{"id":676,"date":"2017-11-14T16:02:23","date_gmt":"2017-11-14T15:02:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/?page_id=676"},"modified":"2020-04-16T16:17:01","modified_gmt":"2020-04-16T14:17:01","slug":"aktuelles-2017","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/aktuelles-2017","title":{"rendered":"Aktuelles 2017"},"content":{"rendered":"<p>(zum Archiv &#8211; <a href=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/aktuelles-2016\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">2016<\/a> \/ <a href=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/aktuelles-2015\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">2015<\/a>)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Konferenz \u201eThe Role of Germany and Europe in the Maintenance of Peace on the Korean Peninsula\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Mit diesem Thema besch\u00e4ftigte sich eine Internationale Konferenz, ausgerichtet vom Institut f\u00fcr Koreastudien der Freien Universit\u00e4t Berlin, die am 2. Dezember 2017 stattfand. Mit der Konferenz wurde zugleich das <em>Berlin Forum on Korea and Northeast Asia<\/em> als neue Diskussionsplattform f\u00fcr die aktuellen Entwicklungen auf der koreanischen Halbinsel er\u00f6ffnet. Die Teilnehmer\/innen aus Asien und Europa diskutierten vor allem \u00fcber die Zuspitzung des Nordkorea-Konflikts und \u00fcber M\u00f6glichkeiten, diese gef\u00e4hrliche Krise einzuhegen und perspektivisch zu \u00fcberwinden. Michael Staack beteiligte sich am Panel \u201eThe Role of Germany and Europe in the Maintenance of Peace on the Korean Peninsula\u201d. Er machte in seiner Analyse deutlich, dass e seine \u201cmilit\u00e4rische L\u00f6sung\u201d f\u00fcr diesen Konflikt nicht gebe und eine Debatte dar\u00fcber verantwortungslos sei. Deutschland und Europa sollten die s\u00fcdkoreanische Regierung und deren Dialoginitiativen sehr viel st\u00e4rker unterst\u00fctzen und gleichzeitig die USA und China zu aktiver Diplomatie dr\u00e4ngen. Ein Besuch des deutschen Au\u00dfenministers in Seoul sei dringend geboten. An diesem Panel beteiligte sich auch Professor Moon Chung-in, Sonderberater des koreanischen Pr\u00e4sidenten f\u00fcr Au\u00dfenpolitik und nationale Sicherheit. Prof. Moon, Architekt der s\u00fcdkoreanischen \u201eSonnenscheinpolitik\u201c im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts, hatte eingangs die Politik seiner Regierung in einer Grundsatzrede dargestellt.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/wp-content\/uploads\/sites\/757\/2018\/01\/Peace-on-the-Korean-Peninsula-FU-Berlin-2017.pdf\">\u21d2<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Konferenz in Prag: \u201cCurrent and Future Challenges on the Korean Peninsula\u201d<\/strong><\/p>\n<p>Wie wird sich die Sicherheitslage auf der koreanischen Halbinsel nach den nordkoreanischen Nukleatests und der \u00a0versch\u00e4rften Konfrontation zwischen USA und Nordkorea seit dem Sommer 2017 entwickeln? \u00dcber diese Frage diskutierten internationale Experten am 23. und 24. November 2017 im Rahmen einer Konferenz in Prag, die gemeinsam vom <em>Center for Asian Studies<\/em> der Wirtschaftsuniversit\u00e4t Prag und der Botschaft S\u00fcdkoreas in der Tschechischen Republik organisiert wurde. Professor Staack sprach im Panel <em>Security issues on the Korean Peninsula: challenges from North Korea\u00b4s nuclear development<\/em>. Voraussetzung jeder realistischen Strategie, so Michael Staack, sei es, die Existenz des nordkoreanischen Nuklearwaffenarsenals anzuerkennen \u2013 nicht im rechtlichen Sinn, aber als