Einsatz von KI-Prüfassistenten beim Aufstellen von Leistungsbeschreibungen

Künstliche Intelligenz zählt zu den zentralen Zukunftstechnologien. Gerade bei komplexeren Aufgaben wird jedoch schnell deutlich, dass sich durch einen einfachen Prompt im Chatbot keine fachlich fundierten und verlässlichen Ergebnisse erzielen lassen. An der Professur für Baubetrieb und Baumanagement für Großprojekte erforschen wir, wie KI-Anwendungen die Qualitätssicherung von Leistungsbeschreibungen unterstützen können und welche fachlichen, technischen und organisatorischen Voraussetzungen erfüllt werden müssen, damit „eindeutige und erschöpfende“ Ergebnisse erzielt werden. Als Grundlage für dieses Forschungsziel haben wir u. a. analysiert, welche konkreten Anforderungen an den Einsatz großer Sprachmodelle, d. h. welche Daten diesen zur Verfügung zu stelle sind, und was beim Prompt Engineering zu beachten ist. Ebenso wurden die Anforderungen an die Vertrauenswürdigkeit analysiert, um den Datenschutz sicherzustellen.

Einen ersten Einblick in diese Forschung geben Frank Kumlehn und Henrik Schmitz in ihrem Beitrag „Einsatz von KI-Prüfassistenten beim Aufstellen von Leistungsbeschreibungen – Anforderungen an große Sprachmodelle und Prompt Engineering“, der in der Zeitschrift Bauwirtschaft, Ausgabe 1/2026, ab Seite 1 erschienen ist.

Der Beitrag ist auch verfügbar unter https://openhsu.ub.hsu-hh.de/handle/10.24405/23178

HSU

Letzte Änderung: 8. Mai 2026