{"id":2051,"date":"2022-02-08T18:18:00","date_gmt":"2022-02-08T17:18:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/?page_id=2051"},"modified":"2026-03-05T13:40:22","modified_gmt":"2026-03-05T12:40:22","slug":"2-auswirkungen-von-homeoffice-auf-arbeitsbedingungen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/forschung\/projekte\/2-auswirkungen-von-homeoffice-auf-arbeitsbedingungen\/","title":{"rendered":"2. Auswirkungen von Homeoffice auf Arbeitsbedingungen"},"content":{"rendered":"\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><em>Wie unterscheiden sich die Arbeitsbedingungen aus Sicht der befragten Mitarbeitenden und F\u00fchrungskr\u00e4fte a) zwischen denen, die teilweise oder \u00fcberwiegend im Homeoffice (HO) t\u00e4tig sind und denen, die nicht im HO t\u00e4tig sind, obwohl dies prinzipiell m\u00f6glich ist und b) zwischen den Arbeitsorten B\u00fcro und Homeoffice bei Besch\u00e4ftigten, die an beiden Orten t\u00e4tig sind?<\/em><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2.1. Besch\u00e4ftige mit Homeoffice berichten bessere Arbeitsbedingungen\u2013 Freiwilligkeit entscheidend<\/h3>\n\n\n\n<p>Befragte, die im Homeoffice (HO) arbeiten, sch\u00e4tzen ihren <strong>Handlungsspielraum<\/strong> bei der Arbeit insgesamt h\u00f6her ein als Befragte, die nicht im Homeoffice arbeiten. Zum Beispiel geben 67,5% der Befragten im Homeoffice an, dass ihre Arbeit es ihnen erm\u00f6glicht, Initiative zu \u00fcbernehmen und nach eigenem Ermessen zu handeln. Bei den Besch\u00e4ftigten, die nicht im HO arbeiten, liegt der Anteil mit 54,8% deutlich niedriger. Allerdings spielt die <strong>Freiwilligkeit<\/strong> von HO eine entscheidende Rolle: Der Handlungsspielraum wird vor allem dann als h\u00f6her wahrgenommen (81,3%), wenn die Besch\u00e4ftigten freiwillig im Homeoffice arbeiten. Von denjenigen Befragten, die unfreiwillig im HO t\u00e4tig sind, erleben nur 48,7% einen hohen Handlungsspielraum.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2026\/03\/AdobeStock_274701994-1024x683.jpeg\" data-credit=\"satapatms - stock.adobe.com\" alt=\"\" class=\"wp-image-4312\" srcset=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2026\/03\/AdobeStock_274701994-1024x683.jpeg 1024w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2026\/03\/AdobeStock_274701994-300x200.jpeg 300w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2026\/03\/AdobeStock_274701994-768x512.jpeg 768w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2026\/03\/AdobeStock_274701994-1536x1024.jpeg 1536w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2026\/03\/AdobeStock_274701994-2048x1365.jpeg 2048w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2026\/03\/AdobeStock_274701994-1100x733.jpeg 1100w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Auch die <strong>Vereinbarkeit von Arbeit- und Privatleben<\/strong> wird von den Befragten, die im HO arbeiten, h\u00f6her <abbr title=\"beziehungsweise\">bzw.<\/abbr> besser eingesch\u00e4tzt (69,2%), als von den Befragten ohne HO (62,7%). Auch hier spielt die <strong>Freiwilligkeit<\/strong> von HO eine entscheidende Rolle: Die Vereinbarkeit wird vor allem dann als besser wahrgenommen (78,1%), wenn die Besch\u00e4ftigten freiwillig im Homeoffice arbeiten. Bei denen, die unfreiwillig im HO t\u00e4tig sind, erleben nur 55,8% eine gute Vereinbarkeit.