{"id":5994,"date":"2022-03-31T15:39:31","date_gmt":"2022-03-31T13:39:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/ztb\/?page_id=5994"},"modified":"2022-04-07T08:23:28","modified_gmt":"2022-04-07T06:23:28","slug":"das-bauhaus-als-curriculum-ueber-den-blick-zurueck-in-die-digitale-zukunft","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/ztb\/das-bauhaus-als-curriculum-ueber-den-blick-zurueck-in-die-digitale-zukunft","title":{"rendered":"\u201eDas Bauhaus als Curriculum \u2013 \u00fcber den Blick zur\u00fcck in die digitale Zukunft?\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Erziehungswissenschaft, Technik, \u00d6konomie und Architektur \u2013 eine alte Verbindung gegen die Fragmentierungen der Gegenwart reaktivieren? <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Der Beitrag besch\u00e4ftigt sich mit der Frage, inwiefern insbesondere die p\u00e4dagogischen Konzeptionen des Bauhauses im Rahmen aktueller berufsbildungswissenschaftlicher Fragestellungen anschlussf\u00e4hig sind und warum es ggf. Sinn machen k\u00f6nnte, den u.a. digitalen Herausforderungen des dritten Jahrtausends ausgerechnet mit Ideen begegnen zu wollen, die vor 100 Jahren in Weimar entwickelt wurden und die bereits 14 Jahre sp\u00e4ter &#8211; aufgrund der barbarischen politischen Liquidation durch die Nationalsozialisten &#8211; zumindest in Deutschland Geschichte waren. Es werden Argumente aufgezeigt, in der Bauhaus-Idee Ans\u00e4tze zur \u00dcberwindung von Fragmentierungen der Gegenwart zu suchen und das Bauhaus als eine regulative Idee im Hinblick auf das (m\u00e4andernde) Wesen der Moderne genauer zu betrachten. Denn auch die wissenschaftliche Arbeitsteilung ist von den f\u00fcr moderne Gesellschaften so typischen Fragmentierungen nicht ausgenommen; so dokumentieren diesbez\u00fcgliche Segmentierungen eine historische Entwicklungsgeschichte im Verlaufe derer sich monodisziplin\u00e4re Weltsichten und ein Prinzip der Teillogiken etabliert haben (vgl. Buchmann 2009). Die Berufsbildungswissenschaft als erziehungswissenschaftliche Teildisziplin besch\u00e4ftigt sich analytisch-theoretisch mit den Fragen eines sich in Transformation befindlichen Verh\u00e4ltnisses von Individuum und Gesellschaft, von Subjekt- und Objektseite menschlicher Existenz. Dieses Verh\u00e4ltnis ver\u00e4ndert sich im Kontext der digitalen Transformationen dahingehend, dass Komplexit\u00e4t, Interdependenzen und Un\u00fcbersichtlichkeiten zunehmen, so dass wissenschaftliche Expertise in allen gesellschaftlichen Zusammenh\u00e4ngen bzw. Bereichen an Bedeutung gewinnt. Damit entsteht die erziehungswissenschaftliche Herausforderung das Verh\u00e4ltnis von Spezialbildung und bzw. von vorakademischen und akademischen Bildungsg\u00e4ngen als Entwicklungsrahmen bzw. Vergesellschaftungsmodus der nachwachsenden Generation auf der Grundlage erziehungswissenschaftlicher bzw. berufsbildungswissenschaftlicher Forschung neu bewerten zu m\u00fcssen. Denn bisher ist die Frage nach den empirisch begr\u00fcndbaren Wissensarchitekturen als Grundlage f\u00fcr bewusste Lern-, Denk- und Probleml\u00f6seprozesse, von denen aus das Individuum die Welt interpretieren, verstehen und ver\u00e4ndernd auf sie einwirken kann, nach wie vor nicht gekl\u00e4rt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erziehungswissenschaft, Technik, \u00d6konomie und Architektur \u2013 eine alte Verbindung gegen die Fragmentierungen der Gegenwart reaktivieren? 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