{"id":3394,"date":"2023-07-20T13:43:40","date_gmt":"2023-07-20T11:43:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/?page_id=3394"},"modified":"2023-07-20T13:55:40","modified_gmt":"2023-07-20T11:55:40","slug":"care4care-projekt-ergebnisse","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/forschung\/projekte\/care4care-projekt-ergebnisse\/","title":{"rendered":"Care4Care-Projekt: Ergebnisse"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Care4Care Vor Ort<\/h2>\n\n\n\n<p>Als care4care Vor Ort Ma\u00dfnahme ist der HoL-Prozess eine teamfokussierte Ma\u00dfnahme, die sich aus Analysemodulen, Coachings f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte und Teamworkshops zusammensetzt. Der HoL-Prozess basiert auf dem Modell und Verfahren Health oriented Leadership von Pundt und Felfe (2017).<\/p>\n\n\n\n<p>Im Zuge des Projektes wurde zun\u00e4chst das <strong>HoL Befragungsinstrument <\/strong>f\u00fcr die drei Pflegebereiche (Krankenhaus, ambulante Pflege, Pflegeheim) mit Unterst\u00fctzung von AOK-BeraterInnen und Pflegemitarbeitenden angepasst und modifiziert. Die Ver\u00e4nderungen beziehen sich auf die verwendete Sprache, Beispiele und Erg\u00e4nzungen (z. B. Umgang der F\u00fchrungskraft mit Fehlern) sowie den Verzicht auf einzelne Items. Im Bereich Krankenhaus sind drei Varianten (\u00c4rzt\/innen, Stationsleitung und gemischt mit Chef\u00e4rzt\/in und Pflege) entstanden. Aufgrund der vielf\u00e4ltigen Ver\u00e4nderungen im Vergleich zur HoL-Ursprungsversion wurde der <strong>HoL-Ergebnisreport<\/strong> ebenfalls angepasst. Zudem wurden f\u00fcr die operative Umsetzung alle <strong>Infomaterialien<\/strong> f\u00fcr die einzelnen HoL-Prozessschritte inhaltlich angepasst. F\u00fcr die Akquise und Informationszwecke wurde ein <strong>animiertes Erkl\u00e4rvideo<\/strong> mit einem Fallbeispiel einer Stationsleitung zur Erkl\u00e4rung des konkreten Ablaufes eines HoL-Prozesses erstellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>Erprobung und praktische Umsetzung des HoL-Prozesses<\/strong> erfolgte in allen drei Pflegebereichen (Krankenhaus, ambulante Pflege, Pflegeheim). Trotz der besonderen Herausforderungen in der Pflege (z. B. Zusammenarbeit in interdisziplin\u00e4ren Teams, Schichtarbeit) zeigen die Erfahrungen aus den 18 durchgef\u00fchrten HoL-Prozessen, dass der HoL-Prozess mit einem angepassten HoL-Instrument und den Materialien auch in der Pflege erfolgreich umgesetzt werden kann. In Krankenh\u00e4usern haben nicht nur Pflegeteams, sondern auch \u00c4rzteteams (Chef\u00e4rzt\/-innen mit Ober\u00e4rzt\/-innen und Assistenz\u00e4rzt\/-innen) und gemischte Teams (Chef\u00e4rzt\/-in und Pflegeteam) erfolgreich am HoL-Prozess teilgenommen. F\u00fcr gemischte Teams gilt die Empfehlung, dass Pflegepersonal und \u00c4rzte\/\u00c4rztinnen zun\u00e4chst getrennt voneinander in HoL-Prozesse starten. Wenn beide Seiten zun\u00e4chst getrennt voneinander starten, kann das Gelernte und Erlebte in einem anschlie\u00dfenden gemeinsamen Prozess leichter auf die gesundheitsf\u00f6rderliche Zusammenarbeit \u00fcbertragen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ausgehend von den praktischen Erprobungen wurde im Laufe des Projektes eine 2,5-t\u00e4gige <strong>HoL-Grundlagenschulung <\/strong>entwickelt. Die Schulung beinhaltet sowohl die Grundlagen des HoL Konzeptes (z. B. psychische Gesundheit und Bedeutung der F\u00fchrung; SelfCare und StaffCare; Wichtigkeit, Achtsamkeit und Verhalten) als auch die konkrete Durchf\u00fchrung des HoL-Prozesses (z. B. \u00dcberblick \u00fcber alle Prozessschritte; HoL Instrument kennenlernen und Ergebnisreport hypothesengeleitet verstehen und interpretieren; Auswertungsworkshop gestalten). Ausgehend von den Feedbacks zur Grundlagenschulung, wurde eine weitere 1-t\u00e4gige <strong>HoL-Intensivschulung<\/strong> entwickelt. Die HoL-Intensivschulung setzt den Schwerpunkt auf die praktische Erprobung des Vorgespr\u00e4ches und des individuellen Auswertungsgespr\u00e4ches mit der F\u00fchrungskraft.