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Dr. Anja Mensching

Anja Mensching
Postanschrift: Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften, Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr, Holstenhofweg 85, 22043 Hamburg
Raum: H1, R. 1301
Telefon: 040 - 6541-2582
E-Mail: anja.mensching@hsu-hh.de
Sprechstunde: dienstags, 15.45-16.45 Uhr (bitte um vorherige Anmeldung per E-Mail)
Beschreibung: 

Dr. Anja Mensching war vom 01.04.2009 bis 31.8.2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur. Sie hat zum 1.9.13 eine Professur für Bildungssoziologie an der Ostfalia, Hochschule für angewandte Wissenschaften angetreten.

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte:

• Organisations(kultur)forschung / Organisationsanalyse

• Organisationales Lernen, Organisation und Gedächtnis

• Konstruktivistisches Lehren und Lernen

• Qualitativ-rekonstruktive Sozialforschung (insbesondere dokumentarische Methode)

• Evaluationsforschung

• Polizeiforschung

Kurzbiographie:

geb. 1975 in Jena

 

1994 – 1998

Studium der Sozialpädagogik (FH) an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg

 

1996 – 1997

Jahrespraktikum im Sozialdienst der Justizvollzugsanstalten Bamberg und Metz (Frankreich)

 

1999 – 2001

Aufbaustudium der Kriminologie an der Universität Hamburg

 

2001 – 2004

Mitarbeit im qualitativen Teil des Projekts "Polizei im Wandel" am Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN)

 

2005 – 2008

wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich: Qualitative Bildungsforschung (Prof. Ralf Bohnsack) an der Freien Universität Berlin

 

2008 – 2009

zentrale Koordinatorin des College im Präsidiumsbüro der Leuphana Universität Lüneburg

 

seit April 2009

wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften der Helmut-Schmidt-Universität, Professur für Erziehungswissenschaft, insbesondere systematische Pädagogik (Prof. Arnd-Michael Nohl)

Stipendien:

1995 - 2001

Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes

 

2001 - 2005

Promotionsstipendium des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen

Forschungstätigkeiten:

2010-2011

Drittmittelprojekt: „Lernkulturen und Organisationspraxis“ (Bsp. Kreditinstitut, Anschlussprojekt an das o.g. Lehrforschungsprojekt)

 

HT 2009

Lehrforschungsprojekt im B.A.-Studiengang Erziehungswissenschaft: „Die Praxis organisationalen Lernens – Lernprozesse im Unternehmen“ (Bsp. Kreditinstitut)

 

2007 – 2008

freie Mitarbeiterin im Evaluationsprojekt: Historisch-politische Bildung in der Polizeiausbildung an der Polizeischule Berlin-Ruhleben. (Projekt der FU Berlin)

 

2006

Promotion an der FU Berlin zum „Dr. phil.“ (summa cum laude) mit einer Forschungsarbeit zu polizeilichen Organisationskulturen und Hierarchiebeziehungen (Gelebte Hierarchien. Mikropolitische Arrangements und organisationskulturelle Praktiken am Beispiel der Polizei.)

 

WS 2005/2006

Leitung des Lehrforschungsprojektes: (Er)Leben in einer teilstationären Tagesgruppe zur Begleitung und Förderung von Grundschülern mit ausgeprägter Schulverweigerung, Schulvermeidung oder Schulangst

 

2001 –2004

Mitarbeit im Projekt „Polizei im Wandel“ des KFN, eigenverantwortliche Durchführung und Auswertung der Gruppendiskussionen und Interviews (dokumentarische Methode) mit niedersächsischen Polizisten/innen zu innerpolizeilichen Hierarchieverhältnissen

 

2000 – 2001

Vorstudie für das Projekt „Polizei im Wandel“ über das polizeiliche Einsatzhandeln in Situationen des privaten Konfliktes, zugleich: Diplomarbeit im Aufbaustudium Kriminologie an der Universität Hamburg

Titel: Polizeiliches Handeln in Einsatzsituationen des privaten Konfliktes – die Definitionslast der ‚verunsicherten Sicherheitsexperten’. Eine qualitative Annäherung an polizeiliche Handlungsmuster.

