
Das dtec.bw – Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr – ist ein von den Universitäten der Bundeswehr Hamburg und München gemeinsam getragenes wissenschaftliches Zentrum. Unter insgesamt vier „Dachprojekten“ wird zurzeit in 45 Einzelprojekten geforscht.
Das Projekt „Kompetenzen für die digitale Arbeitswelt (KoDiA) – Ertüchtigung zur Digitalisierung“ erforscht in einem gestaltungsorientierten kontextualisierten Ansatz neue didaktisch-methodisch-technische Verfahren, um die Ausbildung einsatzbereiter Streitkräfte in der Landes- und Bündnisverteidigung weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt steht die Förderung von Handlungssicherheit, Entscheidungsfähigkeit und Digitaler Souveränität in einer komplexen und digital geprägten Einsatz- und Lebenswelt. Hierzu werden realitätsnahe Ausbildungs- und Einsatzszenarien entwickelt, wissenschaftlich begleitet und unter Nutzung technologiegestützter Simulations- und Ausbildungsverfahren erprobt. Ziel ist es, Soldatinnen und Soldaten zu befähigen, Lagen zu analysieren, Entscheidungen auch unter Zeitdruck reflektiert zu treffen sowie in dynamischen Situationen wirksam zu handeln. Zur Gestaltung zielgruppengerechter Ausbildungsansätze werden Bedarfe und Erfahrungen der Truppe in die Forschung einbezogen.
Gemeinsam mit Universitäten, Behörden, zivilen und militärischen Ausbildungseinrichtungen, Dienststellen sowie unter Beteiligung der fachlich zuständigen Referate des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) entsteht der notwendige Referenzrahmen zwischen Wissenschaft und Streitkräften für einen inter- und transdisziplinären Forschungsaustausch. Im Fokus steht die Entwicklung innovativer Bildungs- und Ausbildungskonzepte, die die Einsatzbereitschaft und Resilienz der Streitkräfte im digitalen Wandel stärken.
Unter folgendem Link haben Sie die Möglichkeit sich mit Fachaufsätzen über das Einzelprojekt „Kompetenzen für die digitale Arbeitswelt (KoDiA) – Ertüchtigung zur Digitalisierung“ ausführlicher zu informieren.
Weiterentwicklung Feldwebellehrgang in Zusammenarbeit mit der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr (SFJg/StDstBw)
Forschungsthema: Weiterentwicklung der Feldwebelausbildung am Beispiel der Feldjägertruppe
Forschungsfrage: Wie kann durch den hybriden Einsatz von Verfahrens- und Handlungssimulationssystemen das taktische Entscheidungsvermögen von Feldwebeln der Feldjägertruppe gesteigert werden?
Forschungsziel: Entwicklung einsatztaktischer Entscheidungsfähigkeit durch den hybriden Einsatz von Verfahrens- und Handlungssimulatoren im Rahmen von realitätsnahen Szenarien der Landes- und Bündnisverteidigung (LV/BV Szenarien)
Einordnung: Das Projekt ist zentrales Entwicklungs-, Erprobungs- und Implementierungsbeispiel für die Digitalisierung der Laufbahnausbildung der Feldwebel (Bsp.: Feldjäger).
Produkt: Entwicklung bzw. Weiterentwicklung und Implementierung konkreter Ausbildungsszenarien an der SFJg/StDstBw
Partner: Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr (SFJg/StDstBw)

Weiterentwicklung Zugführerlehrgang Logistik in Zusammenarbeit mit der Logistikschule der Bundeswehr (LogSBw) und der Pädagogischen Hochschule Freiburg
Forschungsthema: Weiterentwicklung der Offiziersausbildung am Beispiel der Logistiktruppe der Bundeswehr
Forschungsfrage: Wie kann durch den hybriden Einsatz von Verfahrens- und Handlungssimulationssystemen das taktische Entscheidungsvermögen von Offizieren der Logistiktruppe gesteigert werden?
Forschungsziel: Entwicklung interoperativer taktischer Einsatzfähigkeit durch kompetenzorientierte Ausbildungsanteile und den hybriden Einsatz von Verfahrens- und Handlungssimulatoren im Rahmen von realitätsnahen Szenarien der Landes- und Bündnisverteidigung (LV/BV Szenarien).
Einordnung: Das Projekt ist zentrales Entwicklungs-, Erprobungs- und Implementierungsbeispiel für die Digitalisierung der Laufbahnausbildung der Offiziere (Bsp.: Logistik)
Produkt: Entwicklung bzw. Weiterentwicklung und Implementierung konkreter Ausbildungsszenarien an der LogSBw
Partner: Logistikschule der Bundeswehr (LogSBw), Joint Logistic Support Group Coordination and Training Centre (JCTC), Pädagogische Hochschule Freiburg