politische Tatsache. Die Sanktionen seien unverzichtbar, m\u00fcssten aber erg\u00e4nzt werden durch die Bereitschaft zum politischen Dialog, insbesondere zwischen den USA und Nordkorea. Als Einstieg daf\u00fcr k\u00f6nne das Konzept des <em>dual freeze<\/em> genutzt werden: der Verzicht Nordkoreas auf weitere Nuklear- und Raketentests bei gleichzeitiger Reduzierung des Umfang der Milit\u00e4rman\u00f6ver von USA und S\u00fcdkorea. \u00a0Weitere Teilnehmer dieses Panels waren Sang-yoon Ma, Generaldirektor f\u00fcr Politikplanung im Au\u00dfenministerium der Republik Korea, und Jonathan D. Pollack, Senior Fellow an der Brookings Institution und f\u00fchrender Korea-Experte in den USA.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u201eChanging security environment in the Baltic Sea Region\u201c: Internationale Konferenz in St. Petersburg<\/strong><\/p>\n<p>Die Ostseeregion stellt seit jeher einen Raum des Austausches, des Handels und der Kommunikation dar. Gerade in Zeiten der Krise (wie seit der Eskalation des Ukraine-Konflikts 2014) ist es unverzichtbar, Handlungsfelder zu identifizieren, in denen mehr Kooperation m\u00f6glich ist. Im Kalten Krieg nahm der Ostseeraum wiederholt eine Funktion als <em>Kooperationslabor<\/em> ein. Die Region diente vielen Anrainerstaaten als Experimentierfeld f\u00fcr neue Vereinbarungen und als Handlungsarena f\u00fcr R\u00fcstungskontrollinitiativen. Vor diesem Hintergrund organisierte das B\u00fcro Russland der <em>Friedrich-Ebert-Stiftung<\/em> in Zusammenarbeit mit Professor Staack und Boris Kuznetzov vom <em>Center for International and Regional Policy<\/em> eine Konferenz zum Thema Ostseekooperation. Unter dem Titel <em>Changing security environment in the Baltic Sea Region<\/em> trafen sich am 17. und 18. November 2017 Wissenschaftler\/innen und Diplomaten aus ganz Europa, diskutierten die Russlandpolitik der Ostseeanrainerstaaten in Zeiten der Krise und tauschten sich \u00fcber Kooperationshindernisse, vertrauensbildende Ma\u00dfnahmen und Instrumente der R\u00fcstungskontrolle aus, um an Grundlagen f\u00fcr eine neue kooperative Sicherheitspolitik zu arbeiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Prof. Maximilian Mayer, Tongji University, Shanghai, lectured on &#8222;China as a Eurasian power? The New Silk Road Initiative from a theoretical point of view&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>On November 7th 2017 <abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr> Maximilian Mayer, Research Professor at <em>Tongji University<\/em> (Shanghai\/China) gave a public lecture on the topic \u201c<em>China as a Eurasian power? The new silk road initiative from a theoretical point of view<\/em>\u201d. At the outset of this lecture, which sparked great interest among <abbr title=\"Helmut-Schmidt-Universit\u00e4t\">HSU<\/abbr> staff and students, Prof. Mayer raised a couple of guiding questions as to the economic, political and strategic implications of Chinas Belt and Road Initiative (BRI) and the overall nature of this project respectively. Subsequently, he outlined detailed background information and core elements of the large scale project. Thereafter, Mayer applied four different theoretical lenses to the latter, including national interest, reterritorialization, regionalism\/integration and identity. Among the multiple conclusions provided, two results deserve a special emphasis: First, the emergence of a security and economic order in Eurasia and, second, the absence of any strong evidence suggesting that BRI reflects some kind of Chinese neo tribute system or some sort of security