Dr. Sarah Thomsen

Kurzbiographie

1979
geboren in Berlin

1998 bis 2001
Industrial Design‘-Studium an der Universität der Künste Berlin; Beendigung nach dem Vordiplom

2001 bis 2008
Studium der Erziehungswissenschaft an der Freien Universität Berlin; Studienrichtung Erwachsenenbildung, Studienschwerpunkt Interkulturelle Pädagogik

2008
Abschluss mit Diplom

2008 bis 2015
Mitarbeit in mehreren Forschungsprojekten unter der Leitung Arnd-Michael Nohls: zunächst im VW-Projekt „Kulturelles Kapital in der Migration“ und dann in den beiden aufeinander folgenden DFG-Forschungsprojekten „Bildung – Transformation und Tradierung im Zusammenhang von Individualität und Kollektivität“ und „Lernorientierungen diesseits und jenseits des Bildungsprozesses – der biographisch kontextuierte Aufbau von Wissen und Können“

07/2017
im Kontext der beiden DFG-Projekte entstand die im abgeschlossene Dissertation zum Thema „Biographische Bildungsprozesse im Kontext sozialer Protestbewegungen – Empirische Typisierungen und normativitäts- und bildungstheoretische Reflexionen“

08/2017 bis 2018
wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften der Helmut-Schmidt-Universität, Professur für Erziehungswissenschaft, insbesondere systematische Pädagogik

seit 04/2018
wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt »transform – Transformative Bildungsprozesse in performativen Projekten«  an der Professur für Erwachsenenbildung/Weiterbildung und Medienpädagogik der Universität Potsdam, unter der Leitung von Prof. Dr. Joachim Ludwig

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte

  • Arbeits- und Forschungsschwerpunkte
  • Rekonstruktive Sozialforschung
  • Dokumentarische Methode, insbesondere dokumentarische Interpretation von Interviews
  • Bildungs- und Biographieforschung
  • Soziale Bewegungen
  • Theorien des Körpers
  • Kulturelle Pluralität

Publikationen

Monographien

Thomsen, Sarah (2019): Bildung in Protestbewegungen. Empirische Phasentypiken und normativitäts- und bildungstheoretische Reflexionen. Springer VS.

Thomsen, Sarah (2017): Biographische Bildungsprozesse im Kontext sozialer Protestbewegungen – Empirische Typisierungen und normativitäts- und bildungstheoretische Reflexionen“. Eingereichte Dissertation an der Helmut-Schmidt-Universität. Hamburg.

Nohl, Arnd-Michael/Rosenberg, Florian von/Thomsen, Sarah (2015): Bildung und Lernen im biographischen Kontext. Empirische Typisierungen und pragmatistisch-praxistheoretische Reflexionen. Springer VS: Wiesbaden.

Thomsen, Sarah (2009): Akademiker aus dem Ausland – Biographische Rekonstruktionen zur Statuspassage in den Arbeitsmarkt. Logos-Verlag: Berlin [Information siehe: http://www.logos-verlag.de/cgi-bin/buch?isbn=2141.]

Aufsätze

Thomsen, Sarah/Amling, Steffen (2019). Empirische Beispiele der Bildungsforschung mit der Dokumentarischen Methode. In: Dariuš Zifonun, Lisa-Marian Schmidt und Jule-Marie Lorenzen (Hrsg.): Methodologien und Methoden der Bildungsforschung. Quantitative und qualitative Verfahren und ihre Verbindungen [im Erscheinen].

Nohl, Arnd-Michael/Thomsen, Sarah (2019). Dokumentarische Methode. In: Jos G./Haas M. (Hrsg.): Soziologische Biographieforschung. Handbuch zur methodischen Praxis. Verlag Barbara Budrich [im Erscheinen].

Nohl, Arnd-Michael/Rosenberg, Florian von/Thomsen, Sarah (2015): Bildung, Negation und Lernen. Vierteljahresschrift für wissenschaftliche Pädagogik, 91(1), S. 1-13.

