{"id":254,"date":"2018-01-31T13:51:54","date_gmt":"2018-01-31T12:51:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/paepsy\/?page_id=254"},"modified":"2026-03-31T11:40:05","modified_gmt":"2026-03-31T09:40:05","slug":"projekte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/paepsy\/projekte","title":{"rendered":"Projekte"},"content":{"rendered":"\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Schwerpunkt exekutive Funktionen\/ADHS<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schwerpunkt exekutive Funktionen\/ADHS<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"226\" src=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/paepsy\/wp-content\/uploads\/sites\/802\/2019\/06\/Logo_ExFunKi-300x226.jpg\" data-credit=\"Aleksandra Kovacic\" alt=\"ExFunKi\" class=\"wp-image-435\" srcset=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/paepsy\/wp-content\/uploads\/sites\/802\/2019\/06\/Logo_ExFunKi-300x226.jpg 300w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/paepsy\/wp-content\/uploads\/sites\/802\/2019\/06\/Logo_ExFunKi-768x579.jpg 768w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/paepsy\/wp-content\/uploads\/sites\/802\/2019\/06\/Logo_ExFunKi-1024x773.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Im Forschungsschwerpunkt \u201eExekutive Funktionen\u201c untersuchen wir die Struktur der exekutiven Funktionen, die Entwicklung und Auswirkungen auf die Entwicklung einer ADHS und die Schulleistungen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Vorschulalter, aber es laufen auch Projekte im Schulalter und bei Erwachsenen.<br>Unter exekutiven Funktionen versteht man kognitive Kontrollprozesse, die n\u00f6tig sind, um das eigne Verhalten und Denken zu regulieren (Garon, Bryson &amp; Smith, 2008). In der Kindheit findet eine enorme Entwicklung der exekutiven Funktionen statt (Garon et al., 2008). Diese Entwicklung stellt eine wichtige Voraussetzung f\u00fcr die erfolgreiche Bew\u00e4ltigung verschiedener Entwicklungsaufgaben dar. So f\u00fchrt ein Defizit in den exekutiven Funktionen zum Beispiel zu einem erh\u00f6hten Risiko f\u00fcr eine Aufmerksamkeitsdefizit-\/Hyperaktivit\u00e4tsst\u00f6rung (ADHS; Merkt, Siniatchkin &amp; Petermann, 2016) und zu schlechteren Schulleistungen (Ehm, Kerner auch Koerner, Gawrilow, Hasselhorn &amp; Schmiedek, 2016; Willoughby, Blair, Wirth, Greenberg &amp; the Familiy Life Project Investigators, 2012).<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Teilprojekt im Bereich exekutive Funktionen\/ADHS ist das ExFunKi-Projekt, dass von der Internen Forschungsf\u00f6rderung der Helmut-Schmidt-Universit\u00e4t finanziert wird und in das <a href=\"http:\/\/www.idea-frankfurt.eu\" rel='nofollow'>IDeA Zentrum<\/a> eingebunden ist. <a href=\"https:\/\/www.idea-frankfurt.eu\/de\/forschung\/schwerpunkte\/individuelle-entwicklung\/exfunki\" rel='nofollow'>Hier<\/a> finden Sie weitere Infos zu ExFunki.<br>Ein neues Teilprojekt beinhaltet die Entwicklung einer Testbatterie, um die F\u00e4higkeit zur Selbstregulation von Kindergartenkindern zu erheben. Dieses Projekt wird von dem Verlag Hogrefe finanziert und ist aktuell in Planung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mitarbeiter\/innen:<br><\/strong><a href=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/PsyIPBE\/kernerauchkoerner.html\" rel='nofollow'>Jun. <abbr title=\"Professor\">Prof.<\/abbr> <abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr> Julia Kerner auch K\u00f6rner<\/a><br><abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr> Bianca Ulitzka<br><abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr> Henning Heinze<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kooperationspartner\/innen:<br><\/strong><a href=\"https:\/\/www.pi.uni-tuebingen.de\/arbeitsbereiche\/schulpsychologie\/arbeitsbereich\/leitung.html\" rel='nofollow'><abbr title=\"Professor\">Prof.<\/abbr> Caterina Gawrilow<\/a> (Schulpsychologie, Universit\u00e4t T\u00fcbringen)<br><a href=\"http:\/\/www.juliakarbach.de\" rel='nofollow'><abbr title=\"Professor\">Prof.<\/abbr> Julia Karbach<\/a> (Cognition &amp; Development Lab, Universit\u00e4t Koblenz-Landau)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quellen:<br><\/strong>Ehm, J.-H., Kerner auch Koerner, J., Gawrilow, C., Hasselhorn, M. &amp; Schmiedek, F. (2016). The Association of ADHD Symptoms and Reading Acquisition During Elementary School Years. Developmental Psychology, 52 , 1445\u20131456.<\/p>\n\n\n\n<p>Garon, N., Bryson, S.E. &amp; Smith, I.M. (2008). Executive function in preschoolers: a review using an integrative framework. Psychological Bulletin, 134 , 31\u201360.