Prof. Dr. Katharina Liebsch

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Helmut-Schmidt-Universität
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Im WT 2020: Mittwochs 14:00-16:00 Uhr
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HSU/UniBw H
Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften
Professur für Mikrosoziologie
Postfach 70 08 22
22008 Hamburg

 

AKADEMISCHE AUSBILDUNG2000
Habilitation am Fachbereich Philosophie und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg.
Thema der Habilitationsschrift „Panik und Puritanismus. Über die Herstellung traditionalen und religiösen Sinns“ (Publikationstitel)
(Venia legendi für Soziologie)1993
Promotion zum Dr. phil. an der Fakultät für Erziehungs- und Kulturwissenschaften der Universität Osnabrück mit der Dissertation „Vom Weib zur Weiblichkeit. Psychoanalytische Konstruktionen in femininstischen Theorien“ (Publikationstitel).
(Abschluss: summa cum laude)1982-19888
Studium der Geografie, Germanistik und Erziehungswissenschaft an der Universität HamburgWISSENSCHAFTLICHE TÄTIGKEITENseit 2010
Professorin (W3) für Soziologie unter besonderer Berücksichtigung der Mikrosoziologie an der Helmut Schmidt Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg2004-2010
Professorin für Soziologie (C3) mit dem Schwerpunkt Familien- und Jugendsoziologie an der Goethe Universität Frankfurt am Main2001-2003
Professorin für Soziologie (C3) an der Pädagogischen Hochschule Weingarten1994-2000
Hochschulassistentin (C1) am Institut für Soziologie der Universität Hamburg1993-1994
Visiting Lecturer am Women’s Studies Centre der University of Florida, Gainesville, USA1993-1992
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Interdisziplinären Zentrum für Hochschuldidaktik der Universität Hamburg im BMBW-Forschungsprojekt „Koedukation revisited“1988-1991
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg.
FORSCHUNGSTHEMEN- Wissenssoziologie und Normenanalyse
– Körper- und Biopolitik
– Kulturen des Privaten und der Intimität: Familie und Verwandtschaft
– Neue Formen von Identität und Subjektivität
– Praxeologie von Kindheit, Jugend und Generationenverhältnissen
– Geschlechterforschung.

