PhD Network

Die Aktivitäten des PhD Network umfassen die Abhaltung von PhD-Kursen, die Bekanntmachung von Job-Angeboten für Doktorand:innen und Hinweise auf bevorstehende Konferenzen (Call for Papers) oder sonstige Treffen. Damit bietet das PhD Network den Interessent:innen eine Plattform für den gegenseitigen, in dieser Phase so wichtigen Informationsaustausch. Das Gesamtprogramm des Verbunds besteht aus den jeweils von den einzelnen Institutionen angebotenen Kursen im Rahmen der Doktorand:innenweiterbildung. Es umfasst z. B. sowohl Kurse zu quantitativen und qualitativen empirischen Forschungsmethoden aus den Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften als auch viele facheinschlägige Spezialkurse. Ein Highlight ist sicherlich auch die einwöchige Veranstaltung IRWS in Sankelmark bei Flensburg, an der meist ca. 80 Doktorand:innen teilnehmen. Programmkoordinator auf der Seite der HSU/UniBw H ist Prof. Dr. Wenzel Matiaske (IPA). Unterstützt wird er in diesem Bereich von Dr. Claudia Meister-Scheytt (IPA).

FAQs

  • Wie verläuft die Anmeldung? Welche Kosten entstehen?

In der Regel sind die Teilnehmer:innenplätze limitiert. Wenn wissenschaftliche Mitarbeiter:innen der HSU/ UniBw H an den angebotenen Kursen teilnehmen wollen, wenden sie sich an den jeweiligen Lehrstuhlinhaber und beantragen dort, den Kurs besuchen zu dürfen. Der Verbund selbst vergibt keine Förderungen, da er eine Angebots- und Vernetzungsplattform ist. Für Mitarbeiter:innen, die auf Haushaltsstellen sitzen, gibt es pro Vollzeitäquivalent einen bestimmten Betrag des Budgets, der für solche Maßnahmen verwendet werden kann. Die Teilnahme an solchen Kursen ist für diesen Personenkreis keine Dienstreise. Bei Projektmitarbeiter:innen werden diese Maßnahmen aus dem Drittmittelbudget gezahlt. Für diesen Personenkreis ist die Teilnahme eine Dienstreise. Für jeden an der HSU/ UniBw H abgehaltenen Kurs wird ein ILIAS-Zugang eingerichtet, über den die Anmeldung erfolgt. Wenn die von den Dozent:innen eingegebene Höchstgrenze erreicht wird, schließt das System den Anmeldevorgang automatisch. Werden Credit Points durch die Teilnahme an den Kursen vergeben, können diese an den Universitäten, an denen die Teilnehmer:innen ihren Doktorgrad erwerben wollen, angerechnet werden.

  • Wer ist antragsberechtigt? Wie oft kann ein Antrag gestellt werden?

Förderberechtigt sind wissenschaftliche Mitarbeiter:innen auf Haushalts- oder Drittmittelprojektstellen mit einem aktiven Dienstverhältnis zur HSU. Im Laufe eines akademischen Jahres können – sofern die finanziellen Mittel am jeweiligen Institut dafür verfügbar sind – auch mehrfach Anträge gestellt werden.

  • Wie funktioniert das Antragsverfahren?

Es gibt kein offizielles Antragsverfahren, sondern der einzuhaltende Dienstweg geht über die Professuren/Lehrstühle, an denen die jeweiligen Mitarbeiter:innen tätig sind. Hier wird entschieden, wer (wie viele und) welche Kurse besucht.

  • Muss man sich für die Sankelmark Reise separat bewerben? Wie sieht der Bewerbungsprozess aus?

Das Verfahren für die Teilnahme am IRWS in Sankelmark ist das gleiche wie für alle anderen Kurse. Interessent:innen wenden sich an ihren jeweiligen Promotionsbetreuer/ Vorgesetzten und bitten um die Erlaubnis, dort teilnehmen zu können. Je nach Personalkategorie wird der Zuschuss aus dem Institutsbudget oder aus einem Drittmittelbudget gezahlt. Das Anmeldeverfahren funktioniert nach dem first-come-first-serve-Prinzip. Es können während des mehrtägigen Workshops 5 Credit Points erworben werden. Abschlussberichte sind nicht erforderlich.