<\/p>\n\n\n\n<p>Merkt, J., Siniatchkin, M. &amp; Petermann, F. (2016). Neuropsychological Measures in the Diagnosis of ADHD in Preschool: Can Developmental Research Inform Diagnostic Practice? Journal of Attention Disorders. Advance online publication. doi: 10.1177\/1087054716629741<\/p>\n\n\n\n<p>Willoughby, M.T., Blair, C.B., Wirth, R.J., Greenberg, M. &amp; the Family Life Project Investigators. (2012). The Measurement of Executive Function at Age 5: Psychometric Properties and Relationship to Academic Achievement. Psychological Assessment, 24, 226\u2013239.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>AHKi \u2013 Aufmerksamkeit und Hyperaktivit\u00e4t im Kindergartenalter<\/summary>\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Im Projekt AHKi soll untersucht werden an welchen fr\u00fchen Temperamentsmerkmalen und kognitiven F\u00e4higkeiten erkannt werden kann bei welchen Kindern ein Risiko besteht sp\u00e4ter ADHS-Symptome zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Ziel des AHKi Projektes ist es herauszufinden an welchen fr\u00fchen Temperamentsmerkmalen und kognitiven F\u00e4higkeiten erkannt werden kann bei welchen Kindern ein Risiko besteht sp\u00e4ter Symptome einer Aufmerksamkeitsdefizit-\/Hyperaktivit\u00e4tsst\u00f6rung (ADHS) zu entwickeln. Daf\u00fcr sollen 300 Kinder im Alter von drei Jahren im Kindergarten Aufgaben zur Messung der Begeistungsf\u00e4higkeit (<abbr title=\"zum Beispiel\">z.B.<\/abbr> wie sehr freuen sich Kinder, wenn sie Seifenblasen zerplatzen d\u00fcrfen) und zur Messung der der Inhibition (<abbr title=\"zum Beispiel\">z.B.<\/abbr> sollen Kinder auf eine Katze dr\u00fccken, wenn sie ein Bellen h\u00f6ren und damit ihren Impuls auf den Hund zu dr\u00fccken inhibieren) bearbeiten. Eltern und p\u00e4dagogische Fachkr\u00e4fte im Kindergarten bitten wir die ADHS-Symptome der Kinder einzusch\u00e4tzen. Die gleichen Kinder sollen die gleichen Aufgaben auch noch einmal mit im Alter von vier Jahren bearbeiten und Eltern und p\u00e4dagogische Fachkr\u00e4fte erneut die ADHS-Symptome einsch\u00e4tzen. Wir m\u00f6chten mithilfe der Ergebnisse besser vorhersagen k\u00f6nnen, bei welchen Kindern ein Risiko f\u00fcr die Entwicklung von ADHS-Symptomen besteht, um dann f\u00fcr diese Kinder pr\u00e4ventive Interventionen anbieten zu k\u00f6nnen, bevor sie eine klinische ADHS entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mitarbeiter\/innen:<br><\/strong><a href=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/PsyIPBE\/kernerauchkoerner.html\" rel='nofollow'>Jun. <abbr title=\"Professor\">Prof.<\/abbr> <abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr> Julia Kerner auch K\u00f6rner<\/a><br>Lea Penning<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ausgew\u00e4hlte Publikationen:<br><\/strong>Ulitzka, B., Schmidt, H., Daseking, M., Karbach, J., Gawrilow, C. &amp; Kerner auch Koerner, J. (2023). EF Touch \u2013 Testbatterie zur Erfassung der exekutiven Funktionen bei 3- bis 5-J\u00e4hrigen. Diagnostica. https:\/\/doi.org\/10.1026\/0012-1924\/a000314<\/p>\n\n\n\n<p>Kerner auch Koerner, J., Gawrilow, C., &amp; Daseking, M. (2022). Eine L\u00e4ngsschnittstudie zur Vorhersage von ADHS-Symptomen und Schulleistungen in der 1. Klasse durch exekutive Funktionen im Vorschulalter. Kindheit und Entwicklung, 31 (3), 144\u2013154. https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403\/a000383<\/p>\n\n\n\n<p>Kerner auch Koerner, J., Gust, N., &amp; Petermann, F. (2017). Developing ADHD in preschool: Testing the dual pathway model of temperament. Applied Neuropsychology: Child, 7(4), 366\u2013373. https:\/\/doi.org\/10.1080\/21622965.2017.1347509<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>SelKi \u2013 Testbatterie zur Messung der Selbstregulation im Kindergartenalter<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">SelKi \u2013 Testbatterie zur Messung der Selbstregulation im Kindergartenalter<\/h2>\n\n\n\n<p>Selbstregulation stellt eine zentrale Voraussetzung und einen guten Pr\u00e4diktor f\u00fcr sp\u00e4tere Schulleistungen, die sozial-emotionale Entwicklung, sowie psychische Gesundheit dar. Dennoch liegt f\u00fcr den deutschen Sprachraum keine psychometrisch \u00fcberpr\u00fcfte Testbatterie zur Messung der Selbstregulation vor. Ziel des Projektes ist es daher eine solche Testbatterie zu entwickeln, psychometrisch zu \u00fcberpr\u00fcfen und zu normieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbstregulation stellt eine zentrale Voraussetzung und einen guten Pr\u00e4diktor f\u00fcr sp\u00e4tere Schulleistungen, die sozial-emotionale Entwicklung, sowie psychische Gesundheit dar. Dennoch liegt f\u00fcr den deutschen Sprachraum keine psychometrisch \u00fcberpr\u00fcfte Testbatterie vor, die zur Identifikation