Im KdoBer FJgBw wurde über mehrere Jahre ein zielgruppenspezifisches Resilienzkonzept entwickelt, das modular aufgebaut ist und in der Ausbildung implementiert sowie validiert und evaluiert wurde. Es setzt stark auf Praxisanteile und vermittelt mehrere psychologische Bausteine, die zusammen die psychische Widerstandsfähigkeit stärken. Zielgruppenorientierte Stressimpfungstrainings werden aktuell im Bereich verwendungsspezifisches Fahren und Schießen durchgeführt.
- Entwicklung eines Messinstruments zur Resilienz
Ziel: Erhebung der individuellen Ausprägung der Resilienzkompetenzen und Aufzeigen von Bereichen mit Entwicklungspotential. - „Einfluss digitaler Ausbildungsmittel auf den Ausbildungserfolg“
Ziel: Empirische Untersuchung des Einflusses digitaler Ausbildungsmittel auf Selbstreflexion, Belastungsverarbeitung und Ausbildungserfolg unter einsatznahen Bedingungen. - Verwendungsspezifika der Module (FJgBw Spezialisierung)
Ziel: Ausbildungsinhalte anhand des Resilienzkonzepts FJgWesBw an verwendungsspezifische Fertigkeiten anpassen. - Einbindung von Multiplikatoren in die Resilienzausbildung
Ziel: Praktische Anwendung von Wissen und Techniken sowie Transfer auf Einsatzszenarien in unterschiedliche bestehende Ausbildungsvorhaben einbinden. - Weiterentwicklung von Ausbildungsmitteln im Stressimpfungstraining
Ziel: Selbstreflexion und Stressmanagmenent in herausfordernden Szenarien zielgerichtet fördern (z. B. über Biofeedback). - Digitale Prozesse in der Ausbildung
Ziel: Lernprozess mit Hilfe digitaler Mittel unterstützen und neue Ressourcen in der Lehre schaffen
Bei Interesse oder Fragen erreichen Sie die Truppen- und Einsatzpsychologie der Feldjäger unter:
0511 – 90 3833 / 3838
Letzte Änderung: 8. Mai 2026