Neuberufen: Andreas Fuchs

HSU

2. Januar 2019

In loser Folge stellen wir an dieser Stelle Persönlichkeiten vor, die Schlüsselpositionen an der Universität neu besetzt haben. Die Reihung steht dabei nicht immer im Zusammenhang mit der chronologischen Reihenfolge der Berufungen.


Univ.-Prof. Dr. Andreas Fuchs, Professor für Umwelt-, Klima- und Entwicklungsökonomik in der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Ein Mann mit Vollbart auf einem türkisfarbenen Sofa
Univ.-Prof. Dr. Andreas Fuchs, Umwelt-, Klima- und Entwicklungsökonomik

Andreas Fuchs wurde 1982 in Bad Nauheim geboren. Er ist verheiratet.

Von 2002 bis 2008 studierte er Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Bamberg, Paris-Nanterre, Frankfurt und Paris-Dauphine. Im Anschluss daran hat er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Dr. Axel Dreher in Göttingen und Heidelberg gearbeitet und wurde 2012 an der Universität Göttingen zum Dr. rer. pol. promoviert. Der Titel seiner Dissertation lautete “Political Determinants of Foreign Aid and International Trade of Emerging Economies”.

Von 2012 bis 2013 war er Forscher an der Woodrow Wilson School of Public and International Affairs der Princeton University in den USA. Im Anschluss forschte er von 2013 bis 2018 als Postdoc am Forschungszentrum für Verteilungskonflikte und Globalisierung sowie am Alfred-Weber-Institut für Wirtschaftswissenschaften der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. In dieser Zeit wurde die von Andreas Fuchs mitentwickelte Datenbank „AidData’s Chinese Official Finance to Africa Dataset“ veröffentlicht, die systematische Informationen zu Chinas Entwicklungsprojekten in Afrika der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt.

2018 nahm er den Ruf an die Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg an und ist seitdem Inhaber der mit dem Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW) eingerichteten Gemeinschaftsprofessur für Umwelt-, Klima- und Entwicklungsökonomik.

Darüber hinaus ist Andreas Fuchs (assoziiertes) Mitglied des AidData-Programms des College of William and Mary, des Entwicklungsökonomischen Ausschusses des Vereins für Socialpolitik, des European Development Networks (EUDN) und des Ausschusses für Wirtschaftssysteme und Institutionenökonomik des Vereins für Socialpolitik. Außerdem hat er als Berater für die Bertelsmann-Stiftung, die Europäische Kommission und die OECD gearbeitet. Seine Arbeiten erscheinen in führenden internationalen Fachzeitschriften und werden in international renommierten Medien diskutiert (u. a. FAZ, Financial Times, Spiegel, The Economist und Washington Post).

Die Professur für Umwelt-, Klima- und Entwicklungsökonomik unter Leitung von Prof. Fuchs untersucht wirtschafts- und entwicklungspolitisch relevante Fragestellungen der Umwelt-, Klima- und Entwicklungsökonomik aus politökonomischer Perspektive. Die Forschungsschwerpunkte liegen in den Gebieten der internationalen Handels-, Investitions- und Entwicklungspolitik mit einem besonderen Fokus auf China und andere aufstrebende Schwellenländer (BRICS). Zudem beschäftigt sich die Professur mit der politischen Ökonomie von Naturkatastrophen, humanitären Krisen und Konflikten. Die Professur arbeitet mit statistisch-ökonometrischen Methoden und georeferenzierten Daten.

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