von Kindern mit Risiken dienen k\u00f6nnte (Ulitzka, Daseking &amp; Kerner auch Koerner, 2022). Ziel des Projektes ist es daher eine solche Testbatterie zu entwickeln, psychometrisch zu \u00fcberpr\u00fcfen und zu normieren. Es soll eine Testbatterie mit 6-12 Tests erstellt werden, die bei der Durchf\u00fchrung der gesamten Batterie etwa 60-120 Minuten in Anspruch nimmt. Es soll aber auch eine Kurz-\/Screening-Version von 2-4 Tests und etwa 15-20 Minuten Durchf\u00fchrungszeit geben. Zus\u00e4tzlich sollen ein Eltern- und ein Erzieher*innenfragebogen erstellt und normiert werden. Die Testbatterie und die Frageb\u00f6gen sollen f\u00fcr Kinder im Kindergarten (keine Grundschule) im Alter von 3;0 bis 6;5 Jahren normiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mitarbeiter\/innen:<br><\/strong><a href=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/PsyIPBE\/kernerauchkoerner.html\" rel='nofollow'>Jun. <abbr title=\"Professor\">Prof.<\/abbr> <abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr> Julia Kerner auch K\u00f6rner<\/a><br>Bianca Ulitzka<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ausgew\u00e4hlte Publikationen:<br><\/strong>Ulitzka, B., Schmidt, H., Daseking, M., Karbach, J., Gawrilow, C. &amp; Kerner auch Koerner, J. (2023). EF Touch \u2013 Testbatterie zur Erfassung der exekutiven Funktionen bei 3- bis 5-J\u00e4hrigen. Diagnostica. Advance online publication. https:\/\/doi.org\/10.1026\/0012-1924\/a000314<\/p>\n\n\n\n<p>Ulitzka, B., Daseking, M., &amp; Kerner auch Koerner, J. (2022). Diagnostik der Selbstregulation im Kita-Alter \u2013 Eine \u00dcbersicht. Fr\u00fche Bildung, 11(4), 168\u2013185. https:\/\/doi.org\/10.1026\/2191-9186\/a000584<\/p>\n\n\n\n<p>Kerner auch Koerner, J., Gawrilow, C., &amp; Daseking, M. (2022). Eine L\u00e4ngsschnittstudie zur Vorhersage von ADHS-Symptomen und Schulleistungen in der 1. Klasse durch exekutive Funktionen im Vorschulalter. Kindheit und Entwicklung, 31(3), 144\u2013154. https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403\/a000383<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>DiaS-K \u2013 Diagnostik der Selbstregulation im Kindergartenalter<\/summary>\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Zum Projekt: Als dom\u00e4nen\u00fcbergreifende F\u00e4higkeit wird der Selbstregulation eine hohe Relevanz f\u00fcr die schulische Entwicklung zugesprochen (Blair &amp; Raver, 2014; Diamond, Barnett, Thomas &amp; Munro, 2007; Roebers &amp; Hasselhorn, 2018). Allerdings fehlt es bisher an geeigneten Verfahren f\u00fcr die Diagnostik der Selbstregulation im Vorschulalter. Hier setzt das multimethodische Projektvorhaben DiaS-K an. Es zielt darauf ab (1) herauszufinden, ob und wie die Selbstregulation in Kinderg\u00e4rten und bei den Schuleingangsuntersuchungen erfasst wird und (2) mit Vertretern der Praxis (p\u00e4dagogischen Fachkr\u00e4ften, Amts\u00e4rzt:innen) die Erfordernisse eines praxistauglichen Instrumentes und die Voraussetzungen der Implementation zu evaluieren. Daf\u00fcr sollen in einer quantitativen Onlineumfrage zun\u00e4chst 150 p\u00e4dagogischen Fachkr\u00e4ften und 150 Amts\u00e4rzt:innen befragt werden und danach vertiefende qualitative leitfadengest\u00fctzte problemzentrierte Interviews gef\u00fchrt werden. Das Projekt ist in das IDeA Zentrum&nbsp; eingebunden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mitarbeiter\/innen:<\/strong><br><a href=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/PsyIPBE\/kernerauchkoerner.html\" rel='nofollow'>Jun. <abbr title=\"Professor\">Prof.<\/abbr> <abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr> Julia Kerner auch K\u00f6rner<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kooperationspartner\/innen:<\/strong><br><abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr> Jan-Henning Ehm<br><abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr> Martin Schastak<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quellen:<br><\/strong>Blair, C., &amp; Raver, C. C. (2014). Closing the achievement gap through modification of neurocognitive and neuroendocrine function: Results from a cluster randomized controlled trial of an innovative approach to the education of children in kindergarten. PloS one, 9.<\/p>\n\n\n\n<p>Diamond, A., Barnett, W. S., Thomas, J. &amp; Munro, S. (2007). Preschool program improves cognitive control. Science, 318, 1387\u20131388.<\/p>\n\n\n\n<p>Roebers, C. M. &amp; Hasselhorn, M. (2018). Schulbereitschaft &#8211; Zur theoretischen und empirischen Fundierung des Konzepts. In W. Schneider &amp; M. Hasselhorn (<abbr title=\"Herausgeber\">Hrsg.<\/abbr>), Schuleingangsdiagnostik (S. 1\u201318). G\u00f6ttingen: Hogrefe.