Prof. Dr. Anja Mensching

1975
geboren in Jena

1994
Abitur am Staatlichen Gymnasium Lobenstein/Thüringen

1994 bis 1998
Studium des Sozialwesens (FH); Schwerpunkt: Familienhilfe an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg; Abschluss: Diplom-Sozialpädagogin (FH)

1996 bis 1997
Jahrespraktikum im Sozialdienst der Justizvollzugsanstalten Bamberg und Metz (Frankreich)

1999 bis 2001
Aufbaustudium der Kriminologie an der Universität Hamburg

10/2001 bis 12/2004
Projektmitarbeiterin (Promotionsstipendiatin) im Projekt „Polizei im Wandel“ am Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN)

05/2005 bis 04/2008
wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich: Qualitative Bildungsforschung (Prof. Dr. Ralf Bohnsack), Fachbereich: Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universität Berlin

2006
Promotion zum Dr. phil. am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie der FU Berlin; Titel der Dissertation: „Gelebte Hierarchien. Mikropolitische Arrangements und organisationskulturelle Praktiken am Beispiel der Polizei“, Erstgutachter: Prof. Dr. Ralf Bohnsack (FU Berlin), Zweitgutachter: Prof. Dr. Günther Ortmann (HSU Hamburg), (Note: summa cum laude)

04/2008 bis 03/2009
zentrale Koordinatorin des College im Präsidiumsbüro der Leuphana Universität Lüneburg

04/2009 bis 08/2013
wissenschaftliche Hilfskraft bzw. wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften der Helmut-Schmidt-Universität, Professur für Erziehungswissenschaft, insbesondere systematische Pädagogik

09/2013 bis 08/2018
Professorin für Bildungssoziologie in der Sozialen Arbeit an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, Fakultät Handel und Soziale Arbeit, Campus Suderburg

seit 01.09.2018
Professorin für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Organisationspädagogik am Institut für Pädagogik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

  • organisationales Lernen u. Gedächtnis
  • Organisationskulturen u. Lernpraktiken
  • informelle Lern- und Bildungsprozesse in organisationalen Kontexten
  • qualitativ-rekonstruktive Polizeiforschung (u.a. Hierarchiebeziehungen in der Polizei, organisationskulturelle Praktiken, Arbeitsanforderungen u. Arbeitsbelastung in der Polizei)
  • Forschung zu marginalisierten Gruppen u. Institutionen der Sozialkontrolle
  • rekonstruktive Sozialforschung (insbesondere dokumentarische Methode)
  • qualitativ-rekonstruktive Evaluationsforschung

1995 bis 2001
Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes

2001 bis 2005
Promotionsstipendium des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen

2010 bis 2011
Drittmittelprojekt: „Lernkulturen und Organisationspraxis“ (Bsp. Kreditinstitut, Anschlussprojekt an das o.g. Lehrforschungsprojekt)

HT 2009
Lehrforschungsprojekt im B.A.-Studiengang Erziehungswissenschaft: „Die Praxis organisationalen Lernens – Lernprozesse im Unternehmen“ (Bsp. Kreditinstitut)

2007 bis 2008
freie Mitarbeiterin im Evaluationsprojekt: Historisch-politische Bildung in der Polizeiausbildung an der Polizeischule Berlin-Ruhleben. (Projekt der FU Berlin)

2006
Promotion an der FU Berlin zum „Dr. phil.“ (summa cum laude) mit einer Forschungsarbeit zu polizeilichen Organisationskulturen und Hierarchiebeziehungen (Gelebte Hierarchien. Mikropolitische Arrangements und organisationskulturelle Praktiken am Beispiel der Polizei.)