policy strategy by Beijing. During the fruitful final round of discussion, the participants and the guest speaker dwelled upon several BRI elements such as its envisaged relationship and interrelation with existing regional frameworks such as the Regional Comprehensive Partnership Agreement (RCEP), the Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB), or ASEAN-led institutions in general, that still are quite fuzzy and opaque. Furthermore, a number of obstacles, for instance the lack of overall political stability in Central Asia, a mediocre level of mutual trust on all sides and looming territorial conflicts (e.g. in the South China Sea or between China and India) continue to prevail. However, the primary key assessment remained undisputed, albeit BRI\u2019s highly ambitious nature: BRI is becoming increasingly comprehensive and bears at least the potential to substantially transform regional order and integration in Eurasia on the one hand, and the international political landscape at large in the years to come, on the other hand.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Internationale Konferenz in Shanghai: Deutsch-chinesische Beziehungen nach der Bundestagswahl<\/strong><\/p>\n<p>Welche Auswirkungen hat die Bundestagswahl auf die deutsch-chinesischen Beziehungen? Mit diesem Thema besch\u00e4ftigte sich nur wenige Tage nach der Wahl, am 28. September 2017, ein Internationales Symposium in Shanghai, das gemeinsam vom\u00a0Zentrum f\u00fcr Deutschlandforschung der\u00a0Tongji-Universit\u00e4t\u00a0und dem\u00a0Center for Global Studies der Universit\u00e4t Bonn\u00a0ausgerichtet wurde. Expert\/innen aus China, Deutschland, Frankreich und den USA diskutierten intensiv \u00fcber die verschiedensten Aspekte der bilateralen Beziehungen deren europ\u00e4isches und internationales Umfeld. \u00dcbereinstimmendes Urteil: die deutsch-chinesische Partnerschaft wird stabil bleiben, muss aber sowohl wirtschaftlich als auch politisch Antworten auf neue Spannungspotenziale wie den zunehmenden \u00f6konomischen Wettbewerb zwischen beiden Staaten finden. Professor Staack referierte im Panel \u201eTrilaterale Beziehungen zwischen Deutschland\/EU, den USA und China\u201c \u00fcber das Thema \u201eDeutschland, die EU und die Hegemonialkonkurrenz zwischen China und den USA in Ostasien\u201c. &#8230; Zur Zusammenfassung seines Vortrags \u2026\u00a0<a href=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/wp-content\/uploads\/sites\/757\/2017\/11\/Staack-2017_Deutschland-die-EU-und-die-Hegemonialkonkurrenz-zwischen-den-USA-und-China-in-Ostasien-2-1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u21d2<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Treffen mit DAAD-Wahlbeobachtern: \u201eWashington, Peking, Moskau \u2013 wo steht Berlin? Die neue Rolle Deutschlands in der globalen Au\u00dfenpolitik\u201c<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber dieses Thema diskutierten Michael Staack und Wissenschaftler\u00a0<abbr title=\"unter anderem\">u.a.<\/abbr>\u00a0der\u00a0Deutschen Gesellschaft\u00a0f\u00fcr Ausw\u00e4rtige Politik\u00a0sowie der\u00a0Stiftung Wissenschaft und Politik\u00a0am 21. September 2017 mit f\u00fchrenden Deutschlandexpertinnen und -experten aus 20 L\u00e4ndern der Welt in Berlin. Die ausl\u00e4ndischen G\u00e4ste hielten sich vom 15. bis 25. September 2017 auf Einladung des<em>\u00a0Deutschen Akademischen Auslandsdienstes<\/em>\u00a0(DAAD) in Bonn, Halle und Berlin auf, um den Wahlkampf und den Wahltag zu beobachten und sich \u00fcber die wichtigsten Themen der politischen Debatten zu informieren. In der Diskussion