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>DiADE \u2013 Diagnostik der Aufmerksamkeitsdefizit-\/Hyperaktivit\u00e4tsst\u00f6rung (ADHS) im Erwachsenenalter<\/summary>\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Diagnostik der Aufmerksamkeitsdefizit- \/ Hyperaktivit\u00e4tsst\u00f6rung (ADHS) im Erwachsenenalter<\/h2>\n\n\n\n<p>Kennzeichen einer Aufmerksamkeitsdefizit-\/Hyperaktivit\u00e4tsst\u00f6rung (ADHS) sind altersunangemessene Unaufmerksamkeit, Hyperaktivit\u00e4t und Impulsivit\u00e4t, die zu Leidensdruck bei den Betroffen f\u00fchren (ICD, DSM). Die Kriterien f\u00fcr eine Diagnose werden durch die internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD; International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems) und den diagnostischen und statistischen Leitfaden psychischer St\u00f6rungen (DSM; Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders) festgelegt. Etwa 3.6 bis 4.7 % der Erwachsenen in Deutschland sind betroffen (de Zwaan et al., 2012). Die Diagnose ADHS wird bei Erwachsenen jedoch erst seit geraumer Zeit anerkannt und gestellt (Kooij et al., 2010; Stieglitz &amp; R\u00f6sler, 2015). Da die ADHS jedoch vor einigen Jahr(zehnt)en noch wesentlich unbekannter und unzureichender erforscht war, gibt es noch immer viele betroffene Erwachsene, bei denen im Kindes- und Jugendalter trotz entsprechender Symptomatik keine Diagnose gestellt wurde. Der Anteil von erwachsenen Patient*innen, die mit dem Anliegen einer Diagnostik in ADHS-Sprechstunden kommen, liegt daher bei etwa 40-90% (Stieglitz &amp; R\u00f6sler, 2015). Unser Forschungsvorhaben konzentriert sich auf die Analyse psychopathologischer, biografischer und neuropsychologischer Profile mit dem Ziel zuk\u00fcnftig eine verbesserte Diagnostik der ADHS im Erwachsenenalter gew\u00e4hrleisten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mitarbeiter\/innen:<\/strong><br><a href=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/PsyIPBE\/kernerauchkoerner.html\" rel='nofollow'>Jun. <abbr title=\"Professor\">Prof.<\/abbr> <abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr> Julia Kerner auch K\u00f6rner<\/a><br><abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr> Henning Heinze<br>Clara Teuchert<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quellen:<\/strong><br>Association, A. P., &amp; Association, A. P. (2013). Diagnostic and statistical manual of mental disorders: DSM-5 (5th ed.). American Psychiatric Association Arlington, VA.<\/p>\n\n\n\n<p>de Zwaan, M., Gruss, B., M\u00fcller, A., Graap, H., Martin, A., Glaesmer, H., Hilbert, A., &amp; Philipsen, A. (2012). <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1007\/s00406-011-0211-9\" rel='nofollow'>The estimated prevalence and correlates of adult ADHD in a German community sample.<\/a> European Archives of Psychiatry and Clinical Neuroscience, 262, 79\u201386.<\/p>\n\n\n\n<p>Kooij, S. J., Bejerot, S., Blackwell, A., Caci, H., Casas-Brugu\u00e9, M., Carpentier, P. J., Edvinsson, D., Fayyad, J., Foeken, K., Fitzgerald, M., Gaillac, V., Ginsberg, Y., Henry, C., Krause, J., Lensing, M. B., Manor, I., Niederhofer, H., Nunes-Filipe, C., Ohlmeier, M. D., &#8230; Asherson, P. (2010).<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1186\/1471-244X-10-67\" rel='nofollow'> European consensus statement on diagnosis and treatment of adult ADHD:<\/a> The European Network Adult ADHD. BMC Psychiatry,<br>10(1), 67.<\/p>\n\n\n\n<p>Stieglitz, R.-D., &amp; R\u00f6sler, M. (2015). <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1024\/1661-4747\/a000214\" rel='nofollow'>Diagnostik der ADHS im Erwachsenenalter: Eine Bestandsaufnahme.<\/a> Zeitschrift f\u00fcr Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie, 63(1), 7\u201313.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Moralentwicklung im Jugendalter<\/summary>\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen des Projekts \u201eMoralentwicklung im Jugendalter\u201c besch\u00e4ftigen wir uns mit dem Thema Moral. Als Moral wird das gemeinsam geteilte Wissen \u00fcber \u201erichtiges\u201c und \u201efalsches\u201c Verhalten verstanden. Aus diesem Wissen entstehen Regeln, die f\u00fcr alle Mitglieder einer Gruppe oder Gesellschaft gelten und wichtig f\u00fcr das Zusammenleben sind. Moral ist also ein Thema, das uns alle betrifft!<\/p>\n\n\n\n<p>Einstellungen, die durch die individuelle Moral, beziehungsweise moralische \u00dcberzeugungen, einer Person beeinflusst werden, werden als moralische Einstellungen bezeichnet und sind der Fokus unserer Forschung. Moralische Einstellungen basieren und zeigen sich auf drei Ebenen \u2013 der affektiven Ebene (<abbr title=\"zum Beispiel\">z.B.