  • Durch wen erfolgt die Auszahlung? Wann erfolgt die Auszahlung?

Die Auszahlung erfolgt – je nach Personalkategorie – im Nachhinein durch Dezernat 2. Hier wird dann nochmal unterschieden, ob es eine Auslands- oder eine Inlandsreise war. Da sind die Zuständigkeiten jeweils andere.

  • Ist eine Förderung während der Elternzeit möglich?

In der Regel ist die Teilnahme an ein bestehendes Dienstverhältnis geknüpft.

  • Wer betreut/koordiniert das Programm?

Prof. Dr. Wenzel Matiaske (matiaske@hsu-hh.de) und Dr. Claudia Meister-Scheytt (meisterc@hsu-hh.de) an der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften; Institut für Personal und Arbeit.

Pro Exzellenzia plus: Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen

Pro Exzellenzia ist ein Karriereförderprogramm für Frauen in den MINT-Fächern, der Kunst, Musik und Architektur. Die HSU/UniBw H ist eine der sieben hieran beteiligten Hochschulen. Innerhalb des Programms finden u. a. hochwertige Workshops statt.

Lehrdidaktische Fortbildungen

Die HSU/UniBw H darf ihren wissenschaftlichen Nachwuchs für Workshop-Angebote des Programms „Good Teaching Practice“ anmelden (siehe PDF-Katalog auf dieser Seite). Leider erlaubt es das Hamburger Zentrum für Universitäres Lehren und Lernen (HUL) nicht, dass Sie sich persönlich und direkt anmelden. Ihre Anmeldung wird nur akzeptiert, wenn Sie diese über die Verwaltung der HSU/UniBw H vorgenommen wird. Für alle Nachwuchswissenschaftler*innen, die ein Beschäftigungsverhältnis mit unserer Universität haben, können die Teilnahmekosten aus dem Hochschulhaushalt übernommen werden, wenn die/der Lehrstuhlinhaber/in die Teilnahme befürwortet. Alle anderen müssen die Teilnahmekosten selber tragen. In jedem Fall ist Ihnen Ihre Fakultätsverwaltung gerne beim Ausfüllen des Formulars „Antrag auf Aus- und Fortbildung“ behilflich.

Gründungsförderung

Bei der Ausgründung aus der Universität können Sie Unterstützung erhalten. Die ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten haben hierzu zwei Beauftragte benannt: Prof. Dr.Ing. Detlef Schulz und Prof. Dr.Ing. Franz Joos. Über Dr. Urny (Forschungsreferent) können Sie u. a. auf die Unterstützung durch die Hamburg Innovation GmbH zurückgreifen.

Vernetzungsmöglichkeiten an der HSU

Die Nachwuchs-Mitglieder der Senatskommission Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs laden in unregelmäßigen Abständen zu einem fakultätsübergreifenden geselligen Abend ein.

Der Nachwuchs der Fakultät GeiSo trifft sich unabhängig davon gelegentlich zum sogenannte Mittelbautreffen (Kontakt: Steffen Amling).

Finanzielle Fördermöglichkeiten

Reiseförderung Mittelbau

Die eigene Forschungsarbeit auf Kongressen, Fachtagungen und Konferenzen vorzustellen, zu diskutieren und sich fachlich versiertes Feedback einzuholen ist ein wichtiger und notwendiger Meilenstein in der wissenschaftlichen Karriere. Ebenso können beispielsweise Recherchen in Bibliotheken und Archiven, oder Feldforschung unerlässliche Schritte für das Weiterkommen des Gegenstands der eigenen Forschung sein. Vor diesem Hintergrund unterstützt die HSU/UniBw H ihren wissenschaftlichen Nachwuchs mit dem Instrument der Reiseförderung um eine aktive Teilnahme bei (1) Kongressen sowie die Weiterentwicklung der aktiven Forschung durch (2) Forschungsaufenthalte zu ermöglichen. Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern der HSU/UniBw H soll es somit ermöglicht werden, die Wissenschaftslandschaft kennenzulernen und sich dort auf nationaler wie internationaler Ebene zu etablieren sowie aktiv und nachhaltig zu vernetzen.

