Überblick

Der Fakultät für Maschinenbau gehören derzeit 19 Professoren an, die sich aus Gründen der Fächerstruktur und auch der Arbeitseffizienz vielfach zu Instituten zusammengeschlossen haben.

Auf dem Gebiet der Lehre ist die Fakultät verantwortlich für den Bachelor-Studiengang Maschinenbau und für vier darauf aufbauende Master-Studiengänge. Sie wirkt außerdem im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit. Darüber hinaus fördert sie den wissenschaftlichen Nachwuchs, indem den wissenschaftlichen Mitarbeitern Gelegenheit zur Promotion oder Habilitation gegeben wird.

Das konsekutive Studium setzt sich aus dem sieben trimestrigen Bachelor- Studiengang und einem der fünftrimestrigen Masterstudiengänge zusammen. Als Regelabschluss wird der Masterabschluss somit nach 4 Jahren erworben. Der berufsqualifizierende Bachelor Abschluss wird im konsekutiven Verlauf, d.h. mit Ziel zum Regelabschluss Master, nach bereits 2 ¼ Jahren erreicht. Falls erforderlich kann der Bachelor Abschluss auch spätestens nach 3 ½ Jahren erreicht werden.

Die Fächer im Bachelor Studium und ihr Umfang sind durch die Empfehlungen des Fakultätentags für Maschinenbau und Verfahrenstechnik, dem die Fakultät angehört, weitgehend festgelegt.

Das sich anschließende Master-Studium umfasst im Pflichtteil theoriebezogene Anwendungsfächer und einem breiten Angebot an Wahlpflichtfächern, aus dem die je nach Interesse und Neigung des Studierenden Schwerpunkte ausgewählt werden können. Es werden die Studiengänge

Energie und Umwelttechnik,
Fahrzeugtechnik (einschließlich Schiffsmaschinenbau),
Mechatronik (einschließlich Wehrtechnik) sowie
Produktentstehung und Logistik,

die zum Master-Abschluss führen, angeboten.

Ein Grund- und ein Fachpraktikum (siehe Praktikantenamt) von insgesamt 26 Wochen ergänzen das vielseitige und anspruchsvolle Studium, ebenso die erziehungs- und gesellschaftswissenschaftlichen interdisziplinären Studienanteile (ISA), in denen der Student Handlungskompetenz über sein Fachstudium hinaus erwerben soll.

Wie an jeder Universität hat die Forschung einen ebenso hohen Stellenwert wie die Lehre. Sie ist frei und öffentlich und dient der Gewinnung wissenschaftlicher Erkenntnisse und deren Anwendung in der Praxis. Die Ergebnisse der Forschungs- und Entwicklungsvorhaben werden in Fachzeitschriften publiziert und auf wissenschaftlichen Tagungen und Kongressen sowie auf Ausstellungen und Messen der interessierten Fachwelt national und international vorgestellt.

Ein erheblicher Anteil der Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in der Fakultät für Maschinenbau wird aus Drittmitteln bestritten: verschiedene Institutionen, wie beispielsweise die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AIF) oder die Stiftung Volkswagenwerk stellen Mittel zur Förderung zeitlich und thematisch begrenzter Forschungsvorhaben bereit. Auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das  Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie das Bundesministerium der Verteidigung und andere Träger der öffentlichen Auftragsforschung fördern entsprechende Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

Schließlich nimmt traditionsgemäß aufgrund der guten Ausstattung die direkte Zusammenarbeit mit der Industrie einen breiten Raum ein. Dabei werden sowohl grundlegende als auch ganz konkrete anwendungsbezogene Problemstellungen untersucht, deren Forschungsergebnisse direkt in die Entwicklungen der Industrie einfließen.

Für Fragen stehen Ihnen der Dekan oder der Studiendekan der Fakultät für Maschinenbau gerne zur Verfügung.

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