<\/abbr> moralische Emotionen), der kognitiven Ebene (<abbr title=\"zum Beispiel\">z.B.<\/abbr> moralisches Schlussfolgern) und der Verhaltensebene (a-\/moralisches Verhalten). Alle drei Ebenen sind Teil unserer Forschung, wobei wir uns momentan prim\u00e4r mit den Zusammenh\u00e4ngen zwischen moralischen Emotionen und regelbrechendem-dissozialem Verhalten besch\u00e4ftigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere aktuelle Forschungsthemen sind der Einfluss von Gleichaltrigen auf regelebrechendes-dissoziales Verhalten im Jugendalter, die Validierung eines selbsterstellten Forschungsinstruments (Fragebogen zur Erfassung moralischer Einstellungen im Jugendalter; FEME-J; Koglin &amp; Daseking, 2017) und die Evaluation verschiedener Gewalt- und Kriminalpr\u00e4ventionsprojekte (<abbr title=\"zum Beispiel\">z.B.<\/abbr> Pr\u00e4ventionsunterricht und begleitete Gef\u00e4ngnisbesuche), von <a href=\"https:\/\/ghj.social\/\" rel='nofollow'>Gefangene helfen Jugendlichen e.V.<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.gefangenehelfenjugendlichen.ch\/\" rel='nofollow'>Gefangene helfen Jugendlichen, Schweiz.<\/a>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mitarbeiter\/innen:<\/strong><br><abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr> Sara-Marie Sch\u00f6n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kooperationspartner\/innen:<br><\/strong><a href=\"https:\/\/uol.de\/ute-koglin\" rel='nofollow'><abbr title=\"Professor\">Prof.<\/abbr> <abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr> Ute Koglin<\/a> (Sonder- und Rehabilitationsp\u00e4dagogische Psychologie, Carl von Ossietzky Universit\u00e4t Oldenburg)<br><a href=\"https:\/\/ghj.social\/\" rel='nofollow'>Gefangene helfen Jugendlichen e.V.<\/a> &nbsp;(Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung: Volkert Ruhe)<br><a href=\"https:\/\/www.gefangenehelfenjugendlichen.ch\/\" rel='nofollow'>Gefangene helfen Jugendliche, Schweiz<\/a> (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung: Andrea Thelen)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quellen:<br><\/strong>Koglin, U. &amp; Daseking, M. (2017). Fragebogen zur Erfassung moralischer Einstellungen im Jugendalter. Unver\u00f6ffentlichte Publikation, Carl von Ossietzky Universit\u00e4t Oldenburg.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>LRS-Studie<\/summary>\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Schwerpunkt dieses Projekts ist die Frage, welche kognitiven Leistungsbereiche im Rahmen von Schulleistungsst\u00f6rungen eine Rolle spielen. Um ihr schulisches Leistungspotential aussch\u00f6pfen zu k\u00f6nnen, stellen Fr\u00fcherkennung und fr\u00fche F\u00f6rderung von Kindern mit St\u00f6rungen schulischer Fertigkeiten wesentliche Eckpunkte f\u00fcr eine gelungene Bildungslaufbahn dar. Das Projekt soll dazu beitragen, Kinder mit St\u00f6rungen schulischer Fertigkeiten schnell und zuverl\u00e4ssig diagnostizieren und in der Konsequenz auch effektiv f\u00f6rdern zu k\u00f6nnen.<br>In diesem Forschungsprojekt wird konkret untersucht, inwieweit <abbr title=\"beziehungsweise\">bzw.<\/abbr> wie sich Schwierigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen in Profilen zur kognitiven Leistungsf\u00e4higkeit abbilden lassen und inwieweit sich daraus Ans\u00e4tze zur Differentialdiagnostik und zur F\u00f6rderung ableiten lassen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mitarbeiter\/innen:<br><\/strong><a href=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/paepsy\/team-2\"><abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr> Angelika Becker<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/paepsy\/team-2\">Jenny Maurer<\/a><\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>DigitLern<\/summary>\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>In dem Projekt DigitLern soll erforscht werden, welche Chancen und Herausforderungen sich beim (digitalen) Lernen und Lehren auf Distanz w\u00e4hrend der Corona-Pandemie bei Kindern mit Lernschwierigkeiten aus der Perspektive von Lehrkr\u00e4ften, Lerntherapeut:innen und Eltern ergaben.