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Kaltgasspritzen von eisenbasierten, amorphen Legierungen

Amorphe Metalllegierungen haben keine Gitterstruktur und in Folge einzigartige mechanische Eigenschaften. Zudem können solche „metallischen Gläser“ bei Temperaturen oberhalb einer Erweichungstemperatur ähnlich zu Polymeren viskos zu komplexen Geometrien verformt werden. Heraus ergeben sich Anwendungen in der Mechanik, in der Mikrosfertigungstechnik als als auch der Medizintechnik. Die erstgenannten drei Kernthemen zu metallischen Gläsern können ggf. noch weiter unterteilt werden. Alle Themen drehen sich um den Hochgeschwindigkeitsaufprall fester Partikel beim Kaltgassspritzen. Alle drei Materialen sind im festen Zustand allerdings vergleichsweise spröde und sollten eher brechen als sich zu verformen. Der Trick besteht nun darin, für den Aufprall Temperaturen einzustellen, die hoch  genug sind um das Material thermisch zu erweichen. Die Analyse beinhaltet dann mikroskopische (LM, REM) Untersuchungen zur Schichtmikrostruktur, bzw. der Verformung beim Aufprall, mechanische Prüfverfahren (Härte, Schichtzugtests) und möglicherweise auch Korrosionsuntersuchungen.

Schichtmikrostrukturen

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Stand dieser Seite: 06.02.2012 - 10:49:34 | Datenschutzerklärung | Druckdatum: 19.11.2017 - 13:20:41

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