{"id":4709,"date":"2025-12-18T14:26:38","date_gmt":"2025-12-18T13:26:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/wb\/?page_id=4709"},"modified":"2025-12-18T15:04:39","modified_gmt":"2025-12-18T14:04:39","slug":"1-platz-bei-dem-genki-wettbewerb-prompted-places","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/wb\/en\/1-platz-bei-dem-genki-wettbewerb-prompted-places","title":{"rendered":"Therese Rosemann &amp; Marie Rathmann erhalten den 1. Platz bei dem genKI-Wettbewerb &#8222;Prompted Places&#8220; an der HSU\/UniBw H"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>Im Rahmen des Tags der Bibliotheken am 24. Oktober 2024 fand von der Bibliothek der <abbr title=\"Helmut Schmidt Universit\u00e4t\">HSU<\/abbr> der Kreativ-Wettbewerb &#8222;Prompted Places &#8211; Bibliotheksr\u00e4ume neu denken mit KI&#8220; statt. Therese Rosemann und Marie Rathmann haben hierbei den 1. Platz erhalten. Ihr Bild, welches sie mit Gemini erstellt haben tr\u00e4gt den Titel &#8222;Die phantasievolle Produktion der Synergie. Wissenschaftliche Bibliothek als<br \/>(un)endlicher Lernort&#8220;.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"747\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/wb\/wp-content\/uploads\/sites\/647\/2025\/12\/PromptedPlaces-Bild_Bibliothek-747x1024.png\" data-credit=\"Rosemann &#038; Rathmann\" alt=\"\" class=\"wp-image-4710\" style=\"width:374px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/wb\/wp-content\/uploads\/sites\/647\/2025\/12\/PromptedPlaces-Bild_Bibliothek-747x1024.png 747w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/wb\/wp-content\/uploads\/sites\/647\/2025\/12\/PromptedPlaces-Bild_Bibliothek-219x300.png 219w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/wb\/wp-content\/uploads\/sites\/647\/2025\/12\/PromptedPlaces-Bild_Bibliothek-768x1052.png 768w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/wb\/wp-content\/uploads\/sites\/647\/2025\/12\/PromptedPlaces-Bild_Bibliothek.png 864w\" sizes=\"auto, (max-width: 747px) 100vw, 747px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><br><strong>Die phantasievolle Produktion der Synergie. <\/strong><br><strong>Wissenschaftliche Bibliothek als<br>(un)endlicher Lernort<\/strong><br><em>Marie Rathmann &amp; Therese Rosemann<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Das KI-generierte Bild vereint Theorie der Erwachsenenbildung mit Empirie[1] aus dem Forschungsprojekt DigiTaKS*<em>. Der theoretische Diskurs zeigt zum einen, dass sich infolge gesellschaftlicher Umbruchssituationen auch die Erwartungen an die Bibliotheken als \u00f6ffentliche R\u00e4ume des Miteinanders wandeln. So bedarf es einer F\u00e4higkeit, die durch \u201ePhantasieproduktion an Perspektiven, wie die Welt aussehen sollte und was daf\u00fcr in der Gegenwart getan werden kann, einen \u00fcbersch\u00e4umenden  Reichtum\u201c (Negt, 2012, S. 27) hervorbringt. Bibliotheken stellen einen Lernort (Kraus, 2015) dar, der durch die beteiligten Akteure gemeinsam ausgehandelt werden kann. Wissenschaftliche Bibliotheken sind diesem Verst\u00e4ndnis nach ein soziales Ph\u00e4nomen \u2013 und erm\u00f6glichen phantasievolle Perspektiven der (Mit-)Gestaltung. <\/em><br><em>Empirische Ergebnisse des DigiTaKS<\/em>-Projektes vergegenw\u00e4rtigen zum anderen, dass<br>Bibliotheken als Lernorte fungieren k\u00f6nnen, die durch eine starke Verwobenheit individueller Arbeitspl\u00e4tze und \u00f6ffentlicher Lernorte gekennzeichnet sind. Digitale Medien \u2013 vorwiegend Laptops und Smartphones \u2013 stellen ein Bindeglied zwischen den verschiedenen Bereichen dar, weil sie Orts- und Zeitgrenzen \u00fcberwinden und den Abruf studienrelevanter Informationen erm\u00f6glichen. Flexibles Mobiliar, geschlossene und offene (Lern-)Bereiche entsprechen dem Wunsch einer einladenden Arbeitsatmosph\u00e4re und konzentrierten Arbeitens. M\u00f6glichkeiten an Informationsveranstaltungen in Bibliotheken k\u00f6nnen zum Verweilen und inspirierendem Weiterlernen einladen. Bibliotheksroboter und Hologramme<br>\u00fcbernehmen mehrere Funktionen: Transportaufgaben, Informationsvermittlung<br>und Orientierungshilfen. Sollten dennoch Printmedien zum Lernen zu Hause pr\u00e4feriert werden, k\u00f6nnte \u2013 einer utopischen Vorstellung nach \u2013 eine Lieferung \u00fcber eine Drohne den Bedarf stetig decken. Dadurch sind wissenschaftliche Bibliotheken nicht mehr an physische Orte und zeitliche Grenzen gebunden, sondern jederzeit betretbar, wodurch ein offenes Verst\u00e4ndnis dieses Lernortes katalysiert wird.<br>Ein wesentliches Element der abgebildeten Bibliothek entsprechend der Phantasieproduktion ist, dass sie nicht in Dichotomien denkt, sondern in einem Miteinander: Die Natur ist genauso Teil wie multimediale Ressourcen; digitale Datenbanken stehen in Relation zu B\u00fccherregalen; Einzellernen zum kollaborativen Lernen oder dem Besuch einer interdisziplin\u00e4ren Informationsveranstaltung. Die Drohne mit dem selbstgezeichneten Buch spiegelt diese Synergie des Miteinanders vermeintlicher Dichotomien wider.<br><br>[1] Repository der einzelnen Ver\u00f6ffentlichungen \u00fcber openHSU: https:\/\/openhsu.ub.hsu-hh.de\/entities\/project\/<br>ccb4276d-2da3-4a4a-ad81-6797c3f86363<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><strong>Literaturverzeichnis<\/strong><br>Kraus, K. (2010). Aneignung von Lernorten in der Erwachsenenbildung: Zur Empirie p\u00e4dagogischer R\u00e4ume. Literatur- und Forschungsreport Weiterbildung, 33(2), 46-55<br>Negt, O. (2012). Nur noch Utopien sind realistisch. Politische Interventionen. G\u00f6ttingen: Steidl Verlag.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen des Tags der Bibliotheken am 24. Oktober 2024 fand von der Bibliothek der HSU der Kreativ-Wettbewerb &#8222;Prompted Places &#8211; Bibliotheksr\u00e4ume neu denken mit KI&#8220; statt. 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