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Fokus stehen dabei Sch\u00fcler:innen mit sonderp\u00e4dagogischem F\u00f6rderbedarf, sowie Kinder und Jugendliche, die im Rahmen einer Lerntherapie unterst\u00fctzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mitarbeiterinnen:<br><\/strong><a href=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/paepsy\/team-2\">Jenny Maurer<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/paepsy\/team-2\"><abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr> Angelika Becker<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kooperationspartnerin:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.ew.uni-hamburg.de\/ueber-die-fakultaet\/personen\/hilkenmeier-j.html\" rel='nofollow'><abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr> Johanna Hilkenmeier<\/a><\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>AppLeMat \u2013 Entwicklung einer App f\u00fcr modulare Lerntherapie im Bereich Mathematik<\/summary>\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/dtecbw.de\/home\/forschung\/hsu\/projekt-applemat\/projekt-applemat\" rel='nofollow'>Entwicklung einer App f\u00fcr modulare Lerntherapie im Bereich Mathematik<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mitarbeiter\/innen:<br><\/strong>Leon Skoba<br>Jenny Maurer<br><abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr> Angelika Becker<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>TandEM-Projekt \u2013 Steigerung der fachlichen und \u00fcberfachlichen Studierf\u00e4higkeit in den MINT-F\u00e4chern<\/summary>\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das TandEM-Projekt (Technical and Educational Mentors)<\/strong> ist ein interdisziplin\u00e4res F\u00f6rderprogramm zur Steigerung des Studienerfolgs in den MINT-F\u00e4chern. Ziel ist es, die fachliche und \u00fcberfachliche Studierf\u00e4higkeit bereits zu Studienbeginn nachhaltig zu st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<p>Strukturell setzt sich das Projekt aus zwei zentralen Mentorentypen zusammen:<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022 <strong>Fachliche Tutor*innen<\/strong>: H\u00f6hersemestrige MINT-Studierende, die niederschwellig fachliche Inhalte vermitteln und beim Einstieg in die jeweiligen Disziplinen unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022 <strong>Methodische Tutor*innen<\/strong>: Studierende der Psychologie oder der Bildungs- und Erziehungswissenschaften, die im Rahmen des Projekts zu systemischen Berater*innen ausgebildet werden. Sie bieten individuelle Einzelcoachings sowie methodische Impulse zu Themen wie Zeitmanagement, Stressbew\u00e4ltigung, Lernstrategien und Selbstorganisation an.<\/p>\n\n\n\n<p>Die neuen MINT-Studierenden werden im Tandemmodell \u00fcber ein Jahr hinweg begleitet. Die regelm\u00e4\u00dfigen Gruppentreffen finden donnerstags um 15:00 Uhr f\u00fcr 90 Minuten statt. Bei Bedarf k\u00f6nnen zus\u00e4tzliche Sitzungen individuell vereinbart werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Projekt wurde im Jahr 2021 ins Leben gerufen und wird seither j\u00e4hrlich erfolgreich durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Projektverantwortung tr\u00e4gt Fabio Ibrahim: fabio.ibrahim@hsu-hh.de<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Deutsche Adaptation und Normierung des Frostig Entwicklungstest<\/summary>\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Forschungsprojekt befasst sich mit der deutschsprachigen Adaptation und Normierung des <strong>Frostigs Entwicklungstest der visuellen Wahrnehmung \u2013 Jugendliche und Erwachsene-2 (FEW-JE-2)<\/strong>. Die visuelle Wahrnehmung ist der einflussreichste Sinn des Menschen und spielt bei der Wahrnehmung unserer \u00e4u\u00dferen Umwelt eine zentrale Rolle. Wird die visuelle Wahrnehmung durch \u00e4u\u00dfere Einfl\u00fcsse (wie <abbr title=\"zum Beispiel\">z.B.<\/abbr> eine Krankheit oder Unfall) gest\u00f6rt, kann dies das allt\u00e4gliche Handeln eines Menschen deutlich beeintr\u00e4chtigen. Der FEW-JE-2 unterst\u00fctzt dabei, auff\u00e4llige visuelle Wahrnehmungsleistungen in den Bereichen Formkonstanz, Figur-Grund-Unterscheidung, R\u00e4umliche Beziehungen sowie Lage im Raum zu erfassen und Ziele f\u00fcr therapeutisches Handeln zu formulieren. Ziel des Projekts ist es, dieses international etabliertes Diagnostikinstrument f\u00fcr Jugendliche und Erwachsene im Alter von 11 bis 89 Jahren f\u00fcr den deutschen Sprachraum zu adaptieren. Im Fokus stehen die empirische \u00dcberpr\u00fcfung der psychometrischen G\u00fctekriterien sowie die Erhebung aktueller Normdaten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mitarbeiterin:<\/strong><br><abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr> Julia Ja\u0161\u010denoka<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Digitalisierung des non-verbalem Intelligenztest SON-III<\/summary>\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Das Forschungsprojekt \u201eDigitalisierung des non-verbalen Intelligenzetsts SON-III\u201c verfolgt das Ziel, den non-verbalen Intelligenztest SON-R 6-40 zu digitalisieren, da dieser k\u00fcnftig via Tablets durchgef\u00fchrt werden soll. Aufgrund der \u00c4nderungen in der Handhabung sind neue Normierungs- und Validierungsstudien notwendig. Der SON-R 6-40 erfasst als sprachfreies Testverfahren die allgemeine Intelligenz. Das Testverfahren eignet sich durch seinen sprachfreien Charakter besonders zur Untersuchung von Kindern und Erwachsenen mit einer kommunikativen Beeintr\u00e4chtigung (z. B. geh\u00f6rgesch\u00e4digte Personen oder Personen mit St\u00f6rungen der Sprachentwicklung) oder bei Entwicklungsverz\u00f6gerungen. Die sprachfreie Intelligenzdiagnostik wird jedoch auch vor dem Hintergrund von Sprachbarrieren aufgrund von Migration immer bedeutsamer.