{"id":638,"date":"2019-04-23T11:08:02","date_gmt":"2019-04-23T09:08:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/opal\/?p=638"},"modified":"2026-03-23T15:01:04","modified_gmt":"2026-03-23T14:01:04","slug":"die-helmut-schmidt-universitaet-gewinnt-im-wettbewerb-eine-uni-ein-buch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/opal\/die-helmut-schmidt-universitaet-gewinnt-im-wettbewerb-eine-uni-ein-buch\/","title":{"rendered":"Die Helmut-Schmidt-Universit\u00e4t gewinnt im Wettbewerb \u201eEine Uni \u2013 ein Buch\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Der Stifterverband und die Klaus Tschira Stiftung haben zusammen mit dem ZEIT-Verlag alle Hochschulen in Deutschland eingeladen, ein Buch zu bestimmen, \u00fcber das ein Semester lang geredet und debattiert werden soll. Mit dem Wettbewerb \u201eEine Uni \u2013 Ein Buch\u201c wollen die Initiatoren den Austausch und die Identifikation aller Hochschulmitglieder und Mitarbeiter mit ihrer Hochschule st\u00e4rken. Ob Erstsemester oder Fakult\u00e4tsleiter, Professoren oder Verwaltungsmitarbeiter, die Mitglieder einer Hochschule sollen \u00fcber das ausgew\u00e4hlte Buch ins Gespr\u00e4ch kommen und sich f\u00fcr ein gemeinsames Thema begeistern.<\/p>\n<p>Das F\u00f6rdergeld wird f\u00fcr die Bereitstellung des Buches, eine Einladung an Kathleen Sutcliffe, (Teil-)Kosten der Vortragsreihe, Lesungen\/Lese-Sessions und begleitende Veranstaltungen, Grafikarbeiten und Werbung verwendet. Das Programm finden Sie <a href=\"https:\/\/www.hsu-hh.de\/eineunieinbuch\/\">hier<\/a><\/p>\n<p>Die zehn besten Ideen und Aktionen wurden pr\u00e4miert. Die F\u00f6rderung beginnt im Fr\u00fchjahr 2019<\/p>\n<p>Bei dem von der <abbr title=\"Helmut Schmidt Universit\u00e4t\">HSU<\/abbr> eingereichten Vorschlag steht das Buch \u201eDas Unerwartete managen\u201c von Karl Weick und Kathleen Sutcliffe im Mittelpunkt.<br \/>\nDer Vorschlag wurde von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mehrerer Fakult\u00e4ten und Institute, die im Cluster OPAL zusammenarbeiten, gemeinsam entwickelt. Sie haben im Rahmen des monatlich stattfindenden OPAL-Kolloquiums seit dem Fr\u00fchjahr 2018 die Idee zu einem Fakult\u00e4ten-\u00fcbergreifenden Themenschwerpunkt \u201eAchtsamkeit und Resilienz in unsicheren Zeiten\u201c ausgearbeitet, der die Grundlage der Bewerbung f\u00fcr den Wettbewerb war.<\/p>\n<p>Die Entscheidung zur Einreichung des Vorschlags zur Lekt\u00fcre von Weick\/Sutcliffe \u201eDas Unerwartete managen\u201c wurde von Universit\u00e4tspr\u00e4sident <abbr title=\"Professor\">Prof.<\/abbr> <abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr> Klaus Beckmann im Dezember 2018 auf der Basis eines schriftlichen Vorantrages und im Abgleich mit anderen Vorschl\u00e4gen getroffen. Antrag und Film wurden vom Cluster OPAL angeregt und umgesetzt.<\/p>\n<p>Die Besch\u00e4ftigung mit dem \u201eUnerwarteten\u201c ist relevant, weil das \u201eUnerwartete\u201c ein Kennzeichen der heutigen Gesellschaft ist: Globalisierung und Migrationsbewegungen, eine fortschreitende Digitalisierung sowie von Wirtschaft, Wissenschaft und Technik hervorgebrachte Risiken erzeugen allgegenw\u00e4rtige Unsicherheit, Volatilit\u00e4t und Turbulenz. Entsprechend erweisen sich Prognosen immer \u00f6fter als unzuverl\u00e4ssig, auch weil Problemlagen und ihre Ursachen an Komplexit\u00e4t gewonnen haben. Anstatt mit eindeutigen Kausalketten werden wir mit uneindeutigen \u2013 oder doch zumindest mehrdeutigen \u2013 Entscheidungssituationen konfrontiert.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Ratgeber-Literatur nach einfachen Antworten und L\u00f6sungsrezepten sucht, die imstande w\u00e4ren, Unsicherheit in Sicherheit zu verwandeln, fragen Weick und Sutcliffe nach den M\u00f6glichkeiten eines kontinuierlichen Umgangs mit Unerwartetem \u2013 und genau daran kn\u00fcpft das Lekt\u00fcre-Projekt der Helmut-Schmidt-Universit\u00e4t an und thematisiert die Lehren und die Geschichten, die im Buch erz\u00e4hlt werden, anhand zentraler Herausforderungen der Gegenwart. Mit der gemeinsamen Lekt\u00fcre des Buchs reflektiert die Universit\u00e4t, unter welchen Bedingungen die von Weick und Sutcliffe konzipierte Kultur der Achtsamkeit ertragreich sein kann.<\/p>\n<p>In vielf\u00e4ltigen Diskursereignissen \u2013 Podiumsdiskussion, interdisziplin\u00e4re Vortragsreihe, Lese-Events, Workshops \u2013 wird gefragt: Wie sind die von Weick und Sutcliffe vorgeschlagenen Achtsamkeitsstrategien auf die heutige Welt \u00fcbertragbar? Welche Rolle spielen Achtsamkeit und Resilienz in professionellen Organisationen heute, zum Beispiel in Universit\u00e4ten? Was bedeutet Achtsamkeit und Resilienz in milit\u00e4rischen Organisationen? Welche ihrer Formen k\u00f6nnen in der Politik relevant werden? Welche Strategien sind geeignet, um mit der Komplexit\u00e4t der heutigen Welt zurechtzukommen?<\/p>\n<p>Die Ergebnisse und Erfahrungen des Projekts werden in einer Publikation festgehalten, damit die gewonnenen Einsichten und Reflexionen im Sinne von Achtsamkeit und Resilienz den beteiligten Organisationen und Personen nachhaltig zur Verfu\u0308gung stehen.<\/p>\n<p>Alle Institute, Abteilungen und Einrichtungen der Universit\u00e4t sind zur Mitarbeit bei der Planung weiterer Lese-Ereignisse und Veranstaltungen eingeladen.<br \/>\nBitte melden Sie sich mit Ideen und wenn Sie Interesse an der Zusammenarbeit und Mitarbeit haben bei Alexander Degel am Arbeitsbereich Mikrosoziologie der Fakult\u00e4t f\u00fcr Geistes- und Sozialwissenschaften.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Stifterverband und die Klaus Tschira Stiftung haben zusammen mit dem ZEIT-Verlag alle Hochschulen in Deutschland eingeladen, ein Buch zu bestimmen, \u00fcber das ein Semester lang geredet und debattiert werden [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2146,"featured_media":639,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[61],"tags":[],"class_list":["post-638","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/opal\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/638","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/opal\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/opal\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/opal\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2146"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/opal\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=638"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/opal\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/638\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1316,"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/opal\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/638\/revisions\/1316"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/opal\/wp-json\/wp\/v2\/media\/639"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/opal\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=638"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/opal\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=638"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hsu-hh.de\/opal\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=638"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}