WS 2005/2006
Leitung des Lehrforschungsprojektes: (Er)Leben in einer teilstationären Tagesgruppe zur Begleitung und Förderung von Grundschülern mit ausgeprägter Schulverweigerung, Schulvermeidung oder Schulangst

2001 bis 2004
Mitarbeit im Projekt „Polizei im Wandel“ des KFN, eigenverantwortliche Durchführung und Auswertung der Gruppendiskussionen und Interviews (dokumentarische Methode) mit niedersächsischen Polizisten/innen zu innerpolizeilichen Hierarchieverhältnissen

2000 bis 2001
Vorstudie für das Projekt „Polizei im Wandel“ über das polizeiliche Einsatzhandeln in Situationen des privaten Konfliktes, zugleich: Diplomarbeit im Aufbaustudium Kriminologie an der Universität Hamburg

Titel: Polizeiliches Handeln in Einsatzsituationen des privaten Konfliktes – die Definitionslast der ‚verunsicherten Sicherheitsexperten’. Eine qualitative Annäherung an polizeiliche Handlungsmuster.

1998
Forschungsarbeit zur beruflichen Stellung weiblicher Prostituierter in der BRD, zugleich: Diplomarbeit am Fachbereich Sozialwesen der Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Titel: Beruf: Hure – die gesellschaftliche Sonderstellung weiblicher Prostituierter in der BRD und deren Kampf um berufliche Anerkennung.

FS 2010
Universität Luzern, Soziologisches Seminar
Masterseminar: Grundlagen und Forschungspraxis der dokumentarischen Methode

WS 2007/2008 und WS 2008/2009
Leuphana-Universität Lüneburg, Modul: Forschungsmethoden für alle
Seminar: Wissen in und um Organisationen

WS 2006/2007
Universität Hamburg, Fachbereich Sozialwissenschaften, Institut für Kriminologische Sozialforschung
Seminar: Grundlagen qualitativer Sozialforschung

WS 2005/2006
Freie Universität Berlin, Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie
Lehrforschungsseminar: Qualitative Verfahren II, Projekt: (Er)Leben in einer teilstationären Tagesgruppe zur Begleitung und Förderung von Grundschülern mit ausgeprägter Schulverweigerung, Schulvermeidung oder Schulangst

SoSe 2005
Universität Hildesheim, Institut für Sozialwissenschaften
Seminar: Ärger, Humor, Mythen in Organisationen − die Organisation als Kultur betrachtet
Freie Universität Berlin, Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie
Seminar: Qualitative Verfahren I

WS 2004/2005
Universität Hamburg, Institut für Kriminologische Sozialforschung
Seminar: Qualitative Forschungsmethoden. Planung, Durchführung, Auswertung und Präsentation qualitativer Projekte
Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung Hamburg, Fachbereich Polizei
Kriminologie (5.Sem., Studiengang: Kriminalpolizei)

SoSe 2004
Universität Hildesheim, Institut für Sozialwissenschaften
Seminar: Organisationskultur(en) − die Kultur der Organisation oder die Organisation von Kulturen?

WS 2003/2004
Universität Hamburg, Institut für Kriminologische Sozialforschung
Seminar: Qualitatives Forschungskolloquium. Planung, Durchführung, Auswertung und Präsentation qualitativer Forschungsprojekte.

6.11.2010
Workshop des CES (Centrum für qualitative Evaluations- u. Sozialforschung, Berlin): „Einführung in Grundlagen und Forschungspraxis der dokumentarischen Methode“ (gemeinsam mit Dr. Bettina Fritzsche), Universität Hamburg.

15./16.7.2010
Workshop: „Einführung in Grundlagen und Forschungspraxis der dokumentarischen Methode“ (gemeinsam mit Dr. Astrid Baltruschat), Universität Frankfurt a.M., Frankfurt Graduate School (FGS)

19.6.2010
Workshop: „Einführung in Grundlagen und Forschungspraxis der dokumentarischen Methode“, Universität Siegen, Internationaler Promotionsstudiengang Erziehungswissenschaften u. Psychologie (INEDD)

4.6.2010
Workshop: „Grundrechte als Thema der politischen Bildung“ (gemeinsam mit Günter Schicht) für die Lehrenden der politischen Bildung an der Polizeischule Berlin-Ruhleben