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mitarbeiter\/innen:<\/strong><br><abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr> Julia Ja\u0161\u010denoka <br>Simon Kirchhof<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Abgeschlossene Projekte<\/h3>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Bildungsbiografien von gefl\u00fcchteten Jugendlichen<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schwerpunkt Bildungsbiografien von gefl\u00fcchteten Jugendlichen<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"211\" src=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/paepsy\/wp-content\/uploads\/sites\/802\/2019\/06\/Bild-4-300x211.jpg\" data-credit=\"Rawpixel.com - Fotolia\" alt=\"Integration\" class=\"wp-image-440\" srcset=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/paepsy\/wp-content\/uploads\/sites\/802\/2019\/06\/Bild-4-300x211.jpg 300w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/paepsy\/wp-content\/uploads\/sites\/802\/2019\/06\/Bild-4-768x540.jpg 768w, https:\/\/www.hsu-hh.de\/paepsy\/wp-content\/uploads\/sites\/802\/2019\/06\/Bild-4-1024x720.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Nach dem anstrengen denund gef\u00e4hrlichen Weg nach Deutschland ist es das ausgesprochene<br>&nbsp; Ziel, Gefl\u00fcchtete m\u00f6glichst schnell und gut zu integrieren. Bei minderj\u00e4hrigen Gefl\u00fcchteten<br>&nbsp; bedeutet dies eine Integration ins Bildungssystem. Die Voraussetzungen, mit denen minder-<br>&nbsp; j\u00e4hrige Gefl\u00fcchtete in das Bildungssystem starten und damit auch die Probleme, die ihnen<br>&nbsp; begegnen, sind je nach Herkunftsland, individueller Fluchtgeschichte und pers\u00f6nlichen<br>&nbsp; Voraussetzungen sehr verschieden (Lechner &amp; Huber, 2017). Damit Jugendliche<br>&nbsp; individuell gef\u00f6rdert werden k\u00f6nnen, ist es wichtig, die Bildungsbiografie gut zu erfassen.&nbsp;&nbsp;<br>&nbsp; Daf\u00fcr haben wir im Rahmen des Projektes einen Gespr\u00e4chsleitfaden entwickelt, mit dem die Bildungsbiografie, Zukunftsw\u00fcnsche und individuellen St\u00e4rken und Schw\u00e4chen jugendlicher Gefl\u00fcchteter erfasst werden k\u00f6nnen. Die Ergebnisse aus unseren Befragungen werden zur Zeit quantitativ ausgewertet und in einem Mixed-Method-Designum qualitative Interviews erg\u00e4nzt. Au\u00dferdem haben wir eine Lehrerversion des Gespr\u00e4chsleitfadens entwickelt, die Lehrkr\u00e4fte zur Gespr\u00e4chsf\u00fchrung mit jugendlichen Gefl\u00fcchteten nutzen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mitarbeiter\/innen:<br><\/strong><a href=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/PsyIPBE\/kernerauchkoerner.html\" rel='nofollow'>Jun. <abbr title=\"Professor\">Prof.<\/abbr> <abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr> Julia Kerner auch K\u00f6rner<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kooperationspartner\/innen:<br><\/strong><a href=\"http:\/\/www.hamburg.de\/inklusion-schule.de\" rel='nofollow'>Beh\u00f6rde f\u00fcr Schule und Berufsbildung Hamburg, Stabsstelle Inklusion (vertreten durch Frau <abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr> Ehlers)<\/a><br><a href=\"https:\/\/rebbz-mitte.hamburg.de\/\" rel='nofollow'>ReBBZ Mitte\/Fachstelle Flucht<\/a> (vertreten durch Herrn Schr\u00f6der)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quellen:<\/strong><br>Lechner, C. &amp; Huber, A. (2017). Ankommen nach der Flucht \u2013 Die Sicht begleiteter und unbegleiteter junger Gefl\u00fcchteter auf ihre Lebenslagen in Deutschland. Deutsches Jugendinstitut e.V.: M\u00fcnchen. Weblink: https:\/\/www.dji.de\/fileadmin\/user_upload\/bibs2017\/25854_lechner_huber_ankommen_nach_der_flucht.pdf (Zugriff am 04.10.2018)<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>KOMET-SEU \u2013 Nachhaltige Weiterentwicklung von Kompetenzen und Methoden im Rahmen der Schuleingangsuntersuchung<\/summary>\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Gef\u00f6rdert vom Bundesministerium f\u00fcr Gesundheit (BMG) (F\u00f6rderkennzeichen ZMI1-2521FSB101)<br>Die Schuleingangsuntersuchung (SEU) stellt die einzige verpflichtende und fl\u00e4chendeckende Untersuchung von Kindern dar und ist deshalb eine zentrale Aufgabe des \u00f6ffentlichen Gesundheitsdienstes (\u00d6GD) (Daseking et al., 2009). So lassen sich auf individualmedizinischer Ebene fr\u00fchzeitig etwaige Unterst\u00fctzungs- und F\u00f6rderbedarfe von Einsch\u00fcler*innen ermitteln und auf bev\u00f6lkerungsmedizinischer Ebene die Sozial-, Gesundheits- und Bildungsplanung gezielter gestalten (Daseking, Petermann, Simon &amp; Waldmann, 2011).