mit unterschiedlicher Homeoffice Intensität: von keinen Tag Homeoffice (HO) bis 5 Tage HO pro Woche. Teilnahmevoraussetzung aber war, dass die eigene Tätigkeit grundsätzlich im HO erledigt werden kann.

In dem Forschungsvorhaben werden folgende Fragestellungen untersucht:

  • Wie wirken sich digitale und virtuelle Arbeitsformen auf die Beschäftigten aus?
  • Wie wirken sich digitale und virtuelle Arbeitsformen auf die Mitarbeiterführung aus?
  • Welche Faktoren beeinflussen (i.S.v. verstärken oder puffern) die Auswirkungen digitaler Arbeitsformen auf die Beschäftigten?
  • Wie kann Arbeit und Führung im HO mit Blick auf Zufriedenheit, Leistung und Gesundheit optimal gestaltet werden?

Klicken Sie auf die unten stehenden Links, um jeweils mehr über die ersten Ergebnisse zu den aufgeführten Fragen zu erfahren.

Hier sehen Sie die Fragen im Überblick:

Frage 1

  • Wieviel Homeoffice wünschen sich Mitarbeitende und Führungskräfte in Zukunft?
  • Wieviel Mitsprachemöglichkeiten haben die Beschäftigten in Bezug auf Homeoffice? (Erfahren hier Sie mehr)

Frage 2

  • Wie unterscheiden sich die Arbeitsbedingungen aus Sicht der Befragten
    • a) zwischen denen, die im HO tätig sind und denen, die nicht im HO tätig sind
    • b) zwischen Büro und Homeoffice bei Beschäftigten, die an beiden Orten tätig sind? (Erfahren Sie hier mehr)

Frage 3

  • Wie effektiv ist die Arbeit im HO? Wie unterscheiden sich Zufriedenheit, Engagement und Gesundheit aus Sicht der Befragten und
    • a) zwischen denen im HO und denen, die nicht im HO tätig sind und
    • b) zwischen Beschäftigten mit unterschiedlich hohem HO-Anteil? (Erfahren Sie hier mehr)

Frage 4

  • Wie unterscheidet sich transformationale Führung
    • a) zwischen denen im HO und denen, die nicht im HO tätig sind
    • b) ist das Führungsverhalten unterschiedlich effektiv? (Erfahren Sie hier mehr)

Frage 5

  • Wie unterscheidet sich gesundheitsförderliche Führung
    • a) zwischen Beschäftigten im HO und Beschäftigten, die nicht im HO tätig sind und
    • b) ist das Führungsverhalten unterschiedlich effektiv? (Erfahren Sie hier mehr)

Frage 6

  • Wie unterscheidet sich die gesundheitsförderliche Selbstführung
    • a) zwischen Beschäftigten im HO und Beschäftigten, die nicht im HO tätig sind und
    • b) ist das eigene Gesundheitsverhalten unterschiedlich effektiv? (Erfahren Sie hier mehr)

Frage 7

  • Wie gut funktionieren digitale Führung und Zusammenarbeit?
    • Wie sehr vertrauen die Führungskräfte ihren Mitarbeitenden im HO?
    • Mit welchen Medien und Tools kommunizieren Führungskräfte mit ihren Mitarbeitenden?
    • Was wird aus der informellen Kommunikation?
    • Wie ist die Bedeutung häufiger Webkonferenzen einzuschätzen?
    • Welche Schwierigkeiten erleben FK? (Erfahren Sie hier mehr)

Frage 8

Frage 9

Frage 10

Die Ergebnisse können wie folgt zitiert werden:

Krick, A., Felfe, J., Neidlinger, S.M., Klebe, L., Tautz, D., Schübbe, K., Frontzkowski, Y., Gubernator, P., Hauff, S., & Renner, K.-H. (2022). Auswirkungen von Homeoffice: Ergebnisse einer bundesweiten Studie mit Führungskräften und Mitarbeitenden. https://www.hsu-hh.de/psyaow/newsblog-aus-unserem-dtec-projekt-digital-leadership-and-health/

Hinweis: Im Folgenden werden wir, wenn alle Befragten gemeint sind von „Beschäftigten“ sprechen. Wird von „Führungskräften“ (kurz: FK) gesprochen, sind dann jeweils Personen mit Führungsverantwortung gemeint. „Mitarbeitende“ (kurz: MA) umfasst Personen ohne Führungsverantwortung. Für die Arbeit im Homeoffice wird die Abkürzung HO verwendet.

* Metall und Elektroindustrie, Chemie- und Pharmaindustrie, Energie, Bau, Handwerk, Logistik, Transport und Verkehr, Tourismus, Hotel und Gaststätten, Banken und Versicherungen, Immobilien, Unternehmens-, Rechts-, Personal- und Steuerberatung, Werbung, Handel, Sicherheit, IT und Telekommunikation, Bildung, Erziehung und Wissenschaft, Pflege, Medizin und Gesundheit sowie Medien, Kunst und Kultur sowie öffentliche Verwaltung