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Hinsichtlich des <strong>Workloads (Zeitdruck) <\/strong>zeigen sich kaum Unterschiede zwischen Besch\u00e4ftigten mit und ohne HO. Allerdings bestehen bei Besch\u00e4ftigten, die auch im HO arbeiten, h\u00f6here Anforderungen bez\u00fcglich der <strong>Erreichbarkeit<\/strong> <strong>au\u00dferhalb der regul\u00e4ren Arbeitszeiten<\/strong> als bei denjenigen Besch\u00e4ftigten, die ausschlie\u00dflich im B\u00fcro arbeiten. Ca. 26% derjenigen, die auch im HO t\u00e4tig sind, geben an, auch au\u00dferhalb der regul\u00e4ren Arbeitszeiten kontaktiert zu werden. Bei den Besch\u00e4ftigten, die nur im B\u00fcro arbeiten, liegt der Anteil bei nur 13,9%.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2.2.&nbsp;Homeoffice im direkten Vergleich vorteilhaft \u2013 aber auch Risiken<\/h3>\n\n\n\n<p>Besch\u00e4ftigte, die sowohl im B\u00fcro als auch im HO arbeiten, beurteilen im direkten Vergleich die Arbeitsbedingungen an beiden Arbeitsorten unterschiedlich. Ihre Einsch\u00e4tzungen bez\u00fcglich des B\u00fcroarbeitsplatzes unterscheiden sich jedoch kaum von den Einsch\u00e4tzungen derer, die ausschlie\u00dflich im B\u00fcro t\u00e4tig sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor allem die <strong>Flexibilit\u00e4t<\/strong> wird <strong>im HO als h\u00f6her<\/strong> eingesch\u00e4tzt (71,0%, <abbr title=\"zum Beispiel\">z.B.<\/abbr> freie Zeiteinteilung) als im B\u00fcro (54,2%). Auch hier ist die Einsch\u00e4tzung abh\u00e4ngig von der Freiwilligkeit: Besch\u00e4ftigte, die freiwillig im HO arbeiten, sch\u00e4tzen ihre Flexibilit\u00e4t im HO h\u00f6her ein (83,9%) als Personen, die nicht freiwillig im HO sind (56,1%).<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Dar\u00fcber hinaus berichten die Befragten, dass im HO <strong>weniger Unterbrechungen<\/strong> durch andere stattfinden. Wenn sie im HO arbeiten, liegt der Anteil der Besch\u00e4ftigten, die durch <strong>Unterbrechungen<\/strong> beeintr\u00e4chtigt werden bei 18,6%. Im Gegensatz dazu liegt der Anteil bei der Arbeit im B\u00fcro mit 37,4% deutlich h\u00f6her.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"684\" src=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2026\/03\/AdobeStock_259854716-1024x684.jpeg\" data-credit=\"kite_rin - stock.adobe.com\" alt=\"\" class=\"wp-image-4314\" srcset=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2026\/03\/AdobeStock_259854716-1024x684.jpeg 1024w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2026\/03\/AdobeStock_259854716-300x200.jpeg 300w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2026\/03\/AdobeStock_259854716-768x513.jpeg 768w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2026\/03\/AdobeStock_259854716-1536x1025.jpeg 1536w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2026\/03\/AdobeStock_259854716-2048x1367.jpeg 2048w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2026\/03\/AdobeStock_259854716-1100x734.jpeg 1100w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Allerdings wird im <strong>HO von einer<\/strong> <strong>deutlich h\u00f6heren<\/strong> <strong>Isolation<\/strong> berichtet als im B\u00fcro. Immerhin 32,9% der Befragten geben an, sich im Homeoffice isoliert zu f\u00fchlen, wenn sie im B\u00fcro arbeiten jedoch nur 15,2%. Sogar 55,2% der Befragten berichten, im HO den direkten Kontakt mit Kollegen\/innen zu vermissen. Wenn sie im B\u00fcro arbeiten, sind es lediglich 29,3%. Hier macht sich zudem die <strong>Homeoffice-Intensit\u00e4t<\/strong> bemerkbar. Bei einem hohen HO-Anteil vermissen 54,7% der Befragten den direkten Kontakt zu Kollegen\/innen. Bei geringer Intensit\u00e4t sind es hingegen \u201enur\u201c 48,1%.