<\/p>\n\n\n\n<p>Um care4care Digital und care4care vor Ort besser miteinander zu verzahnen, wird der HoL-Prozess <strong>auf der Plattform vorgestellt<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Corona-Pandemie hat die HoL-Prozesse als Pr\u00e4senzma\u00dfnahme vor besondere Herausforderungen gestellt. Zwischenzeitlich war kein Zugang zu den Einrichtungen m\u00f6glich. Aus diesem Grund wurde das <strong>\u201eKrisencoaching\u201c f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte<\/strong> entwickelt, um F\u00fchrungskr\u00e4fte in der Aufarbeitung der Corona-Pandemie, den Umgang mit aktuellen Herausforderungen sowie der St\u00e4rkung der eigenen Gesundheit und der Gesundheit der Mitarbeiter\/-innen zu unterst\u00fctzen. Insgesamt nahmen 24 F\u00fchrungskr\u00e4fte per Video oder telefonisch an den Coachings teil. Es ergaben sich sehr gute Evaluationsergebnisse. Das Krisencoaching wurde im Folgejahr 2021 zu einem <strong>HoL-Coaching<\/strong> weiterentwickelt und verl\u00e4ngert. Im Unterschied zum Krisencoaching verweist das HoL-Coaching nicht nur auf die M\u00f6glichkeit eines sp\u00e4teren HoL Prozesses, sondern orientiert sich konzeptionell am HoL-Modell und entwickelt hierf\u00fcr durch Nutzung des HoL-Instruments (Pundt &amp; Felfe, 2017) eine konkrete Grundlage. Somit ist der \u00dcbergang in einen anschlie\u00dfenden HoL-Prozess flie\u00dfender.<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund der Corona-Pandemie wurde ebenfalls eine <strong>teildigitalisierte HoL-Prozess-Variante<\/strong> ausgearbeitet. Dabei bleibt der HoL-Prozessablauf inhaltlich gleich, allerdings k\u00f6nnen die HoL-Schritte 1 bis 7 digital oder telefonisch stattfinden.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Evaluation und Wirksamkeitspr\u00fcfung<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Quantitative und qualitative Evaluation der HoL-Prozesse<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Es wurden allen teilnehmenden F\u00fchrungskr\u00e4ften der HoL-Prozesse (<em>N<\/em> = 18) <strong>telefonische Follow-Up Befragungen<\/strong> durchgef\u00fchrt. Insgesamt nahmen 7 Wohnbereichsleitungen (Pflegeheim), 6 Stationsleitungen (Krankenhaus), 2 Pflegedienstleitungen (Pflegeheim h\u00f6here Ebene), 1 Pflegedienstleitung (ambulante Pflege), 2 Chef\u00e4rzte (Krankenhaus \u00c4rzt\/-innenteam <abbr title=\"beziehungsweise\">bzw.<\/abbr> \u00c4rzt\/-innen und Pflege gemischt) teil. Davon waren 78% Frauen und 22% M\u00e4nner. Der Altersdurchschnitt betrug <em>M <\/em>= 49.78 Jahre (<em>SD<\/em> = 11.27) mit einer Range von 29 bis 62 Jahren. 100% der F\u00fchrungskr\u00e4fte gaben an, pers\u00f6nlich von dem Prozess profitiert zu haben (z. B. St\u00e4rkung der F\u00fchrungskompetenzen durch das konstruktive Feedback, aber auch kritische Selbstreflexion z. B. bei eigener \u00dcberlastung und Schaffung von konkreten Entlastungen, s. Tabelle 1). Ebenfalls gaben 61% an, dass auch das Team profitieren konnte (z. B. durch eine verbesserte Kommunikation und ein verst\u00e4rktes Wir-Gef\u00fchl, s. Tabelle 1).