Dr. Antonia Schmid

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Politikwissenschaft, insbesondere Politische Theorie

 

antonia schmid
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1376
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22008 Hamburg

 

 

Politische Theorie, Antisemitismusforschung und Erinnerungspolitik, Demokratie-, Emotions- und Migrationsforschung, transdisziplinäre Repräsentationstheorie, Politische Kulturforschung, Visual Studies, Kritische Theorie, Qualitative Methodologien, Politische Ikonologie

Seit Dez. 2017

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Politikwissenschaft, insbesondere Politische Theorie, an der Helmut Schmidt-Universität der Bundeswehr Hamburg

2016-2017

Wissenschaftliche bzw. freie Mitarbeiterin bei Petra Pau, MdB, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, in den Bereichen Migrationsgesellschaft und Demokratieförderung

1. Februar 2016:

Disputation und Abschluss der Promotion am Otto Suhr-Institut für Politikwissenschaft  der Freien Universität Berlin mit der Dissertation
„Ikonologie der „Volksgemeinschaft“. ,Deutsche‘, ,Juden‘ und ,Jüdinnen‘ sowie andere ,Andere‘ im Film der Berliner Republik über den Nationalsozialismus“ (summa cum laude)

2015-2016

Direktorin der 3rd Landmark International Parliamentary Conference der ICCA/ Inter-parliamentary Coalition for Combating Antisemitism 13.-15. März 2016 in Zusammenarbeit mit dem britischen House of Commons, dem Bundestag, der Senatskanzlei Berlin, dem BFMSFJ, dem Auswärtigen Amt und dem Bundeskanzleramt

2015-2016

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Border- und Gender Studies
am Institut für Kulturwissenschaft, Humboldt-Universität zu Berlin

2015-2016

Gewähltes Mitglied des Vorstandsbeirats
der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW)

2012-2013

Fellow am Kantor Center for the Study of Contemporary  European Jewry,
Tel Aviv University, Israel

2011-2015

Doktorandin und Stipendiatin am Walther Rathenau Kolleg Liberalismus und Demokratie, Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam

2011-2015

Lehrbeauftragte im Fach Politikwissenschaft
an der Bergischen Universität Wuppertal

2009-2010

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Jean Monnet-Lehrstuhl für European Studies und Politische Theorie an der Bergischen Universität Wuppertal

seit 2009

Gründungsmitglied der AG Forschungswerkstatt Qualitative Methoden
an der Bergischen Universität Wuppertal

2008-2009

Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Bergischen Universität Wuppertal in einem Projekt zum Zusammenhang von Mehrsprachigkeit und Partizipation in Kooperation mit dem EU-Forschungsrahmenprojekt LINEE – Languages in a Network of European Excellence; Konzeption und eigenständige Feldforschung in Kosice/Slowakei

2007-2008

Wissenschaftliche Hilfskraft und Lehrbeauftragte
in der fakultätsübergreifenden Arbeitsgruppe Geschlechterforschung der Georg-August-Universität Göttingen

2007

Abschluss mit Auszeichnung (1,0) als Magistra Artium in Medien- und
Kommunikationswissenschaft, Geschlechterforschung und Soziologie
an der Georg-August-Universität Göttingen

2001-2002

Coderin und Supervisorin am Institut für Medienforschung Göttingen (IMGÖ) bei einem Projekt zur empirischen Inhaltsanalyse von Radioprogrammen in Niedersachsen sowie einem Projekt zur empirischen Inhaltsanalyse von Regionalzeitungen in Nordrhein-Westfalen

2000-2007

Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft, Geschlechterforschung und Soziologie an der Georg-August-Universität Göttingen

1997-2000

Studium der Humanmedizin an der Georg-August-Universität Göttingen

1997-1999

Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes e.V.

 

 

1. Monografie

Ikonologie der „Volksgemeinschaft“. ,Deutsche‘, ,Juden‘ und ,Jüdinnen‘ sowie andere ,Andere‘ im Film der Berliner Republik über den Nationalsozialismus, veröffentlicht als Dissertation an der Freien Universität Berlin 2016
(Buch in Vorbereitung; erscheint im Januar 2019 beim Wallstein Verlag).