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\"><div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2026\/03\/AdobeStock_361901170-1024x683.jpeg\" data-credit=\"Monet - stock.adobe.com\" alt=\"\" class=\"wp-image-4315\" style=\"width:373px;height:251px\" srcset=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2026\/03\/AdobeStock_361901170-1024x683.jpeg 1024w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2026\/03\/AdobeStock_361901170-300x200.jpeg 300w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2026\/03\/AdobeStock_361901170-768x512.jpeg 768w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2026\/03\/AdobeStock_361901170-1536x1024.jpeg 1536w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2026\/03\/AdobeStock_361901170-2048x1365.jpeg 2048w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2026\/03\/AdobeStock_361901170-1100x733.jpeg 1100w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Auch die <strong>Arbeitsplatzbedingungen<\/strong> (Ergonomie, ausreichend Platz) werden im HO schlechter beurteilt. Im B\u00fcro liegt der Anteil positiver Bewertungen der Arbeitsplatzbedingungen bei 71%, w\u00e4hrend es im HO nur 47,1% sind. Allerdings f\u00e4llt die Einsch\u00e4tzung der Arbeitsplatzbedingungen im HO mit 53,4% positiver aus, wenn die Befragten <strong>freiwillig<\/strong> im HO arbeiten, als wenn sie eher unfreiwillig im HO arbeiten (39,5%). Zudem geht eine h\u00f6here <strong>Homeoffice-Intensit\u00e4t<\/strong> mit einer besseren Ausstattung des Arbeitsplatzes zu Hause einher. Wenn \u00fcberwiegend oder ausschlie\u00dflich im HO gearbeitet wird, liegt der Anteil positiver Bewertungen des Arbeitsplatzes mit 53% h\u00f6her, als wenn wenig im HO gearbeitet wird (41,5%).<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Im HO wird au\u00dferdem etwas h\u00e4ufiger von <strong>technischen Problemen<\/strong> (<abbr title=\"zum Beispiel\">z.B.<\/abbr> Probleme mit der Internetverbindung) berichtet. Wenn im HO gearbeitet wird, liegt der Anteil der Besch\u00e4ftigten, die durch<strong> Probleme mit Internetverbindung<\/strong> beeintr\u00e4chtigt werden, bei 15,6%. Bei der Arbeit im B\u00fcro liegt der Anteil mit 11,5% etwas niedriger.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Homeoffice wird zudem die <strong>Kommunikation<\/strong> etwas <strong>komplizierter und umst\u00e4ndlicher <\/strong>wahrgenommen als im B\u00fcro. Wenn im HO gearbeitet wird, liegt der Anteil der Besch\u00e4ftigten, die durch<strong> komplizierte und umst\u00e4ndliche Kommunikation<\/strong> beeintr\u00e4chtigt werden, bei 20,4%. Bei der Arbeit im B\u00fcro liegt der Anteil mit 13,1% deutlich niedriger.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a>2.3.&nbsp;H\u00e4ufige Webkonferenzen als Belastungsfaktor und Zoom Fatigue<\/a><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Arbeit im HO ist oft mit h\u00e4ufigen <strong>Webkonferenzen<\/strong> verbunden, die als belastend erlebt werden. Immerhin 17% der Befragten im HO geben an, die meiste Zeit des Tages in Videokonferenzen zu verbringen, 16 % berichten zwischen den einzelnen Videokonferenzen keine Pause zu haben und 23% arbeiten parallel noch an anderen Aufgaben. Bei Befragten ohne HO sind die Anteile mit 4% (H\u00e4ufigkeit), 6% (keine Pausen) <abbr title=\"beziehungsweise\">bzw.