Entwicklung von KI-Dozierenden zur Unterstützung des Ausbildungspersonals in der IT-fachlichen Ausbildung in Zusammenarbeit mit dem Ausbildungszentrum Cyber- und Informationsraum (AusbZCIR)
Forschungsthema: Weiterentwicklung der IT-fachlichen Ausbildung unter Nutzung künstlicher Intelligenz (KI)
Forschungsfrage: Wie kann mithilfe von KI bei zunehmender Komplexität die Qualität der Ausbildung unter Reduktion von Zeit, Ressourcen und Aufwand gefördert werden?
Forschungsziel: Beitrag zur Auflösung des ausbildungsorganisatorischen Dilemmas (Qualität – Zeit – Ressourcen) mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Ausbildungsvorbereitung, -durchführung und -nachbereitung
Einordnung: Im Projekt werden die erforderlichen KI-Agentenstrukturen als Voraussetzung für eine Sicherstellung ausreichender KI-Unterstützung für die Digitalisierung der Ausbildung der Streitkräfte erforscht, entwickelt und erprobt.
Produkt: Entwicklung eines hierarchischen Multi-Agent-Systems (MAS) für Lehrende und Lernende („KI-Dozierende“). Optimierung gezielter und ressourcensparender Recherche und Aufbereitung von Daten
Partner: Ausbildungszentrum Cyber- und Informationsraum (AusbZCIR)

Entwicklung/Weiterentwicklung digitaler Arbeits- und Trainingsräume in Zusammenarbeit mit dem Streitkräfteamt (SKA), der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr (SFJg/StDstBw) sowie der Logistikschule der Bundeswehr (LogSBw)
Forschungsthema: Digitalisierung von Arbeits- und Trainingsräumen an der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr und an der Logistikschule der Bundeswehr
Forschungsfrage: Wie müssen digitale Arbeits- und Trainingsräume an der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr und an der Logistikschule der Bundeswehr didaktisch, technisch und organisational gestaltet sein, damit technische Ausbildungssimulationen und KI-gestützte Anwendungen handlungsorientiert in die Ausbildung von Feldwebeln der Feldjägertruppe und von Offizieren der Logistiktruppe integriert werden können und ein Beitrag zur Auflösung des ausbildungsorganisatorischen Dilemmas (Qualität – Zeit – Ressourcen) geleistet werden kann?
Forschungsziel: Entwicklung (KI gestützter) Arbeits- und Trainingsräume unter Berücksichtigung des Einsatzes von didaktischen und technischen Ausbildungssimulationen in der Ausbildung von Feldwebeln der Feldjägertruppe und von Offizieren der Logistiktruppe
Einordnung: Im Projekt werden die digitalinfrastrukturellen Voraussetzungen für die Digitalisierung der Ausbildung der Streitkräfte erforscht, entwickelt und erprobt.
Produkt: Digitale Arbeits- und Trainingsräume einschließlich adressatengerechter Nutzungskonzepte und beispielhafter Lehr- und Lernszenarien
Partner: Streitkräfteamt (SKA), Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr (SFJg/StDstBw), Logistikschule der Bundeswehr (LogSBw)





Beforschung eines zivilen Referenzrahmens zur Weiterentwicklung der Ausbildung von Streitkräften (abgeschlossen)
Forschungsthema: Stärkung individueller Kompetenzen zur Mitgestaltung digitaler Arbeits- und Entscheidungsprozesse
Forschungsfrage: Wie können durch Elemente eines erweiterten Kompetenzbegriffs die Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit von Bürgern sowie Einsatzkräften in der Zeitenwende erhalten werden? (Erkennung von Fake News; Resilienzbildung; Nutzung EduScrum…)
Forschungsziel: Befähigung zur selbstbestimmten Entscheidungsfindung und Mitgestaltung in einer zunehmend digitalen Arbeitswelt
Einordnung: Im Projekt wurden die zivilberuflichen didaktisch-methodischen, technischen sowie organisatorischen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Ausbildung für die digitaliserte Berufswelt in verschiedenen dualen Ausbildungsberufen an ausgewählten Berufsschulen erforscht, weiterentwickelt und erprobt.
Produkt: Entwicklung bzw. Weiterentwicklung und Implementierung von Ausbildungsszenarien für die digitaliserte Arbeitswelt an sechs ausgewählten Berufsschulen
Partner: Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB) mit ausgewählten Berufsschulen der Freien und Hansestadt Hamburg