<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><strong>Tabelle 1<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Qualitative Ergebnisse aus den 18 Follow-Up Befragungen zu den Vorteilen des HoL-Prozesses mit prozentualen H\u00e4ufigkeiten<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"972\" height=\"730\" src=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2023\/07\/Screenshot-2023-07-20-134714-Tab1.png\" data-credit=\" \" alt=\"\" class=\"wp-image-3399\" srcset=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2023\/07\/Screenshot-2023-07-20-134714-Tab1.png 972w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2023\/07\/Screenshot-2023-07-20-134714-Tab1-300x225.png 300w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2023\/07\/Screenshot-2023-07-20-134714-Tab1-768x577.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 972px) 100vw, 972px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Die Kommunikation erlebten die befragten F\u00fchrungskr\u00e4fte als offen und vertrauensvoll (100%). \u00c4hnlich positiv wurden die vereinbarten Ma\u00dfnahmen bewertet, die von 94% als sinnvoll wahrgenommen wurden (z. B. Optimierung der Dienstplangestaltung, s. Tabelle 2). Insgesamt zeigt sich, dass im HoL-Prozess eine Bandbreite an Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung von StaffCare und SelfCare vereinbart werden, die sowohl auf der Ebene der Arbeitsbedingungen (Arbeitsabl\u00e4ufe, Arbeitszeit, Arbeitsplatzgestaltung), der Teamebene (Kommunikation, Teamaktivit\u00e4ten, Besprechungen) als auch auf der pers\u00f6nlichen Ebene (z. B. Reduktion von Pr\u00e4sentismus) ansetzen (s. Tabelle 2). Erfreulicherweise berichtete der Gro\u00dfteil, dass die vereinbarten Ma\u00dfnahmen weitgehend umgesetzt wurden (ca. 89%). Insgesamt zeigen die qualitativen und quantitativen Ergebnisse und die vereinbarten Ma\u00dfnahmen, dass der HoL-Prozess einen entscheidenden Beitrag zur Gesundheitsf\u00f6rderung leisten kann. Tats\u00e4chlich gaben auch 78% der F\u00fchrungskr\u00e4fte an, dass der HoL-Prozess zu Gesundheitsf\u00f6rderung beigetragen hat. Insgesamt waren 94% mit dem gesamten Prozess zufrieden.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tabelle 2<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Qualitative Ergebnisse zu den vereinbarten Ma\u00dfnahmen aus den 18 durchgef\u00fchrten HoL-Prozessen mit prozentualen H\u00e4ufigkeiten<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"805\" height=\"860\" src=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2023\/07\/Screenshot-2023-07-20-135314-Tab2_neu.png\" data-credit=\" \" alt=\"\" class=\"wp-image-3401\" srcset=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2023\/07\/Screenshot-2023-07-20-135314-Tab2_neu.png 805w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2023\/07\/Screenshot-2023-07-20-135314-Tab2_neu-281x300.png 281w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2023\/07\/Screenshot-2023-07-20-135314-Tab2_neu-768x820.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 805px) 100vw, 805px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Validit\u00e4t der angepassten Instrumente<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Die Skalen zu StaffCare Achtsamkeit, Wichtigkeit, Verhalten (Fremdeinsch\u00e4tzung) sowie zur SelfCare Achtsamkeit, Wichtigkeit, Verhalten (Selbsteinsch\u00e4tzung) der <strong>Krankenhaus-Version<\/strong> konnten an <em>N<\/em> = 73 Pflegemitarbeitenden getestet werden. Insgesamt ergaben sich hier in der StaffCare-Version akzeptable bis sehr gute Reliabilit\u00e4ten (Cronbach\u2019s \u03b1 <sub>gesamt<\/sub> = .94; Cronbach\u2019s \u03b1 <sub>Achtsamkeit<\/sub> = .82; Cronbach\u2019s \u03b1 <sub>Wichtigkeit<\/sub> = .67; Cronbach\u2019s \u03b1 <sub>Verhalten<\/sub> = .93) und in der SelfCare-Version akzeptable bis gute Reliabilit\u00e4ten (Cronbach\u2019s \u03b1  <sub>gesamt<\/sub> = .85; Cronbach\u2019s \u03b1 <sub>Achtsamkeit<\/sub> = .73; Cronbach\u2019s \u03b1  <sub>Wichtigkeit<\/sub> = .73; Cronbach\u2019s \u03b1 <sub>Verhalten<\/sub> = .81).