Forschung

ELA-Studie

Im Rahmen der ELA-Studie „Erwartungen an das Absetzen längerfristig eingenommener Antidepressiva“ erforschen wir Gründe für die Langzeiteinnahme von Antidepressiva aus Sicht von Patient:innen. Uns interessieren dabei insbesondere die Erwartungshaltungen an das Absetzen und mögliche Faktoren, die den Absetzprozess hinderlich oder förderlich beeinflussen können. Die Ergebnisse dieser Studie sollen als erste Grundlage für die Entwicklung eines Interventionsprogramms dienen, das Patient:innen im Absetzprozess von Antidepressiva unterstützt.

Nähere Info erhalten Sie von Carina Meißner, M.Sc. Psych., per Mail unter ela.studie@gmail.com oder über die Studienhomepage hsu-hh.de/klinpsych/ela-studie.

Die Online-Studie können Sie hier aufrufen: https://ww2.unipark.de/uc/ELA/

ELA-Studie

FAB-Studie

Mit der FAB-Studie „Frei von Antidepressiva – Absetzen in ärztlicher und psychologischer Begleitung“ möchten wir Absetzerfahrungen und mögliche Einflussfaktoren beim Absetzen von Antidepressiva untersuchen. Patient:innen setzen im Rahmen der FAB-Studie ihr Antidepressivum unter intensiver ärztlicher Begleitung innerhalb eines angemessenen Zeitraumes und nach einem individualisierten Absetzplan ab. Ziel ist es, Patient:innenerfahrungen besser zu verstehen und Faktoren zu ergründen, die das Absetzen von Antidepressiva erleichtern können. Die FAB-Studie wird am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf in enger Kooperation mit dem Universitätsklinikum Marburg und Gießen durchgeführt.

Bei Interesse oder Rückfragen können Sie sich gerne per Mail an Amke Müller, M.Sc. Cogn. Neuroscience, wenden unter FAB-Studie@uke.de oder über die Studienhomepage www.phea-studie.de/FAB.

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ICPT-Studie

Wir möchten mit der „Gut zu wissen!“-Studie untersuchen, welche Informationen Patient:innen vor Beginn einer ambulanten Psychotherapie benötigen, damit sie optimal auf die Therapie vorbereitet werden. Um das bestmögliche Behandlungsergebnis zu erzielen, wird im Anschluss an eine stationäre Behandlung oftmals eine ambulante Psychotherapie empfohlen. Daher haben wir zwei verschiedene Möglichkeiten vorbereitet, über ambulante Psychotherapie zu informieren. Wir möchten prüfen, welche der beiden Aufklärungsarten zu hilfreicheren Einschätzungen einer bevorstehenden Psychotherapie führt.

Nähere Info erhalten Sie von Leonie Gerke & Sönke Ladwig, M.Sc. Psych., per Mail unter icpt.studie@gmail.com oder über die Studienhomepage hsu-hh.de/klinpsych/icpt-studie.

Titelbild ICPT

INCOPT-Studie

Im Rahmen der INCOPT-Studie möchten wir untersuchen, ob und wie psychologische & ärztliche Psychotherapeut:innen und Ausbildungskandidat:innen in der klinischen Praxis eine informierte Einwilligung für die psychotherapeutische Behandlung einholen. Das Ziel der INCOPT-Studie ist es, die Einstellungen von Psychotherapeut:innen und Ausbildungskandidat:innen zur informierten Einwilligung für Psychotherapie sowie dessen aktuelle Umsetzung in der klinischen Praxis abzubilden.

Für Rückfragen steht Ihnen Leonie Gerke, M.Sc. Psych., gerne zur Verfügung unter incopt.studie@gmail.com.

Die Online-Studie können Sie hier aufrufen: ww2.unipark.de/uc/INCOPT/

HSU

INDAPT-Studie

Mit der INDAPT-Studie möchten wir die soziale Interaktion im psychotherapeutischen Aufklärungsgespräch genauer untersuchen. Die Wechselbeziehung zwischen Therapeut:in und Patient:in hat einen wichtigen Einfluss auf den Verlauf der Psychotherapie. Gleichzeitig stellt die Aufklärung von Patient:innen eine der Grundlagen dar, um sich informiert und eigenständig für eine psychotherapeutische Behandlung zu entscheiden. Ziel der INDAPT-Studie ist es, die Einstellungen zur Psychotherapie und die soziale Interaktion im Aufklärungsgespräch zu Psychotherapie mit unterschiedlichen Gesprächspartnern zu erfassen. Dazu werden per Videoanruf Informationsgespräche zu Psychotherapie entweder von einer Studienpsychologin oder von einem Avatar (eine virtuelle und künstliche Verkörperung einer Person) durchgeführt. Die INDAPT-Studie wird in enger Kooperation mit der Universität Hamburg umgesetzt.

Bei Interesse oder Rückfragen können Sie sich gerne per Mail an Leslie-Maryse Melchiors, M.Sc. Psych., unter melchiol@hsu-hh.de wenden.

INDAPT

MESOB-Studie

Obwohl Patient:innenerwartungen als relevante Faktoren in der Entstehung und Aufrechterhaltung der Somatischen Belastungsstörung angenommen werden, gibt es bislang noch wenig empirische Forschung zur Rolle von Erwartungen für den Symptomverlauf und deren Interaktion mit anderen relevanten Faktoren. Ziel dieser prospektiven Kohortenstudie ist deshalb die Entwicklung multivariater Modelle zur Vorhersage der Persistenz somatischer Symptome bei Patient:innen mit Somatischer Belastungsstörung über einen Zeitraum von einem Jahr. Zusätzlich werden mögliche Erwartungseinflüsse auf tägliche Symptomschwankungen mittels einer eingebetteten ambulatorischen Tagebuchstudie über 10 Tage untersucht. Die geplanten Analysen ermöglichen klinisch relevante Schlussfolgerungen zu neuen gezielten Behandlungsoptionen. Die MESOB-Studie wird in enger Kooperation mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf durchgeführt.