Beratung der zentralen Entscheidungsgremien der Technologiegestützten Ausbildung (TA)
Forschungsthema: Wissenschaftliche Beratung der zentralen Entscheidungsgremien der Technologiegestützten Ausbildung
Forschungsfrage: Wie lassen sich wissenschaftlich fundierte didaktische Konzepte und Projekterkenntnisse in die technologiegestützte Ausbildung der Bundeswehr integrieren?
Forschungsziel: Transfer von wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen zur Umsetzung kompetenz- und lernfeldorientierter Bildungsarbeit unter den Bedingungen der Digitalisierung zur Weiterentwicklung der Ausbildung in der Bundeswehr
Einordnung: Im Projekt werden aktuelle didaktisch-methodische Forschungsergebnisse für eine dynamische, handlungsorientierte, digitalisierte Aus-, Fort- und Weiterbildung von Streit- und Einsatzkräften sowie zivilien Mitarbeitenden der Bundeswehr für zentrale Entscheidungsgremien der TA zur Verfügung gestellt.
Produkt: Adressatengerecht aufbereitete wissenschaftliche Ergebnisse aus den laufenden dtec.bw-KoDiA-Forschungsprojekten
Partner: Arbeitsgruppe Technologiegestützte Ausbildung (AG TA) und bundeswehrgemeinsame Unterarbeitsgruppen wie z.B. Unterarbeitsgruppe Regelung Technologiegestützte Ausbildung, Unterarbeitsgruppe MAT-Autorenausbildung, Trinationale Arbeitsgruppe Fernausbildung, Ad-hoc-Arbeitsgruppen

Entwicklung / Weiterentwicklung der Weiterbildung und Fortbildung von eTrainer Experts Bundeswehr (Bw)
Forschungsthema: Beforschung und Weiterentwicklung der Weiter- und Fortbildung von eTrainer Experts Bw
Forschungsfrage: Wie kann durch didaktisch-methodische und technische Weiterentwicklung der Weiter- und Fortbildung die dynamisch aufwachsenden, technisch induzierten neuen Möglichkeiten eines hybriden Einsatzes technologiegestützter (Aus)Bildungsanteile (auch von Simulationssystemen) für den Kompetenzerwerb und -erhalt genutzt werden?
Forschungsziel: Langfristige Sicherstellung und stetige Fortentwicklung des Expertentums der eTrainer Experts Bw
Einordnung: Das Projekt stellt die Weiterentwicklung der Ausbildung der Ausbilder im Rahmen der Digitalisierung der Ausbildung der Streitkräfte sicher.
Produkt: Weiterbildungs-/ Fortbildungsmaßnahmen eTrainer Experts Bw mit dem Streitkräfteamt (SKA) und der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr (SFJg/StDstBw)
Partner: Streitkräfteamt (SKA), Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr (SFJg/StDstBw), Arbeitsgruppe Technologiegestützte Ausbildung (AG TA) und bundeswehrgemeinsame Unterarbeitsgruppen


Weiterentwicklung der Ausbildung von Piloten unbemannter Systeme
Forschungsthema: Verbesserung der taktischen Ausbildung von Piloten unbemannter Systeme
Forschungsfrage: Wie kann durch Verfahrenssimulationssysteme die taktische Kompetenz, insbesondere für das Zusammenwirken von Einsatzkräften aller Dimensionen, verbessert werden?
Forschungsziel: Entwicklung interoperativer taktischer Einsatzfähigkeit durch kompetenzorientierte Ausbildungsanteile und den hybriden Einsatz von Verfahrens- und Handlungssimulatoren im Rahmen realitätsnaher Szenarien der Landes- und Bündnisverteidigung (LV/BV Szenarien)
Einordnung: Das Projekt ist zentrales Entwicklungs-, Erprobungs- und Implementierungsbeispiel für die Digitalisierung der taktischen Erstausbildung (TEA).
Produkt: Entwicklung, Erprobung und Implementierung konkreter Ausbildungsszenarien in Zusammenarbeit mit dem Taktischen Luftwaffengeschwader 51 „Immelmann“ (TaktLwG 51 „I“)
Partner: Taktisches Luftwaffengeschwader 51 „Immelmann“ (TaktLwG 51 „I“)