mit den DAAD-Wahlbeobachtern wurde nochmals deutlich, welche hohen Erwartungen weltweit an Deutschland als Stabilit\u00e4tsfaktor der internationalen Politik gerichtet sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bundeskanzler-Stipendiatin\u00a0<abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr>\u00a0Mengmeng Huang Research Fellow an der Professur f\u00fcr Internationale Beziehungen<\/strong><\/p>\n<p>Seit dem 1. September 2017 forscht\u00a0<abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr>\u00a0Mengmeng Huang, Wissenschaftlerin am Europa-Institut der\u00a0<em>Chinesischen Akademie f\u00fcr Sozialwissenschaften<\/em>\u00a0(CASS), als Research Fellow an der Professur von Michael Staack. Die Europa-Expertin arbeitet insbesondere \u00fcber die Beziehungen zwischen China und 16 mittel- und osteurop\u00e4ischen Staaten inner- und au\u00dferhalb der EU (16+1-Format).\u00a0<abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr>\u00a0Huang ist Inhaberin des\u00a0Bundeskanzler-Stipendiums\u00a0der Alexander von Humboldt-Stiftung. Mit diesem Exzellenzprogramm wird j\u00fcngeren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Schl\u00fcssell\u00e4ndern der multipolaren Welt ein einj\u00e4hriger Forschungsaufenthalt in Deutschland erm\u00f6glicht, der auch zahlreiche Veranstaltungen, Reisen und ein Gespr\u00e4ch mit der Bundeskanzlerin beinhaltet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>International Academic Conference Asia-Pacific Security in the New Era and China-Europe Cooperation<\/strong><\/p>\n<p>Welche Auswirkungen hat die Politik der Trump-Administration auf die Sicherheitskonstellation in Ostasien? Wie entwickelt sich die Lage auf der koreanischen Halbinsel nach den fortgesetzten Nukleartests Nordkoreas und der Pr\u00e4sidentschaftswahl in S\u00fcdkorea? Welche Konsequenzen ergeben sich aus den neuen Entwicklungen f\u00fcr die Zusammenarbeit zwischen China und der Europ\u00e4ischen Union und welche Rolle k\u00f6nnen EU\u00a0<abbr title=\"beziehungsweise\">bzw.<\/abbr>\u00a0Deutschland in Ostasien spielen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der zweiten gemeinsamen Konferenz von Helmut-Schmidt-Universit\u00e4t, China Foreign Affairs University und Korea National Defense University, die am 3. und 4. Juli 2017 in Peking stattfand. Das von der Deutschen Stiftung Friedensforschung gef\u00f6rderte Tagungsprojekt befasst sich mit den Realisierungschancen f\u00fcr kooperative Sicherheit in Ostasien. Es wird \u2013 voraussichtlich 2018 \u2013 in Seoul fortgesetzt. &#8230; Zum Programm\u00a0\u2026\u00a0<a href=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/wp-content\/uploads\/sites\/757\/2017\/11\/Conference-Agenda_Asia-Pacific-Security-in-the-Era-and-China-Europe-Cooperation-July-2017-3.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u21d2<\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266 alignnone\" src=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/wp-content\/uploads\/sites\/757\/2017\/11\/Conference-Photo.jpg\" alt=\"Conference Photo\" width=\"369\" height=\"246\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kommission Europ\u00e4ische Sicherheit und Zukunft der Bundeswehr: Das Zwei-Prozent-Ziel geh\u00f6rt auf den Pr\u00fcfstand!