 

1998

Forschungsarbeit zur beruflichen Stellung weiblicher Prostituierter in der BRD, zugleich: Diplomarbeit am Fachbereich Sozialwesen der Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Titel: Beruf: Hure – die gesellschaftliche Sonderstellung weiblicher Prostituierter in der BRD und deren Kampf um berufliche Anerkennung.

Lehrerfahrungen (außerhalb der HSU)

FS 2010

Universität Luzern, Soziologisches Seminar

Masterseminar: Grundlagen und Forschungspraxis der dokumentarischen Methode

 

WS 2007/2008 und WS 2008/2009

Leuphana-Universität Lüneburg, Modul: Forschungsmethoden für alle

Seminar: Wissen in und um Organisationen

 

WS 2006/2007

Universität Hamburg, Fachbereich Sozialwissenschaften, Institut für Kriminologische Sozialforschung

Seminar: Grundlagen qualitativer Sozialforschung

 

WS 2005/2006

Freie Universität Berlin, Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie

Lehrforschungsseminar: Qualitative Verfahren II, Projekt: (Er)Leben in einer teilstationären Tagesgruppe zur Begleitung und Förderung von Grundschülern mit ausgeprägter Schulverweigerung, Schulvermeidung oder Schulangst

 

SoSe 2005

Universität Hildesheim, Institut für Sozialwissenschaften

Seminar: Ärger, Humor, Mythen in Organisationen − die Organisation als Kultur betrachtet

Freie Universität Berlin, Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie

Seminar: Qualitative Verfahren I

 

WS 2004/2005

Universität Hamburg, Institut für Kriminologische Sozialforschung

Seminar: Qualitative Forschungsmethoden. Planung, Durchführung, Auswertung und Präsentation qualitativer Projekte

Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung Hamburg, Fachbereich Polizei

Kriminologie (5.Sem., Studiengang: Kriminalpolizei) 

 

SoSe 2004

Universität Hildesheim, Institut für Sozialwissenschaften

Seminar: Organisationskultur(en) − die Kultur der Organisation oder die Organisation von Kulturen?

 

WS 2003/2004

Universität Hamburg, Institut für Kriminologische Sozialforschung

Seminar: Qualitatives Forschungskolloquium. Planung, Durchführung, Auswertung und Präsentation qualitativer Forschungsprojekte.

Leitung von Workshops:

6.11.2010

Workshop des CES (Centrum für qualitative Evaluations- u. Sozialforschung, Berlin): „Einführung in Grundlagen und Forschungspraxis der dokumentarischen Methode“ (gemeinsam mit Dr. Bettina Fritzsche), Universität Hamburg.

 

15./16.7.2010

Workshop: „Einführung in Grundlagen und Forschungspraxis der dokumentarischen Methode“ (gemeinsam mit Dr. Astrid Baltruschat), Universität Frankfurt a.M., Frankfurt Graduate School (FGS)

 

19.6.2010

Workshop: „Einführung in Grundlagen und Forschungspraxis der dokumentarischen Methode“, Universität Siegen, Internationaler Promotionsstudiengang Erziehungswissenschaften u. Psychologie (INEDD)

 

4.6.2010

Workshop: „Grundrechte als Thema der politischen Bildung“ (gemeinsam mit Günter Schicht) für die Lehrenden der politischen Bildung an der Polizeischule Berlin-Ruhleben

 

14.3.2010

Workshop: „Die Dokumentarische Methode als Mittel zur Rekonstruktion (impliziter) pädagogischer Praktiken“(gemeinsam mit Dr. Bettina Fritzsche), auf dem 22. Kongress der DGfE in Mainz

 

15.12.2008/16.1.2009

Workshop „Einführung in Methoden der qualitativ-rekonstruktiven Bildungs- und Sozialforschung“ im DFG-Graduiertenkolleg 1195: Passungsverhältnisse schulischen Lernens an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen

