{"id":451,"date":"2017-11-13T17:06:14","date_gmt":"2017-11-13T16:06:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/?page_id=451"},"modified":"2019-06-24T11:30:23","modified_gmt":"2019-06-24T09:30:23","slug":"r2p-konferenzen-und-medienbeitraege","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/r2p-konferenzen-und-medienbeitraege","title":{"rendered":"Konferenzen und Medienbeitr\u00e4ge &#8211; Schutzverantwortung (R2P)"},"content":{"rendered":"<h2><\/h2>\n<p><strong>KONFERENZEN<\/strong><\/p>\n<p>Workshop zu \u201eSouthern perspectives on the ,Responsibility to Protect&#8217;\u201c,\u00a06. &#8211; 7. November 2015, Institut f\u00fcr Theologie und Frieden (ithf) Hamburg<\/p>\n<p>ZUSAMMENFASSUNG<\/p>\n<p>Im Rahmen eines interdisziplin\u00e4ren Kooperationsprojekts zur R2P zwischen dem Institut f\u00fcr Theologie und Frieden und\u00a0Prof.\u00a0<abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr>\u00a0Michael Staack wurde am\u00a06. &#8211; 7.11.2015\u00a0ein internationaler Workshop veranstaltet, bei dem\u00a0\u00fcber die Bedeutung der demokratischen Gestaltungsm\u00e4chte aus dem globalen S\u00fcden \u2013\u00a0Indien, Brasilien und S\u00fcdafrika \u2013\u00a0f\u00fcr den Normbildungsprozess des Schutzverantwortungskonzepts, \u00fcber die Relevanz von geschichtlichen und kulturellen Pr\u00e4gungen f\u00fcr ihre Haltung gegen\u00fcber den in der R2P geb\u00fcndelten Normen und Prinzipien sowie \u00fcber die gemeinsamen und individuellen Bedenken der IBSA-Staaten in Bezug auf die weitere Operationalisierung und Implementierung des Konzepts diskutiert wurde. Zum Bericht &#8230;\u00a0<a href=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/wp-content\/uploads\/sites\/757\/2017\/11\/Konferenzbericht_Southern-perspectives-on-the-Responsibility-to-Protect-9.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u21d2<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Workshop zur \u201eProfilierung des Pr\u00e4ventionsgedankens innerhalb der responsibility to protect\u201c,\u00a07. &#8211; 8. November 2014, Institut f\u00fcr Theologie und Frieden (ithf) Hamburg<\/p>\n<p>ZUSAMMENFASSUNG<\/p>\n<p>Das Institut f\u00fcr Theologie und Frieden veranstaltete gemeinsam mit Prof.\u00a0<abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr>\u00a0Michael Staack am 7. &#8211; 8.11.2014 einen Workshop, bei dem M\u00f6glichkeiten, Grenzen und Risiken gewaltvorbeugender Handlungsinstrumente im Rahmen der \u201aresponsibility to protect\u2018 (R2P) diskutiert wurden. Der Work\u00adshop r\u00fcckte eben diese pr\u00e4ventive Komponente der R2P in den Mittelpunkt der Debatte. Als Referenten konnten namenhafte Konfliktforscher, Politik\u00adwissenschaftler und Theologen ge\u00adwonnen werden. Zum Bericht &#8230;\u00a0<a href=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/wp-content\/uploads\/sites\/757\/2017\/11\/Bericht-R2P-Workshop-1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u21d2<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wissenschaftliches Symposium zur \u201eDekonstruktion von Souver\u00e4nit\u00e4t. Diskurse zur Legitimierung milit\u00e4rischer Interventionen\u201c,\u00a02. &#8211; 3. Juni 2014, Helmut-Schmidt-Universit\u00e4t\/Universit\u00e4t der Bundeswehr Hamburg<\/p>\n<p>ZUSAMMENFASSUNG<\/p>\n<p>\u00dcber die Zeit betrachtet hat sich in den vergangenen 350 Jahren Souver\u00e4nit\u00e4t als Axiom au\u00dfenpolitischen und internationalen Handelns immer st\u00e4rker durchgesetzt. Es gab indes im Zuge des Zusammenbruchs alter regionaler oder internationaler Ordnungen und nachfolgender Neuordnungsversuche auch immer Perioden verst\u00e4rkter Infragestellung dieses Grundsatzes \u2013 jeweils verbunden mit Phasen intensivierter gewaltsamer Auseinandersetzungen. Die \u00c4ra nach dem Kollaps der bipolaren Ordnung vor rund 25 Jahren und die seither zu beobachtenden Versuche der Schaffung einer \u201eneuen Weltordnung\u201c stellen wieder eine Phase verst\u00e4rkter Infragestellung\u00a0<abbr title=\"beziehungsweise\">bzw.<\/abbr>\u00a0Delegitimierung des Prinzips der Souver\u00e4nit\u00e4t dar.<\/p>\n<p>Dem Symposium lag die zentrale Fragestellung zugrunde, welche spezifischen Charakteristika diese Infragestellung zu diesem Zeitpunkt aufwies. Ausgegangen wurde davon, dass dieses Bestreben jeweils durch zeit- und situationsbedingte Diskurse bewerkstelligt wurde, die die Negation der generell anerkannten, beanspruchten und daher im Allgemeinen auch positiv konnotierten Norm \u201eSouver\u00e4nit\u00e4t\u201c als legitim und sogar notwendig erscheinen lie\u00dfen. Dieser Prozess erfolgte nach dem Ende des Ost-West-Konflikts auf drei Diskursebenen:<\/p>\n<p><em>Erstens<\/em>\u00a0auf der Ebene der Selbstvergewisserung, der Identit\u00e4tsbildung und der Best\u00e4tigung des eigenen politischen Systems sowie auf der Ebene der Konstruktion einer legitimen internationalen wirtschaftlichen, politischen, institutionellen und kulturellen Ordnung (Identit\u00e4ts- und Rollenebene), und zwar in abgrenzenden oder exklusiven Verfahren, die die Souver\u00e4nit\u00e4t anderer Identit\u00e4ten und Ordnungen fragw\u00fcrdig oder ungerechtfertigt erscheinen lassen;<\/p>\n<p><em>Zweitens<\/em>\u00a0auf\u00a0 der Ebene von Sicherheitsperzeptionen,\u00a0<abbr title=\"das hei\u00dft\">d.h.