\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Das von den NATO-Staaten 2014 vereinbarte Ziel, bis zum Jahr 2024 Ausgaben in H\u00f6he von zwei Prozent des Bruttosozialprodukts f\u00fcr Verteidigung ausgeben zu wollen, ignoriere dr\u00e4ngende Fragen und geh\u00f6re deshalb auf den Pr\u00fcfstand. Die Konsequenzen dieser Aufr\u00fcstung seien weder politisch noch strategisch hinreichend durchdacht. Der Westen sei bereits jetzt in Europa und global milit\u00e4risch \u00fcberlegen. Es bed\u00fcrfe nur punktuell einer St\u00e4rkung seiner Verteidigungsf\u00e4higkeit. Stattdessen sei es dringend geboten, die von der NATO ebenfalls geforderten Strategien kooperativer Sicherheit zu aktivieren, Diplomatie zu verst\u00e4rken und endlich wieder R\u00fcstungskontrolle zu betreiben. Ein Deutschland, das zwei Prozent des Bruttosozialprodukts f\u00fcr die Bundeswehr aufwende, w\u00fcrde zu einer milit\u00e4rischen Gro\u00dfmacht und gef\u00e4hrde dadurch die Balance auf dem europ\u00e4ischen Kontinent &#8211; nicht nur im Verh\u00e4ltnis zu Russland, sondern auch gegen\u00fcber den europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten. Zu diesen Ergebnissen kommt ein Positionspapier aus der Kommission Europ\u00e4ische Sicherheit und Zukunft der Bundeswehr am Institut f\u00fcr Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH), das auch von Prof. Michael Staack unterzeichnet wurde. Der Kommission geh\u00f6ren Vertreter\/innen aus Wissenschaft, Politik und Milit\u00e4r an. &#8230; Zum Bericht\u00a0der Kommission&#8230;\u00a0<a href=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/wp-content\/uploads\/sites\/757\/2017\/11\/Die_Zwei_Prozent_-_final-Juni-2017.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u21d2<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>NDR-<abbr title=\"Helmut-Schmidt-Universit\u00e4t\">HSU<\/abbr>-Diskussion zum G 20-Gipfel: &#8222;Weltordnung im Umbruch&#8220;:<\/strong><\/p>\n<p>\u200b\u00a0&#8222;Weltordnung im Umbruch &#8211; Recht des St\u00e4rkeren statt V\u00f6lkerrecht?&#8220;, unter diesem Titel stand eine sehr gut besuchte gemeinsame Diskussionsveranstaltung des NDR und der\u00a0<abbr title=\"Helmut-Schmidt-Universit\u00e4t\">HSU<\/abbr>\u00a0am 22. Juni 2017 im NDR-Radiohaus an der Rothenbaumchaussee. Michael Brzoska (Institut f\u00fcr Friedensforschung und Sicherheitspolitik, Hamburg), Andreas von Arnauld (Walther-Sch\u00fccking-Institut f\u00fcr Internationales Recht, Kiel) und Michael Staack (<abbr title=\"Helmut-Schmidt-Universit\u00e4t\">HSU<\/abbr>) debattierten \u00fcber die aktuellen Krisen, strukturellen Umbr\u00fcche und weltpolitischen Herausforderungen vor dem G 20-Gipfel in Hamburg. Ihr Fazit: Ordnung in einer multipolaren Welt l\u00e4sst sich nur durch eine multilaterale Kooperation herstellen. Auch wenn Trumps USA und Putins Russland nicht mitz\u00f6gen, m\u00fcssten internationale Abkommen und das V\u00f6lkerrecht verteidigt werden. Der EU, Deutschland und gleichgesinnten Staaten\u00a0<abbr title=\"unter anderem\">u.a.<\/abbr>\u00a0des globalen S\u00fcdens komme dabei eine herausragende Rolle zu. &#8230; Zum\u00a0Podcast <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/info\/podcast2998.html\" rel='nofollow'>\u21d2 <\/a>und\u00a0Manuskript &#8230; <a href=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/wp-content\/uploads\/sites\/757\/2017\/11\/Manuskript-Podiumsdiskussion-NDRInfo.pdf\">\u21d2<\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266 \" src=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/wp-content\/uploads\/sites\/757\/2017\/11\/Podiumsdiskussion-NDR-Info-Bild.jpg\" alt=\"Podiumsdiskussion NDR Info Bild\" width=\"369\" height=\"208\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Chinesische Denkfabrik CICIR besucht Helmut-Schmidt-Universit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Die n\u00e4her r\u00fcckende Bundestagswahl, das bevorstehende G 20-Gipfeltreffen in Hamburg und