Thomsen, Sarah (2011): The Phases of Transformational Learning of Adults in New Social Movements in Germany. In: 2011 Seminar of ESREA Research Network ‘Between Global and Local: Adult Learning and Development’ – Positioning and Conceptualizing Adult Education and Learning within Local Development. Istanbul: Boagzici University Press.

Nohl, Arnd-Michael/Thomsen, Sarah (2011): Jenseits organisierter politischer Bildung: selbstläufige pädagogische Prozesse im Horizont des Politischen. In: Jounal für politische Bildung, Heft 3/11, Wochenschau Verlag.

Thomsen, Sarah (2010): Von der Jugendkultur zur politischen Positionierung. Bildung als jugendliches Sich-Einfinden in eine politische Grundorientierung im Kontext von sozialen Bewegungen. In: Neue Praxis, Nr. 3/2010.

Thomsen, Sarah (2010): Mehr als weak ties. Zur Entstehung und Bedeutung von sozialem Kapital bei hochqualifizierten Bildungsausländern. In: Arnd-Michael Nohl/Karin Schittenhelm/Oliver Schmidtke/Anja Weiß: Kulturelles Kapital in der Migration: Hochqualifizierte Einwanderer und Einwanderinnen auf dem Arbeitsmarkt. VS-Verlag: Wiesbaden.

Nohl, Arnd-Michael/Ofner, Ulrike Selma/Thomsen, Sarah (2010): Statuspassagen von gleichberechtigten hochqualifizierten Bildungsausländer(inne)n in den deutschen Arbeitsmarkt. In: Arnd-Michael Nohl/Karin Schittenhelm/Oliver Schmidtke/Anja Weiß: Kulturelles Kapital in der Migration: Hochqualifizierte Einwanderer und Einwanderinnen auf dem Arbeitsmarkt. VS-Verlag: Wiesbaden.

Thomsen, Sarah (2008): Die Entstehung und Bedeutung von sozialem Kapital – ein transnationaler Vergleich zur Arbeitsmarktinklusion akademischqualifizierter Migrant(inn)en. Unveröffentlichtes Arbeitspapier

Nohl, Arnd-Michael/Ofner, Ulrike Selma/Thomsen, Sarah (2007): Statuspassagen von gleichberechtigten hochqualifizierten Bildungsausländer(inne)n in den deutschen Arbeitsmarkt: Zur Verwertung von Wissen und Können im Kontext migrationsbezogener Orientierungen. Cultural Capital During Migration Research Paper No 3. Verfügbar unter: http://www.cultural-capital.net.

Vorträge

„Bildung und Subjektivierung im Kontext von Protestbewegungen“; Vortrag in der AG „Bildung/Subjektivierung im Kontext von sozialen Bewegungen“ auf dem DGfE-Kongress 2018 zum Thema „Bewegungen“, 18. bis 21. März 2018

„Das Biographische im Politischen – Zur biographischen Dimension politischer Orientierungen im Kontext sozialer Bewegungen“; Vortrag auf der Jahrestagung der Sektion Biographieforschung in der DGS zum Thema „Das Politische im Biographischen“, 16. und 17. November 2017

„Bildungsprozesse in Protestbewegungen – Betrachtungen zwischen Normativität und Rekonstruktion“; Vortrag auf der Tagung des Max-Weber-Kollegs zum Thema „Protest und die Transformation von Selbstverhältnissen. Erziehungswissenschaftliche und soziologische Perspektiven“, 21. bis 23. April 2016

„Von der Jugendkultur zur politischen Positionierung – Bildung als adoleszente Einfindung in politische Orientierungen im Kontext sozialer Bewegungen“;  Vortrag auf der Frühjahrstagung der Sektion „Bildung und Erziehung“der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS), 17. und 18. Juni 2010 in Essen

Mitgliedschaften

  • Mitglied in der DGfE – Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaften
  • Vorstandsmitglied im ces e.V. – centrum für qualitative evaluations- und sozialforschung
HSU

Letzte Änderung: 16. August 2019