 

2. Herausgeberinnenschaft

Politische Theorie und Digitalisierung. Eine Einführung. Utb. (in Planung)

Border Studies – Die Grenzen Europas. Interrelationen zwischen Raum, Geschlecht und „Rasse“. Hg. von Claudia Bruns / Irina Gradinari/ Marietta Kesting / Yumin Li / Myriam Naumann / Antonia Schmid (in Vorbereitung; erscheint 2018).

 

3. Aufsätze

„Chancen und Herausforderungen von Konzepttransfers aus den Neurowissenschaften für die geistes- und sozialwissenschaftliche Emotionsforschung“ (mit Gary S. Schaal). In: Zeitschrift für Politik, 65. Jg. 1/2018, S. 60-81.

„Publish and Perish. Akademische Moden, selbstunternehmerische Wissenschaftssubjekte und die Krise des Publizierens” (mit Peter Ullrich). In: Enrico Heitzer und Sven Schultze (Hg.) (2018): Chimära mensura? Die Human-Animal-Studies zwischen Schäferhund-Science-Hoax, kritischer Geschichtswissenschaft und akademischem Trendsurfing. S. 225-243.

„Fachgesellschaften und der Kampf für gute Arbeit in der Wissenschaft“ (mit Thorsten Thiel), in: Soziologie. 46. Jg., Heft 1, 2017, S. 86-93.

„Representing Hanna Fenichel Pitkin. Plädoyer für eine reflexive Repräsentationstheorie“. In: Reese-Schäfer, Walter; Salzborn, Samuel (Hg.): „Die Stimme des Intellekts ist leise“. Klassiker/innen des politischen Denkens abseits des Mainstreams, Baden-Baden: Nomos 2015, S. 269-291.

“Alterophilia or Appropriating the Other: Images of ‘Jews’ and ‘Gentiles’ in Contemporary German Film.” In: Claudia Simone Dorchain/ Felice Naomi Wonnenberg (eds.): Contemporary Jewish Reality in Germany and its Reflection in Film. Berlin: de Gruyter, 2013, pp.17-36.

„One Nation on the Screen. ,Dresden‘, filmisches Erinnern und deutsch-deutsche Geschichtspolitik. In: Autor_innenkollektiv „Dissonanz“ (Hg.): Gedenken abschaffen. Kritik am Diskurs zur Bombardierung Dresdens 1945. Berlin: Verbrecher Verlag, 2013, S. 77-96.

“Bridging the Gap: Image, Discourse, and Beyond – Towards a Critical Theory of Visual Representation.” In: Qualitative Sociology Review, Special Issue, 2011, 8(2): pp. 76-89. (http://www.qualitativesociologyreview.org/ENG/archive_eng.php).

“Visual Discourse Analysis. A Methodological Attempt to Take the Pictorial Turn Seriously.” In: Michael Gubo/ Martin Kypta/ Florian Öchsner (Hg.) (2011):
Kritische Perspektiven: Turns, Trends und Theorien. Berlin: Lit. Pp. 301-327.

„Idolatrische Mimesis oder Wölfe im Schafspelz. Möglichkeiten und Grenzen des Spielfilms für Repräsentationen des Nationalsozialismus.“ In: Swen Steinberg/Stefan Meißner/Daniel Trepsdorf (Hg.): Vergessenes erinnern. Medien von Erinnerungskultur und kollektivem Gedächtnis (IMPULSE. Studien zu Geschichte, Politik und Gesellschaft 1), Berlin: Wissenschaftlicher Verlag Berlin, 2009, S. 83-103 .

„Signifikante Andersheit als Paradigma: Naturecultures und Donna Haraways Companion Species“, in der Zeitschrift Phase 2, Heft 27, März 2008, S. 37-40.

„Der ,Feuersturm’ als Vollwaschprogramm: Zur Universalisierung des Opfers im Fernseh-Zweiteiler Dresden“. In: Kittkritik (Hg.) (2007): Deutschlandwunder. Wunsch und Wahn in der postfaschistischen Kultur. Mainz: Ventil Verlag, S. 141-158.

„No Subject. Warum ,Das Weibliche’ mit nichts identisch ist“ (als Hanne Herzberg),
in der Zeitschrift Phase 2, Heft 15, März 2005, S. 67-70.