aktuelle Fragen der europ\u00e4ischen Integration waren am 6. Juni 2017 Gespr\u00e4chsthemen zwischen einer Delegation des CICIR unter Leitung des Europa-Direktors Professor Zheng und Vertretern der\u00a0<abbr title=\"Helmut-Schmidt-Universit\u00e4t\">HSU<\/abbr>, angef\u00fchrt von den Professoren Michael Staack und Ulrich Hufeld. Das\u00a0China Institute of Contemporary International Relations\u00a0(CICIR) ber\u00e4t die Staats- und Parteif\u00fchrung des Landes. Der Besuch erfolgte im Rahmen eines einw\u00f6chigen Aufenthalts in Berlin und Hamburg mit weiteren Stationen\u00a0<abbr title=\"unter anderem\">u.a.<\/abbr>\u00a0im Ausw\u00e4rtigen Amt und in der Stiftung Wissenschaft und Politik.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266 \" src=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/wp-content\/uploads\/sites\/757\/2017\/11\/CICIR-6.6-HSU-.jpg\" alt=\"CICIR HSU\" width=\"370\" height=\"260\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gast- und Forschungsprofessur in Peking<\/strong><\/p>\n<p>Im Mai 2017 h\u00e4lt sich Michael Staack f\u00fcr eine Gast- und Forschungsprofessur an der\u00a0Beijing Foreign\u00a0Studies University\u00a0(BFSU) auf. Das chinesische Au\u00dfen-, aber auch das Handelsministerium rekrutieren einen wichtigen Teil ihres Personals aus dieser Exzellenzuniversit\u00e4t. Im Rahmen der Gast- und Forschungsprofessur lehrt Michael Staack deutsche Au\u00dfenpolitik. Hinzu kommen Vortr\u00e4ge, Gespr\u00e4chsrunden und Hintergrundgespr\u00e4che an anderen f\u00fchrenden Universit\u00e4ten und Think Tanks zur Entwicklung der Europ\u00e4ischen Union und zur Sicherheit und Kooperation in Ostasien unter Einschluss des Nordkorea-Problems.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266 alignleft\" src=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/wp-content\/uploads\/sites\/757\/2017\/11\/Gastprofessur-BFSU-2017-1.jpg\" alt=\"Gastprofessur BFSU 2017\" width=\"352\" height=\"264\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266 alignleft\" src=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/wp-content\/uploads\/sites\/757\/2017\/11\/Gastprofessur-BFSU-2017-2.jpg\" alt=\"Gastprofessur BFSU 2017\" width=\"352\" height=\"264\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266 alignleft\" src=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/wp-content\/uploads\/sites\/757\/2017\/11\/Gastprofessur-BFSU-2017-3.jpg\" alt=\"Gastprofessur BFSU 2017\" width=\"351\" height=\"263\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fokus Westafrika: Forschungsreise in den Senegal<\/strong><\/p>\n<p>Vom 2. bis 12. April 2017 besuchte Professor Staack den Senegal. Die Forschungsreise in die Hauptstadt Dakar und nach Saint Louis im Rahmen des neuen Arbeitsschwerpunkts Westafrika diente vor allem der Netzwerkbildung in der Region f\u00fcr k\u00fcnftige wissenschaftliche Kooperationen. Im Fokus des Arbeitsschwerpunkts stehen die deutsche Westafrika-Politik sowie die sicherheitspolitische Zusammenarbeit in der Regionalorganisation ECOWAS. Die Reise erfolgte in Zusammenarbeit mit dem\u00a0Centre de Comp\u00e9tence\u00a0Paix et S\u00e9curit\u00e9 Afrique Subsaharienne der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Dakar und dessen Direktor Holger Grimm.