Digitalisierung von Unterrichtsräumen der
Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU/UniBw H)
Forschungsthema: Digitalisierung von Unterrichtsräumen an der HSU/UniBw H zur Verzahnung akademischer und militärischer Ausbildung Studierender Offiziere
Forschungsfrage: Wie können digitale Lehr-/Lernräume, zur Unterstützung des Kompetenzerwerbs der Studierenden, technisch gestaltet werden, um in der universitären Offiziersausbildung militärische Praxis mit wissenschaftlicher Reflexion zu verbinden?
Forschungsziel: Optimierung digitaler Lehr-/Lernräume an der HSU/UniBw H zur Verbesserung der Anschlussfähigkeit der fachlichen Kompetenzen der Studierenden der HSU/UniBw H für taktisch/operative Entscheidungskompetenz
Einordnung: In dem Projekt werden die digitalinfastrukturellen Voraussetzungen für die Digitalisierung der Hochschullehre und die Hybridisierung und Vernetzung des (Aus)Bildungsökosystems der Bundeswehr (u.a. am Anwendungsbeispiel des (Aus)Bildungskongresses der Bundeswehr) untersucht.
Produkt: Digitale Lehr- und Lernräume einschließlich adressatengerechter Nutzungskonzepte und fachspezifischer Konzepte der Einbettung in den Lehrbetrieb sowie in das (Aus)Bildungsökosystem der Bundeswehr
Partner: Medienzentrum der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU/UniBw H)

Entwicklung von Wargaming- / Serious Gaming-Anwendungen für die sanitätsdienstliche Versorgung in der Landes- und Bündnisverteidigung (LV/BV) in Zusammenarbeit mit der Sanitätsakademie der Bundeswehr (SanAkBw) und Universität der Bundeswehr München (UniBw M)
Forschungsthema: Erforschung und Entwicklung immersiver Technologien und Künstlicher Intelligenz (KI) zur Verbesserung des Erwerbs von Fähigkeiten in ressourcenbeschränkten Umgebungen im Rahmen von Wargamging- und Serious Gaming-Anwendungen
Forschungsfrage: Wie kann KI-gestütztes analytisches serious gaming die Ertüchtigung zur Digitalisierung fördern, indem es realitätsnahe Simulationen und datenbasierte Entscheidungsmodelle zur Planung sanitätsdienstlicher Fragestellungen im Falle der LV/BV zur Verfügung stellt?
Forschungsziel: Entwicklung der Analysefähigkeit von (sanitätsdienstlichem) Führungspersonal durch Simulation von Szenarien und Rahmenlagen und ihren Impact auf Rettungs- und Versorgungsketten in einem Wargaming-Ansatz
Einordnung: Das Projekt ist zentrales Entwicklungs-, Erprobungsbeispiel für die Modellierung von Rahmenlagen und Szenarien nach einem Baukastenansatz und integriert u.a. Krankenhäuser, Personal, kritische Ressourcen sowie Fähigkeiten und Befugnisse.
Produkt: Entwicklung, Weiterentwicklung und Implementierung einer analytischen Simulation von Wirkzusammenhängen zwischen verschiedenen LV/BV-Kontexten (hier am Beispiel von Rettungsketten)
Partner: Institut für Technische Informatik, Fakultät für Informatik, Universität der Bundeswehr München (UniBw M), Sanitätsakademie der Bundeswehr (SanAkBw)


Entwicklung virtueller / digitaler Ausbildungsräume für Sanitätspersonal in Bundeswehrkrankenhäusern und mobilen Sanitätseinrichtungen in Zusammenarbeit mit der Sanitätsakademie der Bundeswehr (SanAkBw) und der Universität der Bundeswehr München (UniBw M)
Forschungsthema: Digitalisierung von Ausbildungsräumen für Sanitätspersonal in Bundeswehrkrankenhäusern durch den Einsatz desktop- sowie virtual-reality-basierter Lernumgebungen am Beispiel eines virtuellen Medikamentenschranks
Forschungsfrage: Wie können virtual-reality-gestützte Lehr- und Lernsettings gestaltet und implementiert werden, um den nachhaltigen Kompetenzerwerb in der (sanitätsfachlichen) beruflichen Aus- und Weiterbildung zu unterstützen?
Forschungsziel: Entwicklung / Weiterentwicklung der Handlungsfähigkeit und -sicherheit in der Anwendung und Umsetzung von sanitätsdienstlichen Routinen und Regeln
Einordnung: Das Projekt ist ein Entwicklungs-, Erprobungsbeispiel für die Modellierung von Arbeitsabläufen in Virtual und Augmented Reality (VR/AR)-Simulationen.
Produkt: Entwicklung eines VR/AR- und desktopbasierten Handlungstrainers (Prototyp) für die Einbindung handlungsorientierter Trainingsinhalte in den sanitätsdienstlichen Unterricht
Partner: Institut für Technische Informatik, Fakultät für Informatik, Universität der Bundeswehr München (UniBw M), Sanitätsakademie der Bundeswehr (SanAkBw)