14.3.2010
Workshop: „Die Dokumentarische Methode als Mittel zur Rekonstruktion (impliziter) pädagogischer Praktiken“(gemeinsam mit Dr. Bettina Fritzsche), auf dem 22. Kongress der DGfE in Mainz

15.12.2008/16.1.2009
Workshop „Einführung in Methoden der qualitativ-rekonstruktiven Bildungs- und Sozialforschung“ im DFG-Graduiertenkolleg 1195: Passungsverhältnisse schulischen Lernens an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen

4.12.2008
Workshop „Menschen- und Grundrechte“ (gemeinsam mit Günter Schicht) für die Lehrenden der politischen Bildung an der Polizeischule Berlin-Ruhleben als Abschluss des o.g. Evaluationsprojektes

Mensching, Anja & Marlene Tietz (2018). Organisation zwischen „haus- und selbstgemachten“ Thermiken. Empirische Rekonstruktionen am Beispiel der niedersächsischen Polizei. In: SIAK-Journal, Zeitschrift für Polizeiwissenschaft und polizeiliche Praxis 3/2018, hrsg. vom Bundesministerium für Inneres, Sicherheitsakademie Wien, S. 30-42.

Mensching, Anja & Astrid Jacobsen (Hrsg.) (2018). Empirische Polizeiforschung XXI: Polizei im Spannungsfeld von Autorität, Legitimität und Kompetenz. Frankfurt a.M.: Verlag für Polizeiwissenschaft.

Tietz, Marlene & Anja Mensching (2018). Legitimität und Authentizität – Wertschätzung als organisationskultureller Aspekt des ‚Doing Authority‘ in der Polizei. S. 27-40. In: Anja Mensching & Astrid Jacobsen (Hrsg.). Empirische Polizeiforschung XXI: Polizei im Spannungsfeld von Autorität, Legitimität und Kompetenz. Frankfurt a.M.: Verlag für Polizeiwissenschaft.

Mensching, Anja (2018). Strukturationstheoretische Grundlagen der Organisationspädagogik. S. 199-209. In: Michael Göhlich, Andreas Schröer & Susanne Maria Weber (Hrsg.). Handbuch Organisationspädagogik. Wiesbaden: Springer VS.

Mensching, Anja (2017). Das Gruppendiskussionsverfahren in der Organisationsforschung: ein Zugang zur Rekonstruktion des Verhältnisses zwischen Regelerwartungen und Regelpraktiken. S. 59-79. In: Steffen Amling, Werner Vogd (Hrsg.). Dokumentarische Organisationsforschung. Perspektiven der praxeologischen Wissenssoziologie. Opladen u.a.: Barbara Budrich.

Mensching, Anja & Marlene Tietz (2017). Kein routiniertes Lob der Routine? Wertschätzung im organisationalen Kontext – Reflexion erster empirischer Befunde aus der Polizei Niedersachsen. S. 407-426. In: Sandra Schmidt, Waltraud Nolden. Thomas Enke, Carsten Schumann & Matthias Tschupke (Hrsg.). Festschrift zum 20-jährigen Bestehen der Fachhochschule Polizei Sachsen-Anhalt – Reflexion und Vision – Beiträge zur Entwicklung der Polizei. Frankfurt am Main: Verlag für Polizeiwissenschaft.

Mensching, Anja & Stefanie Kessler (Hrsg.) (2017). Bildung und Prävention. Reflexionen aus Theorie und Praxis zu einem viel diskutierten Zusammenhang. Weinheim: Beltz/Juventa.

Mensching, Anja (2016). Rückwärts in die Zukunft – zur empirischen Rekonstruktion organisationaler Gedächtnispraktiken S. 63-82. In: Nina Leonard, Oliver Dimbath, Hanna Haag, Gerd Sebald (Hrsg.). Organisation und Gedächtnis. Über die Vergangenheit der Organisation und die Organisation der Vergangenheit. Wiesbaden: Springer VS.

