22 Studierende des Bauingenieurwesens der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg nahmen vom 18. bis 20. Juni 2026 an der 20. Betonkanuregatta in Brandenburg an der Havel teil. Bei dem traditionsreichen Wettbewerb treten Bauingenieurstudierende mit selbst geplanten, berechneten und gebauten Kanus aus Beton in verschiedenen Regatten gegeneinander an.
Mit rund 1.000 Teilnehmenden von Hochschulen aus acht europäischen Ländern bot die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder ein beeindruckendes Umfeld für fachlichen Austausch, sportlichen Wettbewerb und studentisches Engagement.
Unter der Leitung von Teamkapitänin Frau Axer-Müller bauten Studierende aller vier Studienjahrgänge in der Versuchshalle Stahl & Beton das Betonkanu „Timmy“. Tatkräftige Unterstützung erhielten sie dabei vom Lehrstuhl für Stahlbau und Stahlwasserbau, vom Lehrstuhl für Massivbau sowie von der Professur für Konstruktionswerkstoffe und Bauwerkserhaltung. Mit „Timmy“ meldete die HSU jeweils ein Herren-, ein Damen- und ein Mixed-Team für die Regatta.
Auf der Regattastrecke Beetzsee waren eine Gerade, eine Wende sowie ein Slalomparcours zu absolvieren. Sowohl das Herren- als auch das Damen-Team konnten sich mit ihren Zeiten aus den Vorläufen im Mittelfeld platzieren. Besonders erfreulich war das Ergebnis des Herren-Teams: Mit einer Zeit von 2:21,12 Minuten setzte es sich deutlich gegen die Teams der Schwesteruniversität in München und der HafenCity Universität Hamburg durch.
Leider nahm „Timmy“ nach dem Vorlauf des Damen-Teams schweren Schaden, brach auseinander und sank. Ein Start des Mixed-Teams war dadurch nicht mehr möglich. Trotzdem war die Teilnahme an der Betonkanuregatta für die Studierenden ein eindrucksvolles Erlebnis, bei dem Teamarbeit, ingenieurwissenschaftliches Können und sportlicher Einsatz auf besondere Weise zusammenkamen.