<br>Bundesweit wird diesbez\u00fcglich das Sozialp\u00e4diatrische Entwicklungsscreening (SOPESS) als validiertes Screening-Instrument zur Erfassung des Entwicklungsstandes eingesetzt (Petermann, Daseking, Oldenhage &amp; Simon, 2009). Um einen gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Nutzen aus diesen Daten zu ziehen, ist es erforderlich, dass der Ablauf der SEU mit SOPESS m\u00f6glichst einheitlich und standardisiert erfolgt.\u00a0 Aus Gespr\u00e4chen mit Praxispartner*innen des \u00d6GD wurde jedoch deutlich, dass in der Routine Unterschiede sowohl in als auch zwischen den verschiedenen Gesundheits\u00e4mtern in der Durchf\u00fchrung, Auswertung und Befundung mit SOPESS bestehen.<br>Ziel dieses Projekts ist es, mittels leitfadengest\u00fctzter problemzentrierter Interviews zu erfassen, worin diese Unterschiede bestehen und durch welche Faktoren sie bedingt sind.<br>Basierend auf diesen Ergebnissen sollen verschiedene Online-Fortbildungstools entwickelt und dem \u00d6GD kostenlose zur Verf\u00fcgung gestellt werden, um Anwender*innen eine gezieltere Einarbeitung und Weiterbildung mit SOPESS zu m\u00f6glichen <abbr title=\"beziehungsweise\">bzw.<\/abbr> diese zu verbessern.<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mitarbeiter\/innen:<\/strong><br><abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr> Julia Ja\u0161\u010denoka<br>Jenny Maurer<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kooperationspartner\/innen:<br><\/strong><abbr title=\"Professor\">Prof.<\/abbr> <abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr> Michael S. Urschitz (Institut f\u00fcr Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik, Universit\u00e4tsmedizin Mainz)<br><abbr title=\"Professor\">Prof.<\/abbr> <abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr> Jon Genuneit (Klinik und Poliklinik f\u00fcr Kinder- und Jugendmedizin, Medizinische Fakult\u00e4t, Universit\u00e4t Leipzig)<br>Klaus Simon (Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen)<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quellen:<br><\/strong>Daseking, M., Petermann, F., R\u00f6ske, D., Trost-Brinkhues, G., Simon, K. &amp; Oldenhage, M. (2009). Entwicklung und Normierung des Einschulungsscreenings SOPESS. Gesundheitswesen, 71, 648-655.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Daseking, M., Petermann, F., Simon, K. &amp; Waldmann, H.-C. (2011). Vorhersage von schulischen Lernst\u00f6rungen durch SOPESS. Gesundheitswesen, 73, 650-659.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Petermann, F., Daseking, M., Oldenhage, M. &amp; Simon, K. (2009). Sozialp\u00e4diatrisches Entwicklungsscreening f\u00fcr Schuleingangsuntersuchungen (SOPESS). Bielefeld: LIGA.NRW.<\/p>\n<\/details>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abgeschlossene Projekte<\/p>\n","protected":false},"author":3860,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[4,6,50],"tags":[],"class_list":["post-254","page","type-page","status-publish","hentry","category-forschung","category-lehre","category-projekte"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/paepsy\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/254","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/paepsy\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/paepsy\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/paepsy\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3860"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/paepsy\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=254"}],"version-history":[{"count":54,"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/paepsy\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/254\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1418,"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/paepsy\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/254\/revisions\/1418"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/paepsy\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=254"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/paepsy\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=254"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/paepsy\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=254"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}