<\/abbr>\u00a0der Beschreibung von Gef\u00e4hrdungslagen\u00a0<abbr title=\"beziehungsweise\">bzw.<\/abbr>\u00a0der Konstruktion von Bedrohungsmustern und Strategien, die ersteren gerecht werden sollen, sowie der Produktion von Vorstellungen \u00fcber eine legitime Friedensordnung (Ebene der Sicherheit), die die Aufrechterhaltung des Status quo souver\u00e4ner Rechte Anderer als friedens- oder sicherheitsgef\u00e4hrdend suggerieren;\u00a0sowie<\/p>\n<p><em>drittens<\/em>\u00a0v\u00f6lkerrechtlich, also durch eine rechtliche Aush\u00f6hlung des Souver\u00e4nit\u00e4tsprinzips und von Interventionsbeschr\u00e4nkungen, wobei der Kodifizierungsprozess aufgrund institutioneller und politischer Gegebenheiten eher langsam erfolgt und die\u00a0Behauptung\u00a0einer rechtlichen Ver\u00e4nderung oft lange vor einer realen Ver\u00e4nderung Teil des (de)legitimatorischen Diskurses darstellt (Rechtsebene). Alle drei Ebenen sind (z.T. widerspr\u00fcchlich) miteinander verbunden und \u00fcberlappen einander in der Diskurspraxis. Zum Programm &#8230; <a href=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/wp-content\/uploads\/sites\/757\/2017\/11\/Programm-Symposium-Dekonstruktion-von-Souver\u00e4nit\u00e4t.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u21d2<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jahrestagung des Wissenschaftlichen Forums Internationale Sicherheit \u2013 WIFIS e.V. zu \u201eDie Responsibility to Protect nach Libyen\u201c,\u00a07. &#8211; 9. November 2013, F\u00fchrungsakademie der Bundeswehr Hamburg<\/p>\n<p>ZUSAMMENFASSUNG<\/p>\n<p>Etwas mehr als ein Jahrzehnt nach ihrer konzeptionellen Entwicklung ist die <em>Responsibility to Protect<\/em> (R2P) in der internationalen Politik fest verankert und genie\u00dft vordergr\u00fcndig eine starke Akzeptanz in der V\u00f6lkergemeinschaft. Bereits 2005 wurde sie in der Abschlusserkl\u00e4rung des Weltgipfels zur Reform der Vereinten Nationen im Grundsatz akzeptiert und seit 2009 legt der VN-Generalsekret\u00e4r einmal j\u00e4hrlich der Generalversammlung einen Bericht zur Entwicklung der Schutzverantwortung vor. Gleichzeitig ist die R2P weiterhin ein Konzept, welches sich noch immer in der Entwicklung befindet. Sie greift zum einen bereits bestehende v\u00f6lkerrechtliche Normen auf und implementiert diese konzeptionell und befindet sich zum anderen mit bereits bestehenden Grunds\u00e4tzen des V\u00f6lkerrechts und der internationalen Friedensordnung, wie\u00a0<abbr title=\"zum Beispiel\">z.B.<\/abbr> dem Interventionsverbot oder dem Gebot der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten, in einem vieldiskutierten Spannungsfeld. Diese Konferenz zog eine Zwischenbilanz der bisherigen Entwicklung der R2P und ihrer vielseitigen und umstrittenen Perzeption und Umsetzung. Dabei lag ein besonderer Fokus auf den Folgen der Libyen-Intervention f\u00fcr die R2P sowie auf den Positionen nicht-westlicher Staaten zur Schutzverantwortung. Anhand von Beitr\u00e4gen aus politikwissenschaftlicher, v\u00f6lkerrechtlicher und friedensethischer Perspektive wurden wichtige Kernaspekte der Auseinandersetzung und zuk\u00fcnftige Entwicklungsperspektiven der R2P dargestellt und analysiert. &#8230; Zum Porgramm &#8230;\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/wp-content\/uploads\/sites\/757\/2017\/11\/Programm-WIFIS-Jahreskonferenz-Die-R2P-nach-Libyen.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u21d2<\/a> &#8230; ZumBericht &#8230; <a href=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/staackib\/wp-content\/uploads\/sites\/757\/2017\/11\/Konferenzbericht-WIFIS-Jahreskonferenz-2013-Die-R2P-nach-Libyen-2.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u21d2<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>MEDIENBEITR\u00c4GE<\/strong><\/p>\n<p>Interview:\u00a0Staack, Michael (2014): \u201eDie Bundesregierung tut zu wenig\u201c: Interview zur Schutzverantwortung mit der NDR-Sendung \u201eStreitkr\u00e4fte und Strategien\u201c\u00a0 vom 03.05.2014. <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/info\/audio201193.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u21d2<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>KONFERENZEN Workshop zu \u201eSouthern perspectives on the ,Responsibility to Protect&#8217;\u201c,\u00a06. &#8211; 7. 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