Mensching, Anja (2016). Von der Fiktion, Organisationen über Individuen zu verstehen oder: (Wozu) braucht die Organisationspädagogik den Blick auf den Einzelnen? S. 189-198. In: Andreas Schröer, Michael Göhlich, Susanne Maria Weber, Henning Pätzold (Hrsg.). Organisation und Theorie. Beiträge der Kommission Organisationspädagogik. Wiesbaden: Springer VS.

Kessler, Stefanie & Anja Mensching (2016). „Wenn das jetzt Schule wär…“. Eine qualitativ-rekonstruktive Evaluationsstudie non-formaler Bildungsangebote für Jugendliche und Heranwachsende in Untersuchungshaft. In: Forum Kriminalprävention 04/2016, S. 18-23.

Mensching, Anja, Stefanie Kessler, Ernestin Eggeling und Arne Herrmann (2015). Informelle Bildungsprozesse von Jugendlichen und Heranwachsenden in U-Haft – empirische Reflexion studentischer Projekte für Jugendliche in der JVA [Wegstadt]. Projektabschlussbericht. Suderburg.

Mensching, Anja und Werner Vogd (2013). Mit der dokumentarischen Methode im Gepäck auf der Suche nach dem Konjunktiven der Organisation. S. 320-336. In: Peter Loos, Arnd-Michael Nohl, Aglaja Przyborski und Burkhard Schäffer (Hrsg.). Dokumentarische Methode. Grundlagen – Entwicklungen – Anwendungen. Opladen et al: Barbara Budrich.

Mensching, Anja (2013). Hierarchie stresst – stresst Hierarchie? Von organisationskulturellen Hierarchiepraktiken in der Polizei. S. 55-69. In: Lena Lehmann & Rainer Prätorius (Hrsg.). Polizei unter Stress? Frankfurt a.M.: Verlag für Polizeiwissenschaften.

Mensching, Anja (2013). Das Konzept des Risikos als Grundlage polizeilichen Handelns und die Frage der Verantwortungszurechnung. Theoretische und empirische Anmerkungen. S. 61-71. In: Bernhard Frevel & Hermann Groß (Hrsg.). Empirische Polizeiforschung XV: Konzepte polizeilichen Handelns. Frankfurt a.M.: Verlag für Polizeiwissenschaft.

Mensching, Anja  (2012). Partizipation als organisationale Simulation von Betroffenheit? – Empirisch inspirierte Reflexionen zu Beteiligungsillusionen in Organisationen. S. 205-213. In: Susanne Maria Weber, Michael Göhlich, Andreas Schröer, Claudia Fahrendwald (Hrsg.). Organisation und Partizipation. Beiträge der Kommission Organisationspädagogik. Wiesbaden: VS.

Mensching, Anja (2012). Implizite Lernprozesse als organisationale Gedächtnispraktiken? – Zur Rekonstruktion organisationalen Lernens am Beispiel eines Kreditinstitutes. S. 255-267. In: Heide von Felden, Christiane Hof, Sabine Schmidt-Lauff (Hrsg.). Erwachsenenbildung und Lernen. Dokumentation der Jahrestagung der Sektion Erwachsenenbildung der DGfE vom 22.-24. September 2011 an der Universität Hamburg. Baltmannsweiler: Schneider-Verlag Hohengehren.

Mensching, Anja (2011). Von „Goldfasanen“ und „Kollegen vom höheren Dienst“. Polizeiliche Hierarchiepraktiken und ihre Beharrlichkeit gegenüber Reformbemühungen. S. 199-209. In: Michael Göhlich, Susanne Maria Weber, Christiane Schiersmann & Andreas Schröer (Hrsg.). Organisation und Führung. Beiträge der Kommission Organisationspädagogik. Wiesbaden: VS.