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Skalen zu StaffCare Achtsamkeit, Wichtigkeit, Verhalten (Fremdeinsch\u00e4tzung) sowie zur SelfCare Achtsamkeit, Wichtigkeit, Verhalten (Selbsteinsch\u00e4tzung) der <strong>ambulanten Pflege-Version<\/strong> konnten an <em>N<\/em> = 28 Pflegemitarbeitenden getestet werden. Insgesamt ergaben sich hier in der StaffCare-Version akzeptable bis sehr gute Reliabilit\u00e4ten (Cronbach\u2019s \u03b1 <sub>gesamt<\/sub> = .94; Cronbach\u2019s \u03b1 <sub>Achtsamkeit<\/sub> = .78; Cronbach\u2019s \u03b1 <sub>Wichtigkeit<\/sub> = .67; Cronbach\u2019s \u03b1 <sub>Verhalten<\/sub> = .92) und in der SelfCare-Version akzeptable bis gute Reliabilit\u00e4ten (Cronbach\u2019s \u03b1 <sub>gesamt<\/sub> = .82; Cronbach\u2019s \u03b1<sub>Achtsamkeit<\/sub> = .69; Cronbach\u2019s \u03b1 <sub>Wichtigkeit<\/sub> = .62; Cronbach\u2019s \u03b1 <sub>Verhalten<\/sub> = .73).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Skalen zu StaffCare Achtsamkeit, Wichtigkeit, Verhalten (Fremdeinsch\u00e4tzung) sowie zur SelfCare Achtsamkeit, Wichtigkeit, Verhalten (Selbsteinsch\u00e4tzung) der <strong>Pflegeheim-Version<\/strong> konnten an <em>N<\/em> = 77 Pflegemitarbeitenden getestet werden. Insgesamt ergaben sich hier in der StaffCare-Version akzeptable bis sehr gute Reliabilit\u00e4ten (Cronbach\u2019s \u03b1 <sub>gesamt<\/sub> = .97; Cronbach\u2019s \u03b1 <sub>Achtsamkeit<\/sub> = .85; Cronbach\u2019s \u03b1 <sub>Wichtigkeit<\/sub> = .87; Cronbach\u2019s \u03b1 <sub>Verhalten<\/sub> = .96) und in der SelfCare-Version akzeptable bis gute Reliabilit\u00e4ten (Cronbach\u2019s \u03b1 <sub>gesamt<\/sub> = .86; Cronbach\u2019s \u03b1<sub>Achtsamkeit<\/sub> = .69; Cronbach\u2019s \u03b1 <sub>Wichtigkeit<\/sub> = .75; Cronbach\u2019s \u03b1 <sub>Verhalten<\/sub> = .81).<\/p>\n\n\n\n<p>Die zum Teil niedrigeren Reliabilit\u00e4ten sind vor dem Hintergrund der sehr kleinen Stichproben noch als akzeptabel zu bewerten. Die Anpassungen des HoL-Instruments f\u00fcr unterschiedliche Pflegebereiche war somit erfolgreich.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Zusammenh\u00e4nge zwischen HoL und Gesundheit<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>StaffCare und SelfCare haben in allen drei Pflegebereichen eine zentrale Bedeutung f\u00fcr die physische und psychische Gesundheit der Pflegekr\u00e4fte. Dabei zeigt sich, dass die Zusammenh\u00e4nge f\u00fcr SelfCare insbesondere mit Blick auf psychische Gesundheit etwas st\u00e4rker ausfallen als f\u00fcr StaffCare. Das unterstreicht die Bedeutung beider S\u00e4ulen des HoL-Konzepts.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tabelle 3<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Korrelation zwischen HoL (SelfCare, StaffCare) und Gesundheit<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"611\" height=\"532\" src=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2023\/07\/Screenshot-2023-07-20-135228-Tab3.png\" data-credit=\" \" alt=\"\" class=\"wp-image-3400\" srcset=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2023\/07\/Screenshot-2023-07-20-135228-Tab3.png 611w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2023\/07\/Screenshot-2023-07-20-135228-Tab3-300x261.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 611px) 100vw, 611px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Care4Care Vor Ort Als care4care Vor Ort Ma\u00dfnahme ist der HoL-Prozess eine teamfokussierte Ma\u00dfnahme, die sich aus Analysemodulen, Coachings f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte und Teamworkshops zusammensetzt. 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