
Unsere Interview-Serie stellt die Werdegänge ehemaliger Mitarbeitender vor. Dr.–Ing. Artan Markaj berichtet von seiner Forschung an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg, seinem Einstieg und wie ihn die Themen Engineering und modulare Automatisierung bis in seine heutige Rolle bei EUROGATE Group begleiten.
An welchen Forschungsthemen hast du während deiner Zeit an der Professur gearbeitet?
Mein Schwerpunkt lag auf den frühen Engineeringphasen (Requirements & Conceptual Engineering) für Prozessanlagen. Angewendet habe ich dies auf modulare Produktionsanlagen – von klassischen Chemieanlagen über Wasserelektrolyse bis zu Pilotanlagen der Konsumgüterbranche.
Welche Vorerfahrungen hast du mitgebracht? Was hat dir am Anfang am meisten geholfen?
Durch Vorlesungen bei Prof. Alexander Fay, dem ehemaligen Institutsleiter, und auch meine Masterarbeit waren Grundlagen da. Trotzdem waren modulare Anlagen und modulare Automatisierung mittels Module Type Package (MTP) neu für mich. Am meisten geholfen hat mir der Austausch mit erfahrenen Kollegen, die mich schnell onboarden konnten. Genau das prägt die Zusammenarbeit am Institut.
Du hast während deiner Zeit an der Professur auch einen Forschungsaufenthalt im Ausland absolviert. Was hat dir diese Zeit gebracht?
Ein internationales Umfeld gibt einen völlig neuen Blick auf die Forschung – man traut sich eher, neue Ideen auszuprobieren. Die damals geknüpften Verbindungen bestehen bis heute als langfristige Kollaboration.
Was machst du heute? Wie helfen dir die erlernten Skills in deiner neuen Rolle?
Als Project Manager für Automatisierungsprojekte bei Eurogate treibe ich die Transformation zu vollautomatisierten Terminals voran. Der Bereich ist ein anderer, aber die Herausforderungen bleiben gleich: Engineering muss effizienter, Architekturen modular und skalierbar werden. Dabei helfen mir besonders die Soft Skills aus der Professur: Eigenständigkeit, systematisches Projektmanagement und Abstraktionsfähigkeit.