Im Leitfaden zur Antragstellung finden Sie alle Informationen zur Förderung allgemein, zum Antragsverfahren sowie die Förderkriterien und den Link zum Antrag im Intranet.

Gastwissenschaftler*innen-Programm

Auch Nachwuchswissenschaftler*innen können in Absprache mit ihrer Professur eine*n Gastwissenschaftler*in aus dem Ausland für mehrere Monate an die HSU/UniBw H einladen. Ein Antrag mit entsprechender Begründung kann jederzeit an den Präsidenten gestellt werden.

Forschungsaufenthalt im Ausland

Wollen Sie während Ihrer Promotions- oder PostDoc-Phase ins Ausland gehen, klären Sie an der Professur, ob Sie in der Lehre entbehrlich sind bzw. vertreten werden können. Unser Akademisches Auslandsamt kann Sie zu verschiedenen Stipendienprogrammen beraten, die z. B. die entstehenden Reisekosten übernehmen. Eine Vorlaufzeit von einem Jahr sollte eingeplant werden. Wollen Sie Ihren Forschungsaufenthalt als Dienstaufgabe durchführen wollen, so finden Sie hierzu eine Anleitung auf den Intranet-Seiten der Verwaltung (Dezernat II / „Abrechnung Auslandsreisen“)

Förderpreise/Auszeichnungen

Die Körber-Stiftung Hamburg vergibt den Deutschen Studienpreis für herausragende Dissertationen (ohne fachliche Bindung).

Die Freunde & Förderer der HSU/UniBw H vergeben jährlich einen Wissenschaftspreis (Kontakt: freunde.foerderer@hsu-hh.de).

Der Wolfram-Funk-Preis ist ein Förderpreis für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den beiden technischen Fakultäten der HSU/UniBw H. Sprechen Sie bei Interesse einen der Dekane an.

Projektförderung

Die Organisation von Summer Schools unterstützen die VW-Stiftung, der DAAD und auch die Freunde & Förderer der HSU/UniBw H auf Antrag finanziell (Kontakt: freunde.foerderer@hsu-hh.de), organisatorische Unterstützungen bietet Herr Lehmann (Kontakt: jan.lehmann@hsu-hh.de).

Vernetzungstreffen an der HSU

Wollen Sie Nachwuchswissenschaftler*innen anderer Universitäten zu einem Arbeitstreffen an der HSU/UniBw H einladen, können Sie sich bei Herrn Lehmann (jan.lehmann@hsu-hh.de) erkundigen, ob – wenn Sie Bedarf haben – Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Campus bereitgestellt werden können. Die Universität hat, abseits Ihres Lehrstuhlinhabers, im engeren Sinne keine Möglichkeiten, Sie hierbei finanziell zu unterstützen.

Tagungskosten

(Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg fördert die Ausrichtung einer fachübergreifenden wissenschaftlichen Konferenz mit bis zu 5.000 Euro. Achten Sie auf die jährlich wiederkehrende Ausschreibung der Konferenzen!)

Druckkostenzuschüsse

Hierfür lohnt sich zuerst die Ansprache der Fakultätsverwaltung. Auch an die Freunde und Förderer der HSU/UniBw H kann ein Antrag auf Druckkostenzuschuss gestellt werden (Vgl. § 2 Abs. a der Satzung der Freunde und Förderer): freunde.foerderer@hsu-hh.de.

Rahmenbedingungen und Rechtliches

Kinderbetreuung

Wenn Sie eine Kinderbetreuung in der Nähe der HSU/UniBw H benötigen, wenden Sie sich bitte an den Leiter des Dezernats I, Herrn Grimm. Nähere Informationen finden Sie im Intranet.

Veranstaltungen und Ausschreibungen

DASHH

Bei Fragen zur Nachwuchsförderung melden Sie sich gerne im Forschungsbüro unter der Mail: Forschung(at)hsu.hamburg

HSU

Letzte Änderung: 14. Januar 2026