\u00a0Im Verlauf des Besuchs hielt Michael Staack auf Einladung von Prof. Oumar Ndongo (Akademischer Direktor von CEDS) einen Vortrag vor Wissenschaftlern, Diplomaten und Gener\u00e4len am\u00a0Centre\u00a0d\u00b4Etudes Diplomatiques\u00a0et Strat\u00e9giques\u00a0(CEDS). Er besuchte au\u00dferdem den\u00a0Council for the Development\u00a0of Social Science\u00a0Research in Africa\u00a0(CODESRIA), das\u00a0Institute for Security Studies\u00a0(ISS), die\u00a0Universit\u00e9 Cheikh Anta Diop\u00a0Dakar (UCAD) und die\u00a0Universit\u00e9 Gaston Berger (UGB)\u00a0Saint Louis. Ein weiterer Meinungsaustausch \u00fcber aktuelle Fragen westafrikanischer Sicherheit fand mit G\u00e9n\u00e9ral Paul Ngieye, dem Generaldirektor des\u00a0Centre des Hautes Etudes\u00a0de D\u00e9fense et de S\u00e9curit\u00e9 (CHEDS), statt. CHEDS bietet\u00a0<abbr title=\"unter anderem\">u.a.<\/abbr>\u00a0einen Master-Studiengang zu Frieden und Sicherheit an. Dar\u00fcber hinaus informierte sich Michael Staack auch \u00fcber die Arbeit der\u00a0Beratergruppe der Bundeswehr im Senegal und traf den amtierenden deutschen Botschafter Andreas C. Schr\u00f6der und die Leiterin des Landesb\u00fcros Senegal der FES, Annette Lohmann. Weitere Forschungsreisen nach Mali und Ghana werden folgen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266 \" src=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/wp-content\/uploads\/sites\/757\/2017\/11\/Senegal-Michael-Staack.jpg\" alt=\"Senegal Michael Staack\" width=\"328\" height=\"246\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Winter School\u00a0zur europ\u00e4ischen Sicherheit in Velikiy Novgorod\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Vom 5. bis 8. Februar 2017 nahm Michael Staack an der vom\u00a0Center for International and Regional\u00a0Policy\u00a0(St. Petersburg) ausgerichteten und\u00a0<abbr title=\"unter anderem\">u.a.<\/abbr>\u00a0von der\u00a0Friedrich-Ebert-Stiftung\u00a0unterst\u00fctzten Winter School zur europ\u00e4ischen Sicherheit teil. An der Tagung in der alten russischen Metropole Velikiy Novgorod beteiligten sich etwa 50 russische und polnische Studierende sowie Vortragende\u00a0<abbr title=\"unter anderem\">u.a.<\/abbr>\u00a0aus Russland, Belarus, Deutschland, Estland, Finnland, Georgien, Gro\u00dfbritannien, Polen, Schweden und der Ukraine. Beteiligt waren auch die Vertretungen von EU und NATO in Moskau. Die Winter School befasste sich diesmal mit dem Thema\u00a0<em>Facing a new reality in the Baltic-Black sea\u00a0megaregion: confrontation vs.\u00a0cooperation as `a new normal\u00b4?<\/em>\u00a0Professor Staack sprach zum Thema:\u00a0Russia\u00b4s policy towards the Baltic and the Black Sea Region: similar or different approaches?\u00a0und arbeitete dabei die aus seiner Sicht \u00fcberwiegenden Unterschiede in Bezug auf die Sicherheitskonstellation und die russischen Interessen in beiden Regionen heraus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(zum Archiv &#8211; 2016 \/ 2015) &nbsp; Konferenz \u201eThe Role of Germany and Europe in the Maintenance of Peace on the Korean Peninsula\u201c Mit diesem Thema besch\u00e4ftigte sich eine Internationale [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":89,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[],"class_list":["post-676","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/676","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/wp-json\/wp\/v2\/users\/89"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=676"}],"version-history":[{"count":69,"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/676\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1807,"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/676\/revisions\/1807"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=676"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=676"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=676"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}