Am 13. Oktober präsentierte der Lehrstuhl für Stahlbau und Stahlwasserbau gemeinsam mit der Professur für Regelungstechnik und den Projektpartnern Emqopter, BuP (Boll, Beraten und Planen) sowie Synergeticon die Ergebnisse der zweiten Phase von MISDRO vor Stakeholdern.
Der Fokus der zweiten Phase lag auf drei Schwerpunkten: Anwendungstransfer von Infrastrukturbauwerken auf den Hochbau, drohnenbasierte Traglastschnellbewertung für die Bundeswehr und Multi-Agenten-UAV-Systeme. Hierzu wurde dieÜbertragung der drohnengestützten Inspektion von Stahlinfrastruktur nach DIN 1076 auf den Hochbau gemäß VDI 6200 umgesetzt. Dies umfasst nun auch den Einsatz mehrerer Drohnen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Des Weiteren erfolgte die drohnenbasierte Ermittlung der Tragfähigkeit von Stahlbrücken für Einsatzszenarien der Bundeswehr.
Vertreter der Autobahn GmbH, DB InfraGO, Hamburg Port Authority, der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes sowie der Bundeswehr verfolgten aufmerksam die Fachvorträge. Die Themen reichten von der Entwicklung eines Multi-Agenten-UAV-Systems für die Bauwerksinspektion über die automatische Flugpfadplanung und Evaluation der Inspektionssensorik bis hin zu 3D-Bauwerksmanagementsystemen, Erstellung von BIM-Modellen und einem neu entwickelten Traglastschnellbewertungsverfahren.
Im Anschluss wurde im Rahmen einer Live-Demonstration im Fluglabor der Regelungstechnik die Praxistauglichkeit des Gesamtsystems vorgeführt.
Mit diesem Meilenstein endet das Forschungsprojekt MISDRO (vorerst). Wir bedanken uns herzlich bei allen Partnern und Beteiligten für das große Interesse und die erfolgreiche Zusammenarbeit seit 2021!