 

4. Rezensionen

Rezension von: Nathan Abrams: The New Jew in Film. Exploring Jewishness and Judaism in Contemporary Cinema, in: MEDAON – Magazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung, 7. Jg., 2013, Nr. 12, S. 1-6, online unter http://medaon.de/pdf/MEDAON_12_Schmid.pdf

Rezension von: Angela McRobbie: Top Girls. Feminismus und der Aufstieg des neoliberalen Geschlechterregimes. In: Rita Casale/ Edgar Forster (Hg.) (2011): Jahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft. Ungleiche Geschlechtergleichheit. Geschlechterpolitik und Theorien des Humankapitals. Opladen und Farmington Hills: Barbara Budrich, S. 200-206.

Rezension von: Mirjam Wenzel: Gericht und Gedächtnis. Der deutschsprachige Holocaust-Diskurs der sechziger Jahre, Göttingen 2009, in: Medaon – Magazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung, 4. Jg., 2010, Nr. 7, S. 1-7.

Rezension von: Catrin Corell: Der Holocaust als Herausforderung für den Film. Formen des filmischen Umgangs mit der Shoah seit 1945. Eine Wirkungstypologie. Bielefeld: Transcript 2009. In: Medaon – Magazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung, 4. Jg., 2010, Nr. 6, S. 1-6.

„Zur Bildtheorie von W.J.T. Mitchell“, Rezensionsaufsatz in der Sozialwissenschaftlichen Literatur Rundschau Nr. 58, Januar 2009, S. 140-142.

„Kritische und gutgemeinte Konstruktionen des Anderen“, Sammelrezension von Gayatri Chakravorty Spivak (2008): Righting Wrongs – Unrecht richten. Zürich/Berlin: diaphanes; und Shalini Randeria/Andreas Eckert (Hg.) (2009): Frankfurt a.M.: Suhrkamp. In: Kilby 2, Literaturbeilage der Zeitschrift Phase 2, Vom Imperialismus zum Empire. Nicht-westliche Perspektiven auf Globalisierung. Leipzig, H. 32, Juni 2009, S. 3-4.

„Zur Regierung von Unsicherheit“, Rezension von Evelyn Lu Yen Roloff (2007): Die SARS-Krise in Hongkong. Zur Regierung von Sicherheit in der Global City. Bielefeld: transcript Verlag. In: Kilby 2, Literaturbeilage der Zeitschrift Phase 2, Heft 28, Juni 2008.

 

5. Blogbeiträge

Tagungskommentar für die Konferenz „Antiziganismus und Film“ des Zentral­rats Deutscher Sinti und Roma, der Gesellschaft für Antiziganismusforschung und des Doku­men­ta­tions- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma, 21.-23.2.2018, Berlin (im Erscheinen)

Die Rolle von Fachgesellschaften im Kampf für gute Arbeit in der Wissenschaft – am Beispiel der DVPW (zusammen mit Thorsten Thiel), 2016. Verfügbar unter: http://soziologie.de/blog/

One Nation on the Screen: Dresden. Filmic Commemoration and German-German Memory Politics (2014). Verfügbar unter: http://www.abolishcommemoration.org/schmid.html

 

23.2.2018

Tagungskommentar für die Konferenz „Antiziganismus und Film“ des Zentral­rats Deutscher Sinti und Roma, der Gesellschaft für Antiziganismusforschung und des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma, 21.-23.2.2018, Berlin

15.2.2018

„Postnationalsozialistische Affektstrukturen und Schuldabwehr im Film der Berliner Republik“, im Rahmen des Workshops „»… eine Hypothek, an der noch lange zu tragen sein wird.« Ralph Giordano und die ›zweite Schuld‹: Zur Aktualität einer publizistischen Intervention“, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, 15.-16.2.2018

6.5.2017

„Kontinuitäten von „Rasse/Kultur“ und Geschlecht in der Neuen und Alten Rechten“, im Rahmen der Tagung „Besorgt.konservativ.rechts. Interdisziplinäre Auseinandersetzungen mit neueren rechten Hegemoniebestrebungen”, Frankfurt University of Applied Sciences,
6.-7. Mai 2017

5.4.2017

„Ikonologische Diskursanalyse. Zur Aufhebung von Politik und Kultur in einer transdisziplinären Repräsentationstheorie”, im Rahmen der Tagung „Politische Kulturforschung reloaded” des AK Politik und Kultur der DVPW, Bergische Universität Wuppertal, 4.-6.4.2017