Mensching, Anja (2011). Polizeiliches Handeln – jenseits von kopflosem Handwerk und verkopfter Profession. Auf Spurensuche nach einem vermeintlichen Widerspruch. S. 59-70. In: Hermann Groß & Peter Schmidt (Hrsg). Empirische Polizeiforschung XIII: Polizei: Job, Beruf oder Profession? Frankfurt a.M.: Verlag für Polizeiwissenschaft.

Mensching, Anja & Philip Hronec (2011). Lernkulturen & Organisationspraxis. Projekt zur strategischen Weiterentwicklung der internen Fort- und Weiterbildung des Kreditinstitutes. Forschungsbericht für den Forschungsförderer. Hamburg.

Mensching, Anja (2010). „Ober sticht Unter?“ – Zur Evaluation organisationskultureller Praktiken am Beispiel Polizei. S. 231-251. In: Ralf Bohnsack & Iris Nentwig-Gesemann (Hrsg.), Dokumentarische Evaluationsforschung. Theoretische Grundlagen und Beispiele aus der Praxis. Opladen & Farmington Hills: Verlag Barbara Budrich.

zugleich unter gleichem Titel erschienen in: Zeitschrift für Qualitative Forschung (ZQF), 10. Jg., 1/2009, S. 45-64.

Mensching, Anja (2010). Qualitative Polizeiforschung als bunte Erzählung und sachadäquate Erkenntnis. S. 15-30. In: Hermann Groß, Manfred Bornewasser, Bernhard Frevel, Karlhans Liebl, Thomas Ohlemacher & Peter Schmidt (Hrsg.). Polizei – Polizist – Polizieren? Überlegungen zur Polizeiforschung. Festschrift für Hans-Joachim Asmus. Frankfurt a.M.: Verlag für Polizeiwissenschaft.

Mensching, Anja (2010). Denn sie wissen mehr, als sie zu sagen wissen. Gruppendiskussionen mit Polizisten und Polizistinnen. S. 199-230. In: Christian Barthel & Clemens Lorei (Hrsg.).Empirische Forschungsmethoden. Eine praxisorientierte Einführung für die Bachelor- und Masterstudiengänge der Polizei. Frankfurt a.M.: Verlag für Polizeiwissenschaft.

Mensching, Anja (2010). Von „Goldfasanen“ und „Kollegen vom höheren Dienst“ – polizeiliche Hierarchie­­praktiken und ihre Beharrlichkeit gegenüber Reformbemühungen. erscheint in: Michael Göhlich et al. (Hrsg.). Organisation und Führung. Wiesbaden: VS.

Mensching, Anja (2008). Gelebte Hierarchien. Mikropolitische Arrangements und organisationskulturelle Praktiken am Beispiel der Polizei. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.

Georgi, Viola, Anja Mensching, Rainer Ohliger & Günter Schicht (2008). Politische Bildung in der Berliner Polizeiausbildung: Sachstand – Analysen – Perspektiven. Wissenschaftliche Evaluationsstudie in Kooperation der Berliner Polizei mit der Freien Universität Berlin. Freie Universität Berlin, Fachbereich Psychologie und Erziehungswissenschaften. (unveröffentlichtes Manuskript).

Mensching, Anja (2007). Macht und Herrschaft. Beitrag für das kriminologische Online-Lexikon „Krimlex“ des Lehrstuhls für Kriminologie und Polizeiwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum (Professor Dr. Thomas Feltes) und des Instituts für Kriminologie der Universität Tübingen (Professor Dr. Hans-Jürgen Kerner) abrufbar unter: www.krimlex.de

Mensching, Anja (2006). Zielvereinbarungsprozesse sollten sich an Nebenwirkungen orientieren. In: Polizei heute, 35. Jg., Heft 3, S. 82-85.

