{"id":320,"date":"2017-12-02T11:48:45","date_gmt":"2017-12-02T10:48:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/systpaed\/?page_id=320"},"modified":"2019-06-28T09:59:13","modified_gmt":"2019-06-28T07:59:13","slug":"forschung-hmr","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/systpaed\/forschung\/forschung-hmr","title":{"rendered":"Hochqualifizierte mit Migrationshintergrund im Ruhrgebiet"},"content":{"rendered":"<p><strong>&#8222;Hochqualifizierte im\/ins Ruhrgebiet. Wie finden hochqualifizierte Migrant\/innen den Weg ins Ruhrgebiet?&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Das Forschungsprojekt geht der Frage nach, welche regionalen Besonderheiten f\u00fcr die Migration von hoch Qualifizierten in und aus dem Ruhrgebiet auftreten. Die Ausbildungsqualit\u00e4ten der Ruhr-Universit\u00e4ten reichen quantitativ und qualitativ nicht aus, um den sich derzeit abzeichnenden Facharbeiter- und Akademikermangel in absehbarer Zeit auszugleichen. Noch ist die Region attraktiv genug f\u00fcr qualifizierte und hochqualifizierte Zuwanderer aus Deutschland, den EU-L\u00e4ndern und nicht-europ\u00e4ischen Regionen.<\/p>\n<p>\u00dcblicherweise werden als nachteilige Faktoren f\u00fcr das Ruhrgebiet \u00f6konomische Gr\u00fcnde, darunter das Lohnniveau, genannt, die es im nationalen und europ\u00e4ischen Vergleich f\u00fcr Hochqualifizierte m\u00e4\u00dfig attraktiv erscheinen l\u00e4sst. Migration folgt aber wesentlich komplexeren Dynamiken, weil Migrationsentscheidungen in soziale Netzwerke und den Lebenslauf (einschlie\u00dflich der Familiengr\u00fcndung) eingebettet sind und sie durch rechtliche und symbolische In- und Exklusion mit beeinflusst werden.<\/p>\n<p>Vorliegende Erkenntnisse zu hoch qualifizierter Migration aus dem Forschungsprojekt \u201ekulturelles Kapital in der Migration\u201c werden Daten, die f\u00fcr das Ruhrgebiet spezifisch sind, gegen\u00fcber gestellt und mit den Ergebnissen der Auswertung von Interviews mit potentiellen und tats\u00e4chlichen Zuwanderern beiden Geschlechts und aller Altersgruppen verglichen. Auch die Frage, warum den Angeh\u00f6rigen der zweiten bis vierten Generation der Bildungsaufstieg nicht in dem erw\u00fcnschten Ma\u00dfe gelungen ist, wird einbezogen, um regionalen Besonderheiten der Migration im\/ins Ruhrgebiet auf die Spur zu kommen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Projektstruktur\/Regionale Vernetzung<\/strong><\/p>\n<p>Projektdurchf\u00fchrung:<\/p>\n<p><abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr>\u00a0Ulrike Selma Ofner, Helmut-Schmidt-Universit\u00e4t\/Universit\u00e4t der Bundeswehr Hamburg<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Projektleitung:<\/p>\n<p><abbr title=\"Professor\">Prof.<\/abbr>\u00a0<abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr>\u00a0Claus Leggewie, Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)<\/p>\n<p><abbr title=\"Professor\">Prof.<\/abbr>\u00a0<abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr>\u00a0Anja Wei\u00df, Institut f\u00fcr Soziologie der Universit\u00e4t Duisburg-Essen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Projektdauer:<\/p>\n<p>M\u00e4rz 2010 bis November 2010<\/p>\n<p>Im n\u00e4chsten Jahr (2011) werden die Ergebnisse der Studie als \u201eKWI-Intervention-Extra\u201c erscheinen. Die \u201aVorabfassung\u2019 des Forschungsberichtes ist <a href=\"http:\/\/www.kwi-nrw.de\/home\/veranstaltung-342.html\" rel='nofollow'>hier <\/a>einzusehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Hochqualifizierte im\/ins Ruhrgebiet. 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