
Frauen sind im MINT-Bereich in Studium, Forschung und insbesondere in leitenden akademischen Positionen teils stark unterrepräsentiert.
Um für exzellente Wissenschaftlerinnen und Forscherinnen attraktiv zu sein und Barrieren abzumildern, setzt die HSU/UniBw H auf ein eigenes Professorinnenprogramm. Dieses richtet sich an erstberufene Professorinnen im MINT-Bereich und bietet in den ersten zwei Jahren nach Berufung finanzielle Unterstützungsleistungen, die in der Berufungsverhandlung nicht zusätzlich verhandelt werden müssen. Die Förderung umfasst ein Coaching, die Möglichkeit der Teilnahme an einer hochwertigen Fachtagung und die Anschubfinanzierung einer zusätzlichen weiblich besetzten Stelle inklusive Qualifizierungsmaßnahmen für diese wissenschaftliche Mitarbeiterin.
Mit dem Programm will die Universität zur Gleichstellung in der Wissenschaft beitragen und ein Signal für exzellente, vielfältige akademische Karrieren setzen.
Aktive Rekrutierung von Wisssenschaftlerinnen
Die HSU/UniBwH hat das Ziel, die Anzahl der Wissenschaftlerinnen bei Unterrepräsentanz insbesondere im Rahmen der Besetzung von Professuren signifikant zu erhöhen. Die „Aktive Rekrutierung“ ist für das Erreichen dieses Ziels ein wichtiges Instrument. Mit dem Instrument der „Aktiven Rekrutierung“ von Wissenschaftlerinnen ist die gezielte Recherche nach und die Ansprache von ausgewiesenen Bewerberinnen für eine Professur oder Juniorprofessur im Rahmen eines Berufungsverfahrens gemeint. Hierbei soll eine möglichst große Zahl potenzieller Bewerberinnen für eine ausgeschriebene Professur ermittelt werden und aus diesem Kandidatinnenkreis die für die jeweilige Position qualifiziertesten Wissenschaftlerinnen kontaktiert und zur Bewerbung aufgefordert werden.
Für die Suche nach potenziellen Bewerberinnen kann in verschiedenen fachübergreifenden und fachspezifischen Datenbanken recherchiert werden.
Letzte Änderung: 29. Januar 2026