<\/abbr> 12% (paralleles Arbeiten) deutlich niedriger.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Gerade <strong>h\u00e4ufige Webkonferenzen<\/strong> erh\u00f6hen das Risiko von <strong>Zoom Fatigue<\/strong>. Von denjenigen, die die meiste Zeit des Tages in Videokonferenzen verbringen, berichten 44,7%, dass ihre Augen \u00fcberanstrengt (<abbr title=\"zum Beispiel\">z.B.<\/abbr> m\u00fcde, trocken, gereizt) sind (visual fatigue) und 42,1%, dass sie am \u201eliebsten alleine sein und nur noch ihre Ruhe haben wollen\u201c (social fatigue). Im Vergleich liegen die Anteile derjenigen, die nie oder kaum Zeit in Webkonferenzen bei ca. 21% <abbr title=\"beziehungsweise\">bzw.<\/abbr> 20,5%.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"574\" src=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2026\/03\/AdobeStock_1512527407-1024x574.jpeg\" data-credit=\"shobakhul - stock.adobe.com\" alt=\"\" class=\"wp-image-4316\" style=\"width:303px;height:227px\" srcset=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2026\/03\/AdobeStock_1512527407-1024x574.jpeg 1024w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2026\/03\/AdobeStock_1512527407-300x168.jpeg 300w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2026\/03\/AdobeStock_1512527407-768x430.jpeg 768w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2026\/03\/AdobeStock_1512527407-1536x861.jpeg 1536w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2026\/03\/AdobeStock_1512527407-2048x1148.jpeg 2048w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/wp-content\/uploads\/sites\/834\/2026\/03\/AdobeStock_1512527407-1100x616.jpeg 1100w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Aber auch <strong>eng getaktete<\/strong> Webkonferenzen erh\u00f6hen das Risiko von Zoom Fatigue. Von denjenigen, die fast nie Pausen zwischen den Videokonferenzen haben, berichten 42,6%, dass ihre Augen \u00fcberanstrengt (<abbr title=\"zum Beispiel\">z.B.<\/abbr> m\u00fcde, trocken, gereizt) sind (visual fatigue) und 46,3%, dass sie am \u201eliebsten alleine sein und nur noch ihre Ruhe haben wollen\u201c (social fatigue). Im Vergleich liegen die Anteile derjenigen mit ausreichenden Pausen zwischen Webkonferenzen bei ca. 19,5% <abbr title=\"beziehungsweise\">bzw.<\/abbr> 19,6%.<\/p>\n\n\n\n<p>Befragte im HO, die st\u00e4rker mit Videokonferenzen belastet sind, erleben mehr Stress (<em>r<\/em> = .27) und Beschwerden (<em>r <\/em>= .24) und weniger AZ (<em>r <\/em>= -.15). F\u00fcr Befragte ohne HO zeigen sich ebenfalls Zusammenh\u00e4nge zu Stress (<em>r<\/em> = .23) und Beschwerden (<em>r<\/em> = .16).<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Referenz<\/p>\n\n\n\n<p>Krick, A., Felfe, J., Neidlinger, S.M., Klebe, L., Tautz, D., Sch\u00fcbbe, K., Frontzkowski, Y., Gubernator, P., Hauff, S., &amp; Renner, K.-H. (2022). Auswirkungen von Homeoffice: Ergebnisse einer bundesweiten Studie mit F\u00fchrungskr\u00e4ften und Mitarbeitenden. <a href=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/newsblog-aus-unserem-dtec-projekt-digital-leadership-and-health\/\">https:\/\/www.hsu-hh.de\/psyaow\/newsblog-aus-unserem-dtec-projekt-digital-leadership-and-health\/<\/a>  <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Alle Bilder als Standard-Lizenz unter stock.adobe.com erworben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2.1. 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