Publikationen (Auswahl)
– Reproduktionstechnologien, Verwandtschaft Geschlecht. Themenheft feministische Studien 1/2019 (zs. mit Friederike Kuster)
Jugend in dynamischen Gesellschaften. Entwicklungsaufgaben und Möglichkeitshorizonte heute. In: Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.v. (Hg.): Stark. Verletzlich. Jugendliche in Beratung. Fürth 2019, S. 12-25
– Persistenz von Geschlechterdifferenz und Geschlechterhierarchie. In: Rendtorff, Barbara/Riegraf, Birgit/Mahs, Claudia (Hg.): Struktur und Dynamik – Un/Gleichzeitigkeiten im Geschlechterverhältnis. Wiesbaden:Springer 2019, S. 11-25 (zs. mit Mechthild Bereswill)
– „Bio-Art“ als imaginäre Institution? Zur kulturellen Produktivität künstlerischer Auseinandersetzungen mit Bio- und Gentechnologien (zs. mit Eric Sons). In: Poferl, Angelika/Pfadenhauer, Michaela (Hg.): Wissensrelationen. Beiträge und Debatten zum 2. Sektionskongress der Wissenssoziologie. Weinheim/Basel: BeltzJuventa 2018, S. 726-736
– Zwischen Sorge, Normierung und Expertise. Personal Health Knowledge in Feld der Gendiagnostik und die Bedeutung des Affektiven. In: Brüninghaus, Anne / Heyen, Nils / Dickel, Sascha (Hg.): Personal Health Science. Persönliches Gesundheitswissen zwischen Selbstsorge und Bürgerforschung, SpringerVS 2018, S. 155-171
– Generation. In: Staatslexikon Recht Wirtschaft Gesellschaft, hg. von der Görres-Gesellschaft und dem Verlag Herder. 8.völlig neu bearbeitete Auflage. Freiburg/Basel/Wien: Herder 2018, S. 1002-1004
– Verordnete Zusammenarbeit. Antinomien der (Rechts-)Norm ‚Kindeswohl‘. In: Stehr, Johannes / Anhorn, Roland / Rathgeb, Kerstin (Hg.): Konflikt als Verhältnis – Konflikt als Verhalten – Konflikt als Widerstand. Widersprüche der Gestaltung Sozialer Arbeit zwischen Alltag und Institution. Wiesbaden: SpringerVS 2018, S. 117-126.
– Materialität, Interaktion und der Umgang mit der Lücke. Von der Theorie der Assemblage zu einer Methode der Erforschung psycho-sozial-kultureller Gefüge. In: Lohl, Jan/Schweder, Panja/Augello, Erika (Hg.): Widerstand und Fürsorge. Zur Praxis psychoanalytischer Sozialpsychologie: Giessen:psychosozial 2018, S. 217-232
– Gemeinsame elterliche Sorge bei hochstrittigen Sorgerechtsfällen – eine Technologie des Kindeswohls. In: Sutterluety, Ferdinand / Flick, Sabine (Hg.): Der Streit ums Kindeswohl. Weinheim: BeltzJuventa 2017, S. 189-205.
– „Ritzen“. Über die gesellschaftliche Bedeutung einer schmerzhaften Körperpraxis. In: Sozialmagazin 42. Jg. Heft 1-2, 2017: Themenheft „Haut und Haare, hg. von Caroline Schmitt und Matthias D. Witte, S. 77-83
– Identität. In: Handbuch Körpersoziologie hg. von Robert Gugutzer, Gabriele Klein und Michael Meuser. Wiesbaden Springer VS 2016, S. 39-43
– Konstruktivismus und Biographieforschung. In: Lutz, Helma/Schiebel, Martina/Tuider, Elisabeth (Hg.): Handbuch Biographieforschung. Wiesbaden: Springer 2016.
– Kinder und Jugendliche mit AD[H]S In: Lange, Andreas/Reiter, Herwig/Schutter, Sabine/Steiner, Christine (Hg.): Handbuch Kindheits- und Jugendsoziologie. Wiesbaden: Springer VS 2016 (zs. mit Rolf Haubl), S. 1-13 DOI 10.1007/978-3-658-05676-6_45-1
– „Lieber nicht noch so ein Kind“. Reproduktionsverantwortung im Umgang mit der Vererbung von Cystischer Fibrose. In: Lemke, Thomas/Liebsch, Katharina (Hg.): Regierung der Gene. Diskriminierung und Verantwortung im Kontext genetischen Wissens (Frankfurter Beiträge zur Soziologie und Sozialpsychologie Bd.57). Wiesbaden: VS Springer 2015, S. 109-138 (zs. mit Bettina Hoeltje).
– Generative Genetik. Reflexionen zum methodischen Vorgehen der Erforschung von Sinn und Bedeutung genetischen Wissens. In: Günther, Marga/Kerschgens, Anke (Hg.): Forschungssituationen. Methodische Zugänge zu Generativität. Opladen: Barbara Budrich 2015, S. 64-81.
– Musik Gender Differenz. Intersektionale Perspektiven auf musikkulturelle Felder und Praktiken. (Reihe Forum Frauen- und Geschlechterforschung Band 44). Münster: Westfälisches Dampfboot 2015 (zs. mit Rosa Reitsamer).
– Genetische Intimität. Zur (Neu-)Regulierung enger Beziehungen und körperlicher Verbundenheit durch Gendiagnostik, In: feministische studien 1/2014, S. 24-38.
– Von der friedfertigen Frau zur unlesbaren Wut. Feminismus und Psychoanalyse damals und heute. In: Schrader, Christiane/Moeslein-Teising, Ingrid (Hg.) »Keine friedfertige Frau. MargareteMitscherlich-Nielsen, die Psychoanalyse und der Feminismus«, Giessen: psychosozial 2016, S. 105-118
– „Krankheiten sind so verschieden wie die Menschen“.. Was bedeutet „ personalisierte Medizin“ bei AD(H)S? (zs. mit Rolf Haubl) In: Böker, Heinz/Hoff, Paul/ Seiffritz,Erich (Hg.): Personalisierte Psychiatrie. Paradigmenwechsel oder Etikettenschwindel? Bern: Huber, 2014, S. 177-202
