Forschung

Im Rahmen der ELA-Studie erforschen wir die Gründe für eine Langzeiteinnahme von  Antidepressiva aus Sicht von Patientinnen und Patienten. Des Weiteren sind wir an den Erwartungshaltungen hinsichtlich des Absetzens sowie potentiellen Einflussfaktoren interessiert. Die Ergebnisse dieser Studie sollen als erste Grundlage für die Entwicklung eines Interventionsprogramms dienen, das Patientinnen und Patienten im Absetzprozess von Antidepressiva unterstützt.

Teilnehmen können Sie unter dem folgenden Link: https://ww2.unipark.de/uc/ELA/.

1Wir möchten mit der „Gut zu wissen!“-Studie untersuchen, welche Informationen Patientinnen und Patienten vor Beginn einer ambulanten Psychotherapie benötigen, damit Sie optimal auf die Therapie vorbereitet werden. Um das bestmögliche Behandlungsergebnis zu erzielen, wird im Anschluss an eine stationäre Behandlung oftmals eine ambulante Psychotherapie empfohlen. Daher haben wir zwei verschiedene Möglichkeiten vorbereitet, über ambulante Psychotherapie zu informieren. Wir möchten prüfen, welche der beiden Aufklärungsarten zu hilfreicheren Einschätzungen einer bevorstehenden Psychotherapie führt.

Die Ergebnisse der PSY-BREAST-Studie zeigen, dass eine kurze, maßgeschneiderte Intervention zum Erwartungsmanagement die Erwartungen von Brustkrebspatientinnen, die eine Antihormontherapie durchführen, effektiv verbessert. Somit zeigt die PSY-BREAST-Studie Wege auf, um die Belastungen durch Nebenwirkungen der Antihormontherapie zu verringern. Unsere ersten Ergebnisse finden Sie kostenfrei zugänglich im Open-Access-Journal Clinical Psychology in Europe 2020, Vol.2(1), Article e2695 https://doi.org/10.32872/cpe.v2i1.2695.

Großer Erfolg bei der Bewerbung um Mittel der Landesforschungsförderung Hamburg: Die Helmut-Schmidt-Universität ist mit Univ.-Prof. Dr. Yvonne Nestoriuc am Projekt „Veränderungsmechanismen in Dynamischen Sozialen Interaktionen“ beteiligt. In diesem interdisziplinären Forschungsverbund wird u.a. erforscht, wie sich menschliche Interaktion und Kommunikation sowie Persönlichkeitsentwicklung gegenseitig beeinflussen. Dazu integrieren wir innovative Experimental- und Analysetechniken aus Psychologie und Informatik.

Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter https://www.psy.uni-hamburg.de/forschung/interaktion.html.

  • WINEP-Studie

Mit der WINEP-Studie (WIssen zu Negativen Effekten von Psychotherapie) möchten wir untersuchen, über welches Wissen Psychotherapeut*innen (in Ausbildung) und Psychologiestudent*innen zu negativen Effekten von Psychotherapie, deren Klassifikation und Handhabung verfügen. Hierfür haben wir ein Instrument zur Erfassung entwickelt. Ziel der Studie ist es, zu prüfen, ob dieses den theoretischen und praxisbezogenen Wissensstand zuverlässig abbilden kann. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung (Kontakt: Leonie Gerke, M.Sc. Psych.; winep.studie@gmail.com).

Vorträge & Auszeichnungen:

Dr. Ann-Katrin MeyroseDie Förderung der psychischen Gesundheit ist eine zentrale gesundheitsbezogene Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Psychische Auffälligkeiten treten häufig erstmals in der Kindheit und Jugend auf und überdauern oftmals bis ins Erwachsenenalter. Somit sollten schon bei Kindern und Jugendlichen wichtige Risikofaktoren und Ressourcen identifiziert werden, die bedeutsam für die Erhaltung ihrer psychischen Gesundheit sind. Die vorliegende Dissertation beschäftigt sich mit der Frage, wie Kinder und Jugendliche in anforderungsreichen Phasen psychisch gesund bleiben können.

Frau Yiqi Pan wurde ausgezeichnet mit dem Nachwuchspreis Center for Health Care Research (CHCR) 2019 am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Näheres dazu hier.

Den eingeladenen Hauptvortrag von Frau Prof. Yvonne Nestoriuc anlässlich der Eppendorfer Depressionstagen am 20.09.2019 um 13Uhr am Campus Lehre des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf finden Sie hier: http://eppendorfer-depressionstage.de/programm/#program_topics.

Den Vortrag finden Sie unter: https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/l/5137.

Gemeinsam mit ihrem Kollegen Prof. Tilo Kircher hat Frau Prof. Yvonne Nestoriuc ein Psychiatrisch-Psychotherapeutisches Kolloquium des Universitätsklinikum Gießen und Marburg zum Thema „Absetzphänomene bei Antidepressiva“ gestaltet. Herr Prof. Kircher referierte dabei zu Evidenz, Konsequenz, Vorgehen bei Absetzphänomenen, Frau Prof. Nestoriuc anschließend zur Rolle von Placebo- und Nocebo-Effekten.

Die Vorträge finden Sie hier: https://www.ukgm.de/ugm_2/deu/umr_psy/49601.html

Publikationen der AG 2020

Übersicht Publikationen 2020

Publikationen der AG 2019

Übersicht Publikationen 2019

Publikationen der AG 2018

Übersicht Publikationen 2018

Ausschreibungstext für eine BachelorarbeitDas Inventar zur balancierten Erfassung negativer Effekte von Psychotherapie (INEP; Ladwig et al., 2014) erfasst negative Effekte von Psychotherapie aus Perspektive von Patient*innen. Die vollständigen Informationen und Dokumente zum Download finden Sie hier.

 

 

HSU

Letzte Änderung: 10. Februar 2021