Weiterentwicklung Interdisziplinärer Studienanteile (ISA) zur Verschränkung zivil-akademischer und militärischer Ausbildung
Forschungsthema: Integration und Verzahnung im Studium aufwachsender fachlicher Kompetenzen mit militärischen-operativen Entscheidungskompetenzen
Forschungsfrage: Wie können während der universitären Ausbildung die fachlich aufwachsenden Kompetenzen der Studierenden für die operative Entscheidungskompetenz in Verwendungen nach dem Studium interdisziplinär nutzbar gemacht werden?
Forschungsziel: Verbesserung der Anschlussfähigkeit der fachlichen Kompetenzen der Studierenden der HSU/UniBw H für die taktisch/operative Entscheidungskompetenz
Einordnung: Das Projekt ist Entwicklungs-, Erprobungsbeispiel für die Verzahnung von akademisch-fachlichem Kompetenzerwerb mit militärischem Handslungs- und Entscheidungstraining
Produkt: Entwicklung, Implementierung und Erprobung eines Moduls der universitären Lehre im Rahmen der Interdisziplinären Studienanteile (ISA)
Partner: ISA-Zentrum der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU/UniBw H)

Beforschung von Möglichkeiten zur Sicherung der Anschlussfähigkeit streitkräftespezifischer Ausbildung an zivilberufliche Bildungsstandards in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Forschungsthema: Verbesserung der Anschlussfähigkeit von militärischer Ausbildung an zivilberufliche Bildungsstandards in jeweils vergleichbaren Ausbildungsdomämen, um eine gesamtgesellschaftliche, gemeinsame Landes- und Bündnisverteidigung (LV/BV) zu ermöglichen
Forschungsfrage: Wie kann militärische Ausbildung so gestaltet werden, dass sie mit der zivilen Ausbildung vergleichbar und anschlussfähig bleibt?
Forschungsziel: Sicherstellung der Vergleichbarkeit und Anschlussfähigkeit der Ausbildung der Streitkräfte mit allgemeinen und bundesweiten Berufsbildungsstandards in jeweils vergleichbaren Ausbildungsdomämen
Einordnung: Das Projekt ist Entwicklungs-, Erprobungsbeispiel für die Gestaltung militärischer Ausbildungspezifika, um eine Anschlussfähigkeit an zivileberufliche Bildungsstandards zu gewährleisten und damit die Zusammenarbeit von Streitkräften und anderen Einsatzkräften im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung zu unterstützen.
Produkt: Entwicklung, Weiterentwicklung und Implementierung von zivilberuflichen Ausbildungsanteilen für eine militärischer handlungsorienrientierte Ausbildung zur Sicherstellung eines möglichsts verlustarmen Zusammenwirkens mit anderen Einsatzkräften in LV/BV-Kontexten
Partner: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)


Weitere Publikationen unseres Teams finden Sie hier (Team-Seite) und hier (Forschungsposter).

Das dtec.bw – Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr – ist ein von den Universitäten der Bundeswehr Hamburg und München gemeinsam getragenes wissenschaftliches Zentrum und Bestandteil des Konjunkturprogramms der Bundesregierung zur Überwindung der COVID-19-Krise. Es unterliegt der akademischen Selbstverwaltung. Die Mittel, mit denen das dtec.bw ausgestattet wurde, werden an beiden Universitäten der Bundeswehr zur Finanzierung von Forschungsprojekten und Projekten zum Wissens- und Technologietransfer eingesetzt. dtec.bw wird von der Europäischen Union – NextGenerationEU finanziert.
Letzte Änderung: 31. Juli 2026