Weitere Informationen und Kontaktdaten können Sie dem folgenden Link entnehmen: UKE – Forschungsgruppe FOR 5211 – SOMACROSS – Einflussfaktoren persistierende Körperbeschwerden.

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PHEA-Studie

Das Absetzen von Antidepressiva ist in der klinischen Praxis häufig mit belastenden Symptomen für Patient:innen verbunden. Mit der PHEA-Studie gehen wir der Frage nach, welche Rolle pharmakologische und psychologische Faktoren im Auftreten dieser Absetzphänomene spielen. Langfristig möchten wir damit zu der Entwicklung patient:innenzentrierter Interventionen zum Absetzen von Antidepressiva beitragen. Die PHEA-Studie wird am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf in enger Kooperation mit dem Universitätsklinikum Marburg und Gießen durchgeführt.

Weitere Details und Kontaktdaten finden Sie hier: http://phea-studie.de/.

PHEA

ROXWELL-Studie

Mit der ROXWELL-Studie möchten wir untersuchen, ob und inwiefern Behandlungs-(Erwartungen) eine Rolle für das postoperative Befinden bei Patientinnen mit Endometriose spielen, die eine Laparoskopie hatten. Ziel der ROXWELL-Studie ist es, ein besseres Verständnis des postoperativen Beschwerdeverlaufs, des Wohlbefindens und der Lebensqualität von Patientinnen mit Endometriose zu gewinnen, um die Behandlung von Endometriose nachfolgend weiter verbessern zu können. Die ROXWELL-Studie wird in Kooperation mit der Frauenklinik an der Elbe durchgeführt.

Für Rückfragen und nähere Informationen steht Ihnen Nina Hirsing, M.Sc. Psych. gerne unter roxwell-studie@hsu-hh.de und die Studienhomepage hsu-hh.de/klinpsych/roxwell-studie zur Verfügung.

Die Online-Studie können Sie hier aufrufen: https://ww2.unipark.de/uc/ROXWELL-Studie-HH/

Roxwell-Studie (1)

WINEP-Studie

Mit der WINEP-Studie „WIssen zu Negativen Effekten von Psychotherapie“ möchten wir untersuchen, über welches Wissen Psychotherapeut:innen (in Ausbildung) und Psychologiestudent:innen zu negativen Effekten von Psychotherapie, deren Klassifikation und Handhabung verfügen. Hierfür haben wir ein Instrument zur Erfassung entwickelt. Ziel der Studie ist es, zu prüfen, ob dieses den theoretischen und praxisbezogenen Wissensstand zuverlässig abbilden kann.

Für Rückfragen steht Ihnen Sönke Ladwig, M.Sc. Psych., unter winep.studie@gmail.com zur Verfügung.

Würfel

Vorträge & Auszeichnungen:

Die Förderung der psychischen Gesundheit ist eine zentrale gesundheitsbezogene Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Psychische Auffälligkeiten treten häufig erstmals in der Kindheit und Jugend auf und überdauern oftmals bis ins Erwachsenenalter. Somit sollten schon bei Kindern und Jugendlichen wichtige Risikofaktoren und Ressourcen identifiziert werden, die bedeutsam für die Erhaltung ihrer psychischen Gesundheit sind. Die vorliegende Dissertation beschäftigt sich mit der Frage, wie Kinder und Jugendliche in anforderungsreichen Phasen psychisch gesund bleiben können.

Dr. Ann-Katrin Meyrose

Frau Yiqi Pan wurde ausgezeichnet mit dem Nachwuchspreis Center for Health Care Research (CHCR) 2019 am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Näheres dazu hier.

Den eingeladenen Hauptvortrag von Frau Prof. Yvonne Nestoriuc anlässlich der Eppendorfer Depressionstagen am 20.09.2019 um 13Uhr am Campus Lehre des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf finden Sie hier: http://eppendorfer-depressionstage.de/programm/#program_topics.

Den Vortrag finden Sie unter: https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/l/5137.

Gemeinsam mit ihrem Kollegen Prof. Tilo Kircher hat Frau Prof. Yvonne Nestoriuc ein Psychiatrisch-Psychotherapeutisches Kolloquium des Universitätsklinikum Gießen und Marburg zum Thema „Absetzphänomene bei Antidepressiva“ gestaltet. Herr Prof. Kircher referierte dabei zu Evidenz, Konsequenz, Vorgehen bei Absetzphänomenen, Frau Prof. Nestoriuc anschließend zur Rolle von Placebo- und Nocebo-Effekten.

Die Vorträge finden Sie hier: https://www.ukgm.de/ugm_2/deu/umr_psy/49601.html

Publikationen der AG 2020

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Übersicht Publikationen 2020

Publikationen der AG 2019

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Publikationen der AG 2018

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Übersicht Publikationen 2018

Das Inventar zur balancierten Erfassung negativer Effekte von Psychotherapie (INEP; Ladwig et al., 2014) erfasst negative Effekte von Psychotherapie aus Perspektive von Patient*innen. Die vollständigen Informationen und Dokumente zum Download finden Sie hier.

Ausschreibungstext für eine Bachelorarbeit

HSU

Letzte Änderung: 2. September 2021