28.10.2016

„Von turn zu turn zu turn: Zum Status wissenschaftlicher Kritik in Zeiten akademischen Projekt- und Trendsurfings”(mit Peter Ullrich), im Rahmen der Tagung „Auf den Schäferhund gekommen? Ein Workshop zum „Schäferhund-Hoax“, kritischer Geschichtswissenschaft und akademischem Trendsurfing, TU Berlin

27.5.2015

„Der 8. Mai in politischen und medialen Diskursen“, im Rahmen der Tagung „Mai 1945: Perspektiven der Befreiung“ an der EHS Dresden

26.5.2014

„Geschichtsbilder der NS-Zeit in den Massenmedien“, im Rahmen der Tagung „Erinnern wozu? Perspektiven des Gedenkens an Opfer und Widerstand im Nationalsozialismus“ an der EHS Dresden

17.2.2013

„“You don’t look like a Jew at all!“ The ‘Jew/ess’ in Contemporary German Film About the Nazi Past“. Vortrag am van Leer-Institut, Jerusalem, Israel

27.9.2012

„Ikonografien der Volksgemeinschaft. Individuum und Nation im Film der Berliner Republik“, im Rahmen der Konferenz der DVPW/ Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft: Die Versprechen der Demokratie, 24.-28. September 2012, Universität Tübingen

16.5.2012

„Antisemitismus der Anderen? Nation und Alterität im deutschen Film seit ,1989’“, am Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin

17.3.2011

„Ikonische Macht und Ideologie: Zur Kritischen Theorie Visueller Repräsentation“, im Rahmen der Konferenz der DVPW-Sektion Politische Theorie und Ideengeschichte: “Politische Macht im gesellschaftlichen Kontext“, Augsburg, 16.-18.3.2011

12.2.2011

“Who is the ‘Other’ today? Antisemitism and Alterity in German Film”, Symposium “Contemporary Antisemitism and Perceptions of the Holocaust,” Wiener Library Institute of Contemporary History, London.

22.10.2010

„Terror als Tragödie? Paradise Now in Rezeption und Kritik“, und
„Die Gegenwart des Antisemitismus“, im Rahmen des Symposiums „Antisemitismus ohne Ende? Propaganda und Provokation im Film“ am Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände Nürnberg

1.10.2010

„Gemeinsame Geschichte(n)? Politische Gründungsmythen im deutschen Film seit ,1989’“, im Rahmen der Tagung
„Politische Kultur in Deutschland 20 Jahre nach der staatlichen Vereinigung“, Akademie für Politische Bildung, Tutzing, 30.9.-2.10. 2010

24.8.2010

„Antisemitic Discourse in Contemporary German Film“,
im Rahmen der Konferenz „Global Antisemitism: A Crisis of Modernity“ an der Yale University, New Haven/ Connecticut, USA, August 23rd-25th, 2010

16.7.2010

„Visuelle Diskursanalyse: Elemente des Antisemitismus im deutschen Nachwendefilm”; Posterpräsentation auf dem 6. Berliner Methodentreffen, 16.-17.7.2010, Berlin

28.5.2010

„Visual Politics and the Dialectics of Representation. Doing Critical Theory after the ‘Pictorial Turn’”, im Rahmen des 6th International Congress of Qualitative Inquiry, May 26-29th 2010, University of Illinois, Urbana-Champaign, USA

9.1.2010

„Representing the Other? Zur Problematik von Darstellung und Vertretung im Film über Migration“, im Rahmen der Tagung „Identitäten in Bewegung. Migration im Film“, Universität Zürich,
8.-9.1.2010

22.11.2009

„Just Image, Picture or Text? Towards a Contextualized Analysis of Antisemitic Representations“, im Rahmen der internationalen Graduiertenkonferenz „Kritische Perspektiven: Turns, Trends und Theorien“ an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, 20.-22.11.2009

29.1.2009

„Erinnerung und Geschichte in der medialen Verarbeitung – Die neuen deutschen Histotainment-Event-Movies“, Universität Dresden

5.12.2008

„Auf schmalem Grat: Der Spielfilm als Medium nationaler Erinnerungskultur“, im Rahmen der interdisziplinären Tagung „Zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Medien von Erinnerungskultur, Geschichtsbewusstsein und kollektivem Gedächtnis“, 4.-7.12.2008, Dresden.

 

HSU

Letzte Änderung: 8. Juni 2018