 

4.12.2008

Workshop „Menschen- und Grundrechte“ (gemeinsam mit Günter Schicht) für die Lehrenden der politischen Bildung an der Polizeischule Berlin-Ruhleben als Abschluss des o.g. Evaluationsprojektes

Vorträge (Auswahl):

Mensching, Anja (2010). Hierarchie als Spiel mit dem „Als Ob“? Herausforderungen an die Kompetenzdarstellungskompetenz polizeilicher Führungskräfte. Vortrag auf dem Seminar: Führungsethik der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) an der Ev. Akademie Hofgeismar (27.10.2010)

Mensching, Anja (2010). Polizeiliches Handeln als kopfloses Handwerk oder verkopfte Profession? Auf Spurensuche nach einem vermeintlichen Widerspruch. Vortrag auf der Tagung Empirische Polizeiforschung XIII: Polizei: Job, Beruf oder Profession? in Oranienburg. (1.-3.7.2010).

Mensching, Anja (2010). Von „Goldfasanen“ und „Kollegen vom höheren Dienst“. Polizeiliche Hierarchie­­praktiken und ihre Beharrlichkeit gegenüber Reformbemühungen. Vortrag auf der Jahrestagung der Kommission Organisationspädagogik der DGfE: Organisation und Führung in Heidelberg (4.-5.3.2010)

Mensching, Anja (2008). Ober sticht Unter? Organisationskulturelle Spiele am Beispiel der Organisation Polizei. Gastvortrag an der TU Berlin, Institut für Erziehungswissenschaft (4.2.2008)

Mensching, Anja (2007). Innenansichten der niedersächsischen Polizei. Gelebte Hierarchien aus organisationskultureller Perspektive. Vortrag im Fortbildungsseminar „Chancengleichheit durch Personal- und Organisationsentwicklung“ für Personaldezernatsleiter/-innen, Frauenbeauftragte und Personalräte des Bildungsinstitutes der Polizei Niedersachsen im Kloster Loccum. (21.-23.8.2007)

Mensching, Anja (2006). Hierarchiespiele in Uniform. Warum Organisationskulturen immer schon dort sind, wohin Reformvorhaben wollen. Vortrag auf der Tagung Empirische Polizeiforschung VIII – Organisationskultur(en) & Organisationsreform in Hannoversch Münden (6.-8.7.2006)

Mensching, Anja (2005). Von der heilsamen Ignoranz der Veränderungsvorhaben. Oder: Was Veränderungsprozesse von polizeilichen Organisationskulturen lernen können. Vortrag in der Polizeiführungsakademie (PFA) Münster im Seminar: „Gestaltung von Veränderungsprozessen“ (15.11.2005).

Mensching, Anja (2004). Innenansichten der niedersächsischen Polizei. Gelebte Hierarchien aus organisationskultureller Perspektive. Vortrag auf der Tagung: Empirische Polizeiforschung VI – Innen- und Außensicht(en) der Polizei in Frankfurt a.M. (8.-10.7. 2004)

Mensching, Anja (2004). Hierarchieverhältnisse in der Polizei – der qualitative Blick auf polizeiliche Organisationskulturen. Vortrag auf der Tagung des Norddeutschen Kriminologischen Gesprächskreises in Münster. (29.4. bis 2.5. 2004)

Mensching, Anja (2003). Fehler als retrospektive (Un-)Sinnzuweisung innerhalb der Polizei oder: über die Unentscheidbarkeit dessen, was ein Fehler ist. Vortrag auf der Tagung Empirische Polizeiforschung V – Fehler und Lernkultur in der Polizei in der PFA Münster-Hiltrup. (10. - 12.7.2003)

Fiedler, Anja (2003). Niedersächsische Polizei im Wandel? – Organisationskultur aus qualitativer Perspektive. Vorstellung des Dissertationsvorhabens und erster Ergebnisse. Vortrag auf der Tagung des Norddeutschen Kriminologischen Gesprächskreises in Benz auf Usedom. (1.-4.5.2003)

  


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