Mensching, Anja (2006). „Goldfasan“ versus „Kollege vom höheren Dienst“. Zur Rekonstruktion gelebter Hierarchien in der Polizei auf der Basis von Gruppen¬diskussionen. S. 153-167. In: Ralf Bohnsack, Aglaja Przyborski & Burkhard Schäffer (Hrsg.). Das Gruppendiskussionsverfahren in der Forschungspraxis. Opladen: Barbara Budrich.

Mensching, Anja (2006). Zwischen Überforderung und Banalisierung. Zu den Schwierigkeiten der Vermittlungsarbeit im Rahmen qualitativer Evaluationsforschung. S. 339-362. In: Uwe Flick (Hrsg.). Qualitative Evaluationsforschung. Reinbek: Rowohlt.

Mensching, Anja (2005). Innenansichten der niedersächsischen Polizei – „gelebte Hierarchien“ aus organisationskultureller Perspektive. S. 17-34. In: Hermann Groß & Peter Schmidt (Hrsg.). Empirische Polizeiforschung VI: Innen- und Außensicht(en) der Polizei. Frankfurt a.M.: Verlag für Polizeiwissenschaft.

Mensching, Anja (2005). Ist Vorbeugen besser als Heilen? In: Aus Politik und Zeitgeschichte (ApuZ) 46/2005, Beilage zur Wochenzeitung „Das Parlament“. Themenausgabe: Kriminalprävention, S. 17-23.

Mensching, Anja (2004). Den Blick zurück nach vorn – Plädoyer für eine verstehende Polizeiforschung. In: Neue Kriminalpolitik 4/2004, S. 125-127.

Mensching, Anja (2004). Fehler als retrospektive (Un-)Sinnzuweisung innerhalb der Polizei oder: über die Unentscheidbarkeit dessen, was ein Fehler ist. S. 43-56. In: Karlhans Liebl (Hrsg.). Empirische Polizeiforschung V: Fehler und Lernkultur in der Polizei. Frankfurt a. M.: Verlag für Polizeiwissenschaft.

Mensching, Anja, Mirja Kleuker, Yvonne Linke & Michaela Nack (2004). Polizei im Wandel. Binnenverhältnisse in der niedersächsischen Polizei am Beispiel des Einsatz- und Streifendienstes und der für ihn vorgesetzten Ebenen. Abschlussbericht des qualitativen Projektteiles. Forschungsbericht Nr. 92. Hannover: KFN.

Mensching, Anja (2003). Überzeugende Zweifel statt zweifelhafte Überzeugungen – ein verstehender Blick auf die Hermeneutische Polizeiforschung. Rezensionsaufsatz zu: Jo Reichertz & Norbert Schröer (Hrsg.) (2003). Hermeneutische Polizeiforschung [58 Absätze]. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research [On-line Journal], 4(3). verfügbar über: http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/3-03/3-03review-mensching-d.htm

Fiedler, Anja (2002). Kollektives kollektiv erfassen – das Gruppendiskussionsverfahren in der Diskussion. Rezensionsaufsatz zu: Peter Loos & Burkhard Schäffer (2001). Das Gruppendiskussionsverfahren. Theoretische Grundlagen und empirische Anwendung [18 Absätze]. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research [On-line Journal], 3(4). verfügbar über: http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/4-02/4-02review-fiedler-d.htm

Ohlemacher, Thomas, Christiane Bosold, Anja Fiedler, Oliver Lauterbach & Alexandra Zitz (unter Mitarbeit von Dirk Enzmann, Mirja Kleuker, Michaela Nack & Britta Pawlowski) (2002). Polizei im Wandel. Abschlussbericht der standardisierten Befragung der Vollzugs¬beamten und -beamtinnen der niedersächsischen Polizei im Jahr 2001 sowie erste Ergebnisse der Gruppen¬diskussionen 2002. Forschungsbericht Nr. 87. Hannover: KFN.

Mitherausgeberschaft:

Ohlemacher, Thomas, Anja Mensching & Jochen-Thomas Werner (Hrsg.) (2007). Empirische Polizeiforschung VIII. Polizei im Wandel? Organisationskultur(en) & Organisationsreform. Frankfurt a. M.: Verlag für Polizeiwissenschaft.

