Rechtskonforme IT-Konzepte und -Lösungen für Verbünde autonomer Land-, Wasser- und Luftfahrzeuge (RIVA) 

Das RIVA-Projekt verfolgt das Ziel, Fahrzeugverbünde unterschiedlicher Modalitäten (Land, Wasser, Luft) in die Lage zu versetzen, autonom und in Echtzeit Missionen zu erfüllen. Hierbei wird durch den Verbund ein Umgebungsmodell erstellt, basierend auf erhobenen Umgebungs- und Randbedingungen. Dieses Modell dient als Grundlage für die Planung und Ausführung der Missionen unter Berücksichtigung der spezifischen Fähigkeiten der einzelnen Fahrzeuge. Veränderungen in der Umgebung oder der Fahrzeugfähigkeiten wirken sich dabei direkt auf die Aufgabenverteilung innerhalb des Verbunds aus. Die Missionserfüllung wird zunächst simuliert und anschließend exemplarisch praktisch demonstriert.

In der ersten Projektphase (01.11.20 – 31.12.24) lag der Fokus auf dem Aufbau eines generischen, multimodalen Fahrzeugverbunds sowie der Erforschung und Entwicklung technischer und rechtlicher Grundlagen. Dabei wurden auch die einschlägigen rechtlichen Rahmenbedingungen durch die Professur für öffentliches Recht der Helmut-Schmidt-Universität (HSU) untersucht. Diese rechtliche Analyse erfolgte in einer systematischen Bestandsaufnahme bestehender Regelungen mit dem Ziel, einen integrierenden rechtlichen Ansatz für unterschiedliche Modalitäten zu entwickeln.

In der zweiten Phase (01.01.25 – 31.12.26) werden die gewonnenen Erkenntnisse auf einen konkreten Dual-Use-Anwendungsfall übertragen: Minenerkennung und -räumung unter Nutzung von unbemannten Luftfahrzeugen (UAVs) und unbemannten Bodenfahrzeugen (UGVs). In dieser Phase steht die technische Weiterentwicklung sowie die exemplarische Demonstration dieses Use Cases im Vordergrund. 

Die Projektleitung liegt bei der Professur für Regelungstechnik. Ansprechpartner ist Herr Mirco Alpen. 

Projektlaufzeit: 11/2020 – 12/2026


Beteiligte Professuren im Hause

Projektpartner


Gefördert durch

HSU

Letzte Änderung: 13. Februar 2026