
Alexander Degel ist seit 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Soziologie unter besonderer Berücksichtigung der Mikrosoziologie an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg. Zuvor studierte er Psychologie und Philosophie im Nebenfach an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und der Universität Zürich. Er ist Psychoanalytiker (DPG) und promoviert zum Thema Unternehmensberatung. Seit 2021 ist er im Drittmittelprojekt DigiTrans zur Digitalisierung der psychosozialen Beratung im Feld der Familien- und Lebenshilfe tätig.
Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Digitalisierung in der Sozialen Arbeit, insbesondere in Organisationen und in der Videoberatung. Sein besonderes Interesse gilt latenten Sinnstrukturen und unbewussten Dynamiken auf individueller, gesellschaftlicher und institutioneller Ebene sowie deren Zusammenspiel.
Forschungsschwerpunkte
Publikationen
Zwischen Erinnerung und Wiederholung. Die „Brandmauer“ als Reinszenierung der Deutschen Spaltung. Forum Psychoanal 41, 377–393 (2025).
Zur gesellschaftlichen Abwehr von Vernichtungsängsten. Forum Psychoanal 41, 99–112 (2025).
Widerstände im organisationalen Digitalisierungsprozess. Digitalität als Zustand organisationaler Unruhe und überwältigender Ambiguität. In: Degel A, Liebsch K (Hrsg.) Digitalität und Ambiguität. Organisationskulturen der Sozialen Arbeit unter Druck. Beltz Juventa, Weinheim, S. 128-159 (2024).
Digitalität und Ambiguität. Organisationskulturen der Sozialen Arbeit unter Druck. Weinheim: BeltzJuventa (2024) (Hrsg. zusammen mit Katharina Liebsch).
Praxisforschung zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Über die Umsetzung von Partizipation und Wissenstransfer. In dtec.bw-Beiträge der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg : Forschungsaktivitäten im Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr dtec.bw (zusammen mit Katharina Liebsch, Antje Masemann und Eric Sons).
Affektdynamiken und organisationale Unruhe. Sozialität und Emotionalität des Technologie-Transfers in Sozial-Unternehmen. In: Schulz, D., Fay, A., Matiaske, W., & Schulz, M. (Hrsg.), dtec.bw-Beiträge der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg, S. 363-367,(2022). (zs. mit Katharina Liebsch, Antje Masemann & Eric Sons).
The fall of the East German trickster: A comparative cultural analysis of East and West German jokes before and after reunification. In: Psychoanlaysis, Culture and Society, 27, 181-200 (2022) (zs. Mit Steffen Krüger).
Der Untergang des ostdeutschen Tricksters – Eine vergleichende Kulturanalyse ost- und westdeutscher Witze vor und nach dem Mauerfall. In: Psychologie und Gesellschaftskritik 174, (2) 2020 (zs. mit Steffen Krüger)
Employing open/hidden administration in psychotherapy research: A randomized-controlled trial of expressive writing. In: PLoS ONE 12(11) 2017: e0187400 (zs. mit T. Tondorf und L.-K. Kaufmann)
Letzte Änderung: 5. Juni 2026