Mensching, Anja (2010). Hierarchie als Spiel mit dem „Als Ob“? Herausforderungen an die Kompetenzdarstellungskompetenz polizeilicher Führungskräfte. Vortrag auf dem Seminar: Führungsethik der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) an der Ev. Akademie Hofgeismar (27.10.2010)

Mensching, Anja (2010). Polizeiliches Handeln als kopfloses Handwerk oder verkopfte Profession? Auf Spurensuche nach einem vermeintlichen Widerspruch. Vortrag auf der Tagung Empirische Polizeiforschung XIII: Polizei: Job, Beruf oder Profession? in Oranienburg. (1.-3.7.2010).

Mensching, Anja (2010). Von „Goldfasanen“ und „Kollegen vom höheren Dienst“. Polizeiliche Hierarchie­­praktiken und ihre Beharrlichkeit gegenüber Reformbemühungen. Vortrag auf der Jahrestagung der Kommission Organisationspädagogik der DGfE: Organisation und Führung in Heidelberg (4.-5.3.2010)

Mensching, Anja (2008). Ober sticht Unter? Organisationskulturelle Spiele am Beispiel der Organisation Polizei. Gastvortrag an der TU Berlin, Institut für Erziehungswissenschaft (4.2.2008)

Mensching, Anja (2007). Innenansichten der niedersächsischen Polizei. Gelebte Hierarchien aus organisationskultureller Perspektive. Vortrag im Fortbildungsseminar „Chancengleichheit durch Personal- und Organisationsentwicklung“ für Personaldezernatsleiter/-innen, Frauenbeauftragte und Personalräte des Bildungsinstitutes der Polizei Niedersachsen im Kloster Loccum. (21.-23.8.2007)

Mensching, Anja (2006). Hierarchiespiele in Uniform. Warum Organisationskulturen immer schon dort sind, wohin Reformvorhaben wollen. Vortrag auf der Tagung Empirische Polizeiforschung VIII – Organisationskultur(en) & Organisationsreform in Hannoversch Münden (6.-8.7.2006)

Mensching, Anja (2005). Von der heilsamen Ignoranz der Veränderungsvorhaben. Oder: Was Veränderungsprozesse von polizeilichen Organisationskulturen lernen können. Vortrag in der Polizeiführungsakademie (PFA) Münster im Seminar: „Gestaltung von Veränderungsprozessen“ (15.11.2005).

Mensching, Anja (2004). Innenansichten der niedersächsischen Polizei. Gelebte Hierarchien aus organisationskultureller Perspektive. Vortrag auf der Tagung: Empirische Polizeiforschung VI – Innen- und Außensicht(en) der Polizei in Frankfurt a.M. (8.-10.7. 2004)

Mensching, Anja (2004). Hierarchieverhältnisse in der Polizei – der qualitative Blick auf polizeiliche Organisationskulturen. Vortrag auf der Tagung des Norddeutschen Kriminologischen Gesprächskreises in Münster. (29.4. bis 2.5. 2004)

Mensching, Anja (2003). Fehler als retrospektive (Un-)Sinnzuweisung innerhalb der Polizei oder: über die Unentscheidbarkeit dessen, was ein Fehler ist. Vortrag auf der Tagung Empirische Polizeiforschung V – Fehler und Lernkultur in der Polizei in der PFA Münster-Hiltrup. (10. – 12.7.2003)

Fiedler, Anja (2003). Niedersächsische Polizei im Wandel? – Organisationskultur aus qualitativer Perspektive. Vorstellung des Dissertationsvorhabens und erster Ergebnisse. Vortrag auf der Tagung des Norddeutschen Kriminologischen Gesprächskreises in Benz auf Usedom. (1.-4.5.2003)

HSU

Letzte Änderung: 15. August 2019