– Kontrolle und Überwachung des Lebendigen durch Gendiagnostik – Versprechen, Optionen und neue Zwänge. In: Jahrbuch für Pädagogik 2014: Menschenverbesserung – Transhumanismus hg. von Ingrid Lohmann/Sven Kluge/Gerd Steffens Frankfurt/M.: Peter Lang, S. 315-327.
– Genetische Diskriminierung in Deutschland? Erfahrungen von Andersbehandlung und Benachteiligung aufgrund genetischer Krankheitsrisiken (zs. mit Lemke, Thomas/Eissing, Tabea/Hoeltje, Bettina/Manz, Ulrike/Plümcke, Tino. In: Soziale Welt 64, Heft 3, 269-290
– Normalität und Normalisierung von AD(H)S. Prozesse und Mechanismen der Entgrenzung von Erziehung und Medizin. In: Kelle, Helga/Mierendorff, Johanna (Hg.): Normierung und Normalisierung der Kindheit. Weinheim u.a.: Beltz/Juventa 2013, S. 158-175 (zs. mit Rolf Haubl, Josephin Brade und Sebastian Jentsch)
– Zur methodischen und methodologischen Produktivität der Frauen- und Geschlechterforschung. Eine Zwischenbilanz (Reihe Forum Frauen- und Geschlechterforschung Band 38). Münster: Westfälisches Dampfboot 2013 (zs. mit Mechthild Bereswill)
– Jugendsoziologie. Von Teenagern, Adoleszenten und neuen Generationen. München: Oldenburg 2012
– Die ontologische Dimension von Geschlecht erforschen. Anknüpfungspunkte für die sozialwissenschaftliche Geschlechterforschung. In: Freie Assoziation. Sonderheft Psychoanalytische Sozialpsychologie 4/2012, S. 254-262
– „Die Zeit der Differenz“ in Zeiten des Postkategorialen. Über Vor- und Nachteile von Gruppenrechten. In: texte. psychoanalyse.ästhetik, kulturkritik. Sonderheft Luce Irigaray 4/2012, S. 57-63
– Ist vorbeugen besser? Prävention und das Prinzip von „risk and blame“. In: Kerbe. Forum für soziale Psychiatrie 4/2012, S. 8-11
– Von langer Hand vorbereitet? Neue Organisationslogiken und die Bewältigung der universitären Zukunft. In: Hoyer, Timo/ Beumer, Ulrich /Leuzinger-Bohleber, Marianne (Hg.): Jenseits des Individuums – Emotion und Organisation. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2011, S. 203-218
– Selbstverletzendes Verhalten von Jugendlichen. Über die gesellschaftliche Bedeutung des Schmerzes im krisenhaften Umgang mit dem Körper in der Adoleszenz. In: Niekrenz, Yvonne / Witte, Mathias D. (Hg): Jugend und Körper. Leibliche Erfahrungswelten. Weinheim/München: Juventa 2011. S. 108-122
– Medikamentierte Männlichkeiten. Zum krisenhaften Selbstverständnis von Jungen mit einer ADHS-Diagnose, in: Bereswill, Mechthild / Neuber, Anke (Hg.) (2010): In der Krise? Männlichkeiten im 21. Jahrhundert. Reihe Forum Frauen- und Geschlechterforschung. Münster: Westfälisches Dampfboot 2011, S. 136-160 (zs. mit Rolf Haubl)
– Mit den Lebenswissenschaften leben. Wie wird biomedizinischens Wissen in Alltagspraxis übersetzt? Bielefeld: transcript 2010 (zs. mit Ulrike Manz)
– Mit Ritalin leben. ADHS Kindern eine Stimme geben. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2010 (zs. mit Rolf Haubl)
Reflexion und Intervention. Zur Theorie und Praxis schulpraktischer Studien. Hohengehren: Schneider 2010
– „Symbolic interaction forms“ versus „clichés“: On the function and impact of religious symbolizations in the evangelical milieu. In: Psychoanalysis, Culture & Society 15/2010, pp. 251-266
– Elisabeth Pfeil – Empirische Erforschung familialer Umwelten. In: Nave-Herz, Rosemarie (hg.): Eine Geschichte der Familiensoziologie in Portraits. Würzburg: Ergon, S. 197-216
– Medialisierung und Medikamentierung. Beratung, Kommunikation und Selbsthilfe im Internet. In: Selbsthilfegruppenjahrbuch 2010, Gießen: Fokus, S. 136-148
– Versprechen und Verheißungen. Über religiöse Ökonomien und ökonomische Religion. In: Kemper, Peter / Mentzer, Alf / Sonnenschein, Ulrich (Hg.): Wozu Gott? Religion zwischen Fundamentalismus und Fortschritt. Frankfurt/Leipzig: Insel-Verlag, S. 281-284
– Entgrenzung und Begrenzung durch Medikalisierung. Das Beispiel Schmerz. In: Psychosozial 10, Heft 110/2008: Das moderne Leiden, S. 61-72
– Gottes Werk und Wille. In: Sutterluety, Ferdinand /Imbusch, Peter (Hg.): Abenteuer Feldforschung, Frankfurt/M.: Campus 2008, S. 59-72
– Psychopharmakologisches Enhancement: Der Gebrauch von Ritalin in der Leistungsgesellschaft (zs. mit Rolf Haubl). In: Sozialer Sinn. Zeitschrift für hermeneutische Sozialforschung 2/2008, S. 173-195
– „Religion“. In: Baur, Nina /Korte, Hermann/ Löw, Martina /Schröer, Markus (Hg.): Handbuch Soziologie. Wiesbaden: VS Verlag 2008, S. 413-430
– Jenseits der Expertenkultur. Zur Aneignung und Transformation biomedizinischen und gentechnologischen Wissens in der Schule. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften 2007 (zs. mit Ulrike Manz)
– Panik und Puritanismus. Über die Herstellung traditionalen und religiösen Sinns. Opladen: Leske & Budrich 2003
– Vom Weib zur Weiblichkeit. Psychoanalytische Konstruktionen in feministischer Theorie. Bielefeld: Kleine 1994

 

HSU

Letzte Änderung: 11. März 2020